Brauche Motivation fürs Abpumpen
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kaffeetasse
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Brauche Motivation fürs Abpumpen
Hallo, ich bin neu und möchte von meiner Situation erzählen und hoffe auf eure Erfahrungsberichte:
Meine Zwillingsmädels sind am 18.9.2013 geboren und jetzt also 2,5 Monate alt. Ab Januar gehe ich wieder arbeiten, zunächst 4 Tage in der Woche, später dann 5 (also Vollzeit). Arbeit ist 30 Min. entfernt, mein Mann ist zuhause und kümmert sich um die Kinder.
Im Moment stille ich beide voll und nach Bedarf. In gewissen Situationen, wenn ich nicht verfügbar bin, gibt es aber auch die Flasche, mit Pre oder MuMi. Die Kinder (und ich) haben damit kein Problem und somit werden sie schon vorbereitet auf die Zeit, wo ich wieder arbeiten gehe.
Ich habe grundsätzlich die Idee, weiter stillen zu wollen, aus den folgenden Gründen:
-Es ist unsere Kuschelzeit, wir machen es uns gemütlich und verbringen Zeit miteinander, die Kinder sind glücklich, es ist unsere Wohlfühlzeit. Gerade nach einem anstrengenden Arbeitstag stelle ich mir das nochmal schöner vor.
-Außerdem ist es praktisch, immer wohltemperiert, hygienisch und verfügbar. Dieses ganze Prozedere mit den Flaschen finde ich recht umständlich.
-Es ist gesund für Mutter und Kind.
-Mein Mann sagt, wir sparen dadurch Geld. (das ist jetzt nicht ausschlaggebend, aber natürlich hat er Recht)
Die Frage ist, ob ich sie weiter VOLL stillen kann. Im Sinne von, dass ihr Hunger nur durch MuMi gestillt wird. Wenn sie ohne Pulvermilch auskommen würden.
Das bedeutet natürlich viel Arbeit für mich, da müsste ich jetzt schon anfangen zu pumpen. Das Pumpen finde ich auch nervig wegen dem ganzen Organisatorischen: erstmal die Zeit dafür zu finden, sich hinsetzen (ohne Kind), alles versorgen, danach Flaschen sterilisieren etc.
Auf der Arbeit muss ich mich erstmal mit meinem Arbeitgeber auseinandersetzen wg. Stillpausen, Arbeitszeit, Räumlichkeiten (dass die Milch dann im Kühlschrank neben dem Vesper der Kollegen steht, fände ich auch komisch)
Dafür bräuchte ich Motivation. Gibt es noch weiter Vorteile, die mich bestärken können, das nervige Pumpen auf mich zu nehmen? Ich meine, damit der Aufwand sich lohnt? Als Zwillingsmutter bin ich recht pragmatisch und will mich nicht noch mehr stressen als notwendig.
Hat jemand die Erfahrung gemacht, auf der Arbeit erfolgreich abzupumpen und dann für wie lange?
Meine Mutter hat, als sich mich bekommen hat, innerhalb von 4 Wochen abgestillt, weil sie eben arbeiten war und nicht abgepumpt hat. Da wird die Menge weniger und wenn man sowieso schon Pulvermilch verfüttert, kann es ja auch "hier und da" eine Flasche mehr sein und schwupps, gibt es gar keine MuMi mehr. Das finde ich recht schade. Auf der anderen Seite hats mir auch nicht geschadet.
Ich hoffe, ihr versteht mich und meinen Zwiespalt und könnt mir helfen!
Liebe Grüße!
Meine Zwillingsmädels sind am 18.9.2013 geboren und jetzt also 2,5 Monate alt. Ab Januar gehe ich wieder arbeiten, zunächst 4 Tage in der Woche, später dann 5 (also Vollzeit). Arbeit ist 30 Min. entfernt, mein Mann ist zuhause und kümmert sich um die Kinder.
Im Moment stille ich beide voll und nach Bedarf. In gewissen Situationen, wenn ich nicht verfügbar bin, gibt es aber auch die Flasche, mit Pre oder MuMi. Die Kinder (und ich) haben damit kein Problem und somit werden sie schon vorbereitet auf die Zeit, wo ich wieder arbeiten gehe.
Ich habe grundsätzlich die Idee, weiter stillen zu wollen, aus den folgenden Gründen:
-Es ist unsere Kuschelzeit, wir machen es uns gemütlich und verbringen Zeit miteinander, die Kinder sind glücklich, es ist unsere Wohlfühlzeit. Gerade nach einem anstrengenden Arbeitstag stelle ich mir das nochmal schöner vor.
-Außerdem ist es praktisch, immer wohltemperiert, hygienisch und verfügbar. Dieses ganze Prozedere mit den Flaschen finde ich recht umständlich.
-Es ist gesund für Mutter und Kind.
-Mein Mann sagt, wir sparen dadurch Geld. (das ist jetzt nicht ausschlaggebend, aber natürlich hat er Recht)
Die Frage ist, ob ich sie weiter VOLL stillen kann. Im Sinne von, dass ihr Hunger nur durch MuMi gestillt wird. Wenn sie ohne Pulvermilch auskommen würden.
Das bedeutet natürlich viel Arbeit für mich, da müsste ich jetzt schon anfangen zu pumpen. Das Pumpen finde ich auch nervig wegen dem ganzen Organisatorischen: erstmal die Zeit dafür zu finden, sich hinsetzen (ohne Kind), alles versorgen, danach Flaschen sterilisieren etc.
Auf der Arbeit muss ich mich erstmal mit meinem Arbeitgeber auseinandersetzen wg. Stillpausen, Arbeitszeit, Räumlichkeiten (dass die Milch dann im Kühlschrank neben dem Vesper der Kollegen steht, fände ich auch komisch)
Dafür bräuchte ich Motivation. Gibt es noch weiter Vorteile, die mich bestärken können, das nervige Pumpen auf mich zu nehmen? Ich meine, damit der Aufwand sich lohnt? Als Zwillingsmutter bin ich recht pragmatisch und will mich nicht noch mehr stressen als notwendig.
Hat jemand die Erfahrung gemacht, auf der Arbeit erfolgreich abzupumpen und dann für wie lange?
Meine Mutter hat, als sich mich bekommen hat, innerhalb von 4 Wochen abgestillt, weil sie eben arbeiten war und nicht abgepumpt hat. Da wird die Menge weniger und wenn man sowieso schon Pulvermilch verfüttert, kann es ja auch "hier und da" eine Flasche mehr sein und schwupps, gibt es gar keine MuMi mehr. Das finde ich recht schade. Auf der anderen Seite hats mir auch nicht geschadet.
Ich hoffe, ihr versteht mich und meinen Zwiespalt und könnt mir helfen!
Liebe Grüße!
Antonia und Beatrice *18.9.2013
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nido56
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- Registriert: 07.02.2013, 15:11
Re: Brauche Motivation fürs Abpumpen
Hallo,
ich bin wieder Vollzeit arbeiten gegangen als der kleine Pirat knapp 5 Monate alt war. Die ersten 1.5 Monate habe ich auf der Arbeit 2 Mal taeglich abgepumpt. Ich bin nicht so das super Pumpwunder, so dass ich damit taeglich ca. 150-200 ml zusammenbekommen habe, die ich dann am naechsten Tag mit in die Krippe gegeben habe. Auf Vorrat gepumpt habe ich nicht, weil ich Pumpen echt aetzend finde und mich einfach nicht aufraffen konnte, mich nachmittags, wenn ich endlich Zeit fuer den Kleinen hatte, nochmal an die Melkmaschine zu haengen. Mit den taeglichen Pumpmengen konnte ich etwa die Haelfte des Bedarfs decken. Der Rest war dann Pulvermilch.
Nach 1.5 Monaten hatte ich erstmal 4 Wochen Sommerferien. In der Zeit hat der Pirat angefangen, nennenswerte Mengen Beikost zu essen, und nach der Rueckkehr in die Krippe wollte er dann dort kein Flaeschchen mehr sondern lieber Brei essen. Daraufhin habe ich dann aufgehoert tagsueber abzupumpen. Der Pirat hat gegessen, wenn ich gearbeitet habe und gestillt, wenn wir wieder zusammen waren. Zuhause habe ich nie die Flasche gegeben, weil ich stillen auch immer schoen kuschelig und viel praktischer fand. Meine Brust hat sich auf den Ablauf innerhalb weniger Tage, an denen ich tagsueber immer ein bisschen weniger abgepumpt habe, eingestellt. Stillen tun wir heute noch.
Bei uns auf der Arbeit gibt es einen extra Abpumpraum fuer stillende Muetter mit einer elektrischen Medela-Doppelpumpe (nur die Brustsets bringt jede Frau selber mit), einem gemuetlichen Sessel und einem Kuehlschrank. Das war natuerlich sehr angenehm, aber ich denke, in den meisten Firmen gibt es doch irgendeine ruhige Ecke (Erste-Hilfe-Raum oder so). Ich faende es auch nicht schlimm, die Milch im allgemeinen Kuehlschrank zu lagern. Man kann die Milchflaschen oder -beutel ja noch in eine undurchsichtige Tasche packen, so dass nicht jeder gleich mit der Nase drauf gestossen wird, was da lagert.
ich bin wieder Vollzeit arbeiten gegangen als der kleine Pirat knapp 5 Monate alt war. Die ersten 1.5 Monate habe ich auf der Arbeit 2 Mal taeglich abgepumpt. Ich bin nicht so das super Pumpwunder, so dass ich damit taeglich ca. 150-200 ml zusammenbekommen habe, die ich dann am naechsten Tag mit in die Krippe gegeben habe. Auf Vorrat gepumpt habe ich nicht, weil ich Pumpen echt aetzend finde und mich einfach nicht aufraffen konnte, mich nachmittags, wenn ich endlich Zeit fuer den Kleinen hatte, nochmal an die Melkmaschine zu haengen. Mit den taeglichen Pumpmengen konnte ich etwa die Haelfte des Bedarfs decken. Der Rest war dann Pulvermilch.
Nach 1.5 Monaten hatte ich erstmal 4 Wochen Sommerferien. In der Zeit hat der Pirat angefangen, nennenswerte Mengen Beikost zu essen, und nach der Rueckkehr in die Krippe wollte er dann dort kein Flaeschchen mehr sondern lieber Brei essen. Daraufhin habe ich dann aufgehoert tagsueber abzupumpen. Der Pirat hat gegessen, wenn ich gearbeitet habe und gestillt, wenn wir wieder zusammen waren. Zuhause habe ich nie die Flasche gegeben, weil ich stillen auch immer schoen kuschelig und viel praktischer fand. Meine Brust hat sich auf den Ablauf innerhalb weniger Tage, an denen ich tagsueber immer ein bisschen weniger abgepumpt habe, eingestellt. Stillen tun wir heute noch.
Bei uns auf der Arbeit gibt es einen extra Abpumpraum fuer stillende Muetter mit einer elektrischen Medela-Doppelpumpe (nur die Brustsets bringt jede Frau selber mit), einem gemuetlichen Sessel und einem Kuehlschrank. Das war natuerlich sehr angenehm, aber ich denke, in den meisten Firmen gibt es doch irgendeine ruhige Ecke (Erste-Hilfe-Raum oder so). Ich faende es auch nicht schlimm, die Milch im allgemeinen Kuehlschrank zu lagern. Man kann die Milchflaschen oder -beutel ja noch in eine undurchsichtige Tasche packen, so dass nicht jeder gleich mit der Nase drauf gestossen wird, was da lagert.
nido mit dem Piraten (01/2012)
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LuiseÖ
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 86
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Re: Brauche Motivation fürs Abpumpen
Also ich arbeite wieder seit unsere Maus knapp vier Monate alt ist Vollzeit, davon vier Tage in der Arbeit, einen daheim.Ich Pumpe drei mal am Tag an den vier Tagen im Buro ab. Habe ein Medela Komplettset (elektrische Doppel Pumpe mit Kühlbox in einer schlichten schwarzen Tasche - d.h ich muss auch nichts in den allgemeinen Kühlschrank stellen). Bis jetzt klappt vollstllen nach wie vor. Wenn du noch Fragen hast melde dich einfach.
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LG Luise aus Österreich mit Maus 06/13 und Bär 05/16
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mafrinian
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 161
- Registriert: 05.04.2012, 15:00
Re: Brauche Motivation fürs Abpumpen
Ich musste arbeiten gehen, als meine Zwillinge 6 Monate alt waren.
Ich habe sie nach der Frühchenstation nicht an die Brust zurückbekommen und darum abgepumpt.
Ich habe mir eine Medela Pump&Style gekauft, die hatte ein integriertes Fach mit Kühlakkus für die abgepumpte Milch und ein Fach für das Pumpenbesteck.
Ich hatte auch mehrere Pumpenbestecke, damit ich nicht abends nach der Arbeit unbedingt noch sterilisieren musste. In der Küche stand ein Eimer mit Deckel täglich mit frischem Wasser und Spüli, da haben wir Flaschen und Pumpbestecke erstmal eingeweicht und dann irgendwann, wenn beide schliefen oder es zuließen, gespült und sterilisiert.
Ich habe sogar von Krankenkasse und Beihilfestelle einen kleinen Zuschuss zur Pumpe bekommen, das lag aber vielleicht an der Frühchensituation/Trinkschwäche,
war auch günstiger für die als die verschriebene Leihpumpe auf Dauer.
Mit der Tasche kam ich super klar, ich habe mir aber gern in der Pause einen diskreten Ort zum Abpumpen gesucht, weil ich beidseitig gleichzeitig abgepumpt habe. Hat mir auch bei den zweiten Zwillingsfrühchen sehr geholfen.
Insgesamt habe ich 18 Monate abgepumpt. Hin und wieder haben wir auch mal ein Fläschchen Pre gebraucht, aber eher selten.
Ich kann gut verstehen, dass du die Kuschelphasen erhalten willst und will dir Mut dazu machen.
Meine zweiten Zwillinge habe ich lange gestillt und es sehr, sehr genossen, auch in Krankheitsphasen später.
Viel Kraft und Zuversicht für die Umstellungszeit!
Ich habe sie nach der Frühchenstation nicht an die Brust zurückbekommen und darum abgepumpt.
Ich habe mir eine Medela Pump&Style gekauft, die hatte ein integriertes Fach mit Kühlakkus für die abgepumpte Milch und ein Fach für das Pumpenbesteck.
Ich hatte auch mehrere Pumpenbestecke, damit ich nicht abends nach der Arbeit unbedingt noch sterilisieren musste. In der Küche stand ein Eimer mit Deckel täglich mit frischem Wasser und Spüli, da haben wir Flaschen und Pumpbestecke erstmal eingeweicht und dann irgendwann, wenn beide schliefen oder es zuließen, gespült und sterilisiert.
Ich habe sogar von Krankenkasse und Beihilfestelle einen kleinen Zuschuss zur Pumpe bekommen, das lag aber vielleicht an der Frühchensituation/Trinkschwäche,
war auch günstiger für die als die verschriebene Leihpumpe auf Dauer.
Mit der Tasche kam ich super klar, ich habe mir aber gern in der Pause einen diskreten Ort zum Abpumpen gesucht, weil ich beidseitig gleichzeitig abgepumpt habe. Hat mir auch bei den zweiten Zwillingsfrühchen sehr geholfen.
Insgesamt habe ich 18 Monate abgepumpt. Hin und wieder haben wir auch mal ein Fläschchen Pre gebraucht, aber eher selten.
Ich kann gut verstehen, dass du die Kuschelphasen erhalten willst und will dir Mut dazu machen.
Meine zweiten Zwillinge habe ich lange gestillt und es sehr, sehr genossen, auch in Krankheitsphasen später.
Viel Kraft und Zuversicht für die Umstellungszeit!
Viele liebe Grüße von
mafri
mit 5fach Glück

mafri
mit 5fach Glück
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kaffeetasse
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- Beiträge: 6
- Registriert: 01.12.2013, 12:10
- Wohnort: Den Haag, Holland
Re: Brauche Motivation fürs Abpumpen
Danke für eure Antworten! Das liest sich ja gut, dass es bei euch geklappt hat.
Nach nidos Antwort konnte ich auch alles locker nehmen, hab mir eine Pumpe besorgt, aber keinen Vorrat angelegt. Auf der Arbeit pumpe ich 2 Mal am Tag ab. Die Kinder trinken tagsüber eh nicht mehr so viel, von daher passt das. Ich mache es wie gesagt, um die Milchfluss zu erhalten. Am Wochenende werden die MuMi Vorräte aufgebraucht und spätestens Sonntag gibt es dann auch mal Pre.
Das ist toll, das es manchmal sogar spezielle Räume zum Pumpen gibt und sogar eine Symphony. Ich setz mich ins Archiv, da bin ich ungestört. Sterilisieren ist nicht drin, ich wasche das Besteck auf der Toilette. In den gemeinsamen Kühlschrank stelle ich die Milch in einer undurchsichtigen Plastiktüte.
Es klappt also super und es ist viel einfacher, als ich gedacht hatte. Man macht sie ja so viele Gedanken vorher! Ich bin so froh, dass ich pumpe, auch wenn es manchmal langweilig ist, es dauert eine halbe Stunde. Aber das, was ich davon habe, nämlich die Möglichkeit, zu stillen, besonders abends und nachts, das ist mit nichts aufzuwiegen.
Übermorgen bin ich den ganzen Tag weg, auf einer Messe, von 4 Uhr morgens bis 21 Uhr außer Haus. Da werd ich dann wohl oder übel auf der Toilette pumpen müssen, aber das kriegen wir auch noch hin, inzwischen bin ich ja geübt.
Kann es auch anderen Müttern nur empfehlen, es lohnt sich, die "Mühe" auf sich zu nehmen!
Nach nidos Antwort konnte ich auch alles locker nehmen, hab mir eine Pumpe besorgt, aber keinen Vorrat angelegt. Auf der Arbeit pumpe ich 2 Mal am Tag ab. Die Kinder trinken tagsüber eh nicht mehr so viel, von daher passt das. Ich mache es wie gesagt, um die Milchfluss zu erhalten. Am Wochenende werden die MuMi Vorräte aufgebraucht und spätestens Sonntag gibt es dann auch mal Pre.
Das ist toll, das es manchmal sogar spezielle Räume zum Pumpen gibt und sogar eine Symphony. Ich setz mich ins Archiv, da bin ich ungestört. Sterilisieren ist nicht drin, ich wasche das Besteck auf der Toilette. In den gemeinsamen Kühlschrank stelle ich die Milch in einer undurchsichtigen Plastiktüte.
Es klappt also super und es ist viel einfacher, als ich gedacht hatte. Man macht sie ja so viele Gedanken vorher! Ich bin so froh, dass ich pumpe, auch wenn es manchmal langweilig ist, es dauert eine halbe Stunde. Aber das, was ich davon habe, nämlich die Möglichkeit, zu stillen, besonders abends und nachts, das ist mit nichts aufzuwiegen.
Übermorgen bin ich den ganzen Tag weg, auf einer Messe, von 4 Uhr morgens bis 21 Uhr außer Haus. Da werd ich dann wohl oder übel auf der Toilette pumpen müssen, aber das kriegen wir auch noch hin, inzwischen bin ich ja geübt.
Kann es auch anderen Müttern nur empfehlen, es lohnt sich, die "Mühe" auf sich zu nehmen!
Antonia und Beatrice *18.9.2013
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LuiseÖ
- ist gern hier dabei
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Re: Brauche Motivation fürs Abpumpen
Das freut mich, dass es jetzt gut klappt bei dir! Am Anfang hat das Pumpen beim mir auch so lange gebraucht. Mittlerweile bin ich in ca. 10 Minuten, manchmal sogar noch weniger reiner Pumpzeit fertig.
LG Luise aus Österreich mit Maus 06/13 und Bär 05/16
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Vemala
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Re: Brauche Motivation fürs Abpumpen
Musst Du denn auch am Wochenende arbeiten oder warum braucht ihr da die Vorräte auf und warum gibt's am Sonntag auch mal Pre? Ich pumpe auch auf der Arbeit, sogar dreimal täglich, ich opfere noch meine Mittagspause, aber zuhause stille ich konsequent. Die am Freitag abgepumpt Milch wird bekommt meine Tochter dann am folgenden Montag.
*** mobil online ***
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mit dem Mäusekind (05/2013)
I tell you, to be bored our life is just too short (Bukahara)
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