Hallo zusammen,
einige erinnern sich vielleicht noch an unseren nicht ganz einfachen Stillstart. Nun sind meine Zwillinge fast 2 Jahre alt und wir stillen noch immer, allerdings zunehmend weniger so, daß es für mich ok ist.
Eigentlich schon seit sie laufen können, gab und gibt es immer wieder Streit, Geschrei und Kummer rund ums Stillen, bei allen Beteiligten.
TAGSÜBER stillen wir inzwischen nur noch in Ausnahmefällen. Zum Einschlafen mittags, falls sie nicht im Wagen schlafen, und wenn sie von der TaMu heimkommen zweimal die Woche. Es fing an, stressig zu werden, als sie bewußt wahrgenommen haben, wenn der jeweils andere gerade stillt. Das konnten sie von Anfang an nicht akzeptieren, dann nicht auch zu stillen, und auch heute nioch geht es kaum. Also habe ich im Grunde grundsätzlich beide gestillt, zumindest tags. Das wurde mir dann zu viel und sie akzeptieren es auch gut, wenn ich sage, daß sie abends im Bett erst stillen dürfen und sie dann ablenke.
NACHTS verzweifle ich teilweise regelrecht. Auch hier wurde es mir irgendwann zuviel, nach Lust und Laune der beiden zur Verfügung zu stehen, und ich habe damit begonnen, sie immer dann abzudocken, wenn es MIR unangenehm wurde. Das folgte also keinen klar erkennbaren Regelmäßigkeiten, sondern nur meinem Körpergefühl. Jedesmal gab es ein Riesengeschrei. Manchmal habe ich standgehalten, manchmal nicht, je nach Müdigkeit. So hat es überhaupt nicht funktioniert.
Dann habe ich konsequent nachts abgestillt und hatte dafür wohl genau den richtigen Zeitpunkt erwischt. Ich habe abends im Bett nich gestillt und nachts nicht, erst morgens wieder. Das ging eine Weile gut, dann wurden sie krank und haben sehr geweint nachts, so daß ich dann doch wieder gestillt habe.
Und seitdem ist der Wurm drin. Ich habe das Gefühl, daß sie jetzt noch mehr am Stillen hngebn, als vorher. Sie haben beide schon vereinzelt durchgeschlafen - jetzt werden sie wieder öfters wach und weinen sehr, wenn sie nicht stillen dürfen. Und das schlimmste ist, daß sie morgens früh dauernuckeln wollen, meistens beide. Das ist so unangenehm für mich, daß ich es meist nicht zulasse, und dann weinen sie oft, bis wir aufstehen müssen. Sind dann natürlich den ganzen Tag müde und unausgeglichen, ein Teufelskreis. Ich selber bin so erschöpft, daß ich den Absprung gerade schlecht schaffen kann. Ich frage mich, ob es wohl klappt, wenn mein Mann sie nachts übernimmt? Kann cih es ertragen, sie weinen zu hören in der Nacht?
Ich würde mich über ein paar Erfahrungsberichte freuen!
Stillen meiner Zwillis, wie soll es weitergehen?
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- Nina
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Stillen meiner Zwillis, wie soll es weitergehen?
LG,
Nina mit Emily (08/05), Jonathan (02/08 ), Katharina (01/11) und Überraschungs-Doppelpack (05/12)
Tief im Winter lernte ich endlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer lag.
(Albert Camus)
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- Lia
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Re: Stillen meiner Zwillis, wie soll es weitergehen?
finde es eiegntlich toll, dass du da auf dein gefühl hörst. ich denke wenn man soweit ist, dass man es wirklich nicht mehr möchte merken das auch die kinder und dann zieht man es auch durch. wahrscheinlich möchtest du ihnen das gerne noch geben, vielleicht ist der punkt noch nicht erreicht, wo du wirklich sagst, nee, nun ists aus.
bei uns war das auch ne weile ein hin und her, aber auch immer so halb. irgendwann war ich mir von einem tag auf den anderen klar dass ich nicht mehr will und das abstillen war so einfach, hättte ich nie gedacht. ich glaub einfach die kinder spüren, wenn man sich da nicht 100%ig klar ist. und so lange das nicht der fall ist wird es wahrscheinlich einfach so weiter gehen... - meine erfahrung in der sache...
bei uns war das auch ne weile ein hin und her, aber auch immer so halb. irgendwann war ich mir von einem tag auf den anderen klar dass ich nicht mehr will und das abstillen war so einfach, hättte ich nie gedacht. ich glaub einfach die kinder spüren, wenn man sich da nicht 100%ig klar ist. und so lange das nicht der fall ist wird es wahrscheinlich einfach so weiter gehen... - meine erfahrung in der sache...
- Johana
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Re: Stillen meiner Zwillis, wie soll es weitergehen?
Nina, mir kommt so einiges davon sehr bekannt vor....
Meinen Erfahrungsbericht kennst du ja vermutlich (wir hatten irgendwann schonmal darüber geschrieben meine ich).
Lias Vermutung, dass man sehr klar sein muss, hat bei mir zugetroffen!
Wie waren die letzten Tage bei dir/euch?
Liebe Grüße!!
Meinen Erfahrungsbericht kennst du ja vermutlich (wir hatten irgendwann schonmal darüber geschrieben meine ich).
Lias Vermutung, dass man sehr klar sein muss, hat bei mir zugetroffen!
Wie waren die letzten Tage bei dir/euch?
Liebe Grüße!!
-
albany
- schreibt ganz schön oft
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- Registriert: 30.09.2013, 21:02
Re: Stillen meiner Zwillis, wie soll es weitergehen?
Liebe Nina,
ich bin noch nicht so weit ans Abstillen zu denken, aber die Idee mit dem Papa ist gut.
Madame hier laesst sich bei mir eigentlich nur durch Stillen beruhigen, bin ich aber nicht verfuegbar, geht es beim Papa auch durch tragen und kuscheln.
LG, albany
ich bin noch nicht so weit ans Abstillen zu denken, aber die Idee mit dem Papa ist gut.
Madame hier laesst sich bei mir eigentlich nur durch Stillen beruhigen, bin ich aber nicht verfuegbar, geht es beim Papa auch durch tragen und kuscheln.
LG, albany
Junge (01/2006) und Maedchen (07/2013)
- Lilamie
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Re: Stillen meiner Zwillis, wie soll es weitergehen?
Ich kann dir zwar leider nicht helfen, möchte dir aber einen Drücker dalassen und wünsch dir ganz viel Kraft!
Wir sind noch in der Phase davor... Meine Zwillinge sind gute 15 Monate alt und tagsüber stille ich immer beide gleichzeitig, weil sie sonst soooo eifersüchtig sind! Da wird getrunken, obwohl sie eigentlich gerade gar nicht das Bedürfnis haben. Nur damit der andere nicht die Brust für sich allein hat.
Noch kann ich das ganz gut aushalten. Und nachts ist es bei uns meist halbwegs entspannt. Nur mein Sohn will in manchen Nächten Dauernuckeln und das kann ich dann gar nicht aushalten. Da mache ich mich dann auch los und es gibt Geschrei...
Bei meinen Großen war es auch so, dass reduzieren einfach gar nicht ging. Nachdem nachts noch alle 1-2 Stunden gestillt wurde, habe ich dann von einem auf den anderen Tag abgestillt - überraschenderweise gar kein Problem! Also bei uns war es leider das Ganz-oder-Garnicht-Prinzip.... vielleicht ist das einfach bei manchen Kindern so?
Wir sind noch in der Phase davor... Meine Zwillinge sind gute 15 Monate alt und tagsüber stille ich immer beide gleichzeitig, weil sie sonst soooo eifersüchtig sind! Da wird getrunken, obwohl sie eigentlich gerade gar nicht das Bedürfnis haben. Nur damit der andere nicht die Brust für sich allein hat.
Noch kann ich das ganz gut aushalten. Und nachts ist es bei uns meist halbwegs entspannt. Nur mein Sohn will in manchen Nächten Dauernuckeln und das kann ich dann gar nicht aushalten. Da mache ich mich dann auch los und es gibt Geschrei...
Bei meinen Großen war es auch so, dass reduzieren einfach gar nicht ging. Nachdem nachts noch alle 1-2 Stunden gestillt wurde, habe ich dann von einem auf den anderen Tag abgestillt - überraschenderweise gar kein Problem! Also bei uns war es leider das Ganz-oder-Garnicht-Prinzip.... vielleicht ist das einfach bei manchen Kindern so?
Alles Liebe von Tineke mit den 2 großen Zwergen und den 2 kleinen stillenden Mini-Zwergen
-
Maja
- SuT-Legende
- Beiträge: 8590
- Registriert: 18.10.2004, 22:40
- Wohnort: NRW
Re: Stillen meiner Zwillis, wie soll es weitergehen?
Vielleicht haben sie früh morgens einfach schon Frühstückshunger - hast Du schon versucht ihnen eine Flasche oder einen kleckersicheren Becher Reismilch o.ä. anzubieten? Das könnte man abends schon bereitstellen. Dann wärst Du zumindest die Dauernuckelei los, wenn das funktioniert!
2004/2006/2014



