Erneut schwanger - wie abstillen?
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miezikatzi
Erneut schwanger - wie abstillen?
Ihr Lieben,
ich habe die Forumssuche bemüht, aber kein exakt passendes Thema gefunden. Also wende ich mich nun mit einem neuen Post an euch, in der Hoffnung, einen Rat zu bekommen.
Zur Situation:
Ich stille unsere 15 Monate alte Tochter sehr gerne, vor allem aber stillt sie ungemein gern. Sie trinkt tagsüber zwischen 3 und 5x, nachts deutlich mehr. Sie schläft von Geburt an in meinem Bett und braucht sehr viel Nähe. Häufig schläft sie mit der Nase zwischen meinen Brüsten und den Füßen zwischen meinen Oberschenkeln, mindestens aber hat sie mit einer Hand Kontakt zu mir. Wir führen von Anfang an eine recht problemlose Stillbeziehung und genießen es beide. Sie war ein sogenanntes Schreikind und wir haben eine sehr anstrengende Anfangszeit hinter uns gebracht, die die Beziehung sicherlich bis heute beeinflusst. Mein Wunsch, sie so wenig wie möglich zu belasten und zu überfordern, ist sehr stark ausgeprägt, die Angst, noch einmal in einer solchen Spirale wie zu Beginn zu stecken, sitzt tief.
Ich bin nun ganz frisch schwanger, ein bisschen überraschend, aber sehr erwünscht. Schon vorher hat mich der Gedanke umgetrieben, wie und wann die Mücke und ich zu stillen aufhören sollen/wollen/müssen/werden. Ich habe den unbestimmten, aber drängenden Wunsch, die Mücke vor ihrem zweiten Geburtstag abgestillt zu haben. Und Tandemstillen kommt für mich schlicht nicht in Frage. Also muss ich mich mit dem Abschiednehmen beschäftigen von einer Zeit, die ganz und gar wunderschön, innig und vertraut war und ist.
Das Mückenkind kennt/nimmt keinen Schnuller und keine Flasche. Und ich will auch auf Teufel komm raus vermeiden, ihr als Ersatz eine Flasche zu geben. Aufgrund diverser für mich negativer Beispiele im Familien- und Bekanntenkreis widerstrebt mir die "Substitution" mit der Flasche zutiefst. Ich habe aber keinen blassen Schimmer, wie ich sie anders von der Brust loseisen könnte. Sie nuckelt nunmal sehr gerne und braucht es offensichtlich auch - letztlich ist sie mit 15 Monaten ja auch echt noch klein. Hinzu kommt, dass sie, außer im Auto, nur an der Brust einschläft und sich zu 95% bei abendlichem/nächtlichem Erwachen nur mit der Brust wieder zum Einschlafen bewegen lässt. Der Papa ist ins (Ein-)Schlafen nur insofern involviert, als dass er sie mir abends ins Bett bringt, wo ich sie dann in den Schlaf stille. Sonst steht er in der Woche berufsbedingt nachts nicht zur Verfügung.
Ich möchte nicht von heute auf morgen abstillen, sondern mich langsam ans Thema rantasten. Wenn ich bis zur 30. Woche stille, dann ist das eben so. Ich möchte nur so gerne, dass die Mücke, wenn das Kindelein da ist, nicht auch noch an meiner Brust hängt. Die Hoffnung, dass sie sich in absehbarer Zeit selbst abstillt, hege ich bei meinem Pattexkind nicht. Ich weiß, dass zum Beenden der Beziehung mindestens einer gehört, der wild entschlossen ist - und ich arbeite an meiner Entschlossenheit.
Hoffentlich habt ihr tolle Tipps und Tricks, wie ich user Töchterlein möglichst sanft und schmerzlos an ein Leben ohne Mamas Brust gewöhnen kann.
Danke schon im Voraus!
ich habe die Forumssuche bemüht, aber kein exakt passendes Thema gefunden. Also wende ich mich nun mit einem neuen Post an euch, in der Hoffnung, einen Rat zu bekommen.
Zur Situation:
Ich stille unsere 15 Monate alte Tochter sehr gerne, vor allem aber stillt sie ungemein gern. Sie trinkt tagsüber zwischen 3 und 5x, nachts deutlich mehr. Sie schläft von Geburt an in meinem Bett und braucht sehr viel Nähe. Häufig schläft sie mit der Nase zwischen meinen Brüsten und den Füßen zwischen meinen Oberschenkeln, mindestens aber hat sie mit einer Hand Kontakt zu mir. Wir führen von Anfang an eine recht problemlose Stillbeziehung und genießen es beide. Sie war ein sogenanntes Schreikind und wir haben eine sehr anstrengende Anfangszeit hinter uns gebracht, die die Beziehung sicherlich bis heute beeinflusst. Mein Wunsch, sie so wenig wie möglich zu belasten und zu überfordern, ist sehr stark ausgeprägt, die Angst, noch einmal in einer solchen Spirale wie zu Beginn zu stecken, sitzt tief.
Ich bin nun ganz frisch schwanger, ein bisschen überraschend, aber sehr erwünscht. Schon vorher hat mich der Gedanke umgetrieben, wie und wann die Mücke und ich zu stillen aufhören sollen/wollen/müssen/werden. Ich habe den unbestimmten, aber drängenden Wunsch, die Mücke vor ihrem zweiten Geburtstag abgestillt zu haben. Und Tandemstillen kommt für mich schlicht nicht in Frage. Also muss ich mich mit dem Abschiednehmen beschäftigen von einer Zeit, die ganz und gar wunderschön, innig und vertraut war und ist.
Das Mückenkind kennt/nimmt keinen Schnuller und keine Flasche. Und ich will auch auf Teufel komm raus vermeiden, ihr als Ersatz eine Flasche zu geben. Aufgrund diverser für mich negativer Beispiele im Familien- und Bekanntenkreis widerstrebt mir die "Substitution" mit der Flasche zutiefst. Ich habe aber keinen blassen Schimmer, wie ich sie anders von der Brust loseisen könnte. Sie nuckelt nunmal sehr gerne und braucht es offensichtlich auch - letztlich ist sie mit 15 Monaten ja auch echt noch klein. Hinzu kommt, dass sie, außer im Auto, nur an der Brust einschläft und sich zu 95% bei abendlichem/nächtlichem Erwachen nur mit der Brust wieder zum Einschlafen bewegen lässt. Der Papa ist ins (Ein-)Schlafen nur insofern involviert, als dass er sie mir abends ins Bett bringt, wo ich sie dann in den Schlaf stille. Sonst steht er in der Woche berufsbedingt nachts nicht zur Verfügung.
Ich möchte nicht von heute auf morgen abstillen, sondern mich langsam ans Thema rantasten. Wenn ich bis zur 30. Woche stille, dann ist das eben so. Ich möchte nur so gerne, dass die Mücke, wenn das Kindelein da ist, nicht auch noch an meiner Brust hängt. Die Hoffnung, dass sie sich in absehbarer Zeit selbst abstillt, hege ich bei meinem Pattexkind nicht. Ich weiß, dass zum Beenden der Beziehung mindestens einer gehört, der wild entschlossen ist - und ich arbeite an meiner Entschlossenheit.
Hoffentlich habt ihr tolle Tipps und Tricks, wie ich user Töchterlein möglichst sanft und schmerzlos an ein Leben ohne Mamas Brust gewöhnen kann.
Danke schon im Voraus!
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Solan
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1169
- Registriert: 22.10.2010, 10:20
- Wohnort: Bayern
Re: Erneut schwanger - wie abstillen?
Abwarten und Tee trinken. Um die 11 Woche wurde hier die Milch weniger worauf ich meine Große mit etwas 1 1/2 Jahren abgestillt habe. Es gab halt nichts mehr und das war ok so. Nur nuckeln tat mir sehr, sehr weh und kam nicht in Frage. Ich hätte nie geglaubt, dass das Thema nach 2 Tagen gegessen ist. Ganz ohne Terror und Tränen.
- Carraluma
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2332
- Registriert: 28.04.2013, 10:57
Re: Erneut schwanger - wie abstillen?
Wenn sie noch so gerne nuckelt, vielleicht mal wieder einen Schnuller anbieten? Zum Befriedigen des offensichtlich noch stark ausgeprägten Saugbedürfnisses, wenn du nicht mehr stillst?
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
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Elena
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 14238
- Registriert: 05.08.2009, 17:08
Re: Erneut schwanger - wie abstillen?
Das Ganze könnte sich von alleine erledigen, warte mal ab. So war es zweimal bei mir: Bis zur 20. Woche war die Milch weg, danach haben beide Kinder noch wenige Wochen lang "trockengenuckelt". ABER sie haben dann angefangen, tagsüber auch mal richtig was zu essen und nachts durchzuschlafen, so dass irgendwann nur noch das Einschlafstillen übrigblieb. Wenige Wochen, bevor das Geschwisterchen kam, haben wir dann abgestillt - ich habe das Stillen nicht mehr angeboten und versucht abzulenken bzw. eine Alternative angeboten, wenn sie nachgefragt haben. Das wurde absolut problemlos akzeptiert und fertig. Da waren die "Großen" dann knapp zwei bzw. gut 2 Jahre alt.
Mit 15 Monaten hätte ich das nie für denkbar gehalten, ein halbes Jahr später dann schon. Da tut sich soooooo viel in der Zeit!
Mit 15 Monaten hätte ich das nie für denkbar gehalten, ein halbes Jahr später dann schon. Da tut sich soooooo viel in der Zeit!
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Elena
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 14238
- Registriert: 05.08.2009, 17:08
Re: Erneut schwanger - wie abstillen?
Ach ja, mir hat es jedes Mal geholfen, mir Zeitpunkte zu setzen, zu denen ich meine Entscheidung, erstmal ruhig weiterzustillen, überdenken wollte. D.h. ich habe am Anfang der Schwangerschaft entschieden "Bis Weihnachten mache ich mir gar keinen Kopf und stille, wie es passt, dann kann ich ja immer noch sehen, ob ich das Abstillen forcieren möchte." Und siehe da - an Weihnachten war schon nur noch das Einschlafstillen übrig. Da habe ich mir dann gesagt "Bis Ende Januar mache ich das einfach so weiter, wenn sie es braucht, danach versuche ich, Alternativen anzubieten". Und Ende Januar hatten wir dann abgestillt.
Mir hat das den Druck genommen, mir ständig Gedanken übers Abstillen machen zu müssen!
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miezikatzi
Re: Erneut schwanger - wie abstillen?
Herzlichen Dank für eure Einschätzungen. Sie helfen mir sehr und nehmen den Druck raus.Ich lehne mich nun also erstmal entspannt zurück und warte ab. Einen Schnuller angewöhnen will ich ihr jetzt eigentlich nicht mehr. Elena hat natürlich Recht. Es tut sich soviel im Moment und in den kommenden Monaten. Ich bin sehr gespannt, wie wir die Situation für uns lösen.
LIebe Grüße!
LIebe Grüße!
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jusl
- Jusl Almighty
- Beiträge: 16020
- Registriert: 19.03.2007, 10:54
- Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators
Re: Erneut schwanger - wie abstillen?
Hallo mietzikatzi,
ich mag noch mal kurz hierauf eingehen:

Wenn Du vorzeitig abstillen willst (was total OK ist) UND Dein Kind noch ein vergleichsweise starkes Saugbedürfnis hat (was ebenfalls altersmäßig total OK ist), dann wirst Du akzeptieren MÜSSEN, dass Dein Kind da noch Ersatz braucht.
Du wünschst Dir, dass Dein Kind sich demnächst "willig" entwöhnen lässt und deshalb keinen Ersatz mehr braucht - dieser Wunsch ist OK, aber vielleicht tritt das von der Sache her einfach (noch) nicht ein. Deshalb bleib da lieber flexibel: Wenn es Deinem Kind mit dem vorzeitigen Abstillen z.B. MIT Flasche besser geht als ohne, dann wäre Flaschennutzung sicherlich im Sinne des Kindes und damit auch richtig. Falls Du ihm bewusst Sauggelegenheiten vorenthältst, obwohl das Saugbedürfnis noch recht stark ausgeprägt ist, wird Dein Kind höchstwahrscheinlich sowieso von alleine Ersatz suchen, z.B. Daumenlutschen o.ä.
Ansonsten unterschreibe ich bei meinen Vorgängern: Einfach noch etwas abwarten kann durchaus hilfreich sein.
LG und alles Gute
Julia
ich mag noch mal kurz hierauf eingehen:
Also - ent-oder-weder.Und ich will auch auf Teufel komm raus vermeiden, ihr als Ersatz eine Flasche zu geben. Aufgrund diverser für mich negativer Beispiele im Familien- und Bekanntenkreis widerstrebt mir die "Substitution" mit der Flasche zutiefst. Ich habe aber keinen blassen Schimmer, wie ich sie anders von der Brust loseisen könnte. Sie nuckelt nunmal sehr gerne und braucht es offensichtlich auch - letztlich ist sie mit 15 Monaten ja auch echt noch klein
Wenn Du vorzeitig abstillen willst (was total OK ist) UND Dein Kind noch ein vergleichsweise starkes Saugbedürfnis hat (was ebenfalls altersmäßig total OK ist), dann wirst Du akzeptieren MÜSSEN, dass Dein Kind da noch Ersatz braucht.
Du wünschst Dir, dass Dein Kind sich demnächst "willig" entwöhnen lässt und deshalb keinen Ersatz mehr braucht - dieser Wunsch ist OK, aber vielleicht tritt das von der Sache her einfach (noch) nicht ein. Deshalb bleib da lieber flexibel: Wenn es Deinem Kind mit dem vorzeitigen Abstillen z.B. MIT Flasche besser geht als ohne, dann wäre Flaschennutzung sicherlich im Sinne des Kindes und damit auch richtig. Falls Du ihm bewusst Sauggelegenheiten vorenthältst, obwohl das Saugbedürfnis noch recht stark ausgeprägt ist, wird Dein Kind höchstwahrscheinlich sowieso von alleine Ersatz suchen, z.B. Daumenlutschen o.ä.
Ja, mit einem für Dein Kind attraktiven, zumindest akzeptablen Ersatz.Hoffentlich habt ihr tolle Tipps und Tricks, wie ich user Töchterlein möglichst sanft und schmerzlos an ein Leben ohne Mamas Brust gewöhnen kann.
Ansonsten unterschreibe ich bei meinen Vorgängern: Einfach noch etwas abwarten kann durchaus hilfreich sein.
LG und alles Gute
Julia
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Traglingsmama
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 370
- Registriert: 08.04.2013, 10:57
Re: Erneut schwanger - wie abstillen?
Ich kann dir auch nochmal Mut machen, dass es relativ stressarm gehen kann. Bei uns ging es auch ohne Schnuller und Flasche, aber das kann natürlich unterschiedlich sein.
Ich konnte mir Tandemstillen auch nicht vorstellen und wollte deshalb auch vor der Geburt abgestillt haben.
"Nicht mehr anbieten aber auch nicht verweigern" war bei uns der Anfang, Irgendwann habe ich dann angefangen, auch mal abzulenken/rauszuzögern, wenn er gerade gern stillen wollte.
Nachts hab ich, als eine Dauernuckelphase kam, dann von mir aus abgestillt, das ging erstaunlicherweise mit recht wenig Protest + Wasser aus dem Becher anbieten.
Dann habe ich irgendwann, als es mir gut möglich schien, fùr mich beschlossen, tags nicht mehr zu stillen, ging auch ohne Tränen, mit einschlafen beim Tragen. Morgens hat es sich von selbst ausgeschlichen und Abends habe ich das Abendritual etwas verändert und, da ich das Stillen dann in der Schwangerschaft schmerzhaft fand, die Dauer begrenzt. Und dann eben nicht mehr von mir aus angeboten...
Aber alles kam so nach und nach und nach Gefühl...
Bei uns hat es, glaube ich, für uns beide gut gepasst so....
Ich konnte mir Tandemstillen auch nicht vorstellen und wollte deshalb auch vor der Geburt abgestillt haben.
"Nicht mehr anbieten aber auch nicht verweigern" war bei uns der Anfang, Irgendwann habe ich dann angefangen, auch mal abzulenken/rauszuzögern, wenn er gerade gern stillen wollte.
Nachts hab ich, als eine Dauernuckelphase kam, dann von mir aus abgestillt, das ging erstaunlicherweise mit recht wenig Protest + Wasser aus dem Becher anbieten.
Dann habe ich irgendwann, als es mir gut möglich schien, fùr mich beschlossen, tags nicht mehr zu stillen, ging auch ohne Tränen, mit einschlafen beim Tragen. Morgens hat es sich von selbst ausgeschlichen und Abends habe ich das Abendritual etwas verändert und, da ich das Stillen dann in der Schwangerschaft schmerzhaft fand, die Dauer begrenzt. Und dann eben nicht mehr von mir aus angeboten...
Aber alles kam so nach und nach und nach Gefühl...
Bei uns hat es, glaube ich, für uns beide gut gepasst so....
Mit der Kleinen (02/2020), der Mittleren (02/2013), dem Großen (03/2011) und * (2010)
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Traglingsmama
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 370
- Registriert: 08.04.2013, 10:57
Re: Erneut schwanger - wie abstillen?
Ach so, was mir noch einfällt: Man kann natürlich einen künstlichen Sauger auch so oder so einsetzen...
Ich habe mir immer gesagt ( wir hatten mal ne Zeit nen Schnuller bei der Kleinen), dass Stillen ja nicht nur das Saugbedürfnis, sondern auch das Bedürfnis nach Nähe, Wärme etc. befriedigt, und wollte, dass das dee Schnuller auch tat. Also gabs ihn nur bei mir, nicht auf dem Boden.
Eine Schnullerkette eignet sich ggf. auch dazu, den Schnuller an Mama/Papa zu befestigen:-)
Aber man kann natürlich auch die Flasche dem Kind ins eigene Bett geben und den Raum verlassen...
Ich habe mir immer gesagt ( wir hatten mal ne Zeit nen Schnuller bei der Kleinen), dass Stillen ja nicht nur das Saugbedürfnis, sondern auch das Bedürfnis nach Nähe, Wärme etc. befriedigt, und wollte, dass das dee Schnuller auch tat. Also gabs ihn nur bei mir, nicht auf dem Boden.
Eine Schnullerkette eignet sich ggf. auch dazu, den Schnuller an Mama/Papa zu befestigen:-)
Aber man kann natürlich auch die Flasche dem Kind ins eigene Bett geben und den Raum verlassen...
Mit der Kleinen (02/2020), der Mittleren (02/2013), dem Großen (03/2011) und * (2010)
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nido56
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4493
- Registriert: 07.02.2013, 15:11
Re: Erneut schwanger - wie abstillen?
Hallo,
ich wuerde auch nochmal ein bisschen abwarten. In den Monaten 15-24 veraendert und reift ein Kleinkind ja gewaltig. Es kann also gut sein, dass in 4-6 Monaten ihr Saugbeduerfnis von selbst bereits deutlich weniger wird. Wenn dann noch schwangerschaftsbedingt die Milch wegbleibt, wird vielleicht alles einfacher. Bei mehreren Freundinnen von mir ist es so aehnlich gelaufen. Am Anfang der Schwangerschaft die grosse Frage wie um Himmels Willen man den kleinen Brustjunkie blos vor der Geburt abstillen soll, und einige Monate spaeter war dann alles halb so schlimm. Also ganz von selbst stillen sich die meisten Kinder in dem Alter wohl eher nicht ab, aber vielleicht wird es in ein paar Monaten deutlich einfacher als Du es Dir jetzt vorstellst.
Ich habe den Piraten (ohne erneute Schwangerschaft) mit 23 Monaten abgestillt und dabei festgestellt, dass sein ausgepraegtes Saugbeduerfnis offensichtlich eher ein ausgepraegtes Kuschel- und Mamabeduerfnis war. Zu meinem Erstaunen wollte er keine andere Saugmoeglichkeit, kommt jetzt aber ganz viel zum Kuscheln zu mir, was er vorher eigentlich ausserhalb der Stillzeiten kaum tat.
ich wuerde auch nochmal ein bisschen abwarten. In den Monaten 15-24 veraendert und reift ein Kleinkind ja gewaltig. Es kann also gut sein, dass in 4-6 Monaten ihr Saugbeduerfnis von selbst bereits deutlich weniger wird. Wenn dann noch schwangerschaftsbedingt die Milch wegbleibt, wird vielleicht alles einfacher. Bei mehreren Freundinnen von mir ist es so aehnlich gelaufen. Am Anfang der Schwangerschaft die grosse Frage wie um Himmels Willen man den kleinen Brustjunkie blos vor der Geburt abstillen soll, und einige Monate spaeter war dann alles halb so schlimm. Also ganz von selbst stillen sich die meisten Kinder in dem Alter wohl eher nicht ab, aber vielleicht wird es in ein paar Monaten deutlich einfacher als Du es Dir jetzt vorstellst.
Ich habe den Piraten (ohne erneute Schwangerschaft) mit 23 Monaten abgestillt und dabei festgestellt, dass sein ausgepraegtes Saugbeduerfnis offensichtlich eher ein ausgepraegtes Kuschel- und Mamabeduerfnis war. Zu meinem Erstaunen wollte er keine andere Saugmoeglichkeit, kommt jetzt aber ganz viel zum Kuscheln zu mir, was er vorher eigentlich ausserhalb der Stillzeiten kaum tat.
nido mit dem Piraten (01/2012)