Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?
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mamoto
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Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?
Ich hatte bei meinem Kind sogar eher gedacht, dass es gut war noch zu stillen, wenn er schon mit anderthalb in die Krippe kam... Aber bei uns gingen auch die Erzieher ganz anders mit Kindern um, die nicht im bettchen schlafen konnten, meinen kleinen (verwöhnten, haha) tragling haben sie da kurzerhand in einen sling gepackt und er war mit in der Gruppe der größeren und schlief dann eben im Tuch ein. Ich fand das stimmig. Und wenn ich ihn abholte musste ich natürlich direkt noch in der Krippe stillen. Ich glaube ja eher dass eure Kita ein Problem hat als ihr wegen des stillens!
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quark
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Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?
Ich habe ein einjähriges und ein zweijähriges stillkind eingewöhnt. Ich habe das stillen nie groß erwähnt, aber schon auch in der eingewöhnung gestillt. Einziger kommentar, an den ich mich noch erinnere: "trink nicht soviel, wir wollen gleih mittag essen".
Zum schlafen gab es ein kuscheltier mit, was beiden kindern aber nicht so wichtig war. Das habe ich eher zur beruhigung der erzieher
mitgegeben, weil beide auch keinen schnuller hatten. Und irgendwas persönliches sollten die kleinen dabei haben. Aber in der kita haben nur die kleinen geschlafen, so 2-6 kinder. Und es gab pro monat meist nur 1 eingewöhnungskind. Also konnte die erzieherin, die bei den schlafkindern blieb, liebevoll auf das neue kind eingehen.
Beide haben aber trotzdem schnell mit dem schlafen aufgehört. Fanden sie wohl doch nicht so gut. Glücklicherweise war auch das kein problem für die erzieher. Kamen sie eben zu den großen kindern.
Lg quark
Zum schlafen gab es ein kuscheltier mit, was beiden kindern aber nicht so wichtig war. Das habe ich eher zur beruhigung der erzieher
Beide haben aber trotzdem schnell mit dem schlafen aufgehört. Fanden sie wohl doch nicht so gut. Glücklicherweise war auch das kein problem für die erzieher. Kamen sie eben zu den großen kindern.
Lg quark
- blueberry
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Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?
Ich kenne im Bekannten-/Freundeskreis gleich mehrere problemlos im zweiten Lebensjahr in eine KiTa eingewöhnte Kinder, die zuhause ganz normal gestillt und auch einschlafgestillt wurden. Für die Betreuung in der Krippe war das überhaupt nicht von Bedeutung!
Ich selbst fand bei der Eingewöhnung meines Kindes in den Kindergarten (da war er schon fast drei) hilfreich, mich selbst vorher mit Eingewöhnung und deren Zielen zu beschäftigen. Einfach, damit mir bei Trennungsversuchen und auch in den Momenten, in denen mir seitens der Einrichtung Gestaltungsspielraum im Rahmen der Eingewöhnung gegeben wurde, klar war, was genau das Ziel sein sollte (was den Erzieherinnen so nämlich nicht immer ganz klar war - die hatten nur "irgendwie wird dann halt die Mama mal rausgeschickt und die mamafreie Zeit wird schrittweise länger" verinnerlicht.
)
Wenn Du mal im Netz zu "bindungsorientierte Eingewöhnung" oder "Berliner Modell" suchst, findest Du Informationen zur Eingewöhnung, die auch dann hilfreich sind, wenn die konkrete Einrichtung/Tagesmutter jetzt nicht von sich aus exakt diesem Modell folgt.
Alles Gute für die Eingewöhnung bei der Tagesmutter!
LG, blueberry
Ich selbst fand bei der Eingewöhnung meines Kindes in den Kindergarten (da war er schon fast drei) hilfreich, mich selbst vorher mit Eingewöhnung und deren Zielen zu beschäftigen. Einfach, damit mir bei Trennungsversuchen und auch in den Momenten, in denen mir seitens der Einrichtung Gestaltungsspielraum im Rahmen der Eingewöhnung gegeben wurde, klar war, was genau das Ziel sein sollte (was den Erzieherinnen so nämlich nicht immer ganz klar war - die hatten nur "irgendwie wird dann halt die Mama mal rausgeschickt und die mamafreie Zeit wird schrittweise länger" verinnerlicht.
Wenn Du mal im Netz zu "bindungsorientierte Eingewöhnung" oder "Berliner Modell" suchst, findest Du Informationen zur Eingewöhnung, die auch dann hilfreich sind, wenn die konkrete Einrichtung/Tagesmutter jetzt nicht von sich aus exakt diesem Modell folgt.
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blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
- danat
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Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?
Ganz ehrlich ... ich hätte mein Kind da schon längst nicht mehr hingebracht. Ich hätte ein so verdammt ungutes Gefühl dabei! Es ist ja schon sehr deutlich geworden, dass sie dein Kind nicht trösten, wenn es das bräuchte. Dass sie nicht auf seine Bedürfnisse eingehen - Zeitmangel, wie du schreibst. Und sie scheinen sich der Notwendigkeit auch nicht bewusst zu sein.
Ich habe unsere Eingewöhnung hier im kommunalen KiGa (da war Sohnemann 1, 3/4) wegen wesentlich weniger abgebrochen und nun sind wir in einer ganz tollen Einrichtung, die die Bedürfnisse der Kinder wirklich ernst nimmt. Dort habe ich ein super gutes Gefühl. Gestillt haben wir übrigens bis Ende letzten Jahres (da lief die Eingewöhnung in der neuen Einrichtung schon). Erwähnt habe ich das allgemein nie (aber auch nicht verheimlicht). Ist doch unsere Sache ... und natürlich "übersteht" ein Kind in dem Alter einen Vormittag ohne Stillen. Aber eben nicht ohne Unterstützung, Trost, Schutz, eine Vertrauensperson bei der es sich sicher fühlt. Und wenn es nicht das Stillen ist, dann heißt es sofort "die Mutter kann noch nicht loslassen".
Am Anfang lief es ja auch sehr gut bei euch. Dann scheinen die Erzieherinnen aber auf ganzer Linie versagt zu haben, nämlich dann als dein Kind sie gebraucht hätte. Und nun ist das Vertrauen dahin. Und ich finde deine Tochter hat recht ... sie kann den Erzieherinnen dort nicht vertrauen, da sie sie enttäuscht haben und sich nicht um sie gekümmert haben, als sie sich einsam und allein gefühlt hat. Ich würde auch "Terror" machen und dort nicht mehr hinwollen.
Ich würde mich jetzt ganz auf die Eingewöhnung bei der TaMu konzentrierten und versuchen da irgendeine Lösung zu finden. Kann der Papa mit unterstützen?
Ich habe unsere Eingewöhnung hier im kommunalen KiGa (da war Sohnemann 1, 3/4) wegen wesentlich weniger abgebrochen und nun sind wir in einer ganz tollen Einrichtung, die die Bedürfnisse der Kinder wirklich ernst nimmt. Dort habe ich ein super gutes Gefühl. Gestillt haben wir übrigens bis Ende letzten Jahres (da lief die Eingewöhnung in der neuen Einrichtung schon). Erwähnt habe ich das allgemein nie (aber auch nicht verheimlicht). Ist doch unsere Sache ... und natürlich "übersteht" ein Kind in dem Alter einen Vormittag ohne Stillen. Aber eben nicht ohne Unterstützung, Trost, Schutz, eine Vertrauensperson bei der es sich sicher fühlt. Und wenn es nicht das Stillen ist, dann heißt es sofort "die Mutter kann noch nicht loslassen".
Am Anfang lief es ja auch sehr gut bei euch. Dann scheinen die Erzieherinnen aber auf ganzer Linie versagt zu haben, nämlich dann als dein Kind sie gebraucht hätte. Und nun ist das Vertrauen dahin. Und ich finde deine Tochter hat recht ... sie kann den Erzieherinnen dort nicht vertrauen, da sie sie enttäuscht haben und sich nicht um sie gekümmert haben, als sie sich einsam und allein gefühlt hat. Ich würde auch "Terror" machen und dort nicht mehr hinwollen.
Ich würde mich jetzt ganz auf die Eingewöhnung bei der TaMu konzentrierten und versuchen da irgendeine Lösung zu finden. Kann der Papa mit unterstützen?
Liebe Grüße von danat
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
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marymary
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 04.11.2013, 08:32
Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?
Mir tats beim lesen richtig weh! Ich war richtig froh auch von anderen zu lesen die ihre Kinder dort nicht mehr hinbringen würde. Mit 18 Monaten wollte ich meine älteste 1x die Woche vormittags in eine Krabbelgruppe bringen, damit sie andere Kinder trifft bevor ihr Bruder kam.
Sie hat es so gehasst dass wir nicht mal mehr an der Gruppe vorbei laufen konnten. Sie ging nach einigen versuchen nicht mehr hin.
Kinder sind Menschen, wenn deine Tochter so sicher ist das sie dort nicht sein will sollte sie nicht müssen wenn es irgendwie anders geht.
Meine schwägerin ist auch Erzieherin und so viel Schrott über Kinder/Ernährung/Stillen/Tragen/verwöhnen habe ich noch von keinem anderen Menschen zu hören bekommen, und Schwiegereltern sind auch nicht per Se Experten.
Ich würde gerade bei so einer so frühen so einschneidend Änderung im Leben nicht auch noch abstillen.
Alles gute euch beiden
Maryam
Sie hat es so gehasst dass wir nicht mal mehr an der Gruppe vorbei laufen konnten. Sie ging nach einigen versuchen nicht mehr hin.
Kinder sind Menschen, wenn deine Tochter so sicher ist das sie dort nicht sein will sollte sie nicht müssen wenn es irgendwie anders geht.
Meine schwägerin ist auch Erzieherin und so viel Schrott über Kinder/Ernährung/Stillen/Tragen/verwöhnen habe ich noch von keinem anderen Menschen zu hören bekommen, und Schwiegereltern sind auch nicht per Se Experten.
Ich würde gerade bei so einer so frühen so einschneidend Änderung im Leben nicht auch noch abstillen.
Alles gute euch beiden
Maryam
Maryam mit den 5 Monsties 2002, 2003, 2004, 2013, Überraschung 05/2016.
*2003 *2014
Sorry für mein schlechtes deutsch
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Seelentattoo
- Profi-SuTler
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Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?
Ich habe meinen Zwerg mit 12 Monaten als stillkind eingewöhnt (er aß die ersten 2 Wochen dort nichts) und mir würde auch gesagt, dass das stillen vielleicht nicht so toll sei (weil dieses es den Erzieherinnen angeblich erschwerte).
Ich hab dann gedacht, ich muss die Eingewöhnung abbrechen, wenn der Zwerg gar nichts ißt.
Aber dann ging es und heute stillen wir immer noch.
Die Einrichtung werden wir aber nun auch verlassen, wenn auch aus ganz anderen gründen...
Euch alles Gute, dass ihr eine passende Lösung findet.
Ich hab dann gedacht, ich muss die Eingewöhnung abbrechen, wenn der Zwerg gar nichts ißt.
Aber dann ging es und heute stillen wir immer noch.
Die Einrichtung werden wir aber nun auch verlassen, wenn auch aus ganz anderen gründen...
Euch alles Gute, dass ihr eine passende Lösung findet.
Mit Mann, drei Bonuskindern (*97, *04, *07) und drei Kindern (*12, *16, *18) sowie unserem Sternchen fest im Herzen (05/11)
- annikki
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Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?
meine kleine war 2 jahre 5 monate als ich sie als stillkind eingewöhnt habe. sie wurde noch einschlafgestillt, war bis dahin immer mit mir zusammen, nie irgendwo alleine und schläft auch bis heute nicht alleine '(zuhause) ein.
zwei tage hat es gedauert und sie war von früh bis nachmittag in der krippe. die erzieherin hat sehr viel einfühlungsvermögen, weil sie selber ihre tochter einschlafbegleitet hat. auch das stillen war kein problem. stillen gehörte nach hause und in der krippe saß die erzieherin neben ihrem bett. wir haben sehr viel glück mit dieser erzieherin. das war ok für meine kleine. sie kann das wohl schon gut trennen.
aber ein schlechtes gewissen würde ich mir nicht machen lassen. da wäre bei mir auch schluss.
ich wünsche euch, dass ihr was passendes für euch findet.
zwei tage hat es gedauert und sie war von früh bis nachmittag in der krippe. die erzieherin hat sehr viel einfühlungsvermögen, weil sie selber ihre tochter einschlafbegleitet hat. auch das stillen war kein problem. stillen gehörte nach hause und in der krippe saß die erzieherin neben ihrem bett. wir haben sehr viel glück mit dieser erzieherin. das war ok für meine kleine. sie kann das wohl schon gut trennen.
aber ein schlechtes gewissen würde ich mir nicht machen lassen. da wäre bei mir auch schluss.
ich wünsche euch, dass ihr was passendes für euch findet.
Liebe Grüße Anni
mit Sternentochter Lilly 10/05, mit Bärchen 04/07 und Fröschlein 03/11 und Knöpfchen 06/14
mit Sternentochter Lilly 10/05, mit Bärchen 04/07 und Fröschlein 03/11 und Knöpfchen 06/14
- blauelagune
- Moderatoren-Team
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- Registriert: 17.12.2010, 12:51
Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?
Ich habe meine 2-Jähruges Dauerstillkind problemlos bei einer Tagesmutter eingewöhnt. Meiner Meinung nach sind Abstillen + Eingewöhnung viel zu viel Stree für ein Kind.
Ich mag Dir mal eine Umarmung dalassen. Ich hab nur den Eingangspost gelesen und der macht mich richtig sauer. Dass man die Schuld derart den Eltern zuschiebt geht aus meiner Sicht überhaupt nicht, da wäre für mich auch wirklich Schluss. Der Betreuungsschlüssel scheint auch nicht ideal zu sein. Dass die Zeit nicht zum Gemüse kleinschneiden reicht in einer Krippe mit zahnenden Kindern finde ich schon sehr erschreckend.
Ich hoffe, ihr findet für Eure Kleine eine Betreuung, die zu Euch passt.
Ich mag Dir mal eine Umarmung dalassen. Ich hab nur den Eingangspost gelesen und der macht mich richtig sauer. Dass man die Schuld derart den Eltern zuschiebt geht aus meiner Sicht überhaupt nicht, da wäre für mich auch wirklich Schluss. Der Betreuungsschlüssel scheint auch nicht ideal zu sein. Dass die Zeit nicht zum Gemüse kleinschneiden reicht in einer Krippe mit zahnenden Kindern finde ich schon sehr erschreckend.
Ich hoffe, ihr findet für Eure Kleine eine Betreuung, die zu Euch passt.
mit den drei Jungs (08/09) und (06/12) und (06/16)
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Zoedana
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 10
- Registriert: 03.04.2014, 18:35
Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?
liebe luscinia,
ich bin Krippen-Erzieherin und völlig geschockt von dem was du schreibst.
zuallererst mal: lass dich da nicht verunsichern von den erziehern. du weißt was für dein kind gut ist.
ich will mal versuchen zu deiner situation aus erziehersicht was zu schreiben.
ich habe selber bereits zwei krippen mit aufgebaut, d.h. wir haben ganz neu angefangen. klar ist diese zeit immer etwas stressiger als der "normale"betrieb. da man dann mehr eingewöhnungen gleichzeitig laufen hat, aber die haben wir dann zeitversetzt laufen lassen, so dass die bezugserzieherin immer für ihr bezugskind da war.
das ist alles nur eine frage der organisation. und das ist absolut machbar.
zu der schlafsituation: ich habe schon einige kinder eingewöhnt, die noch nie im eigenen bett geschlafen haben, dann liegt es an mir eine lösung dafür zu finden, dass das kind hier in der kita schlafen kann. und wenn das bedeutet mit dem kinderwagen im flur auf und ab zu laufen oder mich zu dem kind ins bett zu legen bis es schläft.
ich muss so lange rumprobieren bis ich etwas finde womit es dem kind gut geht und es die nötige sicherheit hat schlafen zu können.
zu der esssituation: für uns ist es völlig selbstverständlich zu zerkleinern oder auch zu pürieren, wenn dies nötig ist. das gehört einfach dazu.
ebenso wie tragen. gehört dazu.
es liegt ganz sicher nicht am stillen, dass die eingewöhnung ein fiasko geworden ist.
ich hatte schon kinder, die mit über 12 monaten noch vollgestillt haben. dann brauch ich eben muttermilch und führe sie in absprache der eltern langsam ans essen ran.
wenn man als eltern und erzieher in partnerschaft zusammenarbeitet, dann findet man gemeinsam immer einen weg.
ich denke auch nicht, dass es für deine tochter gut ist, wenn du sie jetzt abstillst oder dich den forderungen der kita beugst.
deine tochter braucht jetzt das gewohnte um sich sicher zu fühlen.
ich glaube auch eher nicht, dass es für dich noch möglich ist eine gute partnerschaft mit den erzieherinnen aufzubauen.
und ja, deine tochter spürt, dass du dich nicht wohlfühlst und dass überträgt sich auf sie. (das ist kein vorwurf, mir würde es auch so gehen)
du musst ein gutes gefühl haben, du brauchst vertrauen und dann kannst du dein kind mit gutem gefühl "abgeben".
ich denke, dass ein klarer wechsel für dich und deine tochter der bessere weg wäre.
und kita und tamu ist ganz schön verwirrend für deine kleine. das würde ich besser nicht machen.
ich hoffe ihr findet einen guten weg für euch zwei.
ich bin Krippen-Erzieherin und völlig geschockt von dem was du schreibst.
zuallererst mal: lass dich da nicht verunsichern von den erziehern. du weißt was für dein kind gut ist.
ich will mal versuchen zu deiner situation aus erziehersicht was zu schreiben.
ich habe selber bereits zwei krippen mit aufgebaut, d.h. wir haben ganz neu angefangen. klar ist diese zeit immer etwas stressiger als der "normale"betrieb. da man dann mehr eingewöhnungen gleichzeitig laufen hat, aber die haben wir dann zeitversetzt laufen lassen, so dass die bezugserzieherin immer für ihr bezugskind da war.
das ist alles nur eine frage der organisation. und das ist absolut machbar.
zu der schlafsituation: ich habe schon einige kinder eingewöhnt, die noch nie im eigenen bett geschlafen haben, dann liegt es an mir eine lösung dafür zu finden, dass das kind hier in der kita schlafen kann. und wenn das bedeutet mit dem kinderwagen im flur auf und ab zu laufen oder mich zu dem kind ins bett zu legen bis es schläft.
ich muss so lange rumprobieren bis ich etwas finde womit es dem kind gut geht und es die nötige sicherheit hat schlafen zu können.
zu der esssituation: für uns ist es völlig selbstverständlich zu zerkleinern oder auch zu pürieren, wenn dies nötig ist. das gehört einfach dazu.
ebenso wie tragen. gehört dazu.
es liegt ganz sicher nicht am stillen, dass die eingewöhnung ein fiasko geworden ist.
ich hatte schon kinder, die mit über 12 monaten noch vollgestillt haben. dann brauch ich eben muttermilch und führe sie in absprache der eltern langsam ans essen ran.
wenn man als eltern und erzieher in partnerschaft zusammenarbeitet, dann findet man gemeinsam immer einen weg.
ich denke auch nicht, dass es für deine tochter gut ist, wenn du sie jetzt abstillst oder dich den forderungen der kita beugst.
deine tochter braucht jetzt das gewohnte um sich sicher zu fühlen.
ich glaube auch eher nicht, dass es für dich noch möglich ist eine gute partnerschaft mit den erzieherinnen aufzubauen.
und ja, deine tochter spürt, dass du dich nicht wohlfühlst und dass überträgt sich auf sie. (das ist kein vorwurf, mir würde es auch so gehen)
du musst ein gutes gefühl haben, du brauchst vertrauen und dann kannst du dein kind mit gutem gefühl "abgeben".
ich denke, dass ein klarer wechsel für dich und deine tochter der bessere weg wäre.
und kita und tamu ist ganz schön verwirrend für deine kleine. das würde ich besser nicht machen.
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Janina mit Sternenkindern (4/2012, 10/2012), Sternentochter Noelani (1/2014) und 3 Ministernchen immer im Herzen.
Life`s a climb, but the view is great.
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Elena
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 14232
- Registriert: 05.08.2009, 17:08
Re: Krippeneingewöhnung ein Fiasko weil nicht Abgestillt?
Nur ganz kurz, ich muss gleich weg: Ich habe zwei Kinder mit gut einem Jahr problemlos eingewöhnt, die ich beide zu dem Zeitpunkt noch viel gestillt habe. Ich habe auch beide noch etwa ein Jahr weitergestillt. In der Krippe war das nie ein Problem. Sie wurden getragen zum Einschlafen und irgendwann klappte es auch so.
Was du schreibst, klingt nach einer miesen Einrichtung bzw. miesen Erziehern. "Keine Zeit" - das darf halt einfach nicht sein. Bei uns in der Krippe wird Essen zerkleinert, wenn es nicht geeignet ist, Kinder werden in den Schlaf getragen, aktuell schleppen die Erzieherinnen täglich ein Kind, das nur im Wagen einschläft, mitsamt Wagen in den Schlafraum im Keller runter, wenn es eingeschlafen ist und so weiter. Die Kinder sind viel auf dem Arm/Schoß, ich habe es noch nie erlebt, dass ein trauriges Kind nicht getröstet wurde.
Mach dir keine Vorwürfe und such nach einer Alternative, würde ich sagen, auch wenn das vielleicht nicht ganz einfach wird.
Was du schreibst, klingt nach einer miesen Einrichtung bzw. miesen Erziehern. "Keine Zeit" - das darf halt einfach nicht sein. Bei uns in der Krippe wird Essen zerkleinert, wenn es nicht geeignet ist, Kinder werden in den Schlaf getragen, aktuell schleppen die Erzieherinnen täglich ein Kind, das nur im Wagen einschläft, mitsamt Wagen in den Schlafraum im Keller runter, wenn es eingeschlafen ist und so weiter. Die Kinder sind viel auf dem Arm/Schoß, ich habe es noch nie erlebt, dass ein trauriges Kind nicht getröstet wurde.
Mach dir keine Vorwürfe und such nach einer Alternative, würde ich sagen, auch wenn das vielleicht nicht ganz einfach wird.
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