Zu häufiges Stillen schädlich?
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Lösche Benutzer 7681
Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
Aber was ist denn der Unterschied zwischen ablenken und trösten?
Stillen IST Trost.
Stillen IST Trost.
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Blümchen84
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Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
Natürlich soll man dem Kind Trost spenden - in welcher Form auch immer. Wenn stillen hilft, dann ist das doch super.
Aber es ist schon ein Unterschied ob ich "ablenke" oder "tröste": Wenn mein Kind hinfällt und weint, dann kann ich es mit etwas super spannendem - meinem Handy - ablenken und es hört auf zu weinen. Ich kann es aber auch in den Arm nehmen und trösten.
Was ich sagen wollte ist: Wenn ein Baby weinen möchte, dann darf es auch weinen. Die Kunst besteht darin zu erspüren, was das Kind will. Aber im Grunde sagt es das Kind selbst: Nimmt es die Brust und ist zufrieden, dann ist das Problem schon gelöst. Mein Kleiner wollte, wenn er weinen wollte, auch nichts mehr trinken - keine Chance. Ich hab ihn dann auf dem Arm gehalten, ihn getröstet und ihm dass Gefühl gegeben, dass er geliebt wird und jemand da ist.
Aber es ist schon ein Unterschied ob ich "ablenke" oder "tröste": Wenn mein Kind hinfällt und weint, dann kann ich es mit etwas super spannendem - meinem Handy - ablenken und es hört auf zu weinen. Ich kann es aber auch in den Arm nehmen und trösten.
Was ich sagen wollte ist: Wenn ein Baby weinen möchte, dann darf es auch weinen. Die Kunst besteht darin zu erspüren, was das Kind will. Aber im Grunde sagt es das Kind selbst: Nimmt es die Brust und ist zufrieden, dann ist das Problem schon gelöst. Mein Kleiner wollte, wenn er weinen wollte, auch nichts mehr trinken - keine Chance. Ich hab ihn dann auf dem Arm gehalten, ihn getröstet und ihm dass Gefühl gegeben, dass er geliebt wird und jemand da ist.
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solcita
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Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
Wow, das ging ja schnell!Danke für eure zahlreichen Antworten!
Die Theorie aus dem Buch ist auch die, das ein Kind, dass zB abends vom Weinen abgelenkt wurde durch irgendein Kontrollmuster, dann auch nachts aufwache und wieder versuche sich auszuweinen. Sprich, hat es sich ausgeweint ist alles gut. Lenkt man es vom Weinen ab, staut sich was auf, was negative Gefühle macht, ZB auch Wut auslösen könne.... das Weinen soll aber immer begleitet sein. Nie allein!
Dann stelle ich mal noch eine Frage:in einem Buch hieß es:wenn ich mein Kind stille, bevor es vor Hunger weint, spüre es, es werde toll umsorgt. Im anderen Buch heißt es, wenn ich nicht auf Hungerzeichen warte und dennoch stille, wird das Kind bevormundet und kann keine richtige Selbstregulation erlernen. Diese Fragen stelle ich mir einfach, weil mein kleiner Brocken mit 6 Monaten 10, 5kg wiegt.
Aber sie war am Anfang sehr brustfixiert und mittlerweile genießen wir beide das viele stillen und sie schläft tagsüber auch nur an der Brust oder im TT ein, anders kann sie es gar nicht.
Aber ich möchte einfach nicht" schuld" sein, dass sie so zunimmt. Versteht ihr meine Sorgen?
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Die Theorie aus dem Buch ist auch die, das ein Kind, dass zB abends vom Weinen abgelenkt wurde durch irgendein Kontrollmuster, dann auch nachts aufwache und wieder versuche sich auszuweinen. Sprich, hat es sich ausgeweint ist alles gut. Lenkt man es vom Weinen ab, staut sich was auf, was negative Gefühle macht, ZB auch Wut auslösen könne.... das Weinen soll aber immer begleitet sein. Nie allein!
Dann stelle ich mal noch eine Frage:in einem Buch hieß es:wenn ich mein Kind stille, bevor es vor Hunger weint, spüre es, es werde toll umsorgt. Im anderen Buch heißt es, wenn ich nicht auf Hungerzeichen warte und dennoch stille, wird das Kind bevormundet und kann keine richtige Selbstregulation erlernen. Diese Fragen stelle ich mir einfach, weil mein kleiner Brocken mit 6 Monaten 10, 5kg wiegt.
Aber sie war am Anfang sehr brustfixiert und mittlerweile genießen wir beide das viele stillen und sie schläft tagsüber auch nur an der Brust oder im TT ein, anders kann sie es gar nicht.
Aber ich möchte einfach nicht" schuld" sein, dass sie so zunimmt. Versteht ihr meine Sorgen?
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Jellybelly Bean 10/13
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Lösche Benutzer 7681
Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
Ja, den Vergleich mit dem Handy verstehe ich.
Ich bn ne absolute Frohnatur und meine Kinder sind es auch. Daher tu ich mich mit der Wort-Kombination weinen und wollen sehr schwer.
Das ist für mich ein Absurdum.
Ich bn ne absolute Frohnatur und meine Kinder sind es auch. Daher tu ich mich mit der Wort-Kombination weinen und wollen sehr schwer.
Das ist für mich ein Absurdum.
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solcita
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Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
Wartet ihr immer auf Hungerzeichen oder stillt ihr auch mal, wenn ihr denkt, jetzt braucht sie ein bißchen Entspannung oder eine extra Kuschelliebeintensivportion Mama?
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Jellybelly Bean 10/13
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Lösche Benutzer 7681
Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
Ein suchen und den Kopf hin und her drehen ist ja schon ein Hungerzeichen.
Bei Constantin hab ich nie auf irgendwas gewartet, den hab ich einfach gestillt, so oft es ging.
Heute zeigt er deutlich, wenn er nicht möchte.
Bei Constantin hab ich nie auf irgendwas gewartet, den hab ich einfach gestillt, so oft es ging.
Heute zeigt er deutlich, wenn er nicht möchte.
- julia1982
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Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
Ich denke, dass derlei Theorien ja gut und schön sind, aber ich versuche bei solchen Fragen nach meinem eigenen Bauchgefühl zu gehen
Weint mein Kind, biete ich ihm die Brust an. Nimmt es das Stillen an und ist getröstet- wunderbar. Ja, ich glaube wirklich, die Natur ist so simpel konstruiert, das sagt mir mein Mutterinstinkt. Alles andere kann ich zwar verstehen, fühlt sich für mich aber um die Ecke gedacht an. Vertrau DEINEM Gefühl für Dein Kind, was sagt denn Dein Bauchgefühl?
Und ja, ich stille nicht nur bei Hunger
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Julia mit kleiner Raupe (03/13) und Herzenskind (03/16)
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nido56
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Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
Also ganz ehrlich klingt das fuer mich ziemlich absurd. Ich habe ziemlich grosses Vertrauen in die Natur. Wenn Babys weinen, dann haben Muetter den Instinkt, sie zu troesten. Dazu bieten sie ihnen normalerweise erstmal die Brust an. Die meisten Babys nehmen das Angebot gerne an (sofern sie kein anderes ernsthaftes Problem haben). Wenn sie sich beruhigen und entspannt wegpennen, dann ist, meiner Meinung nach doch alles in Butter. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Evolution etwas so Kompliziertes hervorgebracht hat, wie ein Baby, das das Beduerfnis hat, zu weinen, sich an der Brust zwar beruhigt, aber davon psychische Spaetschaeden davontraegt, weil es bevormundet wird. Dazu noch eine Mutter, die das dringende Beduerfnis verspuert, ihrem weinenden Baby zu helfen, es instinktiv an die Brust nimmt, und ihm genau damit schadet, weil sie es dadurch ja ablenkt statt es zu troesten.
Das klingt fuer mich ziemlich "von hinten durch die Brust ins Auge". Fuer solche Theorien bin ich zu einfach gestrickt. Natuerlich kommt es vor, dass Baby sich auch an der Brust nicht beruhigt und man nichts weiter machen kann, als es im Arm zu halten und abzuwaten, bis es sich beruhigt, aber das merkt man dann ja.
Wenn der Pirat geweint hat, gab es Brust. Das hat bei ihm in 99% aller Faelle gewirkt. Wenn er das Weinen dann nachts nachholen musste, dann gab es eben wieder Brust. Wer weiss, vielleicht haette ich mir einige durchstillte Naechte sparen koennen, wenn ich ihn abends mal so richtig haette weinen lassen, aber eigentlich glaube ich das nicht. Meine Erfahrung ist eher, dass er bis heute, wenn er sich aus irgendwelchen Gruenden untroestlich in den Schlaf weint, die ganze Nacht sehr unruhig schlaeft.
Das klingt fuer mich ziemlich "von hinten durch die Brust ins Auge". Fuer solche Theorien bin ich zu einfach gestrickt. Natuerlich kommt es vor, dass Baby sich auch an der Brust nicht beruhigt und man nichts weiter machen kann, als es im Arm zu halten und abzuwaten, bis es sich beruhigt, aber das merkt man dann ja.
Wenn der Pirat geweint hat, gab es Brust. Das hat bei ihm in 99% aller Faelle gewirkt. Wenn er das Weinen dann nachts nachholen musste, dann gab es eben wieder Brust. Wer weiss, vielleicht haette ich mir einige durchstillte Naechte sparen koennen, wenn ich ihn abends mal so richtig haette weinen lassen, aber eigentlich glaube ich das nicht. Meine Erfahrung ist eher, dass er bis heute, wenn er sich aus irgendwelchen Gruenden untroestlich in den Schlaf weint, die ganze Nacht sehr unruhig schlaeft.
nido mit dem Piraten (01/2012)
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solcita
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Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
Ja, das stimmt. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und wenn man erstmal anfängt zu denken, wird alles kompliziert:)
Aber ihr habt so recht, die Natur hätte das nicht so verschachtelt eingefädelt und wenn das Baby keine Milch benötigt, wird es auch aufhören zu trinken. Wenn es traurig ist und durch die Brust getröstet wird, ist das gut. Klappt das nicht, hat das Weinen andere Gründe.
Manchmal schadet zu viel Lektüre auch und schafft einem ein unnötiges Brett vorm Kopf!
Ich danke euch!
Liebe Grüße!
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Aber ihr habt so recht, die Natur hätte das nicht so verschachtelt eingefädelt und wenn das Baby keine Milch benötigt, wird es auch aufhören zu trinken. Wenn es traurig ist und durch die Brust getröstet wird, ist das gut. Klappt das nicht, hat das Weinen andere Gründe.
Manchmal schadet zu viel Lektüre auch und schafft einem ein unnötiges Brett vorm Kopf!
Ich danke euch!
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Jellybelly Bean 10/13
- Kinsale
- ModTeam-Trageberatung
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- Registriert: 26.10.2010, 19:12
Re: Zu häufiges Stillen schädlich?
Zum Gewicht noch: gestillte Babys können so dick sein, wie sie nur mögen. Das hat mit späterem Übergewicht nichts zu tun! Die kleinen Brocken sind zwar schwerer zu tragen, aber außer guten Arm- und Rückenmuskeln sind da keine Spätfolgen zu erwarten 