Der richtige Weg - abstillen/pre/Beikost
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Merle78
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Re: Der richtige Weg - abstillen/pre/Beikost
Danke für die liebe Antwort... mir kamen die Tränen, mir ist einfach nur noch zum heulen zumute.
....vielleicht ist es auch eine Mischung aus allem - vielleicht einen "wunden Punkt" getroffen.
Rein das stillen betrachtet... nein, dafür habe ich gekämpft und gibt uns (tagsüber) einen Moment der Ruhe... und ich möchte ihm ja das beste geben !! Nachts ist es schon anders.
Ich fühle mich morgens so ausgelaugt, ausgelutscht. Oft Dauerstillen, damit er überhaupt zur Ruhe kommt... oder die Flasche um zumindest mal zwei Stunden ein friedliches Baby zu haben.
Wir wissen einfach nicht woran es liegt, aber seit Wochen schläft er max 1,5 Std und ist wieder wach...oft die ganze Nacht unruhig) tagsüber derzeit max 1/2 Std. Schlaf.
Ich kann einfach bald nicht mehr... ich war immer Frühaufsteher.... jetzt mag ich oft gar nicht mehr aufstehen und quäle mich übermüdet aus dem Bett.
Ja, und auch das Umfeld (vor allem Eltern, Schwägerin) "wie lange willst du denn noch stillen ?", "kein Wunder dass er nicht schläft wenn er nicht satt wird", "wird auch zeit, dass er mal was Anständiges bekommt".... und ähnliche Sprüche/Fragen.
Wenn man eh am Ende der Kraft ist, man Wochen schon nicht geschlafen hat und dann sich noch für´s Stillen rechtfertigen muss.... dann mag man einfach nicht mehr... auch nicht mehr diskutieren.
Ich wünsche mir einfach ein zufriedenes (sattes) Baby, dass zumindest mal Nachts drei Std am Stück schläft und nach dem stillen WEITER schläft.
Bei kleinem glaube ich selber schon daran, dass es an mir liegt und wollte schon versuchen ihm Abends 1er-Nahrung vor´m Schlafen gehen zu geben...
Und ich wünsche mir einfach Ruhe.... in Ruhe die Beikost einzuführen ohne Druck. Aber den Druck habe ich jetzt....
Stillen möchte ich wirklich bis zum 7-8 Monat ausklingen lassen und dann den restlichen Bedarf mit Säuglingsnahrung abdecken. Aber bis dahin isst er bestimmt schon mehr Mahlzeiten... doch ich weiß nicht, wie ich die "Stillzeit" bis dahin noch schaffe, ohne dass es sich immer mehr negativ behaftet.
....vielleicht ist es auch eine Mischung aus allem - vielleicht einen "wunden Punkt" getroffen.
Rein das stillen betrachtet... nein, dafür habe ich gekämpft und gibt uns (tagsüber) einen Moment der Ruhe... und ich möchte ihm ja das beste geben !! Nachts ist es schon anders.
Ich fühle mich morgens so ausgelaugt, ausgelutscht. Oft Dauerstillen, damit er überhaupt zur Ruhe kommt... oder die Flasche um zumindest mal zwei Stunden ein friedliches Baby zu haben.
Wir wissen einfach nicht woran es liegt, aber seit Wochen schläft er max 1,5 Std und ist wieder wach...oft die ganze Nacht unruhig) tagsüber derzeit max 1/2 Std. Schlaf.
Ich kann einfach bald nicht mehr... ich war immer Frühaufsteher.... jetzt mag ich oft gar nicht mehr aufstehen und quäle mich übermüdet aus dem Bett.
Ja, und auch das Umfeld (vor allem Eltern, Schwägerin) "wie lange willst du denn noch stillen ?", "kein Wunder dass er nicht schläft wenn er nicht satt wird", "wird auch zeit, dass er mal was Anständiges bekommt".... und ähnliche Sprüche/Fragen.
Wenn man eh am Ende der Kraft ist, man Wochen schon nicht geschlafen hat und dann sich noch für´s Stillen rechtfertigen muss.... dann mag man einfach nicht mehr... auch nicht mehr diskutieren.
Ich wünsche mir einfach ein zufriedenes (sattes) Baby, dass zumindest mal Nachts drei Std am Stück schläft und nach dem stillen WEITER schläft.
Bei kleinem glaube ich selber schon daran, dass es an mir liegt und wollte schon versuchen ihm Abends 1er-Nahrung vor´m Schlafen gehen zu geben...
Und ich wünsche mir einfach Ruhe.... in Ruhe die Beikost einzuführen ohne Druck. Aber den Druck habe ich jetzt....
Stillen möchte ich wirklich bis zum 7-8 Monat ausklingen lassen und dann den restlichen Bedarf mit Säuglingsnahrung abdecken. Aber bis dahin isst er bestimmt schon mehr Mahlzeiten... doch ich weiß nicht, wie ich die "Stillzeit" bis dahin noch schaffe, ohne dass es sich immer mehr negativ behaftet.
Ein Sohn, geboren Ende Juli 2013.
"Wissen macht Milch"
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Merle78
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Re: Der richtige Weg - abstillen/pre/Beikost
....und ganz ehrlich:
vor zwei Wo hatte ich einen Magen-Darm-Infekt... da konnte ich Tage nichts essen/trinken. Das hat gezerrt...
und ehrlich gesagt hatte ich da gedacht (gehofft) dass mir meine Entscheidung nun abgenommen wird und die Milch ausbleibt...
aber ich stille immer noch.
vor zwei Wo hatte ich einen Magen-Darm-Infekt... da konnte ich Tage nichts essen/trinken. Das hat gezerrt...
und ehrlich gesagt hatte ich da gedacht (gehofft) dass mir meine Entscheidung nun abgenommen wird und die Milch ausbleibt...
aber ich stille immer noch.
Ein Sohn, geboren Ende Juli 2013.
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- Morgaine47
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Re: Der richtige Weg - abstillen/pre/Beikost
Kurze Frage: Was, wenn er mit Flasche auch so oft nachts kommt? Das ist ja noch anstrengender als Stillen.
LG
Morgaine
Große Tochter *17.09.2007
Kleiner Sohn *14.08.2010
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Morgaine
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jusl
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Re: Der richtige Weg - abstillen/pre/Beikost
Davor wollte ich ebenfalls kurz warnen. 
LG
Julia
Wie wäre es, vorsichtshalber erstmal testweise nachts auf Flaschenernährung umzustellen? Denn stell Dir vor, Dein Baby nimmt zwar jetzt nachts die Flasche und ist abgestillt, wacht aber weiterhin alle 1,5 Stunden auf - das ist ja durchaus denkbar, einfach weil nun mal viele Babys oft aufwachen nachts. Dann wäre stillen vermutlich weniger anstrengend als Aufstehen und Flasche machen.Wir wissen einfach nicht woran es liegt, aber seit Wochen schläft er max 1,5 Std und ist wieder wach...oft die ganze Nacht unruhig)
Das ist verständlich. Könnte jemand anderes Dein Baby nachts betreuen, damit Du Dich ausruhen kannst?Und ich wünsche mir einfach Ruhe....
LG
Julia
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Lucccy
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Der richtige Weg - abstillen/pre/Beikost
Wegen der Rechtfertigung: ich such gerne mal nach dem Link, es gibt (oder gab) von der AFS eine Broschüre speziell für Großeltern zum Ausdrucken übers Stillen. Da ging es auch darum, die Entscheidung der jungen Mutter nicht in Frage zu stellen.Merle78 hat geschrieben: Ja, und auch das Umfeld (vor allem Eltern, Schwägerin) "wie lange willst du denn noch stillen ?", "kein Wunder dass er nicht schläft wenn er nicht satt wird", "wird auch zeit, dass er mal was Anständiges bekommt".... und ähnliche Sprüche/Fragen.
Wenn man eh am Ende der Kraft ist, man Wochen schon nicht geschlafen hat und dann sich noch für´s Stillen rechtfertigen muss.... dann mag man einfach nicht mehr... auch nicht mehr diskutieren.
Ich wünsche mir einfach ein zufriedenes (sattes) Baby, dass zumindest mal Nachts drei Std am Stück schläft und nach dem stillen WEITER schläft.
Bei kleinem glaube ich selber schon daran, dass es an mir liegt und wollte schon versuchen ihm Abends 1er-Nahrung vor´m Schlafen gehen zu geben...
Und ich wünsche mir einfach Ruhe....
Und wegen der Ruhe: in solchen Phasen ist am WE der Papa morgens mit frisch gestilltem Kind aufgestanden und ich bin alleine noch in Bett geblieben. Da durfte ich dann nochmal meine Ruhe genießen - vielleicht wäre das ja eine Anregung für Euch.
Gruß Lucccy
- Morgaine47
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Re: Der richtige Weg - abstillen/pre/Beikost
So läuft das bei uns auch. Auch noch bei älteren nicht durchschlafenden Kindern.Lucccy hat geschrieben: Und wegen der Ruhe: in solchen Phasen ist am WE der Papa morgens mit frisch gestilltem Kind aufgestanden und ich bin alleine noch in Bett geblieben. Da durfte ich dann nochmal meine Ruhe genießen - vielleicht wäre das ja eine Anregung für Euch.
Gruß Lucccy
LG
Morgaine
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Morgaine
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klecksauge
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Re: Der richtige Weg - abstillen/pre/Beikost
Unterschreib.Morgaine47 hat geschrieben:So läuft das bei uns auch. Auch noch bei älteren nicht durchschlafenden Kindern.Lucccy hat geschrieben: Und wegen der Ruhe: in solchen Phasen ist am WE der Papa morgens mit frisch gestilltem Kind aufgestanden und ich bin alleine noch in Bett geblieben. Da durfte ich dann nochmal meine Ruhe genießen - vielleicht wäre das ja eine Anregung für Euch.
Gruß Lucccy
Am WE ist mein Mann auch oft zur Schlafenszeit mit Bub draußen gewesen. Im Tuch oder joggend im Fahrradanhänger (als er schon 1 Jahr war).
Das war immer meine Pause, Yoga, Badewanne, telefonieren,.....
Schaffe dir Inseln!
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
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Rettet die Geburtshilfe!
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blaurosa
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Re: Der richtige Weg - abstillen/pre/Beikost
Nur, weil wir auch so ums Stillen gekämpft haben zu Beginn und ich,als unsere so ein reichliches Jahr war, auch kurz vorm Abstillen war und aus heutiger Sicht froh bin, das nicht getan zu haben: Wenn Du auch nur ein bisschen zögerst, ob es die richtige Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt ist, dann würde ich (aus meiner Erfahrung) Dich dazu ermutigen, weiter zu stillen und zu überlegen, wie Du mehr Auszeit für Dich kriegen kannst, um Deine Akkus aufzufüllen. Ich musste z.B. definitiv tagsüber mit schlafen, auch mit einem größeren Kind. Dann hab ich so Chaosnächte gut überstanden. Die Wochendenmorgen hatten wir hier auch - da konnte ich wie auf Knopfdruck in den Tiefschlaf fallen und bin dann zu einem gedeckten Frühstückstisch mit frischen Brötchen aufgestanden. Das war toll!
Und irgendwann ist es ganz von alleine besser geworden (und ich war so froh, dass ich das vorher hier im Forum gelesen hatte, sonst hätte ich nie daran geglaubt), und zwar ohne dass ich irgendetwas am Stillen verändert hatte. Plötzlich einen nachts ganz erschrocken wachgeworden, weil das Kind schlief
Bei jedem Zahnen hatten wir dann wieder so Chaosnächte, aber irgendwann konnte ichs einordnen und ja, es war anstrengend, aber ich weiß nicht, wie wir das nicht-stillend überstanden hätten. Dann wäre ich sicher nächtelang mit Kind im TT durch die Wohnung getigert und hätte noch weniger Schlaf bekommen. Und wenn ich heute genervt bin, frage ich mich, ob die Alternative weniger nervend wäre.
Und bitte nicht falsch verstehen, wenn Du sicher bist, dass Du abstillen möchtest, weil es das Stillen ist, das Dir zu viel ist, dann finde ich das völlig in Ordnung - erhöhtes Allergierisiko und sonstige gesundheitliche Vorteile des Stillens hin oder her - und dann findest Du hier sicher die Expertinnenunterstützung für Deinen Weg.
Und irgendwann ist es ganz von alleine besser geworden (und ich war so froh, dass ich das vorher hier im Forum gelesen hatte, sonst hätte ich nie daran geglaubt), und zwar ohne dass ich irgendetwas am Stillen verändert hatte. Plötzlich einen nachts ganz erschrocken wachgeworden, weil das Kind schlief
Und bitte nicht falsch verstehen, wenn Du sicher bist, dass Du abstillen möchtest, weil es das Stillen ist, das Dir zu viel ist, dann finde ich das völlig in Ordnung - erhöhtes Allergierisiko und sonstige gesundheitliche Vorteile des Stillens hin oder her - und dann findest Du hier sicher die Expertinnenunterstützung für Deinen Weg.
Töchterchen, geboren im Februar 2011 zu Hause, über alles geliebt, gestillt, getragen und familiengebettet
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klecksauge
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Re: Der richtige Weg - abstillen/pre/Beikost
Achso, ich mag dich einladen bei uns im Arrrgghhh-Thread im Schlafforum deinen Frust niederzuschrieben, wenn du mal wieder ganz schlecht geschlafen hast und auch sonst Frust hast.
Das hilft wahnsinnig!
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Re: Der richtige Weg - abstillen/pre/Beikost
Liebe Merle,
mein erstes Kind hat auch grottig geschlafen. Ich habe tagsüber so oft es ging mich zusammen mit dem Kind hingelegt, um ausreichend Schlaf zu kriegen. Stillen hat bei uns tagsüber meistens im Liegen statt gefunden: Kind hat getrunken, und ich habe ein Nickerchen gemacht, dank der Stillhormone geht das beim Stillen ja ganz leicht. Auch abends ist die Zauberformel, nicht zu lange nach dem Kind ins Bett zu gehen. Ich kenne Eltern, die ihr Baby 18 Uhr zu Bett bringen, selbst erst gegen Mitternacht ins Bett gehen, und dann ist das Baby teilweise morgens 4 Uhr wach. Klar, da hat das Baby seine 10 Stunden Nachtschlaf hinter sich, die Eltern aber eben erst 4 Stunden geschlafen. Zudem schlafen viele Babys gegen morgen immer unruhiger, d.h. die Eltern bzw. die Stillmama kommen gar nicht richtig zur Ruhe.
Wie schlaft ihr denn? Wie umständlich ist stillen nachts für Dich? Musst Du dafür richtig wach werden, oder kannst Du während des Stillens schlafen oder dösen?
Und nochmal zum Thema ausgelaugt: kennst Du Deinen Eisenstatus? Isst Du ausreichend? Hast Du stark abgenommen?
Mit dem aktuellen Baby ist unsere Aufteilung, dass mein Mann zumindest wochenends nachts aufsteht, wenn das Baby WACH ist, ich dafür morgens aufstehe, und er solange schlafen kann, wie er will. Mittags liegen wir am Wochenende geschlossen als Familie im Bett und schlafen mit den Kindern. Ist da was für Euch dabei?
.
Und etwas war früher, zur Zeit als Deine Eltern Babys hatten, deutlich anders: die meisten Neugeborenen kam direkt nach der Geburt ins Kinderzimmer des Krankenhauses, und wurde der Mutter 5 mal am Tag zum Stillen oder Füttern gebracht. Die restliche Zeit konnte es schreien wie es wollte, es gab nichts, keiner hat sich gekümmert. Natürlich haben diese Kinder ganz anders geschlafen als Babys von heute, die direkt ab Geburt bedürfnisorientiert umsorgt werden.
. Im Gegensatz zur Beikost, die am Anfang quasi so rauskommt wie sie reingeht, eben weil das Baby sie überhaupt nicht verdauen kann! Wenn ein Erwachsener zunehmen will, was wird er wählen: Vollfette Milchprodukte oder Gemüsesuppe?
Liebe Grüße
S.
mein erstes Kind hat auch grottig geschlafen. Ich habe tagsüber so oft es ging mich zusammen mit dem Kind hingelegt, um ausreichend Schlaf zu kriegen. Stillen hat bei uns tagsüber meistens im Liegen statt gefunden: Kind hat getrunken, und ich habe ein Nickerchen gemacht, dank der Stillhormone geht das beim Stillen ja ganz leicht. Auch abends ist die Zauberformel, nicht zu lange nach dem Kind ins Bett zu gehen. Ich kenne Eltern, die ihr Baby 18 Uhr zu Bett bringen, selbst erst gegen Mitternacht ins Bett gehen, und dann ist das Baby teilweise morgens 4 Uhr wach. Klar, da hat das Baby seine 10 Stunden Nachtschlaf hinter sich, die Eltern aber eben erst 4 Stunden geschlafen. Zudem schlafen viele Babys gegen morgen immer unruhiger, d.h. die Eltern bzw. die Stillmama kommen gar nicht richtig zur Ruhe.
Es ist typisch, dass Babys ab ca. der Mitte des ersten Lebensjahres grottig schlafen, das bessert sich so gegen ersten Geburtstag. Stillen oder Flasche ist da relativ egal. Ich hatte Flaschenmamas unter meine Freundinnen, die sind mit Augenringen bis zum Bauchnabel rumgelaufen, weil sie nachts ständig Fläschchen machen mussten. Abstillen allein ist KEINE Garantie dafür, dass das Baby plötzlich gut schläft oder gar durchschläft.Wir wissen einfach nicht woran es liegt, aber seit Wochen schläft er max 1,5 Std und ist wieder wach...
Wie schlaft ihr denn? Wie umständlich ist stillen nachts für Dich? Musst Du dafür richtig wach werden, oder kannst Du während des Stillens schlafen oder dösen?
Und nochmal zum Thema ausgelaugt: kennst Du Deinen Eisenstatus? Isst Du ausreichend? Hast Du stark abgenommen?
Zähne?oft die ganze Nacht unruhig
Ich habe nach solchen Nächten das frisch gestillte Baby meinem Mann morgens ab 5 oder 6 Uhr in die Hand gedrückt, mich rumgedreht, und - das erste mal in jenen Nächten - tief geschlafen. Mein Mann hat sich dann mit Baby fertig gemacht, geduscht, während das Baby das Bad inspiziert hat, sich rasiert und Baby hat interessiert gekuckt, sich angezogen Baby hat das Wohnzimmer erkundet, dann hat er das Baby gewickelt... Und wenn er dann 7.30 Uhr aus dem Haus gegangen ist, hat er mir das müde gespielte, frisch gewickelte Baby wieder ins Bett gebracht, ich habe mein Shirt hochgezogen, Baby angedockt, ins Suppenkoma gestillt, und mit Baby meist nochmal bis 9 oder 10 Uhr geschlafen.jetzt mag ich oft gar nicht mehr aufstehen und quäle mich übermüdet aus dem Bett
Mit dem aktuellen Baby ist unsere Aufteilung, dass mein Mann zumindest wochenends nachts aufsteht, wenn das Baby WACH ist, ich dafür morgens aufstehe, und er solange schlafen kann, wie er will. Mittags liegen wir am Wochenende geschlossen als Familie im Bett und schlafen mit den Kindern. Ist da was für Euch dabei?
Es muss nicht immer Hunger sein, der Babys wach hält. Ich hatte Milch für drei, und trotzdem ist meine Große im Alter Deines Kindes abends alle halbe Stunde aufgewacht, solange bis ich mit im Bett lag und geschlafen habe - dann ist sie nur noch alle 1-2 Stunden aufgewacht"kein Wunder dass er nicht schläft wenn er nicht satt wird"
Und etwas war früher, zur Zeit als Deine Eltern Babys hatten, deutlich anders: die meisten Neugeborenen kam direkt nach der Geburt ins Kinderzimmer des Krankenhauses, und wurde der Mutter 5 mal am Tag zum Stillen oder Füttern gebracht. Die restliche Zeit konnte es schreien wie es wollte, es gab nichts, keiner hat sich gekümmert. Natürlich haben diese Kinder ganz anders geschlafen als Babys von heute, die direkt ab Geburt bedürfnisorientiert umsorgt werden.
Brei hat fast immer WENIGER Kalorien als Muttermilch!!! Brei besteht zu einem Großteil aus Wasser und Gemüse. Erwachsene essen Gemüseeintopf, wenn sie abnehmen wollen. Muttermilch dagegen ist hochkonzentrierte Powernahrung, die so zusammengesetzt ist, dass das Baby sie vollständig verwerten kann, daher kommt hinten nur noch "Dünnes" raus"wird auch zeit, dass er mal was Anständiges bekommt"
Das kann ich absolut nachvollziehen. Aber manche Babys machen da einen fetten Strich durch die Rechnung. Umso wichtiger ist, dass Du in allem sonst Entlastung erhältst. Hast Du tagsüber Unterstützung? Erwarten andere / erwartest Du einen perfekt geführten Haushalt, den Du ganz allein managst? Stillen ist das beste fürs Baby, und es ist das einzige, was kein anderer übernehmen kann. ALLES andere kann warten oder kann von anderen erledigt werden.Ich wünsche mir einfach ein zufriedenes (sattes) Baby, dass zumindest mal Nachts drei Std am Stück schläft und nach dem stillen WEITER schläft.
Was müsste passieren, damit dieser Druck weggeht?Und ich wünsche mir einfach Ruhe.... in Ruhe die Beikost einzuführen ohne Druck. Aber den Druck habe ich jetzt....
Gibt es bei Dir in der Gegend Stillgruppen, wo Du Dich mit Gleichgesinnten austauschen könntest? Kennst Du andere Stillmamas, mit denen Du reden könntest? Einfach mal ausk*tzen?doch ich weiß nicht, wie ich die "Stillzeit" bis dahin noch schaffe, ohne dass es sich immer mehr negativ behaftet.
Liebe Grüße
S.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)