Brot selbst backen??? lohnt sich das???

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

Antworten
Benutzeravatar
Selina79
Power-SuTler
Beiträge: 5539
Registriert: 28.01.2009, 08:49

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Selina79 »

mayra hat geschrieben:
monna hat geschrieben:Discounterbrot ist meine wahl. Das kaufe ich schon seit Jahren.....
????
Trollalarm?
Benutzeravatar
Linlin
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1615
Registriert: 28.10.2012, 20:12
Wohnort: Ba-Wü

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Linlin »

Selina79 hat geschrieben:
mayra hat geschrieben:
monna hat geschrieben:Discounterbrot ist meine wahl. Das kaufe ich schon seit Jahren.....
????
Trollalarm?
Ich denke auch. Oder jemand "sammelt" Beiträge.


Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk
Ameisenmädchen 05/2009 & Ameisenjunge 11/2013
Benutzeravatar
Linlin
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1615
Registriert: 28.10.2012, 20:12
Wohnort: Ba-Wü

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Linlin »

@Feuerdrache - ich finde man merkt das bei Billigmehl mit den Zusätzen (Hefeteig geht nicht auf).
Weiß denn einer WIESO das nicht deklariert werden muss???


Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk
Ameisenmädchen 05/2009 & Ameisenjunge 11/2013
feuerdrache
Prof. Dr. SuT
Beiträge: 7814
Registriert: 08.07.2010, 14:11
Wohnort: Österreich

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von feuerdrache »

Ja, weil es einerseits als technische Hilfsstoffe läuft, die halt dann eine backtechnische Nebenwirkung haben und andererseits müssen viele Enzyme nicht angegeben werden. So wurde es mir von unseren Freund erklärt, und der verkauft das Zeugs ja.
Benutzeravatar
Selina79
Power-SuTler
Beiträge: 5539
Registriert: 28.01.2009, 08:49

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Selina79 »

feuerdrache hat geschrieben:Ja, weil es einerseits als technische Hilfsstoffe läuft, die halt dann eine backtechnische Nebenwirkung haben und andererseits müssen viele Enzyme nicht angegeben werden. So wurde es mir von unseren Freund erklärt, und der verkauft das Zeugs ja.
Das ist echt heftig. Man will es einfach nciht glauben wenn man es nicht immer wieder öfters hören würde (so z.b. die gelatine aktion für geklärte Fruchtsäfte die erst durch Foodwatch bekannt wurde)
Benutzeravatar
nilsholgersson
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1453
Registriert: 11.01.2010, 08:14
Kontaktdaten:

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von nilsholgersson »

feuerdrache hat geschrieben:*räusper* da hat wohl der Threat Titel eine Antwort hervorgerufen, denn das was hier besprochen wird ist schon lange weitab vom Ausgangspost.

btw unser Freund, der Lebensmittel- und Biotechnologe in Führungspostition beim großen Hersteller von LEbensmittelzusatzstoffen hat mit ein paar NEttigkeiten erzählt über Mehl und so. Mir kommt kein "normales" Mehl mehr ins Haus, bestenfalls Bio (das klär ich noch intern über den Bioverband, da habe ich ja meine Möglichkeiten). Was da alles drinnen sein darf ohne am Ettikett stehen zu müssen- ächz.
Zu meinem Glück mahlt meine Mühle echt schön fein. Da muss bestenfalls für ein paar Spezialsachen Mehl gekauft werden. Und da leiste ich mir dann das Biomehl.

Und ich habs mir ausgerechnet, ich würde, wenn ich das Brot in vergleichbarer Qualität zukaufe im Jahr 600 Euro für Brot ausgeben (genug Esser sind ja im Haus). Dazu nochmals die Fahrtkosten, und nachdem wir abseits und am Ende der Welt wohnen sind das gleich mal 20km in eine Richtung. Das selbstgebackene Brot kostet mich nicht mal 50 Euro im Jahr an Getreidekosten (ok, wir haben es selbst und ich muss nur das Putzen zahlen, meinem Mann sind die 50-100 Kilo echt egal), und Energie ist dann auch nicht so viel, dass es sich nicht auszahlen würde. Vor allem da ich normalerweise 2 Rohre (a 3-4 Brote) in Serie backen und damit aufheizen spare.
Du, wegen der Energie mach ich mir auch schon lange keine Gedanken mehr. Die Autos, die in den Familien gefahren werden, brauchen weitaus mehr Energie. Da redet niemand drüber. Ich back 1-2x die Woche und wir haben einen Stromverbrauch wie ein durchschnittlicher 2-Kopf-Haushalt :wink: .
Gerade von Leuten, die Sportschlitten oder andere "große Flitzer" fahren, muss ich mir aber oft sagen lassen, "... ist doch ein enormer Stromverbrauch, das Selberbacken. Kaufen ist für uns umweltfreundlicher ...". Da schmunzel ich immer in mich hinein und denke ja, ja ... :roll:
Liebe Grüße von Helena mit E. 12/05 , A. 4/09 und L. 8/11

Mein Blog
Benutzeravatar
nilsholgersson
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1453
Registriert: 11.01.2010, 08:14
Kontaktdaten:

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von nilsholgersson »

Linlin hat geschrieben:@Feuerdrache - ich finde man merkt das bei Billigmehl mit den Zusätzen (Hefeteig geht nicht auf).
Weiß denn einer WIESO das nicht deklariert werden muss???


Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk
Liegt an der Backeigenschaft. Ein Weizen hat nicht zu jeder Ernte die gleichen Eigenschafte in der Verarbeitung. Somit muss er individuell behandelt werden, um zu gleichen Ergebnissen zu führen. Deshalb gibt man Hilfsmittel zu, um gleichbleibende Qualität zu garantieren.
Konventionelles Mehl geht folglich mindestens genauso gut auf. Vielleicht war was mit der Hefe nicht i.O., oder der Teig war zu warm ... gibt wohl viele Gründe. Ich selber kaufe hauptsächlich das Mehl von Spiel...r. Habe aber just gestern mit konventionellem "Billigmehl" einen Zopf gebacken und der ging super auf :). Man merkt ja auch, das dieses günstige Mehl viel weicher und luftiger in der Beschaffenheit ist. Das Demetermehl wirkt da viel schwerer. Egal, backen kann ich mit beidem denke ich ganz gut und bin zufrieden :D
Liebe Grüße von Helena mit E. 12/05 , A. 4/09 und L. 8/11

Mein Blog
Benutzeravatar
Linlin
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1615
Registriert: 28.10.2012, 20:12
Wohnort: Ba-Wü

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Linlin »

Mir ist das mit dem Mehl wirklich passiert - das war das Dinkelmehl vom Lidl und in dem Zusammenhang hab ich dann gelesen, dass da eben Sachen noch drin sind die dazu führen.

Ich sehe schon ich werd bestimmt noch den Getreidemühlenaufsatz kaufen in naher Zukunft.
Wobei ich eben zum Backen gerne das ganz helle Mehl bzw. nehm ich immer das 550er. Und so fein bekommt man das nicht oder?


Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk
Ameisenmädchen 05/2009 & Ameisenjunge 11/2013
Benutzeravatar
Selina79
Power-SuTler
Beiträge: 5539
Registriert: 28.01.2009, 08:49

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Selina79 »

Wow Danke für diese Hinweise, mir war das echt noch nicht bewußt.

Habe das grad beim googlen gefunden:

http://www.leben-ohne-diaet.de/blog/zus ... 02073.html
Benutzeravatar
Selina79
Power-SuTler
Beiträge: 5539
Registriert: 28.01.2009, 08:49

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Selina79 »

Hier steht z.B. dass Ascorbinsäure (wird zugesetzt damit das Mehl sofort backfähig ist und nicht erst 30 Tage wie früher gelagert werden muss) deklarationspflichtig sei?

http://www.lebensmittelklarheit.de/cps/ ... l/2814.htm
Antworten

Zurück zu „Gesunde Ernährung“