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Artikel übers Stillen in FAS
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stimme
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Artikel übers Stillen in FAS
In der heutigen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ist im Wissenschaftsteil eine Doppelseite übers Stillen. Es geht v. a. darum, dass Frauen, die nicht Stillen können, zu großem Druck ausgesetzt seien stillen zu müssen, z. B. in babyfreundlichen Krankenhäusern. Mir erscheint der Artikel ziemlich undifferenziert und nicht gerade pro Stillen. Schade
Dazu ein Interview mit Renate und Karl Bergmann von der Charité, wo immerhin auch viel Richtiges drinsteht.
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stimme mit großem Kind 08/2013 und kleinem Kind 06/2016
- cosima83
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Re: Artikel übers Stillen in FAS
Ich habe den Artikel nicht gelesen.
Aber ich weiß von meiner Schwester zu berichten, die in einem babyfreundlichen Krankenhaus entbunden hat.
Sie hat sich spontan, nachd em ersten Anlegen im Kreisssal gegen das Stillen entschieden. Und sie wurde keinem Druck ausgesetzt. Das einzige war, dass die (dort fest angestellte) Stillberaterin zu ihr auf Zimmer kam, um mit ihr diese Entscheidung zu besprechen. Das geschah aber sehr freundlich und verständnisvoll. Meine Schwester blieb bei ihrer Entscheidung und nach diesem Gespräch wurde es von allen Angestellten akzeptiert. Ohne Meckern und Vorwürfe bekam sie die nötige Hilfe bei der Ernährung mit der Flasche.
Ich habe damals noch am meisten unter dieser Entscheidung gelitten, da es für mich so plötzllich und unerwartet kam. Ich bin dann in das wöchentliche Stilltreffen auf der Station und habe mich bei der Beraterin ausgeheult und hatte auch da nicht den Eindruck, dass sie meiner Schwester wegen der Entscheidung feindlich gesinnt wäre. Aber sie verstand halt im Gegensatz zu meiner Familie, warum diese Sache mich so stark berührte.
Aber ich weiß von meiner Schwester zu berichten, die in einem babyfreundlichen Krankenhaus entbunden hat.
Sie hat sich spontan, nachd em ersten Anlegen im Kreisssal gegen das Stillen entschieden. Und sie wurde keinem Druck ausgesetzt. Das einzige war, dass die (dort fest angestellte) Stillberaterin zu ihr auf Zimmer kam, um mit ihr diese Entscheidung zu besprechen. Das geschah aber sehr freundlich und verständnisvoll. Meine Schwester blieb bei ihrer Entscheidung und nach diesem Gespräch wurde es von allen Angestellten akzeptiert. Ohne Meckern und Vorwürfe bekam sie die nötige Hilfe bei der Ernährung mit der Flasche.
Ich habe damals noch am meisten unter dieser Entscheidung gelitten, da es für mich so plötzllich und unerwartet kam. Ich bin dann in das wöchentliche Stilltreffen auf der Station und habe mich bei der Beraterin ausgeheult und hatte auch da nicht den Eindruck, dass sie meiner Schwester wegen der Entscheidung feindlich gesinnt wäre. Aber sie verstand halt im Gegensatz zu meiner Familie, warum diese Sache mich so stark berührte.
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DornsInge
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Re: Artikel übers Stillen in FAS
Vor allem sind es doch die wenigsten die nicht stillen können. Und wenn ich nicht stillen will kann ich das ja vorher schon imkh etc besprechen
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stimme
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Re: Artikel übers Stillen in FAS
Ja, und genau das zieht der Artikel in Zweifel. Er zitiert Aussagen der Stillverbände dazu, und suggeriert dann, dass dies überhaupt nicht belegt sei.DornsInge hat geschrieben:Vor allem sind es doch die wenigsten die nicht stillen können.
Ich habe auch in einem (fast) babyfreundlichen Krankenhaus gute Erfahrungen gemacht. In dem Interview ist von "babyfreundlichen Geburtsstationen, auf denen das zufüttern in den ersten Tagen strikt verboten ist und die Babys in einer Tour brüllen" die Rede. Das wird zwar schon als Ausnahme dargestellt, trägt aber natürlich nicht gerade dazu bei, babyfreundliche Kliniken positiv in Erinnerung zu behalten.
Unser Sohn hatte zunächst recht viel abgenommen, da wurden wir darauf hingewiesen, dass ich alle zwei Stunden anlegen soll, sonst müsse man evtl. zufüttern. Alles gut also, und er hat dann auch sehr schnell zugelegt.
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stimme mit großem Kind 08/2013 und kleinem Kind 06/2016
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klecksauge
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Re: Artikel übers Stillen in FAS
Ich fand den Artikel auch sehr undifferenziert.
Ich überlege noch nen Leserbrief zu schreiben.....
Solche Fälle gibt es bestimmt, aber der Artikel lässt glauben, das sei die Realität.
Ich persönlich finde, dass Frauen in der Schwangerschaft viel zu wenig vorbereitet werden. Ging mir selber so und ich erlebe das auch im Umfeld.
Stillen ist eben leider nicht immer vom ersten Tag an einfach und schön. Mama und Baby müßen das meist beide lernen. Und da ist unaufgeregte, fachlich fundierte Hilfe so verdammt wichtig.
Das Interview fand ich gut.
Übrigens gab es eine Woche vorher ein Interwiev mit einer Hebamme. Leider war das eine vom Schlag "Geburten gehören in die Klinik maximal Geburtshaus"......
Der uninformierte Leser ist also nach dem Interwiev nicht schlauer als vorher und tut die ganze Diskussion als Luxusprobelm ab.....
Ich überlege noch nen Leserbrief zu schreiben.....
Solche Fälle gibt es bestimmt, aber der Artikel lässt glauben, das sei die Realität.
Ich persönlich finde, dass Frauen in der Schwangerschaft viel zu wenig vorbereitet werden. Ging mir selber so und ich erlebe das auch im Umfeld.
Stillen ist eben leider nicht immer vom ersten Tag an einfach und schön. Mama und Baby müßen das meist beide lernen. Und da ist unaufgeregte, fachlich fundierte Hilfe so verdammt wichtig.
Das Interview fand ich gut.
Übrigens gab es eine Woche vorher ein Interwiev mit einer Hebamme. Leider war das eine vom Schlag "Geburten gehören in die Klinik maximal Geburtshaus"......
Der uninformierte Leser ist also nach dem Interwiev nicht schlauer als vorher und tut die ganze Diskussion als Luxusprobelm ab.....
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
(Still-Mod-Team)
Tablet und Smartphone-Nutzerin........
Rettet die Geburtshilfe!
https://mother-hood.de/
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CarpeDiem
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Re: Artikel übers Stillen in FAS
Da stimme ich Klecksauge zu. Das man nen Geburtsvorbereitungskurs macht ist irgendwie klar, da wurde auch kurz das stillen angesprochen, dass ist aber einfach zu wenig. Nun bei Annika habe ich auch nen Stillvorbereitungskurs gemacht und es klappt viel besser, weil ich einige Fehler nicht mehr gemacht habe.
Irgendwie ist das echt schade dieses Gehacke, in beide Richtungen.
Iphonitis, Autokorrektur kann für viel Gelächter sorgen.
Irgendwie ist das echt schade dieses Gehacke, in beide Richtungen.
Iphonitis, Autokorrektur kann für viel Gelächter sorgen.
am 14.02.2012 wurde Katharina H. I. mit 51cm und 3730g geliefert
am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
am 16.06.2015 wurde Friederike L. J. mit 52cm und 4105g geliefert
K: unendlich geliebt, stolze große Schwester, wird groß
A: unendlich geliebt, wird groß, stolze große Schwester
F: unendlich geliebt, gestillt, getragen, familiengebettet, macht uns komplett
unvergessen unser Dezembersternchen Pünktchen 2012
am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
am 16.06.2015 wurde Friederike L. J. mit 52cm und 4105g geliefert
K: unendlich geliebt, stolze große Schwester, wird groß
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