ich lese schon seit ein paar Tagen hier mit und habe dadurch etwas Hoffnung geschöpft das ich auch wieder voll, oder wenigstens fast voll stillen kann.
Also meine Kleine ist jetzt fast 7 Wochen alt, und die ersten beiden Wochen hat das mit dem Vollstillen auch gut funktioniert - sie kam ca. alle 2 Std. und Nachts ca. alle 4 Std., hatte nach vier Tagen ihr Geburtsgewicht (4580g) wieder und nahm auch weiter zu (ca. 100g pro Woche), nach drei Wochen wollte sie Tagsüber durchgehend an die Brust und war nach dem Stillen immer noch unzufrieden, bzw. hat immer versucht wieder anzudocken -aber dann sofort wieder los gelassen, weil wohl nichts kam/ oder zu wenig.
Nachts hat sie weiter ca. 4 Std. geschlafen, gestillt und wieder 4Std. geschlafen.
Sie hat dann zwei Wochen jeweils nur 60g zugenommen (Hebamme wiegt 1x Wöchentl.) und war tagsüber nur am schreien.
Mein Mann hat mich dann dazu "aufgemuntert" es doch mal mit einer Flasche zu versuchen - sie hat dann nach dem Stillen noch 60ml Pre getrunken und war danach ein zufriedenes Baby.
Habe dann auf anraten der Hebi mal 24Std. abgepumpt um zu schauen was da ist - (70ml alle drei Stunden (eine Seite 30ml, die andere 40ml).
Daraufhin und weil mein Mann meinte sie wäre ja nun so zufrieden gab es ab da an (ende 4 Woche) nach jedem stillen ca. 60/70 ml Pre obendrauf
Ja meine Maus ist damit zufrieden und mein Mann und mein 3 Jähriger auch, aber ich finde damit leider nicht meinen Frieden!?
Mittlerweile wiegt meine Kleine 6180g, bekommt ca. 500ml Pre und geschätzt 500ml Mumi.
Habe es schon mit dem BES versucht - bis jetzt sind wir noch keine Freunde davon.
Die Kleine ist in osteopathischer Behandlung aufgrund von Blockaden in der HWS
- hatte erst das gefühl sie kann nicht richtig saugen, aber wenn die Brust Nachts voller ist saugt sie auch deutlich länger als tagsüber!?
Habe auch versucht durch abpumpen nach den Mahlzeiten die Milchmenge zu steigern, bzw. wenn der Abstand zwischen den Mahlzeiten zu groß nochmal extra gepumpt (um auf alle 2 Std. zu kommen)
Ich habe ein SD-Unterfunktion, die aber laut Hausarzt gut eingestellt ist - er mein daran kann es nicht liegen!?
Nun habe ich am Montag meinen Nachsorgetermin beim Frauenarzt und wollte vorher von euch wissen ob ich ihn wohl auf Domperidon ansprechen sollte - macht das bei einer so hohen zufütter Menge noch Sinn?
Ich würde es mir so wünschen, es hat bei meinem Sohn vor drei Jahren auch nicht geklappt - aber diesmal nimmt es mich deutlich mehr mit.
Möchte aber natürlich auch nicht das der Rest der Familie zu kurz kommt!
So ziemlich lang geworden... aber es war schon mal schön es mir von der Seele zu schreiben!
Einen schönen Tag Euch.