Wenn Abstillen zur Streitfrage wird...

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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sunny270
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Re: AW: Wenn Abstillen zur Streitfrage wird...

Beitrag von sunny270 »

Aus kulanz???? Also ich finds toll dass er dich am anfang unterstützt hat, aber im Endefekt kann man das vorher nicht wissen wie lang gestillt word, das ist ja auch eine emotionale sache.
Sunny mit Zwerg (05/10) und Zwergi (03/13)
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blauelagune
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Re: Wenn Abstillen zur Streitfrage wird...

Beitrag von blauelagune »

Und dass das jetzt gerade nicht nach dem Plan, den ihr ursprünglich hattet, läuft, das ist doch auch normal, gerade mit Kindern. Das Leben ist einfach nicht zu 100% planbar. Und es ist eine Stillbeziehung zwischen Dir und Deinem Sohn. Und wenn ihr beide noch stillen wollt, sollte er vielleicht einfach noch mal überdenken, warum ihm der 2. Geburtstag so wichtig ist. Und was er sich davon erhofft, dass Du bis dahin abgestillt hast.

Dass er diesen Druck macht, finde ich absolut nicht ok, das ist einfach übergriffig.
mit den drei Jungs (08/09) und (06/12) und (06/16)
nido56
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Re: Wenn Abstillen zur Streitfrage wird...

Beitrag von nido56 »

Hm, also bei uns war es nicht ganz so extrem, aber der Piratenpapa war auch kein grosser Fan vom Stillen eines Kleinkindes. Bei ihm hatte das allerdings nichts mit Eifersucht oder der Sorge um die Aesthetik meiner brust zu tun sondern damit, dass der Pirat ein extremes Mamakind war und ist, sehr schnell und viel weint und insgesamt eher ein anhaengliches, unselbstaendiges Kind ist. Das alles sind Eigenschaften, mit denen der Papa nicht gut klarkommt. Der haette natuerlich lieber einen unkomplizierten Sonnenschein. Er war der festen Ueberzeugung, dass das Stillen die "Schuld" an all diesen unschoenen Charaktereigenschaften seines Sohnes trug. Daher wollte er wirklich nur das Beste fuer den Kleinen.

Hinzu kommt, dass in seiner direkten Familie niemand ueberhaupt je gestillt hat. Er also auch ueberhaupt keine Beziehung zum Stillen hatte. Ich denke, er hatte vorher nie auch nur eine stillende Frau bewusst gesehen.

Ich habe den Piraten mit 2 Jahren abgestillt. Aus verschiedenen Gruenden wollte ich es da auch langsam selbst, aber wahrscheinlich haete ich ohne den Piratenpapa noch ein paar Monate weitergemacht. So war es dann aber fuer uns alle ganz OK. Allerdings hat der Piratenpapa mich nie direkt zum Abstillen gedraengt, und wir hatten auch nie wirklich Streit deswegen. Er hatte aber deutlich gemacht, dass er sich damit nicht mehr wohlfuehlte und es auch fuer den Piraten nicht foerderlich fand. Ich finde zwar auch, dass die Entscheidung hauptsaechlich bei Mutter und Kind liegt, aber der Papa ist ja auch Teil der Familie und soll sich auch wohlfuehlen. Wenn es also um ein Kind geht, das deutlich aelter als ein Jahr ist, so finde ich schon, dass er miteinbezogen werden sollte.

Uebrigens hat sich nach dem Abstillen herausgestellt, dass der Pirat eher ein Kuschel- als ein Saugbeduerfnis hatte. Er hat naemlich keinerlei Anstalten gemacht, die Brust durch irgendetwas (Schnuller etc.) zu ersetzen. Dafuer ist er jetzt sehr schmusig geworden, was er frueher ausserhalb der Stillzeiten eher nicht war.
nido mit dem Piraten (01/2012)
sura

Re: Wenn Abstillen zur Streitfrage wird...

Beitrag von sura »

Sabbermäuschen hat geschrieben:
Sura, mein Mann und ich haten den typischen plan mit einem Jahr nach und nach abzustillen. Sprich immer eine Mahlzeit ersetzen. Aus seiner Sicht ist zwei Jahre einfach nur kulanz mir gegenüber...
Erst einmal finde ich toll daß du zu deinem Mann stehst und ihn verteidigst.

Musstest du echt mit ihm um jeden Monat verhandeln? Klingt mit dem Wort Kulanz eher nach einem Handelspartner. :?

Was mir aber seltasm vorkommt: er stört sich an der Asymetrie der Brüste? :shock: Weil sie anymetrisch sind? Oder weil es selbstverschuldet ist?
Was wenn ER sich mal ein Bein bricht weil er etwas zu riskant Ski gefahren ist? Was wenn ihr alt werdet? Trennt er sich wenn du Brustkrebs hättest?!*aufholzklopf*
Er rechtet seine Eitelkeit gegen die natürlichen Bedürfnisse eines Kleinkindes auf...und findet daß er Recht hat?! :roll:
Und würde es ihn nicht stören wenn du ebensooft mit deinem Sohn kuscheln würdest?! :?:
Sorry, ich finde seine Gründe nicht tragbar.
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tania
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Re: Wenn Abstillen zur Streitfrage wird...

Beitrag von tania »

ich wollte dich eigentl ermutigen genau hinzuhoeren, deinen oartner enzbeziehen usw. ich kann die argumenattion und bedenken von nidos partner zum beispiel sehr gut verstehen. aber wenn das hauptarguemtn deines oartners die unterschiel grossen brueste sind - also echt :shock:

da waers bei mir durch, also so ein schwachsinn. wuerde mich das anpissen so auf koerperlichkeiten reduziert zu werden!

ok, sorry, nicht hlfreich..
tania mit sohn *09 und sohn *12
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Sabbermäuschen
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Re: Wenn Abstillen zur Streitfrage wird...

Beitrag von Sabbermäuschen »

Für meinen Mann ist stillen eines Kleinkindes unnötig - und ja, ich habe ihm das alles erklärt. Er kennt es eben nicht. Seine Mutter ist absolute Stillgegnerin und er hat uns sogar oft vor ihr verteidigt.
Partnerprobleme haben wir auch, wir existieren fast nicht mehr als Paar. Das hat verschiedene Gründe und daran arbeiten wir. ihn stören meine unterschiedlichen brüste, weil er sie vorher schön fand, aber er reduziert mich nicht darauf. Ich finde es völlig legitim, dass er sagt, was ihm gefällt und was nicht. Es hat auf jedenfalls auch (nicht nur) damit zu tun, dass wir uns sexuell entfremdet haben. Vielleicht hegt er einfach nur die Hoffnung, dass es nach dem abstillen wieder so ist wie früher?
Ich wollte eigentlich nicht stundenlang erörtern, was ihm am Stillen stören könnte, sondern frage mich viel mehr, wie man gemeinsam als Familie eine Lösung findet. Ich bin kein Fan von Ultimaten oder ich ziehe mein Ding durch, egal was du dazu sagst. er gehört zur Familie und sein Wohlbefinden ist mir auch wichtig. Dass er sich so kindisch verhält macht es mir allerdings nicht wirklich leichter.
Ich möchte nicht auf Teufel komm raus sagen, ich will ihn stillen bis er drei ist, sondern einfach nur das stillen genießen, so wie es jetzt ist. Und irgendwie klappt das nicht...
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Pupu
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Re: Wenn Abstillen zur Streitfrage wird...

Beitrag von Pupu »

Du schriebst, es stehe demnächst eine räumliche Veränderung an. Ich greife das mal auf. Für mich hört sich das so an, als würde diese Veränderung auch euer Kind betreffen. Und da finde ich persönlich: eine Veränderung reicht erst einmal. Vielleicht kannst du mit deinem Mann ausmachen, dass ihr weiterstillt, bis diese räumliche Veränderung abgeschlossen ist - und wenn dann etwas Ruhe eingekehrt ist, dann fang ihr an, allmählich das Stillen zu reduzieren. Falls es sich nicht während der Veränderung von selbst erledigt - was durchaus auch gut möglich ist. Es kann aber auch sein, dass das Kind das Stillen gerade während dieser Veränderung besonders braucht, und dann würde ich es ihm nicht vorher nehmen.

Vielleicht ist das ein Argument, was dein Mann nachvollziehen könnte?

Zudem würde ich vorschlagen, wenn irgendwie möglich, euch mehr Paarzeit zu schaffen und mal NUR den Mann im Blick zu haben, volle Aufmerksamkeit, vielleicht sogar verwöhnen - und mal das Kind komplett aus der Rechnung rausnehmen in diesen kurzen Auszeiten. Vielleicht kann ihn das schon mit einigen Dingen versöhnen...
Lg aus Finnland von Pupu mit Wildgurke 🥒 (02/09), Quatschbanane 🍌 (08/11) und zwei Minimöhrchen 🥕🥕 (07/17)

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Re: Wenn Abstillen zur Streitfrage wird...

Beitrag von CarpeDiem »

Kann es sein, dass er das stillen als Ursache für alles sieht:

Sexuelle Entfremdung
Unterschiedliche Brüste
Paarprobleme
Usw.

Niemand weiß wie sich die Brust nachdem abstillen entwickelt und wie das mit Stilldauer usw. ist.

Und paarprobleme und sexuelle Entfremdung löst sich mit abstillen nicht in Luft auf.

Es hört sich für mich so an, dass es eben einfach ist es aufs stillen zu schieben. Nur diese von Dir genannten Probleme wird es ggf, auch noch später geben nachdem abstillen.

Katharina ist nur kurz mit 4.5 Monaten gestillt worden. Sie hat die Milchflasche mit 23 Monaten abgeschafft, ihren Schnuller hat sie noch. Sie hat ein hohes Saugbedürfnis, insbesondere wenn sie krank ist oder wie jetzt 4 Backenzähne auf einmal durch brechen. Wir waren schon auf Schnuller nur noch zum schlafen. Aber da muss man sich flexibel zeigen.


Iphonitis, Autokorrektur kann für viel Gelächter sorgen.
am 14.02.2012 wurde Katharina H. I. mit 51cm und 3730g geliefert
am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
am 16.06.2015 wurde Friederike L. J. mit 52cm und 4105g geliefert


K: unendlich geliebt, stolze große Schwester, wird groß
A: unendlich geliebt, wird groß, stolze große Schwester
F: unendlich geliebt, gestillt, getragen, familiengebettet, macht uns komplett


unvergessen unser Dezembersternchen Pünktchen 2012
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tania
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Re: Wenn Abstillen zur Streitfrage wird...

Beitrag von tania »

ich verstehe dich vollkommen!

besondrs wenn du schreibst, dass sein kindisches verhalten es nicht einfacher macht..

((()))

und wenn du ihm - voellig unabhaengig vom stillen - zegst, dass dir sehr was an eurer partnerscaft ligt, auch an eurer sexuellen beziehung? dass ihr an einem anderen ende ansetzt? das stillen koennt hr ja weiter besprechen, davon unabhaengig.

ichhabe gut reden, ich lebe in einer intakten, schoenen partnerschaft, aber ich "zwinge" (besser: eberrede) mich zum sex. ich weiss, dass es mir gefallen wird, aber mein sex-drive ist bei minus 2 oder so. inexistent. (war beim grossen in dem alter auch so) ich glaube schon, dass das auch mit den stillhormonen zu tun hat. (das musst du ihm ja nicht sagen ;-))
tania mit sohn *09 und sohn *12
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Agnodike
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Re: Wenn Abstillen zur Streitfrage wird...

Beitrag von Agnodike »

Sabbermäuschen hat geschrieben:Für meinen Mann ist stillen eines Kleinkindes unnötig - und ja, ich habe ihm das alles erklärt. Er kennt es eben nicht. Seine Mutter ist absolute Stillgegnerin und er hat uns sogar oft vor ihr verteidigt.
Partnerprobleme haben wir auch, wir existieren fast nicht mehr als Paar. Das hat verschiedene Gründe und daran arbeiten wir. ihn stören meine unterschiedlichen brüste, weil er sie vorher schön fand, aber er reduziert mich nicht darauf. Ich finde es völlig legitim, dass er sagt, was ihm gefällt und was nicht. Es hat auf jedenfalls auch (nicht nur) damit zu tun, dass wir uns sexuell entfremdet haben. Vielleicht hegt er einfach nur die Hoffnung, dass es nach dem abstillen wieder so ist wie früher?
Ich wollte eigentlich nicht stundenlang erörtern, was ihm am Stillen stören könnte, sondern frage mich viel mehr, wie man gemeinsam als Familie eine Lösung findet. Ich bin kein Fan von Ultimaten oder ich ziehe mein Ding durch, egal was du dazu sagst. er gehört zur Familie und sein Wohlbefinden ist mir auch wichtig. Dass er sich so kindisch verhält macht es mir allerdings nicht wirklich leichter.
Ich möchte nicht auf Teufel komm raus sagen, ich will ihn stillen bis er drei ist, sondern einfach nur das stillen genießen, so wie es jetzt ist. Und irgendwie klappt das nicht...
Kleiner Einwurf meinerseits, da Du ja schriebst, dass auch Partnerprobleme im Raum stehen:
Ihr könntet zusammen zu einer Paarberatung gehen. Muss ja keine Familientherapiepraxis mit ellenlanger Warteliste sein, sondern bspw. die Ehe-Familie- und Lebensberatung der Caritas. Da gehts mit einem Termin schneller.
Dafür muss man(n) der Typ sein, Frau auch, aber ein moderiertes Gespräch hilft manchmal, und da kann man u.a. ja auch die Stillthematik ansprechen.
Sorry, falls solche Ratschläge gar nicht gewünscht sein sollten :oops:
mit Sommerkind (08/2007), Herbstkind (09/2013) und Frühlingskind (05/2018) sowie den Beschützersternchen (07/15) & (05/16) & (10/16)
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