Einschlafen ohne Stillen
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- Carraluma
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Re: Einschlafen ohne Stillen
Hier mein Beitrag, obwohl zwischenzeitlich schon einige ähnliches geschrieben haben, lass ich es mal so stehen:
Ach, hab ich mich anfangs verlesen und dein Kind ist schon 20 Jahre alt?
Nein, Spaß beiseite. Hast du wirklich das Gefühl, dass dein kleines Baby dich ausnutzen will? Oder machst du dir darüber Sorgen, weil andere Leute dir sagen, es wäre so? Mit 20 Wochen ist es doch noch so klein und lange Zeit noch fast 100% auf dich angewiesen. Wie sehr das ist, habe ich auch erst mit eigenem Kind gemerkt. Meiner eigener Erfahrung nach, werden Babies erst nach etwa 9 Monaten etwas verständig, aber noch lange nicht so, dass sie Handlungen und Konsequenzen absehen könnten, was für Manipulatives Handeln notwendig wäre. MMn brauchen Babies Pflege und keine Erziehung, weil erst einmal ein gewisses Verständnis dafür vorhanden sein muss.
Das mit den auslaufenden Windeln passiert übrigens nicht nur bei dauernuckelnden Stillbabies, sondern zumindest laut Erzählungen auch durchschlafenden Flaschenkindern. Und bei meinem teilweise dauernuckelnden Stillbaby ist es nie passiert, also wohl einfach individuell verschieden. Hab irgendwo mal den Tipp gelesen zwei Windeln (äußere evtl kleiner) übereinander anzuziehen. Habe aber keine Ahnung, ob das ein guter Tipp ist.
Ach, hab ich mich anfangs verlesen und dein Kind ist schon 20 Jahre alt?
Nein, Spaß beiseite. Hast du wirklich das Gefühl, dass dein kleines Baby dich ausnutzen will? Oder machst du dir darüber Sorgen, weil andere Leute dir sagen, es wäre so? Mit 20 Wochen ist es doch noch so klein und lange Zeit noch fast 100% auf dich angewiesen. Wie sehr das ist, habe ich auch erst mit eigenem Kind gemerkt. Meiner eigener Erfahrung nach, werden Babies erst nach etwa 9 Monaten etwas verständig, aber noch lange nicht so, dass sie Handlungen und Konsequenzen absehen könnten, was für Manipulatives Handeln notwendig wäre. MMn brauchen Babies Pflege und keine Erziehung, weil erst einmal ein gewisses Verständnis dafür vorhanden sein muss.
Das mit den auslaufenden Windeln passiert übrigens nicht nur bei dauernuckelnden Stillbabies, sondern zumindest laut Erzählungen auch durchschlafenden Flaschenkindern. Und bei meinem teilweise dauernuckelnden Stillbaby ist es nie passiert, also wohl einfach individuell verschieden. Hab irgendwo mal den Tipp gelesen zwei Windeln (äußere evtl kleiner) übereinander anzuziehen. Habe aber keine Ahnung, ob das ein guter Tipp ist.
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
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Re: Einschlafen ohne Stillen
Hier wird auch noch einschlaf- und Hunger- und kuschelgestillt, und mein kleiner Mann ist 13 Monate alt. Er kann auch bei Papa oder in der Krippe problemlos einschlafen, halt mit Begleitung. Das ist doch völlig ok, v.a. bei deinem jungen Kerlchen. Mit 16 Jahren sind sie sicher abgestillt, tragen keine Windeln mehr und schlafen im eigenen Bett. Und was die Kommentare angeht, ... Dickes Fell und man muss ja nicht jedem alles auf die Nase binden.
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Grüße von der Spessarträuberin mit großem (2013) und kleinem Sohn (2015)
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Re: AW: Einschlafen ohne Stillen
Hallo,BineMcFly hat geschrieben:hallo,
ja ihr habt ja auch Recht, dass es auch schlimmer sein könnte... Ich will ja auch nicht undankbar sein und bin ja auch froh, dass ich es irgendwie gut schaffe ihn zum Schlafen zu bringen...
Hintergrund ist einfach zum Einen der, dass immer ICH das machen muss und ich kann halt so nicht entlastet werden von meinem Mann - und ich muss auch immer zu Hause sein mit ihm -
Ja und man kriegt auch schonmal merkwürdige Reaktionen so a la
"Ja dann musst du wohl langsam anfangen Schreien zu lassen"
oder "Ne.. nur an der Brust einschlafen, so kann das ja nicht weiter gehen".
Nuckel, Fläschchen oder sonst was nimmt er nicht zum Beruhigen (entweder will oder KANN er das nicht). Ich stille tagsüber auch viel und lange (ist halt ein Genießer) und habe immer nur ein kleines Zeitfenster für alltägliche Unternehmungen wie Einkaufen, Spazieren usw. Nachts wacht der Kleene zur Zeit (seit 4 Wochen) fast jede Stunde bzw. eineinhalb auf
- er zahnt.. ja, er hat sogar schon 2 Zähne
![]()
dann lässt er sich auch nur nuckeln wieder zum Schlafen bewegen - obwohl nicht immer Hunger hatte. Trotzdem trinkt er viel mehr, d.h. ich muss auch wickeln nachts - sonst ist alles nass morgends, weil die Windel das nicht aushält...
...aber ich glaube das Hauptproblem ist, dass ich das Gefühl habe, immer nachzugeben und er seinen Willen bekommt so nach dem Motto: Er ist der Boss und du spurst... bzw. er erzieht uns und nicht umgekehrt..
ist das quatsch und die "Erziehungsmaßnahmen" sollten erstmal vertagt werden?
LG,
ich kann dir das “immer ich“-Gefühl gut nachempfinden. Hab ich auch manchmal. Kann dein Mann sich vielleicht an anderer Stelle entlasten - z.B. die Küche aufräumen oder Wäsche machen, während du eurem Sohn ins Bett bringst?
Was die Reaktionen der anderen angeht: Stell einfach auf Durchzug. Oder noch besser, diskutiere das Schlafverhalten mit solchen Leuten gar nicht.
Zahnen ist blöd - für alle Beteiligten, aber irgendwann ist auch das (erstmal) wieder vorbei. Nachts wickeln ist natürlich echt blöd. Kannst du das vielleicht machen, bevor du selbst ins Bett gehst? Oder reicht das nicht aus?
Ich würde es nicht so sehen, dass dein Sohn seinen “Willen“ durchsetzt und du “nachgibst“. Dein Sohn hat einfach ein Bedürfnis (nach Nahrung, Nähe, ...) und das befriedigst du. Das ist doch etwas gutes. Er ist doch noch viel zu klein für manipulatives Handeln oder so was. Also ja, Erziehungsmaßahmen vertagen.
Vielleicht magst du mal diesen Artikel von Herbert Renz-Polster zum Thema Schlaf lesen ... http://www.kinderverstehen.de/images/Sc ... 290909.pdf (Ich hoffe der Link funktioniert.)
Mein Tablet leidet an einer Rechtschreibschwäche.
Liebe Grüße von A. mit Knöpfchen (05/13), Pünktchen (11/16) und Flöhchen (03/19).
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fh1211
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Re: Einschlafen ohne Stillen
also hier wird immer noch einschlafgestillt. ich wollte das anfangs nie, war der Meinung, dass das Kind von selbst einschlafen muss... tja sie hat mich wie in so vielen Dingen eines besseren belehrt. Auch mein Umfeld war/ist eher stillkritisch eingestellt... tja ich stille immer noch und vor allem zum Einschlafen. Es geht dann meist besser. Wenn sie nicht bei mir ist und schlafen soll schreit sie bis sie schläft. Tja ich hoffe, dass sich das irgendwann ändert. Aber ganz ehrlich manchmal genieß ich das schon auch noch. In diesen Momenten ist es "ganz mein Kind". und so viel Nähe wie beim Stillen bekomme ich sonst nicht von ihr. immer wenn es mir zu viel wird versuche (!) ich mir die Vorteile klar zu machen nicht nur für sie sondern auch für mich.
Ich kann dich gut verstehen. Es gibt in meinem Umfeld so viele "Experten für Kindererziehung". und ich selbst bin immer so unsicher.
Ich kann dich gut verstehen. Es gibt in meinem Umfeld so viele "Experten für Kindererziehung". und ich selbst bin immer so unsicher.
-
fh1211
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Re: Einschlafen ohne Stillen
zu schnell abgeschickt: dein Sohn weiß was das beste für ihn ist und das bist gerade eben meistens du mit allem was dazu gehört. So hab ich mir das oft erklärt.
-
Vinterskogkatt
Re: Einschlafen ohne Stillen
Kennst du das Buch "schlafen statt schreien von Elisabeth Pantley? Ist auch aus der Attachment Parenting Ecke. Mir geht es auch so, dass ich gern die Nuckel-Schlaf-Assoziation lösen möchte.
- Carraluma
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Re: Einschlafen ohne Stillen
Hat nicht fast jedes Baby diese Schlaf-Nuckel-Assoziation? Ich kenne höchstens eines von hundert Babies das ohne Nuckeln im Bett einschläft. Alle andern brauchen Mama, Schnuller oder Daumen (bzw. werden in den Schlaf getragen, geschaukelt oder gefahren).
Dann ist das doch eher der Normalfall und zumindest fraglich ob es gut ist etwas anderes "erzwingen" zu wollen, falls es das Kind nicht von sich aus macht? Oder ist diese Überlegung zu provokant?
Dann ist das doch eher der Normalfall und zumindest fraglich ob es gut ist etwas anderes "erzwingen" zu wollen, falls es das Kind nicht von sich aus macht? Oder ist diese Überlegung zu provokant?
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
- bienenmeister
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Re: Einschlafen ohne Stillen
Mein Sohn ist 26 Monate alt und nun schläft er hin und wieder ohne stillen ein. Vorher war nichts zu machen.
Rückblickend bereue ich es, so oft genervt und unzufrieden gewesen gewesen zu sein. Ich sehe auch jetzt keine Möglichkeit wie es anders gegangen wäre, schlafen statt schreien hat auch nichts gebracht.
Ich wünsche dir mut euren weg anzunehmen, egal wie er aussieht
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Rückblickend bereue ich es, so oft genervt und unzufrieden gewesen gewesen zu sein. Ich sehe auch jetzt keine Möglichkeit wie es anders gegangen wäre, schlafen statt schreien hat auch nichts gebracht.
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mit Äffchen (02/2012) und Sommerhoffnung (07/2015)
Tragen für Fortgeschrittene: Heute mal ohne Tuch!
.... lost in translation ....
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mattisma
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Re: Einschlafen ohne Stillen
Ich kann euch Mut machen: von heute auf morgen will mein kleiner nicht mehr einschlafgestillt werden! Er trinkt bis er satt ist, dann dockt er immer und immer wieder ab und schläft dann ein, während ich ihm etwas vorsinge und seinen Kopf halte... Das war wirklich von heute auf morgen so, ich muss sogar sagen, dass es mich ein wenig traurig gemacht hat, auch wenn es mich entlastet und zeigt, dass Wurmi größer wird. Ach ja, er ist in der 22. Woche und es ändert sich grad ganz viel! Wird schon! Und wenn nicht, Versuch es zu genießen: mit 18 will er garantiert nicht mehr einschlafstillen
und nich auf andere hören!
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- Nautilus
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1021
- Registriert: 10.08.2012, 19:30
Re: AW: Einschlafen ohne Stillen
Es dürfte wohl die NORM sein, dass Kinder beim stillen (oder mit Schnuller) einschlafen ("STILLEN"), saugen beruhigt, so ist es gedacht. Man muss Kindern weder anerziehen, wie sie in den Schlaf finden, noch starre Rituale und Uhrzeiten beachten! Wirklich nicht!
Wir hatten hier in bald zwei Jahren noch NIE Einschlafprobleme und zwar, weil wir unseren Sohn genau dann ins Bett bringen (bettfertig immer gegen 20 Uhr, damit wir nicht erst Zähne putzen müssen, wenn er schon zu müde ist), wenn er müde ist. Als Säugling war das oft erst um Mitternacht der Fall, jetzt so zwischen 21 und 22 Uhr. Dafür schläft er in der Regel gut und lange bis zwischen 08 und 10 Uhr. Diese Zeiten variieren ab und an, zum Beispiel haben wir an Ostern viel gemacht, da haben wir erst durch sein erhöhtes Schlafbedurfnis gemerkt, dass es wohl sehr anstrengend war.
Ich will damit vor allem sagen: bei den Kleinen ist es wie bei uns, wir haben alle Rhythmen und Zeiträume, in denen wir in dr Regel müde werden, aber keine festen Zeitpunkte. Ich kann wirklich nur empfehlen, dem Kind einen Rahmen zu bieten (also eine gewisse Abendroutine), aber flexibel zu bleiben.
Und als zweiten Stresskiller bzw. -ersparer kann ich GANZ KLAR das einschlafstillen empfehlen! Wir praktizieren das bis heute und mein Sohn braucht es nicht immer, aber es ist DIE "Methode" , die uns hier seit Beginn stressarme gemütliche Abende beschert. Ich liege übrigens grad auf dem Sofa, während ich hier lese und schreibe, ist Söhnchen an der Brust eingeschlafen
Gleich werde ich ihn ins Bett legen.Mein Mann, der nicht in Foren liest, kann sich übrigens gar nicht vorstellen, dass man freiwillig aufs einschlafstillen verzichten könnte
. Wir haben so schon viele Abende zusammen, auch Filme (teils mit Kopfhörern) schauend, lesend, leise erzählend.... verbracht.
Geniess wirklich, dass es so problemlos geht, was problemlos mit Säuglingen geht, ist in der Regel das Richtige für sie und deckt ihre Bedürfnisse ab!
LG Nautilus mit Astronäutchen (7/12)
Wir hatten hier in bald zwei Jahren noch NIE Einschlafprobleme und zwar, weil wir unseren Sohn genau dann ins Bett bringen (bettfertig immer gegen 20 Uhr, damit wir nicht erst Zähne putzen müssen, wenn er schon zu müde ist), wenn er müde ist. Als Säugling war das oft erst um Mitternacht der Fall, jetzt so zwischen 21 und 22 Uhr. Dafür schläft er in der Regel gut und lange bis zwischen 08 und 10 Uhr. Diese Zeiten variieren ab und an, zum Beispiel haben wir an Ostern viel gemacht, da haben wir erst durch sein erhöhtes Schlafbedurfnis gemerkt, dass es wohl sehr anstrengend war.
Ich will damit vor allem sagen: bei den Kleinen ist es wie bei uns, wir haben alle Rhythmen und Zeiträume, in denen wir in dr Regel müde werden, aber keine festen Zeitpunkte. Ich kann wirklich nur empfehlen, dem Kind einen Rahmen zu bieten (also eine gewisse Abendroutine), aber flexibel zu bleiben.
Und als zweiten Stresskiller bzw. -ersparer kann ich GANZ KLAR das einschlafstillen empfehlen! Wir praktizieren das bis heute und mein Sohn braucht es nicht immer, aber es ist DIE "Methode" , die uns hier seit Beginn stressarme gemütliche Abende beschert. Ich liege übrigens grad auf dem Sofa, während ich hier lese und schreibe, ist Söhnchen an der Brust eingeschlafen
Geniess wirklich, dass es so problemlos geht, was problemlos mit Säuglingen geht, ist in der Regel das Richtige für sie und deckt ihre Bedürfnisse ab!
LG Nautilus mit Astronäutchen (7/12)
Liebe Grüße, Nautilus mit Sommersohn (7/12) Frühlingstochter
(3/17) und den zwei Herbststernen (09/11+ 11/15)