Ich muss da nach wie vor sehr drauf achten, dass ich die Seiten abwechsle. Aber ich brauch ja auch noch Stilleinlagen... nach über 13 Monaten Stillzeit.kittykaye hat geschrieben:
Wir machen das auch so. Doof ist bei mir immer wenn ich einschlafe, Mini nuckelt furchtbar gerne zum Leidwesen meiner Brustwarzen... ich achte seit einigen Wochen kaum noch auf "welche Seite ist dran zum stillen" und habe keine Probleme. Aber vom Gefühl her glaube ich es wird mit der Zeit erst so unkompliziert. ..
Ich täte mal abwarten was hier vielleicht eine Fachfrau dazu meint. ..
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Warum zweite Brust anbieten bzw. einseitige Nächte
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Re: AW: Warum zweite Brust anbieten bzw. einseitige Nächte
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Re: Warum zweite Brust anbieten bzw. einseitige Nächte
Ich könnte zwar im Liegen auch die obere Seite geben, aber dabei könnte ich nicht schlafen. Könnt ihr das? Kann mir gar nicht vorstellen die weniger passende Seite zu geben und dabei zu schlafen, wenn man halb über dem Kind hängt. Ich lege falls nötig erst das Kind um und stille dann die passende Seite. Mein Mann ist jedoch auch ein rücksichtsvoller Schläfer und müsste auch erst an meinem Arm vorbei, bis er zum Oberkörper meines Kindes käme.
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Re: Warum zweite Brust anbieten bzw. einseitige Nächte
Ui, Ihr wart ja schon voll aktiv! Vielen Dank schonmal!
Das "Abblocken" des Babys mit Stillkissen hab ich schon versucht - mein Mann hat es trotzdem geschafft, sich quer über das Kissen zu wälzen. Irgendwie ist der echt ein Berserker-Schläfer und sieht es deshalb selbst mir Sorge, wenn die Kleine zwischen uns liegt. Ich lege sie deshalb nach dem Stillen wieder um, es ist aber auch schon passiert, dass ich das aufgrund Einschlafens versäumt habe. Einmal hatte er ihr da seine Bettdecke über den Kopf geworfen, zum Glück Hab ich das gleich gemerkt. Deshalb hab ich die Kissenmethode erstmal verworfen, solange sie noch so klein ist.
Mit der oberen Brust stillen habe ich auch schon einige Male versucht. Es will aber nicht so richtig klappen. Habt Ihr da irgendwelche Tricks? Ich komm mit der Brust gar nicht so weit runter, bzw. nur unter Verrenkungen, die absolut schlaffeindlich für mich sind. Und Baby liegt dann nicht mehr seitlich, sondern fast auf dem Rücken. Vielleicht stell ich mich blöd an...bislang endete das immer in Gequengel babyseits und Sauerei brustseits.
Und wegen dem, was Sussa schrieb: Woran merkt man denn, dass das Kind die Produktion als zu langsam empfindet? Ich finde es generell schwierig, bei meiner Tochter Hungersignale zu erkennen, in den letzten Wochen zeigt sie kaum noch "eindeutige" Zeichen. Dass sie Hunger hat, merke ich meist erst an plötzlichem Quengeln. Hab schon fast ein schlechtes Gewissen deshalb. Nachts ist es Unruhe, da merk ich es besser als am Tag.
Ich stell grad fest, aus einer Frage ergeben sich gleich zehn weitere. Sorry dafür. Ich bin wohl immer noch ein bisschen verunsichert, weil der Stillstart so blöd war und ich immer noch Angst habe, was falsch zu machen. (In der stillfreundlichen Klinik waren sie leider überhaupt nicht hilfreich, und meine Hebamme kannte sich irgendwie nicht so gut aus, wie ich gehofft hatte, deshalb haben wir uns da mehr oder weniger allein durchgekämpft. Habe mir hier viele Tipps anlesen können, zum Glück)
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Das "Abblocken" des Babys mit Stillkissen hab ich schon versucht - mein Mann hat es trotzdem geschafft, sich quer über das Kissen zu wälzen. Irgendwie ist der echt ein Berserker-Schläfer und sieht es deshalb selbst mir Sorge, wenn die Kleine zwischen uns liegt. Ich lege sie deshalb nach dem Stillen wieder um, es ist aber auch schon passiert, dass ich das aufgrund Einschlafens versäumt habe. Einmal hatte er ihr da seine Bettdecke über den Kopf geworfen, zum Glück Hab ich das gleich gemerkt. Deshalb hab ich die Kissenmethode erstmal verworfen, solange sie noch so klein ist.
Mit der oberen Brust stillen habe ich auch schon einige Male versucht. Es will aber nicht so richtig klappen. Habt Ihr da irgendwelche Tricks? Ich komm mit der Brust gar nicht so weit runter, bzw. nur unter Verrenkungen, die absolut schlaffeindlich für mich sind. Und Baby liegt dann nicht mehr seitlich, sondern fast auf dem Rücken. Vielleicht stell ich mich blöd an...bislang endete das immer in Gequengel babyseits und Sauerei brustseits.
Und wegen dem, was Sussa schrieb: Woran merkt man denn, dass das Kind die Produktion als zu langsam empfindet? Ich finde es generell schwierig, bei meiner Tochter Hungersignale zu erkennen, in den letzten Wochen zeigt sie kaum noch "eindeutige" Zeichen. Dass sie Hunger hat, merke ich meist erst an plötzlichem Quengeln. Hab schon fast ein schlechtes Gewissen deshalb. Nachts ist es Unruhe, da merk ich es besser als am Tag.
Ich stell grad fest, aus einer Frage ergeben sich gleich zehn weitere. Sorry dafür. Ich bin wohl immer noch ein bisschen verunsichert, weil der Stillstart so blöd war und ich immer noch Angst habe, was falsch zu machen. (In der stillfreundlichen Klinik waren sie leider überhaupt nicht hilfreich, und meine Hebamme kannte sich irgendwie nicht so gut aus, wie ich gehofft hatte, deshalb haben wir uns da mehr oder weniger allein durchgekämpft. Habe mir hier viele Tipps anlesen können, zum Glück)
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Re: Warum zweite Brust anbieten bzw. einseitige Nächte
...und entschuldigt die Tippfehler. Autokorrektur und so...

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Re: AW: Warum zweite Brust anbieten bzw. einseitige Nächte
Genau das Problem hatten wir auch. ..überhaupt im liegen zu stillen schien mir unmöglich. Ich glaube es lag daran dass sie noch so klein war. Jetzt stillen wir hauptsächlich im liegen. Ich weiß es hilft dir jetzt akut nicht, aber einfach immer mal wieder versuchen.FrauWalfisch hat geschrieben:
Mit der oberen Brust stillen habe ich auch schon einige Male versucht. Es will aber nicht so richtig klappen. Habt Ihr da irgendwelche Tricks? Ich komm mit der Brust gar nicht so weit runter, bzw. nur unter Verrenkungen, die absolut schlaffeindlich für mich sind. Und Baby liegt dann nicht mehr seitlich, sondern fast auf dem Rücken. Vielleicht stell ich mich blöd an...bislang endete das immer in Gequengel babyseits und Sauerei brustseits.
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Re: Warum zweite Brust anbieten bzw. einseitige Nächte
Bei uns zeigte mini ihre Unzufriedenheit an einer zu langsamen brust durch:abdocken schimpfen andocken saugen abdocken schimpfen usw 
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Re: Warum zweite Brust anbieten bzw. einseitige Nächte
Hallo Frauwalfisch,
schön, dass das Stillen inzwischen so gut klappt!
Zu Deinen Fragen:
Oder "ich wachse grad, durch häufiges Seitenwechseln will ich mal paar Tage lang die Produktion ankurbeln", usw. ...
Glücklicherweise machen die Babys das in der Regel allein zwischen sich und der Brust aus und wir müssen es nicht wissen
)
Zu den Nächten:
. So bleibt das Baby immer auf der gleichen Bettseite und man kann dennoch die untere Brust geben und nach dem Stillen einfach liegenbleiben. Wäre das eine Option?
"Mit der oberen Brust Stillen" ist nicht bei jeder Frau bequem möglich - das hängt u.a. sehr von der Brustgröße ab, ob man sich da zum seitlich liegenden Baby nur "bisschen weiter vor neigen" muss oder quasi einarmigen Liegestütz über einem Baby in Rückenlage machen müsste
(Baby in Rückenlage ist bei manchen Stillpaaren zudem ungünstig).
LG, blueberry
schön, dass das Stillen inzwischen so gut klappt!
Zu Deinen Fragen:
Das ist richtig - Brüste funktionieren nicht wie Flaschen, die vor der Mahlzeit gefüllt werden müssen und dann irgendwann leer sind, sondern produzieren nach Bedarf. Prinzipiell kann das Baby also auch gut und gern eine Stunde (oder länger) an einer Brust sein und dort immer wieder Milch erhalten.Zum einen: ich lese immer wieder, dass die Milch quasi während des Stillens produziert wird, nach Bedarf also, und dass eine Brust nicht "leer" sein kann.
Weil die von den Brüsten produzierte Milch in ihrer Zusammensetzung variabel ist. Ich zitier mich mal selbst aus einem anderen Thread:Weshalb bietet man dann überhaupt noch die zweite Brust an? Wenn die erste doch Milch hat, solange welche benötigt wird? Irgendwie steh ich da aufm Schlauch.
Wenn keine besonderen Umstände (etwa Gedeihstörungen, mütterliche Milch-Überproduktion, o.ä.) vorliegen, ist es darum am sinnvollsten, das Baby alle drei "Stellschrauben" - Mahlzeitenabstand, Mahlzeitenlänge und Anzahl der Seiten - überwiegend selbst steuern zu lassen. Und dazu gehört eben im Allgemeinen, dass man einem Baby, nachdem es an der ersten Seite dauerhaft losgelassen hat, die zweite Seite zumindest anbietet. Die kann es dann nehmen oder auch nicht.Mit der Milchbildung funktioniert das (vereinfacht gesagt) so:
Die Brust speichert zwischen den Mahlzeiten nur wenige Milliliter Milch, der Hauptanteil der Milch wird während des Stillens gebildet - und zwar jeweils NACH auslösen eines Milchspendereflexes (MSR). Das Baby löst einen MSR aus, trinkt die dann produzierte und von der Brust aktiv nach vorn gedrückte Milch und nuckelt dann solange es mag. Dann löst es durch ein spezielles Saugverhalten gezielt den nächsten MSR aus usw. usf. Mit jedem MSR steigt der Fettgehalt der Milch, so dass die Milch vom anfänglichen "Durstlöscher" über "Suppe" und "Hauptgang" allmählich immer mehr zum kalorienreichen "Sahne-Dessert" wird.
Beim Wechsel auf die zweite Seite kommt wieder zuerst die durstlöschende Milch usw.
Wenn das Baby keine weiteren MSR mehr auslöst, kann es auch einfach weiter an der Brust nuckeln und so sein Saugbedürfnis stillen, ohne noch viel Milch trinken zu müssen (z.B. beim Einschlafstillen).
Dieser gesamte Ablauf kann bei einem geübten Turbotrinker mit geringem Saugbedürfnis in 3 Minuten vorbei sein und bei einem kleinen Genusstrinker auch mal gern 40-60 Minuten dauern. Viele Babys wechseln das auch munter über den Tag hinweg ab: mal kurze Snacks, mal lange gemütliche Mahlzeiten, mal mehr fettarme Milch zum Durstlöschen, mal ein Mehrgängemenü mit Extra-Nachschlag.
Es gibt noch mehr, vom Baby gezielt gesteuerte Variationsmöglichkeiten: eine Seite oder zwei (oder noch mehr Wechsel), Abstände zwischen den Mahlzeiten länger oder kürzer... all das macht aus Deinen Brüsten ein "Selbstbedienungsbuffet" für Dein Baby, das es genau auf sein Wachstum, die Jahreszeit, seine Laune, den Appetit, ... abstimmen kann.
Solches Verhalten könnte statt "hier fließt es mir zu langsam" also z.B. auch heißen "ich hab keinen Hunger mehr aber noch Durst - hier ist mir die Milch grad zu kalorienreich - lass mich mal zum Durstlöschen noch an der zweiten Seite paar Schluck nehmen"kittykaye hat geschrieben:Bei uns zeigte mini ihre Unzufriedenheit an einer zu langsamen brust durch:abdocken schimpfen andocken saugen abdocken schimpfen usw
Oder "ich wachse grad, durch häufiges Seitenwechseln will ich mal paar Tage lang die Produktion ankurbeln", usw. ...
Glücklicherweise machen die Babys das in der Regel allein zwischen sich und der Brust aus und wir müssen es nicht wissen
Woran merkst Du ohne Anbieten, dass sie nicht mehr möchte? (Meine Kinder sind auch überwiegende "nach-einer-Seite-pappsatt"-Babys. Phasenweise wollte zumindest die Kleine aber dann doch beide SeitenMeine Tochter ist nach einer Brust auch eigentlich zufrieden und möchte nicht mehr. Oder soll ich die zweite trotzdem noch anbieten?
Zu den Nächten:
Prinzipiell ist das natürlich möglich - gutes Gedeihen vorausgesetzt. Es ist ja auch komplett einseitiges Stillen möglich. Wie Du schon vermutest, wird dann aber eben Deine rechte Brust deutlich mehr zur Milchbildung angeregt als Deine linke.Ist es möglich, nachts nur mit der einen Brust zu stillen und dann ab morgens wieder abzuwechseln? Oder wird dann die Milchproduktion irgendwie einseitig angeregt?
Ich habe, wenn ich z.B. irgendwo mit Baby zu Besuch war und nur die Wandseite "rausfallsicher" war, dann zum Seitenwechsel einfach jeweils vor dem Stillen Kopf- und Fußende vertauscht (Kopkissen ans Fußende, Baby um 180 Grad drehen, losstillen, weiterschlafen)Babytochter schläft auf meiner rechten Seite, links schläft der Mann.
"Mit der oberen Brust Stillen" ist nicht bei jeder Frau bequem möglich - das hängt u.a. sehr von der Brustgröße ab, ob man sich da zum seitlich liegenden Baby nur "bisschen weiter vor neigen" muss oder quasi einarmigen Liegestütz über einem Baby in Rückenlage machen müsste
LG, blueberry
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Re: AW: Warum zweite Brust anbieten bzw. einseitige Nächte
Ich habe als Fräulein Mahlzahn noch so klein war getrickst. Wenn links dran war, hab ich sie sich links satt trinken lassen und wenn sie nur noch genuckelt hat nach rechts umgelegt und sie sich dann in den Schlaf nuckeln lassen.
Was wir auch gemacht haben, ist Fräulein Mahlzahn zwischen unsere Kopfkissen zu legen. Dabei ist sie auch nicht aufgewacht. Solange Dein Mann nicht mal gerne neben seinem Kissen schläft ist es eher unwahrscheinlich, dass er dem Baby die Decke über den Kopf zieht oder drauf rollt.
Was wir auch gemacht haben, ist Fräulein Mahlzahn zwischen unsere Kopfkissen zu legen. Dabei ist sie auch nicht aufgewacht. Solange Dein Mann nicht mal gerne neben seinem Kissen schläft ist es eher unwahrscheinlich, dass er dem Baby die Decke über den Kopf zieht oder drauf rollt.
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Re: Warum zweite Brust anbieten bzw. einseitige Nächte
Eine Weile habe ich die zweite Seite angeboten, sofern sie nach der ersten noch wach war. Die hat sie entweder gar nicht genommen, oder genommen aber nur genuckelt, und selten auch mal getrunken, aber kurz darauf gespuckt. Daraus habe ich geschlossen, dass sie nach einer Seite satt ist, sofern sie nicht von sich aus mehr verlangt. Okay so, oder doch IMMER zweite Seite anbieten, auch nachts? Ich will ihr ja nichts wegnehmen oder so...blueberry hat geschrieben:
Wenn keine besonderen Umstände (etwa Gedeihstörungen, mütterliche Milch-Überproduktion, o.ä.) vorliegen, ist es darum am sinnvollsten, das Baby alle drei "Stellschrauben" - Mahlzeitenabstand, Mahlzeitenlänge und Anzahl der Seiten - überwiegend selbst steuern zu lassen. Und dazu gehört eben im Allgemeinen, dass man einem Baby, nachdem es an der ersten Seite dauerhaft losgelassen hat, die zweite Seite zumindest anbietet. Die kann es dann nehmen oder auch nicht.
Woran merkst Du ohne Anbieten, dass sie nicht mehr möchte? (Meine Kinder sind auch überwiegende "nach-einer-Seite-pappsatt"-Babys. Phasenweise wollte zumindest die Kleine aber dann doch beide Seiten)
Zu den Nächten:
Gedeihen ist gut, der Kinderarzt sagte sogar schon, die sei "aber ganz schön gut beisammen" (bei letztem Wiegen 5900g auf 61cm, bei der Geburt 3440g auf 49cm. Dennoch wär mir eine gleichmäßige Produktion lieber, weil die eine Brust sonst bestimmt häufig spannt, oder?Prinzipiell ist das natürlich möglich - gutes Gedeihen vorausgesetzt. Es ist ja auch komplett einseitiges Stillen möglich. Wie Du schon vermutest, wird dann aber eben Deine rechte Brust deutlich mehr zur Milchbildung angeregt als Deine linke.
So, das hab ich heute Nacht mal versucht. Das Ergebnis war wohl unfreiwillig lächerlich, denn ich bin aus dem Bett gefallen auf denkbar idiotische WeiseIch habe, wenn ich z.B. irgendwo mit Baby zu Besuch war und nur die Wandseite "rausfallsicher" war, dann zum Seitenwechsel einfach jeweils vor dem Stillen Kopf- und Fußende vertauscht (Kopkissen ans Fußende, Baby um 180 Grad drehen, losstillen, weiterschlafen). So bleibt das Baby immer auf der gleichen Bettseite und man kann dennoch die untere Brust geben und nach dem Stillen einfach liegenbleiben. Wäre das eine Option?
Ja, mit ein bisschen vorneigen ist es bei mir nicht getan. Trotzdem hab ich auch das heute Nacht wieder versucht (ich war anscheinend recht experimentierfreudig drauf). Baby hat getrunken, aber für mich war es sehr unbequem. Also entweder übe ich das am Tag noch ein paar Mal, oder lasse es eben sein. Mal gucken."Mit der oberen Brust Stillen" ist nicht bei jeder Frau bequem möglich - das hängt u.a. sehr von der Brustgröße ab, ob man sich da zum seitlich liegenden Baby nur "bisschen weiter vor neigen" muss oder quasi einarmigen Liegestütz über einem Baby in Rückenlage machen müsste(Baby in Rückenlage ist bei manchen Stillpaaren zudem ungünstig).
LG, blueberry
Die Idee von Frau Mahlzahn find ich aber auch prima! Das ist dann ein Projekt für die heutige Nacht
So insgesamt dachte ich ja, dass die Stillabstände mit der Zeit nachts länger werden. Ist aber bei uns mitnichten so. In den ersten Wochen hat sie 3mal gestillt, mittlerweile aber sicher 5 mal. Ist das normal? Deshalb suche ich ja nach einer bequemen Lösung...zumal sie seit einigen Wochen so unruhig schläft und sich wälzt und um sich schlägt, dass ich sie für den größten Teil der Nacht im Babybalkon lasse, soweit möglich. Irgendwie werden die Nächte unruhiger statt ruhiger.
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Frau Walfisch mit Wasserfräulein (02/2014).
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Re: Warum zweite Brust anbieten bzw. einseitige Nächte
Es gibt wohl auch Babies bei denen die Stillabstände nachts mit der Zeit länger werden, aber bestimmt eben so viele wo das nicht der Fall ist. Meine Kleine gehört zur zweiten Gruppe.
Also nachts gibts fast immer nur eine Seite bei uns, weil ich auch meistens vor ihr wieder schlafe. Wenn ich irgendwann merke, dass das Kind immernoch hängt und es nicht schläft, wenn ich es vorsichtig ablöse, dann gibts halt noch die zweite Seite. Tagsüber habe ich beim Baby die zweite Seite fast immer angeboten (bei Bedarf auch die Dritte). Mittlerweile macht mein Kleinkind mir schon sehr deutlich, was es will.
Also nachts gibts fast immer nur eine Seite bei uns, weil ich auch meistens vor ihr wieder schlafe. Wenn ich irgendwann merke, dass das Kind immernoch hängt und es nicht schläft, wenn ich es vorsichtig ablöse, dann gibts halt noch die zweite Seite. Tagsüber habe ich beim Baby die zweite Seite fast immer angeboten (bei Bedarf auch die Dritte). Mittlerweile macht mein Kleinkind mir schon sehr deutlich, was es will.
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