Geht es wirklich ohne Schnuller?
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Animay
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Geht es wirklich ohne Schnuller?
Hallo Zusammen,
gestern war ich wieder bei der Rückbildung und da sind auch einige Mädels, die ich später in der Woche in der Krabbelgruppe wieder treffe. Mein Töchterchen ist jetzt gut 4,5 Monate alt und zeigt sich zunehmend temperamentvoll und anhänglich; sie möchte nicht länger als vielleicht 10 Minuten allein da liegen sondern will dann auf den Arm. Ich für meinen Teil habe kein Problem damit, wenn man von dieser diffusen Angst, dass man seinem Kind etwas "falsches" angewöhnt oder es "verwöhnt", mal absieht.
Aber die anderen Muttis fühlen sich regelmäßig zu keinen Kommentaren oder unaufgeforderten Ratschlägen hingerissen. Gestern erneut, wirklich STÄNDIG wird mir vorgeschlagen, es doch nochmal mit einem Schnuller zu versuchen. Meine Tochter hatte zu Beginn mal einen, aber den habe ich dann wegen der Saugverwirrung abgeschafft, als sie gut 6 Wochen alt war. Und nun sind alle der Meinung, dass meine Tochter NUR DESHALB so unentspannt ist. Selbst meine Schwester, die mir sehr nah steht und deren Meinung ich sehr schätze, meinte gestern, dass meine Tochter schon ein kleiner Extremfall wäre, bei dem erstaunlich oft "alles falsch" ist.
Ich hab aber seit der Saugverwirrung ein echtes Sympathieproblem mit Schnullern. Kurzum, ich WILL NICHT, dass sie einen bekommt. Er hat mir einiges an Ärger beschehrt und wenn ich ihn jetzt einführe, dann ziehe ich mir bewusst den nächsten Ärger auf den Hof (abgewöhnen, Kieferfehlstellung). Das meine ich aber wirklich bezogen auf meine ganz individuelle Situation und nicht als Kritik gegenüber Schnuller-Nutzern - wer ihn problemlos einführen konnte und von mehr Ruhe profitiert, den kann ich mehr als gut verstehen. Aber bei mir hat er eben Ärger gebracht.
Nur mit diesen ständigen Kommentaren fange ich an zu überlegen, ob ich dem Kind irgendwas vorenthalte. Grundsätzlich ist den Kindern der Saugreflex auch zur Beruhigung ja angeboren und C. beruhigt sich immer an der Brust. Aber wenn es eben nach ihr ginge, wäre sie sowohl in der Krabbelgruppe, als auch bei der Rübi regelmäßig an der Brust. Genau genommen IST sie dort regelmäßig an der Brust, aber die Kommentare dazu machen mich mürbe.
Der Grund, warum ich deshalb eigens ein Thema aufmache ist, ob es wirklich Kinder gibt, die definitiv ohne Schnuller nicht klar kommen. Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen. Aber was, wenn man den Kindern manchmal etwas zumutet (indem man sie nicht sofort zur Beruhigung anlegt und ihnen keinen Schnuller gibt), was sie einfach von der Biologie her noch gar nicht können? In allen Ratgebern zum Thema "schlafen" steht zum Beispiel, dass man sein Kind immer WACH ins Bett legen soll. Aber kann so ein kleines Baby denn überhaupt ALLEIN und ohne beruhigendes Saugen einschlafen?
Ach Mensch... Ich mach mir Gedanken ob ich entweder zu weich zu meiner Tochter bin oder ihr eben den erlösenden Schnuller vorenthalte. Ich gebe ihr den kleinen Finger und hab sie dann auf dem Arm, da ist immer Ruhe, aber dann kann sie logischerweise nicht die Bauchlage üben oder Spielzeug festhalten und und und. Scheinbar geht es nicht ganz ohne Schreien-lassen? Ist das wirklich die Erkenntnis? Alle anderen Kinder in der Krabbelgruppe sind viel entspannter. Auch etwas älter, so ab 6 Monaten aufwärts, aber vermutlich waren die im Alter meiner Tochter bereits genau so entspannt. Ach ich weiß nicht. Habt Ihr Tipps und Erfahrungsberichte für mich?
lg
Animay
gestern war ich wieder bei der Rückbildung und da sind auch einige Mädels, die ich später in der Woche in der Krabbelgruppe wieder treffe. Mein Töchterchen ist jetzt gut 4,5 Monate alt und zeigt sich zunehmend temperamentvoll und anhänglich; sie möchte nicht länger als vielleicht 10 Minuten allein da liegen sondern will dann auf den Arm. Ich für meinen Teil habe kein Problem damit, wenn man von dieser diffusen Angst, dass man seinem Kind etwas "falsches" angewöhnt oder es "verwöhnt", mal absieht.
Aber die anderen Muttis fühlen sich regelmäßig zu keinen Kommentaren oder unaufgeforderten Ratschlägen hingerissen. Gestern erneut, wirklich STÄNDIG wird mir vorgeschlagen, es doch nochmal mit einem Schnuller zu versuchen. Meine Tochter hatte zu Beginn mal einen, aber den habe ich dann wegen der Saugverwirrung abgeschafft, als sie gut 6 Wochen alt war. Und nun sind alle der Meinung, dass meine Tochter NUR DESHALB so unentspannt ist. Selbst meine Schwester, die mir sehr nah steht und deren Meinung ich sehr schätze, meinte gestern, dass meine Tochter schon ein kleiner Extremfall wäre, bei dem erstaunlich oft "alles falsch" ist.
Ich hab aber seit der Saugverwirrung ein echtes Sympathieproblem mit Schnullern. Kurzum, ich WILL NICHT, dass sie einen bekommt. Er hat mir einiges an Ärger beschehrt und wenn ich ihn jetzt einführe, dann ziehe ich mir bewusst den nächsten Ärger auf den Hof (abgewöhnen, Kieferfehlstellung). Das meine ich aber wirklich bezogen auf meine ganz individuelle Situation und nicht als Kritik gegenüber Schnuller-Nutzern - wer ihn problemlos einführen konnte und von mehr Ruhe profitiert, den kann ich mehr als gut verstehen. Aber bei mir hat er eben Ärger gebracht.
Nur mit diesen ständigen Kommentaren fange ich an zu überlegen, ob ich dem Kind irgendwas vorenthalte. Grundsätzlich ist den Kindern der Saugreflex auch zur Beruhigung ja angeboren und C. beruhigt sich immer an der Brust. Aber wenn es eben nach ihr ginge, wäre sie sowohl in der Krabbelgruppe, als auch bei der Rübi regelmäßig an der Brust. Genau genommen IST sie dort regelmäßig an der Brust, aber die Kommentare dazu machen mich mürbe.
Der Grund, warum ich deshalb eigens ein Thema aufmache ist, ob es wirklich Kinder gibt, die definitiv ohne Schnuller nicht klar kommen. Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen. Aber was, wenn man den Kindern manchmal etwas zumutet (indem man sie nicht sofort zur Beruhigung anlegt und ihnen keinen Schnuller gibt), was sie einfach von der Biologie her noch gar nicht können? In allen Ratgebern zum Thema "schlafen" steht zum Beispiel, dass man sein Kind immer WACH ins Bett legen soll. Aber kann so ein kleines Baby denn überhaupt ALLEIN und ohne beruhigendes Saugen einschlafen?
Ach Mensch... Ich mach mir Gedanken ob ich entweder zu weich zu meiner Tochter bin oder ihr eben den erlösenden Schnuller vorenthalte. Ich gebe ihr den kleinen Finger und hab sie dann auf dem Arm, da ist immer Ruhe, aber dann kann sie logischerweise nicht die Bauchlage üben oder Spielzeug festhalten und und und. Scheinbar geht es nicht ganz ohne Schreien-lassen? Ist das wirklich die Erkenntnis? Alle anderen Kinder in der Krabbelgruppe sind viel entspannter. Auch etwas älter, so ab 6 Monaten aufwärts, aber vermutlich waren die im Alter meiner Tochter bereits genau so entspannt. Ach ich weiß nicht. Habt Ihr Tipps und Erfahrungsberichte für mich?
lg
Animay
Animay mit der "großen" Zaubermaus (11/2013) und dem kleinen Engelchen (03/2016)
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Mama1113
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Re: Geht es wirklich ohne Schnuller?
Puh. Mir geht's ähnlich und bin gespannt auf die Antworten...
Bitte eventuelle Tippfehler ignorieren. Mein Tablet will nicht immer so wie ich 
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klecksauge
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Re: Geht es wirklich ohne Schnuller?
Bub ist jetzt 20 Monate alt - und hat nie einen Schnuller gehabt.
Und ich habe mir phasenweise auch den Mist anhören dürfen.....
Dickes Fell hilft. In 2,3 Situationen habe ich auch mal sehr deutlich gesagt, dass ich entscheide, was für uns richtig ist und keine Einmischung mehr wünsche.
Es wird immer was geben, woran sich aufgerieben wird. Bald ist es die Beikost. Hier gabs nie Brei. Oder du trägst ja ummer noch oder oder oder.
Verbiegt euch nicht. Appeliert an die Toleranz, wenn das nichts nützt, dann verlasst die Gruppe. Auch das habe ich einmal gemacht.
Und ich habe mir phasenweise auch den Mist anhören dürfen.....
Dickes Fell hilft. In 2,3 Situationen habe ich auch mal sehr deutlich gesagt, dass ich entscheide, was für uns richtig ist und keine Einmischung mehr wünsche.
Es wird immer was geben, woran sich aufgerieben wird. Bald ist es die Beikost. Hier gabs nie Brei. Oder du trägst ja ummer noch oder oder oder.
Verbiegt euch nicht. Appeliert an die Toleranz, wenn das nichts nützt, dann verlasst die Gruppe. Auch das habe ich einmal gemacht.
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
(Still-Mod-Team)
Tablet und Smartphone-Nutzerin........
Rettet die Geburtshilfe!
https://mother-hood.de/
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
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- Lotti
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Re: Geht es wirklich ohne Schnuller?
Darauf kann ich nicht antworten, denn es ist ja schwer zu sagen, ob ein Kind das den Schnuller nimmt ohne nicht klarkommen würde. Aber ich kenne auf jeden Fall ein Kind, das OHNE Schnuller bestens klarkommt. Der wurde ein gutes Jahr gestillt und seit dem Abstillen hat er keinerlei "Saugbefriedigung" mehr und es fehlt ihm offensichtlich nicht.Animay hat geschrieben:
Der Grund, warum ich deshalb eigens ein Thema aufmache ist, ob es wirklich Kinder gibt, die definitiv ohne Schnuller nicht klar kommen. Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen.
Animay
Auf der anderen Seite sehe ich bei meiner Tochter, die den Schnuller mitlerweile nur noch zur Bettgehzeit bekommt, dass Schnullern sie definitiv entspannt. Als sie in dem Alter von Deiner Kleinen war, hätte ich definitiv gesagt, dass sie den Schnuller braucht, bzw. eben ein so großes Saugbedürfnis hat, welches ich mit der Brust allein nicht abdecken kann. Also ganz ehrlich, wenn ein so kleines Kind ein Bedürfnis hat (sollte es im Fall Deiner Tochter tatsächlich ein großes Saugbedürfnis sein, das kann ich ja nicht wissen!!) dann muss es m.M. nach erfüllt werden, also wenn sie saugen will um sich zu entspannen, dann würde ich ihr das nicht vorenthalten. Das ist jetzt nicht unbedingt ein Plädoyer für den Schnuller, und mit Eurer Vorgeschichte kann ich auch gut verstehen dass Du Dich sträubst einen zu benutzen...ich meine nur dass wenn dieses Bedürfnis tatsächlich da sein sollte, Du in irgendeiner Forn darauf reagieren musst.
S. mit Töchtern (März 2012 und Dezember 2015)
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vrenal
- hat viel zu erzählen
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Re: Geht es wirklich ohne Schnuller?
Mein Sohn ist jetzt 8,5 Monate und hatte und hat auch keinen Schnuller.
Es geht prima und ich finde man enthält den Kindern eher was, wenn sie nicht an die Brust dürfen (auch wenn es nur zum nuckeln ist).
Manche Kinder haben wohl ein so großes Saugbedürfnis, das durch die Brust nicht befriedigt werden kann.
Da könnte ein Schnuller schon helfen.
Aber das kannst nur Du beurteilen.
In meinem Rückbildungskurs war es auch so, dass alle anderen Kinder 1,5 Stunden ruhig dalagen und ich war nach etwa 15 Min. am stillen und tragen.
Es geht prima und ich finde man enthält den Kindern eher was, wenn sie nicht an die Brust dürfen (auch wenn es nur zum nuckeln ist).
Manche Kinder haben wohl ein so großes Saugbedürfnis, das durch die Brust nicht befriedigt werden kann.
Da könnte ein Schnuller schon helfen.
Aber das kannst nur Du beurteilen.
In meinem Rückbildungskurs war es auch so, dass alle anderen Kinder 1,5 Stunden ruhig dalagen und ich war nach etwa 15 Min. am stillen und tragen.
LG
Vrenal
Spätsommermädchen 9/2015
Sommerbub 7/2013
Wintersternchen im Herzen 1/2007
Vrenal
Spätsommermädchen 9/2015
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kjoi
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- Registriert: 28.08.2013, 09:39
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Re: Geht es wirklich ohne Schnuller?
Ich kenne einige Kinder, die gut ohne Schnuller auskamen. Einige davon haben dann zeitweise den Daumen genutzt, es (bis auf eine) aber auch wieder gelassen.
Wie bei fast allen Sachen im Zusammenleben mit den Kindern muss man sich überlegen, wem die Sache oder Verhaltensweise nutzt. Im Falle des Schnullers bin ich da ehrlich ambivalent. Meine Kinder hatten (oder haben) einen Schnuller und den auch gebraucht (meiner Meinung nach). Sie konnten sich damit gut selbst beruhigen und dem riesigen Schnullerbedürnis nachkommen. Das Abgewöhnen ging bei meiner Tochter problemlos, der Kleine hat noch einen Schnuller.
Ich kenne mindestens 2 Kinder, die keinen Schnuller bekamen weil die Mütter das nicht wollten, sie aber selber sagten, dass die Kinder ruhiger und zufriedener mit Schnuller waren. Aber sie wollten keinen mehr geben und brauchten dann eben Geduld und Ruhe, um das Kind beispielsweise in den Schlaf zu schunkeln. Da frage ich mich schon, wem das Schnuller-frei genutzt hat.
Speziell in Eurem Fall würde ich den Schnuller zumindest vorerst auch nicht wieder anbieten. Wenn sie deshalb eine Saugverwirrung bekam ist das Übel geringer, keinen Schnulli zu haben. Finde ich zumindest.
Wie bei fast allen Sachen im Zusammenleben mit den Kindern muss man sich überlegen, wem die Sache oder Verhaltensweise nutzt. Im Falle des Schnullers bin ich da ehrlich ambivalent. Meine Kinder hatten (oder haben) einen Schnuller und den auch gebraucht (meiner Meinung nach). Sie konnten sich damit gut selbst beruhigen und dem riesigen Schnullerbedürnis nachkommen. Das Abgewöhnen ging bei meiner Tochter problemlos, der Kleine hat noch einen Schnuller.
Ich kenne mindestens 2 Kinder, die keinen Schnuller bekamen weil die Mütter das nicht wollten, sie aber selber sagten, dass die Kinder ruhiger und zufriedener mit Schnuller waren. Aber sie wollten keinen mehr geben und brauchten dann eben Geduld und Ruhe, um das Kind beispielsweise in den Schlaf zu schunkeln. Da frage ich mich schon, wem das Schnuller-frei genutzt hat.
Speziell in Eurem Fall würde ich den Schnuller zumindest vorerst auch nicht wieder anbieten. Wenn sie deshalb eine Saugverwirrung bekam ist das Übel geringer, keinen Schnulli zu haben. Finde ich zumindest.
Ich bin Mama eines Mädchens (03/09) und zwei Jungen (06/11 und 08/15).
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Hasepup
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 186
- Registriert: 12.01.2013, 13:17
- Wohnort: berlin
Re: Geht es wirklich ohne Schnuller?
hallo 
mein spatz ist jetzt 20 monate alt und hat keinen schnuller.
ganz am anfang hatte er einen, aber so richtig wollte er den nie. ich hab ihm den gegeben, weil ich an sein saugbedürfnis dachte. irgendwann hatte er einen soor im mund, und danach hab ich alle schnuller weggeworfen und keine neuen gekauft. das kind wollte auch nie lange alleine liegen. ich hab einfach auf sein bedürfnis reagiert. ich musste ihn viiieeeel auf dem arm tragen, und dabei noch in bewegung sein! wie viel ich ihn damals gestillt hab als "schnullerersatz" weiss ich grad gar nicht.
jedenfalls geht es auch ohne schnuller. der spatz stillt übrigens immer noch. oft auch einfach mal zum kraft tanken, oder wenn er sich beruhigen muss. aber mittlerweile hilft auch ganz oft, ihn einfach auf den arm zu nehmen.
mit so vielen kommentaren bzgl schnuller oder so hatte ich eigentlich nicht zu kämpfen. aber selbst wenn, ich hätte und habe und mache es so, wie ich es für richtig empfinde!
hör einfach auf dich und dein kind, denn du kennst euch am besten. du weiss was gut und richtig für euch ist
...mobil online...
mein spatz ist jetzt 20 monate alt und hat keinen schnuller.
ganz am anfang hatte er einen, aber so richtig wollte er den nie. ich hab ihm den gegeben, weil ich an sein saugbedürfnis dachte. irgendwann hatte er einen soor im mund, und danach hab ich alle schnuller weggeworfen und keine neuen gekauft. das kind wollte auch nie lange alleine liegen. ich hab einfach auf sein bedürfnis reagiert. ich musste ihn viiieeeel auf dem arm tragen, und dabei noch in bewegung sein! wie viel ich ihn damals gestillt hab als "schnullerersatz" weiss ich grad gar nicht.
jedenfalls geht es auch ohne schnuller. der spatz stillt übrigens immer noch. oft auch einfach mal zum kraft tanken, oder wenn er sich beruhigen muss. aber mittlerweile hilft auch ganz oft, ihn einfach auf den arm zu nehmen.
mit so vielen kommentaren bzgl schnuller oder so hatte ich eigentlich nicht zu kämpfen. aber selbst wenn, ich hätte und habe und mache es so, wie ich es für richtig empfinde!
hör einfach auf dich und dein kind, denn du kennst euch am besten. du weiss was gut und richtig für euch ist
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Krötenmama
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 487
- Registriert: 09.03.2009, 07:15
- Wohnort: Wiedenbrück
Re: Geht es wirklich ohne Schnuller?
ich war auch ein absoluter schnuller Gegner.
nummer 4 kam aber mit meiner milchmenge so überhaupt nicht klar, und konnte an der brust nicht beruhigungsnuckeln, weil immer milch kam, da wurde er wütend.
also hat er nach langem innerem kampf ein paar Wochen einen schnuller bekommen, bis er eine saugverwirrung bekam
da hab ich den wieder abgewöhnt, und seitdem klappt es endlich auch, an der brust nur zu nuckeln.
mittlerweile würde ich dem schnuller nicht mehr sooo kritisch gegenüberstehen, sondern mehr der Situation.
gebe ich dem jammerndem Baby im kiwa den schnuller, um es ruhig zu stellen, oder habe ich mein Baby auf dem arm und kuschele und lasse es gemütlich Schnullern?
also nicht mit dem schnuller abstöpseln, sondern genau hinterfragen warum ich den schnuller gebe.
nummer 4 kam aber mit meiner milchmenge so überhaupt nicht klar, und konnte an der brust nicht beruhigungsnuckeln, weil immer milch kam, da wurde er wütend.
also hat er nach langem innerem kampf ein paar Wochen einen schnuller bekommen, bis er eine saugverwirrung bekam
da hab ich den wieder abgewöhnt, und seitdem klappt es endlich auch, an der brust nur zu nuckeln.
mittlerweile würde ich dem schnuller nicht mehr sooo kritisch gegenüberstehen, sondern mehr der Situation.
gebe ich dem jammerndem Baby im kiwa den schnuller, um es ruhig zu stellen, oder habe ich mein Baby auf dem arm und kuschele und lasse es gemütlich Schnullern?
also nicht mit dem schnuller abstöpseln, sondern genau hinterfragen warum ich den schnuller gebe.
Liebe Grüße!
Janina
mit dem großen Engel (02/05), dem Sonnenschein (07/06), dem kleinen Glückskäfer (05/08) und dem Weltenretter (10/12)
Janina
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- anni1110
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 13257
- Registriert: 12.11.2007, 20:10
Re: Geht es wirklich ohne Schnuller?
hallo!
kind 1 hatte einen schnuller und war ein schreibaby, 24h-kind.
kind 2, selten schnuller bis 8 monate, dann hat sie ihn verweigert, bissl ruhiger als kind 1
kind 3, kein schnuller (er will nicht), 24h-baby
also, wir konnten keinen unterschied feststellen. manche kinder sind einfach bedürfnisstarke kinder. da nutzt, meiner meinung nach, auch ein schnuller nix.
alles gute!
kind 1 hatte einen schnuller und war ein schreibaby, 24h-kind.
kind 2, selten schnuller bis 8 monate, dann hat sie ihn verweigert, bissl ruhiger als kind 1
kind 3, kein schnuller (er will nicht), 24h-baby
also, wir konnten keinen unterschied feststellen. manche kinder sind einfach bedürfnisstarke kinder. da nutzt, meiner meinung nach, auch ein schnuller nix.
alles gute!
Liebe Grüße
anni mit Wintersohn (2006), Herbsttochter (2008) und Frühlingskämpfer (2013)
anni mit Wintersohn (2006), Herbsttochter (2008) und Frühlingskämpfer (2013)
- Brianna
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 7073
- Registriert: 13.11.2013, 12:33
Re: Geht es wirklich ohne Schnuller?
Es gibt auch Kinder, die keinen Schnuller wollen. J bekam ihn schon in der Kinderklinik direkt nach der Geburt und vor dem ersten Anlegen. Er stillt noch immer, lutscht am Daumen und weiß nicht, was er mit einem Schnuller machen soll, außer auf dem Rand rumzukauen. Im Rückbildungskurs lies er sich wie immer in dem Alter nicht einfach ablegen. Entweder er war bei der Hebamme auf dem Arm oder ich habe mehr gestillt als mitgemacht. Wirklich entspannt war es nur, wenn mein Mann rechtzeitig Feierabend hatte. Dann kam er mit (Land--> weite Wege) und ging mit dem Zwerg im Bondolino spazieren. So waren alle zufrieden und ich konnte entspannt und konzentriert bei der Rückbildung mitmachen. Vielleicht hast du auch jemanden, der in der Zeit mit deinem Kind spazieren geht. Beim Tragen ging eine Stunde oder so in dem Alter immer. Mit mittlerweile fast elf Monaten geht auch ablegen und spielen immer besser, zumindest wenn es dem Herrn danach ist und nicht, wenn es der Mama Recht wäre.
Gruß Brianna
Gruß Brianna
J 05/13 L 12/15
