abgestillt - und jetzt? Flüssigkeitsbedarf usw.

Was kommt nach dem Vollstillen?

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TineZ
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abgestillt - und jetzt? Flüssigkeitsbedarf usw.

Beitrag von TineZ »

Hallo!

Ich weiß nicht so recht ob ich hier im Stillforum noch richtig bin oder ob die Frage im Beikostforum besser aufgehoben ist. Bitte ggf. verschieben.

Es sieht so aus, als hätten wir nach 13 Monaten Stillzeit nun abgestillt. Meine tolle Still-App auf dem Handy zeigt an: Letztes Stillen vor 55 Stunden. Es hat sich einfach so ergeben. Der Zwerg isst super, trinkt inzwischen ganz ordentlich Wasser, und seit einer Woche schläft er super im Elternbett ein, wenn er seinen Schnuller hat und Papa oder Mama erst mal noch daneben liegen. Und dann schläft er ca. 11 Stunden durch :D . Zum Frühstück verlangt er auch "was richtiges", d.h. er flüchtet aus dem Bett und läuft in die Küche und sagt "edden". Bis vor kurzem hat er noch das Stillen eingefordert (zum Aufwachen, zum Einschlafen, und manchmal noch zum Mittagsschlaf).

Eigentlich bin ich froh, dass es sich von selbst so ergeben hat und wir nicht in ein paar Monaten (oder wann auch immer) mit Kampf abstillen müssen. Mit 13 Monaten Stillzeit hätte ich eh nie gerechnet, weil ich mich vor der Geburt gar nicht so intensiv damit beschäftigt hatte. Es hat sich so ergeben und es war eine tolle Zeit - und jetzt geht es auf in einen neuen Abschnitt.

Nun aber zur eigentlichen Frage: Ich biete ihm zu jeder Mahlzeit und auch immer wieder zwischendurch was zu trinken an. Muss ich ein Auge auf die Gesamtmenge werfen? Oder reicht es dass ich drauf achte, dass er genügend nasse Windeln hat? Gibt es einen Anhaltspunkt, wie viel Flüssigkeit er ca. braucht? (13 Monate, ca. 75 cm und 10 kg).

Und wie sieht es mit Milchprodukten aus? Bisher waren wir da sehr zurückhaltend weil auch aufgrund der Kuhmilcheiweißunverträglichkeit vom Papa sehr wenig Milchprodukte im Haus sind.

Ich würde mich über eine kurze Expertenantwort freuen, genauso wie über Erfahrungen anderer Mamas.

Danke und liebe Grüße,
Tine
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Teazer
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Re: abgestillt - und jetzt? Flüssigkeitsbedarf usw.

Beitrag von Teazer »

Hallo Tine,

ich würde auf die Windeln und das Gedeihen achten. Wenn da nichts auffällig ist, bekommt er wohl alles was er braucht. Milchprodukte können bei gesunden Kindern nach dem 1. Geburtstag gegeben werden. Wie das bei Vorbelastungen wie bei Euch gehandhabt werden sollte, weiß ich nicht.

Meine Tochter hatte übrigens trotz viel Stillen Probleme mit dem Stuhl als sie zu Essen anfing.

OT: Was ist eine Still-App?
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Re: abgestillt - und jetzt? Flüssigkeitsbedarf usw.

Beitrag von TineZ »

Die Still-App hilft vergesslichen Mamas sich an die letzte Seite zu erinnern... Und ist zudem für Statistikfans sehr interessant weil man sieht, wie oft und wie lang und wann man gestillt hat. Man drückt einfach bei jedem Stillen auf Start und Stopp. Nettes technisches Spielzeug eben.

Ich denk ja auch dass er sich schon holt was er braucht, aber ich bin selber ein Wenigtrinker und drum schau ich verstärkt drauf. Aber weil er immer bei mir und beim Papa aus dem Gefäß mittrinken will hab ich gar keinen Überblick über die Menge. Und bisher hab ich halt gedacht was fehlt holt er sich schon beim Stillen.
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Re: abgestillt - und jetzt? Flüssigkeitsbedarf usw.

Beitrag von TineZ »

Sorry, zu früh abgeschickt. Smartphone...

Danke für Deine Einschätzung wollte ich noch dazu schreiben!
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Re: abgestillt - und jetzt? Flüssigkeitsbedarf usw.

Beitrag von AnnaKatharina »

Teazer hat geschrieben:Milchprodukte können bei gesunden Kindern nach dem 1. Geburtstag gegeben werden.
Milchprodukte dürfen bei gesunden Kindern ab Beikoststart gegeben werden!
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Re: AW: abgestillt - und jetzt? Flüssigkeitsbedarf usw.

Beitrag von Teazer »

AnnaKatharina hat geschrieben:Milchprodukte dürfen bei gesunden Kindern ab Beikoststart gegeben werden!
Hatte mich etwas unglücklich ausgedrückt. Milchprodukte jenseits des Milchbreis (bei BLW sind auch kleine Mengen Milchprodukte okay) sollten erst nach dem ersten Geburtstag und dann auch nicht in zu großen Mengen angeboten werden, weil das viele Eiweiß sonst die kindlichen Nieren zu sehr belasten kann. Erst mit 1,5 Jahren sind die kindlichen Nieren fähig auch mit größeren Mengen umzugehen.
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Re: AW: abgestillt - und jetzt? Flüssigkeitsbedarf usw.

Beitrag von mafe »

Teazer hat geschrieben:
AnnaKatharina hat geschrieben:Milchprodukte dürfen bei gesunden Kindern ab Beikoststart gegeben werden!
Hatte mich etwas unglücklich ausgedrückt. Milchprodukte jenseits des Milchbreis (bei BLW sind auch kleine Mengen Milchprodukte okay) sollten erst nach dem ersten Geburtstag und dann auch nicht in zu großen Mengen angeboten werden, weil das viele Eiweiß sonst die kindlichen Nieren zu sehr belasten kann. Erst mit 1,5 Jahren sind die kindlichen Nieren fähig auch mit größeren Mengen umzugehen.
Welche Mengen sind denn "ok"?
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Re: AW: abgestillt - und jetzt? Flüssigkeitsbedarf usw.

Beitrag von Teazer »

Ich finde gerade keine "offizielle" Quelle im Netz. Aber diese Angaben passen zu dem was ich als Empfehlung kenne:
neben Muttermilch bzw. Anfangsmilch kann Ihr Kind 1 – 3 Portionen Milch/Milchprodukt erhalten. Es ist günstig zunächst mit einer Portion zu beginnen und nach und nach zu erhöhen.

1 Portion für Kleinkinder entspricht in etwa:

- 1/2 Scheibe Käse (Gouda oder Butterkäse)
- 125 g Naturjoghurt 3,5 %
- 40 g Frischkäse
- 100 g Quark
- 200 g Vollmilchbrei
- 125 ml Vollmilch im Becher
Quelle: http://www.babytipps24.de/milch-und-milchprodukte
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Re: AW: abgestillt - und jetzt? Flüssigkeitsbedarf usw.

Beitrag von FuFu »

Ich dachte, es ist nur so, dass ein gestilltes Kind keine Milchprodukte braucht. Beikostreife Kinder aber durchaus Milchprodukte essen dürfen. Ohne Begrenzung.

Man sollte halt keine Kuhmilch in der Flasche geben, da das dann zuviel werden kann.
Ich habe aber leider auch keinen Link parat.
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Re: abgestillt - und jetzt? Flüssigkeitsbedarf usw.

Beitrag von Teazer »

Wenn man sich die o.g. Mengen anschaut ist sicher klar, dass eine Überdosierung bei normaler Beikost recht unwahrscheinlich ist. Da die Werbung aber recht stark ist ("Die gesunde Portion Milch mit viel Calcium, Vitamin D, Eiweiß" ... ), sollte man halt drauf achten nicht zu viel zu geben. Die Nieren eines Babys sind nunmal noch nicht ausgereift.
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