mehrjährig stillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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vivi
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Re: mehrjährig stillen

Beitrag von vivi »

Hallo teledame,
aus deinem Post spricht so richtig Frust heraus. Ich kann mir gut vorstellen, dass die letzte Woche sehr anstrengend und sorgenvoll für dich war und das jetzt wieder etwas mehr Freiraum für dich möchtest. Ich finde es allerdings ganz schön viel verlangt, dass dein Kleiner jetzt nach der Krankheit -switch- wieder genauso pflegeleicht wie vorher sein soll. Ich denke, du erwartest zu viel von ihm. Meine Sichtweise auf sein Verhalten ist auch eine andere- ich denke nicht, dass er mit irgendwelchen manipulativen Gedanken da ran geht. Er hat jetzt ein starkes Nähebedürfnis und muss noch viel Mama tanken. Das macht er nicht, um dich zu ärgern, sonder weil er es jetzt eben braucht. Und ich bin fest überzeugt, dass dies eine Phase ist, die vorbeigeht und dass diese Phase am schnellsten und besten vorbei geht, wenn du einfach noch auf ihn eingehst und ihn etwas mehr herumtragst und etwas häufiger stillst. Meine Tochter hatte z.b. so eine Phase, als sie in der Krippeneingewöhnung war. Sie war da 21 Monate alt und wollte plötzlich am nachmittag ewig stillen und viel kuscheln. Nach einer Weile war das vorbei. Aber ich hab mir in dem Moment halt gedacht-sie braucht das jetzt halt als Ausgleich und hab es so akzeptiert. Die meisten Probleme lösen sich tatsächlich von selbst, zumindest hab ich die Erfahrung gemacht, dass sich so viel von selbst regelt, ohne dass man "Erziehungsmaßnahmen" braucht. Kinder werden selbstständig aus sich heraus, weil sie es möchten.
Ich weiß, die Ansicht mit dem "auf der Nase herumtrampeln" ist weit verbreitet. Ich halte es für gefährlich, so eine Haltung seinem Kind gegenüber einzunehmen. Man kommt dadurch in einen Machtkampf. Das kann auf Dauer nicht gut sein für die Beziehung. Kinder sind soziale Wesen , die gerne kooperieren. Sie müssen nicht zum "guten Menschen" erzogen werden. Es ist so schade, dass so viele Menschen den Müttern einreden wollen, sie würden ihr Kind verwöhnen und würden schon noch merken, was sie davon haben. Auch deshalb handeln viele Mütter gegen ihr Bauchgefühl und quälen sich und ihr Kind mit abstrakten Methoden.
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
teledame
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Re: mehrjährig stillen

Beitrag von teledame »

ich denke auch nicht, das ein kleinkind "manipulative" Gedanken hat und diese dann ausführt. Ich denke aber, wie soll ich es ausdrücken, wenn ein Kleinkind daran gewöhnt ist immer von A nach B getragen zu werden, warum soll es dann laufen? Will nicht heissen, das es dann nie laufen will. Nein, ich meine, wenn ihm halt grad einfällt, ne jetz mag ich die Treppe nicht gehen, Mama trag mich mal..., oder mh, nö jetz mag ich net zum Auto gehen, ich dreh wieder um werf mich mal auf den Boden. Oder ich lauf einfach vor der Jacke weg, die Mama in der Hand hält zum Anziehen. Wenn er schreit und ich springe, so lerne ich ihm auch das er nur lang genug schreien muss um das zu bekommen was er will. Will nicht heissen, das ich ihn schreien lasse!!! Nein, aber ich sag ihm schon deutlich das das oder jenes nun nicht geht. Meistens schreit er dann, ich sag ihm das das jetzt auch nichts bringt. Meistens legt er dann seinen Kopf an mein Bein, z.b. wenn ich sitze und er partout hochgehoben werden, weil er das Telefon haben will...., und schluchzt halt so trotzig vorsichhin, reckt dann wieder seine Händchen nachdem Telefon, welches ich ihm nicht sehr gerne gebe, weil es meistens im Wassernapf vom Hund landet....

Es geht schon auch ein wenig um Frustrationsgrenze.
Ein Grundbedürfnis zu stillen ist eine Sache. Ein Baby kann nicht warten und es sollten hier auch sofort die Bedürfnisse befriedigt werden, wenn es Hunger, Durst, etc. verspürt. Das habe ich bei ihm auch wirklich getan, nur den Übergang hab ich verpennt..., es geht halt nicht immer so weiter.

Bei einem Kleinkind sehe ich das schon etwas anders. Er muss nicht die Treppen runtergetragen werden, wenn er steigen kann. Und er muss jetzt nicht die Keksdose geöffnet bekommen, wenn er mit dem Kopf auf den Boden donnert. Und er muss auch nicht dauergestillt werden, weil das halt ihm grad besser gefällt. Vielleicht kommt das verständnislos rüber. Aber ich denke schon, das ich ihm keinen Gefallen tue, wenn ich alles mache was er will..., Da verschwimmen die Grenzen ein wenig. Wenn man ein Kind nicht auch fordert und ihm alles abnimmt, ist das dann gut?
Sicher eine Woche nach der Krankheit, da hat er noch ein bischen gebraucht. Aber auch jetzt kriegt er Wutanfälle, richtig arge..., Er hat einen starken Willen, was ja auch gut ist! Aber es kann halt nicht immer nach seinem Köpfchen gehen. Wenn er Autofahren soll, kann er nicht vorne am Lenkrad rumspringen, da muss er sich halt leider in den Kindersitz setzen lassen, und am Wickeltisch kann er auch nicht rumtanzen und mit der vollen Windel rumschmieren... und Zähne putzen sollte halt auch sein..., die Liste könnte ich noch ewig vervollständigen.

Ich habe nie gesagt, das Kinder asoziale Wesen wären. den Satz, sie müssen nicht zu guten Menschen erzogen werden, mh, den Satz habe ich auch mal unterschrieben. Das ist halt die Sache was die Gesellschaft für Menschen haben will. Und wenn ich in der Arbeit im Kindergarten so rumschau, also ohne klare Regeln und Erziehung geht das nicht gut aus für die Kinder. Fängt halt schon früher auch an das ganze. Vielleicht bin ich ja auch auf dem Holzweg. Aber ich glaub ohne Erziehung wachsen die Kinder zu Menschen heran, die es gewöhnt sind, sich weder im Leben anzustrengen, noch an Anforderungen zu wachsen. Oder auch mal etwas auszuhalten. Vielleicht bin ich aber auch schon zu sehr infiziert vom Erziehungsgedanken. Kann ich nicht sagen.
gruss
D.
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Timo geboren am 18.07.2012
vivi
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Re: mehrjährig stillen

Beitrag von vivi »

Teledame, ja, ich kann deine Gedanken irgendwie nachvollziehen und ich glaube, dass ich ganz ähnlich gedacht habe, als ich noch keine Mutter war. Inzwischen hab ich vieles gelesen, was meine Einstellungen zum Teil sehr verändert hat. Ich merke häufig, dass ich damit bei der Mehrheit der Kollegen oder Bekannten auf Unverständnis treffe. Die Ansicht, dass ein Kind geformt und gefordert werden muss ist eben in unserer Gesellschaft total normal. Ich finde, mam sollte da persönlicher sein. Also z.b. : nur weil das Kind sich z.b. alleine anziehen oder Treppe steigen KANN, muss es für mich kein Dogam sein, dass es das immer tun MUSS. Solange ICH kein Problem damit habe, nehme ich bei Wunsch auch gerne etwas ab, was meine Tochter selbst kann. Z.b. würde ich bei Müdigkeit, Hunger oder Erschöpfung nach langem Tag immer eher entgegenkommender sein, als bei frisch ausgeschlafenem , fröhlichen Kind. Ich würde also nicht sagen: Kind macht xy und meine Reaktion ist immer die Selbe. Es kommt auf dei Situation an und auch auf mich, wo meine Toleranzgrenze ist und wie ich reagiere. Ich möchte gerne authentisch sein und keine unf3hlbare Übermutter. Meine Mutter hat uns immer so erzogen, dass wir gelernt haben , wie "man"sich zu benehmen hat, wie man aussehen sollte, reden sollte, was man zu tun hat. Ich kenne meine Mutter im Grunde nicht und sie mich ebensowenig. Sie ist immer in ihrer Rolle und ich fühle mich von ihr nicht wahrgenommen als Person. Das möchte ich gerne mit meiner/n Tochter/Töchtern anders machen. Vielleicht bin ich deshalb oft zu nachgiebig oder habe zu wenig feste Regeln, aber für uns läuft es so sehr gut und ich finde meine Tochter sehr gelungen, woran auch immer das liegt.
Ich denke, man sollte auf seine eigenen Grenzen achten und in der Regel kooperieren die Kleinen u d merken z.b. dass man sie eben heute nicht tragen kann, weil der Einkauf so groß ist oder Mama krank ist. Meine Tochter hat immer sehr gut gemerkt, wenn ich etwas wirklich ernst gemeint habe und dann kooperiert. Wenn mir etwas nicht so wichtig war, war es immer schwieriger etwas durchzusetzen. Also versuche ich es möglichst gar nicht erst.
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
Novalia
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Re: mehrjährig stillen

Beitrag von Novalia »

ich unterschreibe mal ganz faul bei vivi.
Wenn mein Partner müde ist, dan bringe ich ihm sehr gerne eine Tasse Tee. Oder erledige andere Dinge für ihn. Ich genieße es auch, wenn er mir die Orange schält odee mir eine Decke zum Sofa bringt am Abend. Ich kann mir die Orange selbst schälen, aber es ist schön, verwöhnt zu werden.
Genauso trage ich Leo gerne die Treppe hoch, wenn es mir möglich ist. Warum auch nicht? Er versteht es mit seinen knapp 20 Monaten wenn ich sage: du ich hab eine schwere Tasche, ich kann dich nicht tragen. Komm ich nehm deine Hand.
Aber wenn wir vom Spielplatz kommen und er müde ist, dann sehe ich keinen Grund, warum ich ihn nicht tragen sollte!? Das ist die Orange, die ich geschält bekomme. Für mich steht dahinter die Aussage: hey, ich sehe du bis müde/überreizt/brauchst meine Nähe, ich nehm dir was ab oder halte dich.

Ach, und „trotziges Schluchzen” kenne ich nicht. Wenn Leo schluchzt, dann bestimmt nicht aus Trotz, sondern weil er von seinen Gefühlen so überrollt ist, dass er nicht damit klarkommt. Und da lasse ich ihn nicht alleine. In dem Alter lernen die Kleinen ja erst ihr Selbst kennen. Und können diese überwältigenden Gefühle nicht zuordnen. Wenn Leo einen Wutanfall bekommt dann schluchzt er danach auch. Und das ist der Moment wo er mich dann richtig braucht, um sich zu sammeln. Er braucht dann die Geborgenheit in meinem Arm um sich wieder zu erden. Und lernt damit auch, wie er mit diesen Gefühlen umgehen kann. Dass ich ihn immer so annehme wie er ist. Auch mit Wut, wenn er brüllt vor Zorn. Nicht nur wenn er gehorcht und „funktioniert”

Mh, das wird jetzt sehr OT und ich stelle fest, dass wir einfach wahnsinnig unterschiedliche Ansichten darüber haben, was in so einem Kind vorgeht, wie man mit einem Kind umgeht und was sich daraus entwickelt.
mein Ziel ist eben auch kein Kind, das in KiGa/Schule immer „funktioniert”, sondern eines, das sagt was es denkt und auch mal wiederspricht, wenn es sein muss. Sicher unbequemer für die Pädagogen und die Gesellschaft
mit großem Knups an der Hand 07|12, kleinem Knups auf dem Rücken 02|15 und meinen Sternchen Luca *13.01.17 und *03|14 für immer im Herzen

Weder Bilder, noch Klänge, noch Wort´
könnten beschreiben, was an jenem Ort
mit mir geschehn, als ich dich gesehn
in jener Nacht den Schein hast entfacht.

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teledame
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Re: mehrjährig stillen

Beitrag von teledame »

ich finde das aber dennoch gut, das ihr das so schreibt, ich bin so in dem kiga-altag drinnen, da kommt man schon so in das fahrwasser rein, "nichts" durchgehen zu lassen... ich werd aufjedenfall gerne drüber nachdenken
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Timo geboren am 18.07.2012
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Re: mehrjährig stillen

Beitrag von Lösche Benutzer 7681 »

teledame hat geschrieben:ich finde das aber dennoch gut, das ihr das so schreibt, ich bin so in dem kiga-altag drinnen, da kommt man schon so in das fahrwasser rein, "nichts" durchgehen zu lassen... ich werd aufjedenfall gerne drüber nachdenken
Das klingt wunderbar! Sehr tolle Einstellung.

Ich mag zu dem Thema auch was sagen: meine Tochter ist jetzt drei. Sie hatte natürlich auch, wie wohl alle anderen Kinder auf dieser Welt :D, eine Phase der Autonomie, Selbstfindung, etc.

Diese Phase war für uns alle (für sie selbst sicher am meisten!) sehr anstrengend, physisch und auch psychisch.
Mein Mann und ich haben immer alles gemacht, was sie wollte, so es uns möglich war.

Wenn es noch so absurd erschien-wenn wir sie glücklich machen konnten, haben wir es gemacht. Sie hat trotzdem phasenweise ganz viel geweint und geschrien und wir haben sie dann eben getröstet.

Jetzt, mit drei, ist sie unglaublich selbstständig, vernünftig und kooperativ.
Ganz ganz oft bekommen wir von ihr zur Antwort: "Na gut, Mama".

Sei es: zieh bitte lieber ne Jacke an, wir putzen jetzt Zähne, den TV machen wir jetzt aus, wir gehen jetzt vom Spielplatz nach Hause.....
Das muß für sie oft auch sehr absurd klingen, wie für uns damals.
Antwort: "Na gut, Mama".

Und ich bin felsenfest überzeugt davon, das kann sie nur, weil wir es ihr intensiv vorgelebt haben: "Na gut, Clara", egal wie abwegig ihr Wunsch grade war.

Durch die "Trotz"Phase müssen wir so oder so durch. Ich glaube nicht, daß man sie abkürzen oder abschwächen kann, durch welches Verhalten auch immer.
Entscheidend ist, was unsere Kinder anschliessend für sich aus dieser Phase gelernt haben.

Das ist, was ich zu dem Thema denke. :-)
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Re: mehrjährig stillen

Beitrag von Novalia »

Danke für deine Worte, Claudi.
Das motiviert mich noch mehr, unseren Weg weiter zu gehen.

Teledame, ich find es ganz großartig, dass du über den Tellerrand schauen magst :)
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tania
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Re: mehrjährig stillen

Beitrag von tania »

mein kind ist besonders kompromissbereit, wenn ich besonders kompromissbereit bin. wenn er sieht und merkt, dass ich alles moegliche moeglich mache(n will), dann ist auch er kompromissbereit. eigentlich logisch, oder?
tania mit sohn *09 und sohn *12
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Re: mehrjährig stillen

Beitrag von teledame »

.,,, ich weis es nicht, es hört sich schon logisch an....einerseits, andererseits konditioniere ich nicht mein kind darauf das es alles bekommt, weil ich ja nachgebe?
also wenn ich ne erzieherin zu diesem thema frage, die schüttelt mit dem kopf..., also die ich kenne,
das ist zwar immer noch ot, aber mei,
heute bestes beispiel: er will nach dem baden sich nicht mehr wickeln lassen und nackig stillen. ich will mich aber nicht anpieseln lassen. das ganze endete in einem ganz schlimmen trotzanfall, wo er die ganze zeit nur noch nein gebrüllt hat, sich von mir gestossen hat, sich wirklich nicht mehr beruhigen lies, ich nur noch versucht hab ihn zu halten, das er sich nicht wehtut, und ich aufgeben musste weil er nicht aufhörte und immer mehr ausflippte je mehr ich ihn halten wollte.
ich musste ihn lassen, bis er sich selbst beruhigt hat und sich wieder hochnehmen lies, aber stillen wollte er immer noch nackig...er geht zur schaukel und klopft mit seiner hand rein, ich sag erst windel anziehen, er nein, usw.
mein mann sagt in solchen situationen, er tanzt mir auf der nase rum...
mein kleiner ist hier keineswegs kooperativ...
er will jetzt nicht und aus...

ich bin mit ihm in die schaukel, nackig, hab ihn gestillt, und dann hab ich ihm die windel untergejubelt, beim stillen. er lies es dann geschehen...
klar ist es gewiss einfacher ihm einfach seinen willen zu lassen...
aber das geht doch einfach definitiv nicht immer.
im auto nicht anschnallen?
die treppen mit bobbycar runterfahren?
essen im stühlchen stehend und schaukelnd?
auf dem Fensterbrett rumlaufen und die Sicherungen wegmachen?
mit der Brause das Bad unter Wasser setzen?
Das Handy in den Hundenapf mit Wasser tunken? (Handy wegnehmen, Geschrei, auf den Boden werfen, mit dem Kopf auf den Boden haun, weinen usw.)
mit dem Bobbycar an den Schreibtisch gefahren, hochklettern und den Bildschirm runterwerfen wollen...?
und und und....
ich denke, dem Kind immer seinen Willen zu lassen, kann auch nach hinten losgehen,
Ich muss mir das noch weiter durch den Kopf gehen lassen...
Inzwischen verweigert er gerade das Abendessen und will nach der Tagesmutter sofort stillen, und abends und nachts und in der Früh sowieso,
aktuell hat er immer noch 10 kg, und die Rippen stehen raus,
ich zwing ihn nicht zum Essen, aber frustrierend ist es schon wenn man kocht und kocht und anbietet und immer nur ein ähäh, nein kommt....2, 3 Löffel essen, dann ähäh, nein
lg
Daniela
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Re: mehrjährig stillen

Beitrag von teledame »

ich hab mir jetzt zu diesem Thema ein Buch bestellt: Vom Urvertrauen zum Selbstvertrauen. Das Bindungskonzept in der emotionalen ..., es behandelt die thesen der selbstregulation und der emtionalen, da gehts auch um die emotionale integrationstheorie versus regulationstheorie..., ich bin sicher keine vertreterin der regulationstheorie, obwohl ich schon oft auf einige argumente dieser these angesprungen bin. ich werd mich aber sicher damit auseinandersetzen... es geht ja um meinen sohn.. und ich will nicht sagen, das ich weis was richtig ist...
Ende Ot
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Timo geboren am 18.07.2012
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