Beikosteinführung und ihre Folgen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Flügelchen
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Beikosteinführung und ihre Folgen

Beitrag von Flügelchen »

Ihr Lieben,

da bin ich wieder.
Nachdem mir hier http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=178460 so unglaublich toll geholfen wurde und ich nun tatsächlich die ganze Zeit voll stillen konnte, möchte ich mich wieder an Euch wenden.

In den letzten Monaten habe ich stets im 2h Rythmus gestillt. Nachts waren es in der ersten Schlafphase schonmal 5 :D (was mir aber, da ich nicht um halb acht schlafen gehe, maximal 3 h Schlaf am Stück gab). Sie Abstände wurden dann im Laufe der Nacht weniger, aber so mit 3h Schlaf konnte ich leben.

Ich weiß nun nicht, ob es der 19 Wochen Schub war, aber in den vergangenen Wochen hatten wir auch nachts maximal 2 h Ruhe, auch direkt nach dem ins Bett bringen schon. :( Da das ganz in der 15. Woche begann und bis in die 20. Woche anhielt, schien es endlos.
Da die Kleine bei unseren Mahlzeiten, selbst wenn sie kurz zuvor gestillt wurde, extrem unruhig wurde, habe ich beschlossen, mit Beikost anzufangen. Es klappte sofort sehr gut, sie hat sich mengenmäßig sehr schnell von selber gesteigert und inzwischen ist sie mit 200 ml mittags und abends dabei!!! Das gibt mir das Gefühl, richtig gehandelt zu haben und auch, dass sie wohl Hunger hatte.

In den ersten beiden Nächten hat sie dann erstmal von acht bis um drei Ruhe gegeben und sich nur ein einziges Mal gemeldet :shock: :D und ALS sie dann nachts kam, waren die Brüste natürlich schön voll und es gab ordentlich was.
Inzwischen habe ich aber das Gefühl, dass sowohl tagsüber als auch in der Nacht "der Druck raus ist", sich meine Brust also schon umgewöhnt hat.
Kann es sein, dass sie nun bei den restlichen Mahlzeiten zu wenig bekommt? Es wäre ja für die Flüssigkeitsaufnahme ganz wichtig! Ich habe das Gefühl, dass sie beim Stillen nun auch nachts nicht das bekommt, was sie gerne hätte. Denn nun meldet sie sich wieder 3 Mal in der Nacht. :|

Zudem ist ihr Stuhl (auf einmal mehrmals täglich in geringen Mengen statt alle 3 Tage bis obenhin!) sehr fest. Also nicht breiig, sondern richtig geformt. :oops: Sie scheint auch etwas Schmerzen dabei zu haben, weil sie beim Drücken manchmal weint. :(

Ich gebe ihr zu den Mahlzeiten immer Wasser in der Flasche, ein wenig kommt auch raus (auch aus dem Mund :| ), aber da sie nie die Flasche hatte, kaut sie eher so auf dem Sauger rum und saugt eben nicht. Werde es mal mit dem Löffel probieren und natürlich mit ganz viel Geduld.

FALLS ich nun abstillen werde (es wäre nun nicht mehr schlimm für mich), mit welcher Flaschennahrung sollte ich dann weiter machen? Macht PRE sie satt, wenn es die MuMi nicht schafft? Ist 1er zu viel (man kann ihr aktuell beim Zunehmen zuschauen und ich will nicht, dass sie auseinander geht wie ein Hefekloß)?

Vielen Dank für alle Antworten!
Ich bin noch immer sehr sehr dankbar für die tolle Unterstützung in unseren Anfängen (fühlt sich an wie gestern!).

Liebe Grüße!!!
Neuhier
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Re: Beikosteinführung und ihre Folgen

Beitrag von Neuhier »

Wie alt ist sie denn jetzt?
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Neuhier
ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Beikosteinführung und ihre Folgen

Beitrag von Neuhier »

Ok nachgelesen, sie ist grad 5 Monate alt geworden oder?
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jusl
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Re: Beikosteinführung und ihre Folgen

Beitrag von jusl »

Hallo Flügelchen,

schön, wieder von Dir zu lesen. Freut mich sehr, dass es so gut weiterlief. :D
Da die Kleine bei unseren Mahlzeiten, selbst wenn sie kurz zuvor gestillt wurde, extrem unruhig wurde, habe ich beschlossen, mit Beikost anzufangen. Es klappte sofort sehr gut, sie hat sich mengenmäßig sehr schnell von selber gesteigert und inzwischen ist sie mit 200 ml mittags und abends dabei!!! Das gibt mir das Gefühl, richtig gehandelt zu haben
Ja, bestimmt. Schön, dass Ihr so einen reibungslosen Beikoststart hattet.
In den ersten beiden Nächten hat sie dann erstmal von acht bis um drei Ruhe gegeben und sich nur ein einziges Mal gemeldet :shock: :D und ALS sie dann nachts kam, waren die Brüste natürlich schön voll und es gab ordentlich was.
Inzwischen habe ich aber das Gefühl, dass sowohl tagsüber als auch in der Nacht "der Druck raus ist", sich meine Brust also schon umgewöhnt hat.
Kann es sein, dass sie nun bei den restlichen Mahlzeiten zu wenig bekommt? Es wäre ja für die Flüssigkeitsaufnahme ganz wichtig! Ich habe das Gefühl, dass sie beim Stillen nun auch nachts nicht das bekommt, was sie gerne hätte. Denn nun meldet sie sich wieder 3 Mal in der Nacht. :|
Achtung, klassische Mütterfalle, in die Du da gerade tappst: ;-)
Du versuchst, einen ursächlichen Zusammenhang herzustellen zwischen Essverhalten und Schlafverhalten. Das tun viele Mütter; sie fragen sich, welche Nahrung man auf welche Weise zu welchen Zeiten gegeben hat oder geben sollte, um davon auf das mutmaßliche Schlafverhalten des Kindes zu schließen, bzw. sie fragen sich rückwirkend, was das Kind gegessen hat oder hätte essen müssen, weil die letzten Nächte so oder so waren.
Ich kann nur raten: Lass es einfach, das führt zu nichts. Da gibt es keinen Zusammenhang.

Babys wachen normalerweise mehrmals pro Nacht auf. Über ganz lange Zeit hinweg. Kleinkinder ehrlich gesagt auch. ;-) Auch die, die schon Schnitzel und Kartoffeln zum Abendessen verputzen und längst abgestillt sind.
Du schreibst von 3 mal pro Nacht - das ist wirklich VÖLLIG NORMAL (für viele Mütter wären das geradzu himmlische Zustände :mrgreen: ).
Mit Essen oder Nichtessen (oder Vielessen und Wenigessen...) hat das überhaupt nix zu tun.
Zudem ist ihr Stuhl (auf einmal mehrmals täglich in geringen Mengen statt alle 3 Tage bis obenhin!) sehr fest. Also nicht breiig, sondern richtig geformt. :oops: Sie scheint auch etwas Schmerzen dabei zu haben, weil sie beim Drücken manchmal weint. :(
Achte darauf, dass die Beikost das Stillen nicht ERSETZT, sondern nur ERGÄNZT (kleiner aber feiner Unterschied). Es heißt mit Absicht BEIKOST, nicht ANSTATTkost. Die feste Nahrung wird oft besser verdaut, wenn direkt vor oder nach der Beikostmahlzeit auch gestillt wird.
Ich gebe ihr zu den Mahlzeiten immer Wasser in der Flasche, ein wenig kommt auch raus (auch aus dem Mund :| ), aber da sie nie die Flasche hatte, kaut sie eher so auf dem Sauger rum und saugt eben nicht. Werde es mal mit dem Löffel probieren und natürlich mit ganz viel Geduld.
Wenn Dein Baby bislang nur Brei bekommt, ist Wasser nicht nötig, denn Brei ist bereits sehr wasserhaltig. Verdauungstechnisch wäre "viel Muttermilch" auch definitiv besser als "viel Wasser". Falls Du trotzdem Wasser anbieten möchtest, dann sollte dies grundsätzlich aus einem ganz normalen Plastikbecher angeboten werden (wenn Kinder früh damit üben dürfen, haben sie's auch erfahrungsgemäß früh raus, wie das geht). Saugflaschen sind zur Wasserverabreichung nicht nötig. Da Saugflaschen allerdings Probleme machen können, die sich auch aufs Stillen negativ auswirken können, kann von unnötiger Saugflaschenverwendung nur abgeraten werden.
FALLS ich nun abstillen werde (es wäre nun nicht mehr schlimm für mich), mit welcher Flaschennahrung sollte ich dann weiter machen?
Hä? :lol: MÖCHTEST Du denn vorzeitig abstillen?? Dein Baby hat doch gerade mal mit Beikost angefangen, ist also noch laaaange im allerbesten Stillalter... oder hast Du's aus anderen Gründen eilig mit dem Abstillen?

LG
Julia
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Re: Beikosteinführung und ihre Folgen

Beitrag von Morgaine47 »

Zum Essen und Schlafen ein Erfahrungsbericht mit meiner Tochter:

Sie hat bis 2 Jahre nachts gestillt, unabhängig davon, wieviel sie abends gegessen hat. Mal wie ein Holzhacker udn mal wie ein Spatz. Stillferquenz nachts war trotzdem imemr ungefähr gleich. Als sie nachts nichts mehr brauchte hat sie trotzdem manchmal abends wie ein Holzhacker gegessen udn meist wie ein Spatz. Durchgeschlafen hat sie erst später.

Bei meinem Sohn wars eigentlich genauso: Als er nachts keien Milch emrh brauchte hat er abends nicht automatisch mehr gegessen. Und jetzt schläft er ab und zu abends schon vor dem Abendessen auf dem Sofa ein und schläft trotzdem durch, obwohl er eigetnlich Hunger haben müsste, solange wie die letzte Mahlzeit zurückliegt.
LG
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Re: Beikosteinführung und ihre Folgen

Beitrag von nido56 »

Hallo,

ich wollte nur mal kurz einwerfen, dass unser Soehnchen, das in den ersten Monaten ganz prima bis zu 5 Stunden am Stueck geschlafen hat, so mit knapp 5 Monaten ploetzlich zum Schlechtschlaefer mutiert ist. Dabei blieb es dann leider auch sehr sehr lange, unabhaengig von der Beikostmenge. Ganz am Anfang war es allerdings so, dass er (noch) schlechter schlief, wenn er abends Brei gegessen hatte. Dann machte ihm wohl die Verdauung zu schaffen. Deshalb haben wir die Abendmahlzeit schnell wieder abgeschafft und erst recht spaet wieder eingefuehrt.

Nachdem, was ich gelesen habe, kommt das wohl in dem Alter haeufiger vor, weil sich der Schlaf des Babys umstellt und einige damit erstmal nicht so toll zurechtkommen.
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Re: Beikosteinführung und ihre Folgen

Beitrag von Morgaine47 »

nido56 hat geschrieben: Nachdem, was ich gelesen habe, kommt das wohl in dem Alter haeufiger vor, weil sich der Schlaf des Babys umstellt und einige damit erstmal nicht so toll zurechtkommen.
Das kann ich nach über 6 Jahren Mitgleidschaft in verschiedenen Babyforen bestätigen. Und diese Änderung im Schlafverhalten kam bei allen möglichen Kindern vor, unabhängig ob gestillt, mit Flasche gefüttert, schon Unmengen Beikost essend oder gerade mit Beikost anfangend. Wenn diese Änderung natürlich gerade eintritt, wenn man mit Beikost anfängt ist man versucht da einen Zusammmenhang zu sehen.
LG
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Re: Beikosteinführung und ihre Folgen

Beitrag von Flügelchen »

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten! :D

Zum Thema (Durch-)Schlafen/Essen: der Schlaf wurde in der Tat in den letzten Wochen zusehends schlechter. Zuletzt war es so, dass sie eben alle 2 h kam, also um halb acht hingelegt, um spätestens zehn war sie wach, dann um zwölf, um zwei, um vier und um sechs war dann die Nacht vorbei. Das war so anstrengend, dass ich eben auch abends mit Beikost begonnen habe. Wenn da wirklich KEIN Zusammenhang besteht, wie kommt es dann, dass sie in den ersten zwei Nächten sich erst um 2 bzw. 3 gemeldet hat? Das waren zwar nur die erste zwei Nächte, aber mittlerweile sind wir immerhin bei halb zwölf/zwölf, statt um zehn.


Würde gerne auf Jullias Beitrag näher eingehen:
Schön, dass Ihr so einen reibungslosen Beikoststart hattet.
Danke, ja das finde ich auch! Total problemlos! :D :D
Ich kann nur raten: Lass es einfach, das führt zu nichts. Da gibt es keinen Zusammenhang.
Habe dazu ja oben schon was geschrieben. Ich hatte auch mal gelesen, dass MuMi leichter verdaulich ist und es so nur natürlich ist, dass Stillkinder häufig erst später durchschlafen. Wobei ich auch betonen möchte, dass das für mich kein Grund ist, ans Abstillen zu denken! :!:
Achte darauf, dass die Beikost das Stillen nicht ERSETZT, sondern nur ERGÄNZT (kleiner aber feiner Unterschied). Es heißt mit Absicht BEIKOST, nicht ANSTATTkost. Die feste Nahrung wird oft besser verdaut, wenn direkt vor oder nach der Beikostmahlzeit auch gestillt wird.
Oh, ok! Ich dachte das "bei-" also das Ergänzen bezieht sich auf den Tag als Gesamtes und nicht je Mahlzeit. Ich hatte das nur anfangs gemacht, als sie nur ein paar Löffelchen nahm. Inzwischen dachte ich, mit 200 ml ist die Mahlzeit ersetzt. Aber dann werde ich ihr gerne wieder die Brust zu den Breimahlzeiten anbieten.
Falls Du trotzdem Wasser anbieten möchtest, dann sollte dies grundsätzlich aus einem ganz normalen Plastikbecher angeboten werden (wenn Kinder früh damit üben dürfen, haben sie's auch erfahrungsgemäß früh raus, wie das geht).
Mach ich dann. Bei der großen ging es ebenfalls nicht anders, weil sie auch kein Wasser aus der Flasche nahm (obwohl sie Flaschenbaby war :) ) und sie hatte es dann nach anfänglichen Überschwemmungen recht schnell raus.
Hä? :lol: MÖCHTEST Du denn vorzeitig abstillen?? Dein Baby hat doch gerade mal mit Beikost angefangen, ist also noch laaaange im allerbesten Stillalter... oder hast Du's aus anderen Gründen eilig mit dem Abstillen?
Neee! Wenn möglich nicht! Die Frage bezog sich nur darauf, dass ich eben dachte, ich hätte nun nicht mehr genug Milch für die Stillmahlzeiten, weil die Brust - trotz der zT sehr langen Zwischenräume aufgrund der ersetzten Mahlzeiten - nicht mehr so prall waren, wie zu Beginn der Beikosteinführung. Ich nahm an, die Produktion würde nun wohl nach und nach eingestellt und da wollte ich schonmal wissen, was ich denn dann geben sollte. :oops: :wink:
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Re: Beikosteinführung und ihre Folgen

Beitrag von Morgaine47 »

Dass die Brust nicht mehr so prall ist, ist völlig normal. In der 2. Stillzeit war meine Brust sogar nie wirklich prall (vielleicht 1 oder 2 mal), sie hat sich super an Bedarf angepasst und nur beim Stillen produziert. Und sie hat problemlso von heute auf Morgen im Krankheitsfall von wenig Stillen auf Voll Stillen umgestellt udn wieder zurück. So eine Brust ist verdammt anpassungsfähig.

Das letzte Mal richtig pralle Brüste mit gefühlt kurz vorm Platzen hatte ich, als die Große etwa 10 Monate alt war. Da habe ich schon wieder 2 Tage voll gearbeitet in der Woche und die Tage vorher hatte ich fast wieder voll gestillt. Auf Arbeit dann gegen Nachmittag Atombusen. Das war 2 Tage auf Arbeit so (dann war ich wieder ein paar Tage daheim) und danach hat meine Brust nur noch nach Bedarf beim Stillen produziert.
LG
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Re: Beikosteinführung und ihre Folgen

Beitrag von jusl »

Die Frage bezog sich nur darauf, dass ich eben dachte, ich hätte nun nicht mehr genug Milch für die Stillmahlzeiten, weil die Brust - trotz der zT sehr langen Zwischenräume aufgrund der ersetzten Mahlzeiten - nicht mehr so prall waren, wie zu Beginn der Beikosteinführung. Ich nahm an, die Produktion würde nun wohl nach und nach eingestellt und da wollte ich schonmal wissen, was ich denn dann geben sollte. :oops: :wink:
Das ist für sehr viele Mütter, die ihr erstes Kind stillen, irritierend. Man gewöhnt sich wochen- und monatelang an dieses Völlegefühl, und dann ist das plötzlich weg. Viele Mütter glauben dann, dass die Milchproduktion zurückgeht, dies ist jedoch nicht der Fall. Das Völlegefühl kam nicht daher, weil früher so viel Milch da war und jetzt nicht mehr, sondern in den ersten Monaten muss die Brust das Stillen erst lernen sozusagen. Wassereinlagerungen und erhöhte Durchblutung zum Aufbau des Drüsengewebes usw. machen die Brust prall, dazu kommt, dass Angebot und Nachfrage oft noch nicht komplett zueinander passen. Nach den ersten Monaten ist das vorbei ;-) - Die Milch wird dann tatsächlich fast komplett WÄHREND des Stillens gebildet und kaum bis gar nicht zwischen den Mahlzeiten (genau so soll es ja sein!..), das bedeutet, die Brust wird nicht mehr prall. Ein Zeichen dafür, dass die Ausnahme-Anfangsmonate vorbei sind und jetzt Normalität eingekehrt ist. ;-) Die Milchproduktion ist dabei, wenn Du weiterhin unverändert häufig stillst, auf unverändert hohem Niveau.

LG
Julia
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