Frage zum Stillen in den ersten Tagen

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Munis
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Frage zum Stillen in den ersten Tagen

Beitrag von Munis »

Hallo,

unsere Hebamme meinte letztens, dass man nach der Geburt an den ersten (10?) Lebenstagen alle 3 Stunden stillen soll und notfalls auch das Baby wecken soll, damit man diesen Rhythmus einhalten kann. Laut ihrer Aussage ist das wichtig, um die Neugeborenen-Gelbsucht zu verhindern(?) und muss absolut so gemacht werden, auch nachts und idealerweise soll man sogar nicht nur alle 3 Stunden stillen, sondern 12 Mal täglich anlegen zu Beginn :shock:

Stimmt das so? Was ist da die aktuelle Empfehlung? Wir dachten eigentlich, dass "Stillen nach Bedarf" von der ersten Minute an gilt und man das Kind dann eben auch in den ersten Tagen einfach schlafen lassen soll... Und anlegen, sobald es wach wird (und Hunger hat). Die Hebamme hat dann noch gesagt, dass man erst versuchen soll, das Baby sanft zu wecken und wenn das nicht klappt, hochnehmen und wickeln, dann wird es schon wach. Und wenn nicht, soll man alles versuchen, damit es wach wird und man dann stillen kann. :?:

Muss das wirklich sein? Ich dachte eigentlich, dass alle Beteiligten gerade in den ersten Tagen noch so geschafft von der Geburt ist, dass man einfach so lange schläft/schlafen lässt, wie es nunmal notwendig ist...

Liebe Grüße,

Munis
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Mondenkind
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Re: Frage zum Stillen in den ersten Tagen

Beitrag von Mondenkind »

Sie hat REcht. In den ersten 24 Stunden kommt kein Baby auf 12x, das ist richtig. Da ist vor allem das ganz frühe Anlegen nach der Geburt wichtig und dass das Kind, bevor es seinen Erholungsschlaf hält, was meist erst nach ca. 2 Stunden kommt, erfolgreich angelegt wird. Nach den ersten 24 Stunden sollte ziemlich bald eine Stillfrequenz von min. 8x, besser 10-12x in 24 Stunden erreicht werden. Das ist eine normale Stillfrequenz für vollgestillte Kinder. Stillen nach Bedarf ist absolut richtig, nach wenigen Tagen meist melden sich die Kinder von allein für diese Frequenz. Aber wir wissen, dass der Bedarf danach schon sehr früh da ist, und abhängig von verschiedenen Faktoren melden sich die Kinder für diesen Bedarf von Anfang an allein oder auch nicht. Melden sie sich nicht von allein, muss mitunter durch Wecken nachgeholfen werden, ja. Dies stößt mitunter auf massiven Protest bei Eltern, ich weiß :wink: . Wichtig ist es trotzdem und völlig korrekt, dass Eure Hebamme darauf hinweist.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Re: Frage zum Stillen in den ersten Tagen

Beitrag von CarpeDiem »

Anfangs muss die Produktion der Milch ja angeschoben werden.
Bei Annika hatte ich Schwangerschaftsdiabetes und sie wog ja nun recht viel, hat also ggf. auch hohe BZ Werte abbekommen. Im KH wurden dann BZ Werte von ihr kontrolliert. Ich habe tagsüber sogar nach spätestens 2 Std wieder angelegt (nachts hat sie eh fast ununterbrochen gestillt), ich wollte das Risiko vermeiden das sie unterzuckert und auf der ITS landet. Sie hat kaum abgenommen. Bei Katharina hatte ich sehr große Abstände, hatte mir niemand gesagt das ich von selbst sie dann nach ner Zeit anlegen soll usw. Sie hat sehr viel abgenommen und wir ne schwierige und leider viel zu kurze Stillzeit. Der Start war bei Annika so schon viel besser.


Iphonitis, Autokorrektur kann für viel Gelächter sorgen.
am 14.02.2012 wurde Katharina H. I. mit 51cm und 3730g geliefert
am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
am 16.06.2015 wurde Friederike L. J. mit 52cm und 4105g geliefert


K: unendlich geliebt, stolze große Schwester, wird groß
A: unendlich geliebt, wird groß, stolze große Schwester
F: unendlich geliebt, gestillt, getragen, familiengebettet, macht uns komplett


unvergessen unser Dezembersternchen Pünktchen 2012
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