Mein Sohn, 3 ½ macht gern Rollenspiele. Dabei schlüpft er schon mal in die Rolle seiner „Freunde“. Dann will er unbedingt mit deren Namen angesprochen werden, mit den Eltern nach Hause und sagt zu den anderen Eltern Mama oder Papa... es sind teilweise unangenehme Situationen, weil er mich dann gar nicht mehr wahr nimmt... ich muss ehrlich sagen, es stört mich auch.....
Ist dieses Verhalten normal? Oder fühlt er sich nicht wohl in seiner Haut. Warum will er jmd anders sein und andere Eltern ahben?
Rollenspiel
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MarzipanHerz
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Rollenspiel
LG
MarzipanHerz
Mit my eifon on the Road
daher so sorry für alle Rechtschreibfehler etc....
mein Rockstar Oktober 2010
MarzipanHerz
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- Tigerlein
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Re: Rollenspiel
Ich denke, das ist wie so Vieles im Leben der Kinder einfach eine Phase und völlig normal. Er entdeckt wahrscheinlich gerade, dass andere Familien/Eltern völlig anders sein können und das fasziniert und beschäftigt ihn. Das heißt aber nicht, dass er sich nicht wohl fühlt. Kinder schlüpfen in andere Rolle um auszuprobieren. Die eigenen Eltern sind in dem Alter aber trotzdem die Besten. 
Mein Tageskind ist auch 3 und sie hat das auch sehr, sehr stark. Bevorzugt spielt sie mich. Hier läuft es aber auch komplett anders als in ihrer Familie (Mutter AE, kennt den Vater nicht, Einzelkind). Das beschäftigt und fasziniert sie und will auch verarbeitet werden. Meine Kinder haben/hatten das nicht so stark. Der Große ist eher ein in sich gekehrter Typ, der nicht gern im Mittelpunkt steht. Der Mittlere ist sowieso nicht mit anderen Kindern vergleichbar.
Ich denke, das das Ausmaß an Rollenspielen davon beeinflußt wird was das Kind für einen Charakter hat und sicherlich auch vom allgemeinen Umfeld. Bei Einzelkindern, die vielleicht gerade erst in den Kindergarten gekommen sind und vorher recht "behütet" aufgewachsen sind habe ich es bisher stärker erlebt als bei Geschwisterkindern in einer großen Familie, die übertakten mit müssen (um jetzt mal 2 Extreme zu nennen).
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Mein Tageskind ist auch 3 und sie hat das auch sehr, sehr stark. Bevorzugt spielt sie mich. Hier läuft es aber auch komplett anders als in ihrer Familie (Mutter AE, kennt den Vater nicht, Einzelkind). Das beschäftigt und fasziniert sie und will auch verarbeitet werden. Meine Kinder haben/hatten das nicht so stark. Der Große ist eher ein in sich gekehrter Typ, der nicht gern im Mittelpunkt steht. Der Mittlere ist sowieso nicht mit anderen Kindern vergleichbar.
Ich denke, das das Ausmaß an Rollenspielen davon beeinflußt wird was das Kind für einen Charakter hat und sicherlich auch vom allgemeinen Umfeld. Bei Einzelkindern, die vielleicht gerade erst in den Kindergarten gekommen sind und vorher recht "behütet" aufgewachsen sind habe ich es bisher stärker erlebt als bei Geschwisterkindern in einer großen Familie, die übertakten mit müssen (um jetzt mal 2 Extreme zu nennen).
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Tigerlein mit Groß (02/08), Mittel (04/10), Keks (04/13), Küken (10/15), Käfer (05/18) und Knöpfin (11/20)