Induzierte Laktation und keine Hilfe vom Arzt...
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mattisma
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Re: Induzierte Laktation und keine Hilfe vom Arzt...
Da habt ihr doch ein Paar im Greundeskreis dass euch Schützenhilfe geben kann! Voll gut!
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marymary
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Re: Induzierte Laktation und keine Hilfe vom Arzt...
Ich find euer Vorhaben total schön! Ich les von Anfang an mit und frag mich inzwischen,weiß die Brust ohne Schwangerschaft und Entbindung eigentlich was sie da produziert?
Also, wird auch erst mal Kolostrum produziert und dann Milch die sich nach und nach immer weder verändert?
Ich hab mich nur gefragt ob da durch Medikamente und Pumpen irgendeine Milchbildung angeregt wird oder sind die Veränderungen am Ende sogar so minimal?
Hauptstillende wird ja vermutlich die entbindende Mutter sein?!
Auf jeden Fall hat euer Baby es bestimmt ganz toll, nicht nur das es überhaupt gestillt werden soll, nein sogar von zwei Mamas. Bei so vielen Antikörpern gibt das bestimmt ein Super gesundes Kind.
Behaltet den Einwand aber wirklich im Hinterkopf, Hebammen sind keine Stillberaterinnen!!
Ich hatte eine ganz wundervolle freundliche hausgeburtshebamme die in Stillfragen vollkommen ahnungslos war, das nur leider selbst nicht wusste
aber ich hab's zum Glück rechtzeitig gemerkt.
Hebammen sind auch keine Trageberaterinnen, auch da kann höchst überzeugender Unfug kommen.
Wenn euch was komisch vorkommt und es bei einer der beiden Stillmamas Probleme gibt, erinnert euch dran dass es Stillberaterinnen gibt.
Viel Erfolg Lg Maryam
Also, wird auch erst mal Kolostrum produziert und dann Milch die sich nach und nach immer weder verändert?
Ich hab mich nur gefragt ob da durch Medikamente und Pumpen irgendeine Milchbildung angeregt wird oder sind die Veränderungen am Ende sogar so minimal?
Hauptstillende wird ja vermutlich die entbindende Mutter sein?!
Auf jeden Fall hat euer Baby es bestimmt ganz toll, nicht nur das es überhaupt gestillt werden soll, nein sogar von zwei Mamas. Bei so vielen Antikörpern gibt das bestimmt ein Super gesundes Kind.
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Maryam mit den 5 Monsties 2002, 2003, 2004, 2013, Überraschung 05/2016.
*2003 *2014
Sorry für mein schlechtes deutsch
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Munis
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Re: Induzierte Laktation und keine Hilfe vom Arzt...
Danke, das werden wir auf jeden Fall. Wenn es Probleme gibt und uns die Vorschläge der Hebamme komisch vorkommen, werden wir uns nochmal an eine Stillberaterin wenden. Dass sie keine kompetenten Trageberaterinnen sind, haben sie auch schon bewiesen - mit der Aussage, dass ausschließlich und nur ein Tragetuch für Neugeborene Kinder geeignet sind und Tragehilfen sich grundsätzlich erst ab Sitzalter eignen
Zum Glück haben wir da in Berlin eine sehr gute Auswahl an sehr viel kompetenteren Trageberaterinnen.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob da erstmal Kolostrum produziert wird. Gestern waren die ersten Tröpfchen dann da und es sah schon ähnlich wie bei meiner Frau aus... Aber bis die Kleine dann da ist, wird es "normale" Milch sein.
Ja, am Anfang wird meine Frau hauptsächlich stillen und ich werde nur ein oder zwei Mal täglich anlegen. Einfach, damit das Kind auch merkt, aha, es gibt auch noch was anderes
Mit der Zeit werden wir dann sehen, wie es sich entwickelt. Erstmal ist es uns wichtig, dass die Milchbildung bei meiner Frau nach der Geburt dann ordentlich in Gang kommt, dann können wir weitersehen. Idealerweise - wenn bei uns beiden genug Milch da ist - machen wir dann mit der Zeit halb/halb und wenn es dann daran geht, dass meine Frau abstillt, hoffe ich einfach, dass es bei mir mehr wird. Wenn nicht, gibt es ja zum Glück Alternativen.
Ich hoffe, dass die Kleine super-gesund wird!
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob da erstmal Kolostrum produziert wird. Gestern waren die ersten Tröpfchen dann da und es sah schon ähnlich wie bei meiner Frau aus... Aber bis die Kleine dann da ist, wird es "normale" Milch sein.
Ja, am Anfang wird meine Frau hauptsächlich stillen und ich werde nur ein oder zwei Mal täglich anlegen. Einfach, damit das Kind auch merkt, aha, es gibt auch noch was anderes
Ich hoffe, dass die Kleine super-gesund wird!
Regenbogenfamilie mit 2 Katzen (07/04 & 05/08), einem Teufelchen auf dem Rücken (06/14) und einem Bommi vorm Bauch (9/15)
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marymary
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Re: Induzierte Laktation und keine Hilfe vom Arzt...
Na das klingt doch gut. Les ich richtig raus dass deine Frau nur kurz stillen will?
Wenn ich darüber nachdenke, wie viel Freiheit das bietet, zu zweit zu stillen..!! Hätte bei uns noch jemand das Baby angelegt hätte ich die ersten Monate vielleicht mal länger als 3 Minuten lang duschen können?
Viel Erfolg und alles gute euch drei
Wenn ich darüber nachdenke, wie viel Freiheit das bietet, zu zweit zu stillen..!! Hätte bei uns noch jemand das Baby angelegt hätte ich die ersten Monate vielleicht mal länger als 3 Minuten lang duschen können?
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Maryam mit den 5 Monsties 2002, 2003, 2004, 2013, Überraschung 05/2016.
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Re: Induzierte Laktation und keine Hilfe vom Arzt...
Genau das waren auch meine Gedankenmarymary hat geschrieben:Na das klingt doch gut. Les ich richtig raus dass deine Frau nur kurz stillen will?
Wenn ich darüber nachdenke, wie viel Freiheit das bietet, zu zweit zu stillen..!! Hätte bei uns noch jemand das Baby angelegt hätte ich die ersten Monate vielleicht mal länger als 3 Minuten lang duschen können?
Viel Erfolg und alles gute euch drei
Ich wünsche euch dreien viel Erfolg und alles, alles Gute für die Restschwangerschaft, die Geburt und die Stillzeit!
Liebe Grüße
F.
mit SchnubbelSchnu (08/2008), WuselPusel (04/2011) und WuschelPuschel 08/2014
ClauWi GK 03/2012, MK 03/2013, AK 11/2014
F.
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smibo
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Re: Induzierte Laktation und keine Hilfe vom Arzt...
Ich weiß nicht ob man den Tipp hier einfach geben kann (wenns fehl am Platz ist, dann tuts mir leid!) aber in den Niederlanden bekommt man Domperidon rezeptfrei für 2,50 Euro (30 Stück). In Deutschland kosten 90 Stück knapp 30 Euro (Privatrezept).
Ich habe bei meiner ersten Tochter super Erfahrungen mit Domperidon gemacht und habe auch das Buch von Martha Guot Gumberger (hoffe, es ist richtig geschrieben) gelesen. Und mit Hilfe der tollen Stillberaterinnen hier habe wir es zum Durchbruch geschaft!
Ich habe bei meiner ersten Tochter super Erfahrungen mit Domperidon gemacht und habe auch das Buch von Martha Guot Gumberger (hoffe, es ist richtig geschrieben) gelesen. Und mit Hilfe der tollen Stillberaterinnen hier habe wir es zum Durchbruch geschaft!
- Teazer
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Re: AW: Induzierte Laktation und keine Hilfe vom Arzt...
ZMunis hat geschrieben:Dass sie keine kompetenten Trageberaterinnen sind, haben sie auch schon bewiesen - mit der Aussage, dass ausschließlich und nur ein Tragetuch für Neugeborene Kinder geeignet sind und Tragehilfen sich grundsätzlich erst ab Sitzalter eignen
So falsch ist ihre Aussage nicht.
Ja, das stimmt. Obwohl es schon schade wäre, wenn Eure Bemühungen Eurem Mäuschen das Beste zu bieten auf Formula hinauslaufen würden.Munis hat geschrieben:und wenn es dann daran geht, dass meine Frau abstillt, hoffe ich einfach, dass es bei mir mehr wird. Wenn nicht, gibt es ja zum Glück Alternativen.
Ich drücke Euch fest die Daumen!
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
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Re: AW: Induzierte Laktation und keine Hilfe vom Arzt...
Das schon, aber es gibt ja auch einige Tragen (aus Tragetuchstoff, die Mysol z. B.) die ab der Geburt ähnlich gut wie das Tragetuch sind und es auf keinen Fall verdient haben, als "absolut nicht empfehlenswert" betitelt zu werdenTeazer hat geschrieben: So falsch ist ihre Aussage nicht.Die gängigen Tragen (z.B. Ergobaby und Manduca) sind auch mit den Neugeborenen-Einsätzen & Co. nicht empfehlenswert. Warum findest Du im Trageforum.
Danke! Ja, sehr, sehr schade fänden wir es auch, aber mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass es auch Alternativen gibt, ist die Situation sehr viel entspannter (was ja auch wichtig ist, damit das mit der Milchbildung gut klappen kann!).Teazer hat geschrieben: Ja, das stimmt. Obwohl es schon schade wäre, wenn Eure Bemühungen Eurem Mäuschen das Beste zu bieten auf Formula hinauslaufen würden.
Ich drücke Euch fest die Daumen!
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Re: Induzierte Laktation und keine Hilfe vom Arzt...
Danke euch allen nochmal, das ist so ein tolles Forum!
In den Niederlanden haben wir sogar bestellt
Welche Apotheke gibt es denn, in der die Packung nur 2,50 Euro kostet? Gerne auch mit privater Nachricht... Wir hatten 3,95 für eine 30-er Packung bezahlt.
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Re: Induzierte Laktation und keine Hilfe vom Arzt...
Darf ich den Thread nochmal hochholen? Ich hätte noch ein, zwei Fragen.
Nachdem ich jetzt schon einige Zeit (ich denke, etwa seit Anfang April) 3x1 Domperidon nehme, komme ich auch pro Abpumpen auf 10-50 ml (je nachdem, wie die Abstände so sind, wie viel ich getrunken habe usw). Grundsätzlich wird die Menge schon immer mehr und an sich passt auch alles soweit, aber mich würde jetzt interessieren, wann ich das Domperidon wieder absetzen kann? Unsere Kleine sollte "jeden Moment" zur Welt kommen (heute ist errechneter Termin) und ich würde das Medikament dann schon recht zeitnah absetzen wollen. Ich weiß zwar, dass es nicht schädlich ist fürs Baby, aber ich möchte das nicht noch monatelang einnehmen müssen, wenn es vielleicht auch ohne geht. Welche Mittel zur Steigerung der Milchmenge gibt es denn noch? Und muss ich damit rechnen, dass die Milchmenge wieder zurückgeht, wenn ich das Domperidon so langsam absetze?
Und, mir ist noch was eingefallen: Wir hatten jetzt geplant, dass ich, sobald das Baby auf der Welt ist, immer parallel zum Stillen abpumpe (also meine Frau stillt und ich setz mich hin und pump ab), damit die Milchmenge sich steigert. Momentan komm ich leider nur so auf 1-3 Mal abpumpen täglich. Macht das denn Sinn? Ich erhoffe mir davon, dass die Milchmenge nochmal deutlich mehr wird, weil mehr "Nachfrage" simuliert wird. Für den Anfang planen wir außerdem noch, dass ich 1-2 Mal täglich anlege und das dann nach etwa zwei bis drei Wochen langsam steigere, bis wir so halb/halb stillen (idealerweise, mal sehen, wie es mit der Milchmenge klappt und wann die Milchproduktion bei meiner Frau gut läuft
) und der andere während dem Stillen jeweils dann abpumpt. Ist der Plan erstmal so realistisch, oder sollten wir irgendwas anders machen?
Liebe Grüße,
Munis
Nachdem ich jetzt schon einige Zeit (ich denke, etwa seit Anfang April) 3x1 Domperidon nehme, komme ich auch pro Abpumpen auf 10-50 ml (je nachdem, wie die Abstände so sind, wie viel ich getrunken habe usw). Grundsätzlich wird die Menge schon immer mehr und an sich passt auch alles soweit, aber mich würde jetzt interessieren, wann ich das Domperidon wieder absetzen kann? Unsere Kleine sollte "jeden Moment" zur Welt kommen (heute ist errechneter Termin) und ich würde das Medikament dann schon recht zeitnah absetzen wollen. Ich weiß zwar, dass es nicht schädlich ist fürs Baby, aber ich möchte das nicht noch monatelang einnehmen müssen, wenn es vielleicht auch ohne geht. Welche Mittel zur Steigerung der Milchmenge gibt es denn noch? Und muss ich damit rechnen, dass die Milchmenge wieder zurückgeht, wenn ich das Domperidon so langsam absetze?
Und, mir ist noch was eingefallen: Wir hatten jetzt geplant, dass ich, sobald das Baby auf der Welt ist, immer parallel zum Stillen abpumpe (also meine Frau stillt und ich setz mich hin und pump ab), damit die Milchmenge sich steigert. Momentan komm ich leider nur so auf 1-3 Mal abpumpen täglich. Macht das denn Sinn? Ich erhoffe mir davon, dass die Milchmenge nochmal deutlich mehr wird, weil mehr "Nachfrage" simuliert wird. Für den Anfang planen wir außerdem noch, dass ich 1-2 Mal täglich anlege und das dann nach etwa zwei bis drei Wochen langsam steigere, bis wir so halb/halb stillen (idealerweise, mal sehen, wie es mit der Milchmenge klappt und wann die Milchproduktion bei meiner Frau gut läuft
Liebe Grüße,
Munis
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