unsere stillbeziehung war nie einfach - es gibt eh mehrere threads hier (saugschwäche, zu wenig milch, extrem wunde brustwarzen über monate hinweg ...). so weit, so gut. in den letzten monaten hat sich alles beruhigt und das stillen war entspannt. zwar immer noch zu wenig milch, aber wir haben das mit dem brusternährungsset ganz gut hinbekommen. sie hat bis letzte woche ungefähr 5-6 mal in 24 stunden gestillt.
und seit samstag ist alles anders.
sie verweigert. total. ich versuch es immer wieder, sie anzulegen. aber zwischen zorn und totalem traurigsein passiert da alles - sie weint schon, wenn ich sie nur aufs stillkissen lege. heute mittag habe ich ihr ein paar tropfen in den mund getropft und sie hat sich fast übergeben, so sehr hat es sie gewürgt.
sie verweigert auch die milch aus dem becher (woraus sie in der vergangenheit immer wieder mal milch getrunken hat). sie trinkt nur wasser derzeit.
ich muss dazu sagen, dass sie grad ziemlich extrem zahnt, sie hat auch durchfall. außerdem war sie die letzen 4 wochen fast permanent krank, zuerst scharlach und dann rsv-virus mit allem drum und dran.
ich weiß jetzt nicht, wie ich mich verhalten soll. ich mag ihr einerseits die brust gar nicht mehr anbieten, wenn sie das so traurig macht. andererseits hab ich echt ein problem damit. nicht grundsätzlich mit dem abstillen, immerhin haben wir eh über 13 monate geschafft (das hätt sich wohl niemand gedacht zu beginn).
aber wie das alles passiert, macht mich total traurig. ich möcht nicht, dass sie so angewidert ist und das das ende der stillzeit ist. ich gebs zu, ich nehme es persönlich, dass ich sie nicht mehr auf diese weise trösten darf und die nähe mit ihr genießen.
dazu noch praktische überlegungen ... wenn das noch zwei, drei tage so weitergeht, wird das bisschen milch, das ich noch habe, wohl ganz weg sein. außerdem braucht sie ja doch noch milch ... so viel isst sie nicht, dass sie ganz ohne milch auskommen könnte in dem alter, oder?
mah, ich bin ganz unglücklich mit der situation