Milchstau beidseitig

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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mima214365
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Registriert: 10.12.2013, 14:41

Milchstau beidseitig

Beitrag von mima214365 »

Hallo,
ich stille seit ca. 5 Monaten
vor ca. 3 Wochen hab ich an meiner linken Brust einen Soor bekommen, den habe ich jetzt aber eigentlich ganz gut im Griff mit Nystatin, nachdem Myconazol nicht geholfen hatte. Jetzt habe ich aber seit vorgestern an dieser Seite einen Milchstau mit Rötung und Fieber ca. 39Grad. Mein Sohn hatte in der Nacht zuvor eine Mahlzeit ausgelassen, darauf habe ich es mal geschoben. Eigentlich habe ich keine eindeutige Verärtung feststellen können aber die Brust ist immernoch druckempfindlich und gerötet. Jetzt hat letzte nacht auch die andere Seite angefangen zu schmerzen und ist arg druckempfindlich. Das Fieber ist eigentlich wieder unten.
Kann der Stau auch auf beiden Seiten auftrehten? Ich habe heute nacht eigentlich extra geschaut ob die auch die andere Brust weich ist und sie noch etwas ausgestrichen, aber es hat wohl nicht gereicht trotz dass sie nicht sehr prall war. Ich weiß garnicht wie ich jetzt mit dem Stillen verfahren soll. Ich hab meinen Sohn jetzt eh schon ein bisschen mehr angelegt als er gewollt hätte. Eigentlich trinkt er auch pro Mahlzeit nur eine Seite. Ich trinke schon unterstützend etwas Salbeitee um die Milchmenge zu reduzieren.(Auf anraten meiner Hebamme)
Vielen Dank schonmal für Antworten
Mima
Lucccy
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1011
Registriert: 19.03.2012, 12:12

Re: Milchstau beidseitig

Beitrag von Lucccy »

Hallo,

ich wollte Dich nicht einfach wegklicken, die Tips aus der Sammlung Stillwissen kennst Du?

Gruß Lucccy
mima214365
gut eingelebt
Beiträge: 23
Registriert: 10.12.2013, 14:41

Re: Milchstau beidseitig

Beitrag von mima214365 »

Hallo, danke für deine Antwort. Ja, eigentlich sind mir alle Tips bekannt. Ich hatte auch schon im Wochenbett mit einer Mastiis zu kämpfen die dann nach 2wochen behandelt wurde. Aber ich habe nie eine klassische harte Stelle. meist beginnt es mit schmerzhaftem Drüsengewebe. Da fange ich schon an mit Quark und Wärme, aber es hat sich dieses mal auf beiden Seiten trotzdem verschlimmert und es kam das Fieber dazu. Die Bust ist auch vor dem Stillen voll, aber nicht so knotig das er sie nicht leer bekommen würde.
Er trinkt halt einfach nur wenn er Hunger hat da kann ich ihn nicht zu häufigen Mahlzeiten bewegen meist alle 3-4 Stunden, nachts eine Länge Pause, da weke ich ihn jetzt schon. Aber ich will die Milchbildung ja auch nicht anregen.
Was ich nicht wusste das man nicht massieren soll, das hab ich an den schmerzhaften Stellen bisher.
Es macht mich jetzt halt fertig, dass die zweite Seite auch dazu gekommen ist und sich über den Tag hin eher verschlechtert.
Kann denn das auch von dem Soor irgendwie kommen? Ich habe ihn ja lokal behandelt und er ist auch optisch verschwunden, aber synthetisch habe ich nichts genommen. Irgendwie ist der Wurm drin...
Bei meiner Tochter hatte ich auch inen schweren stillstart aber ab dem 4 Monat war's dann echt schön.
Wenn ich mich bei meinen Freunden ausjammern will, heißt es nur, du kannst ja jetzt zufügten, ich hätte schon längst abgestillt.
Meine Hebamme meint, bei Ihnen ist das alles seltsam, nach 4 Monaten wieder Wunde BW, da stimmt was nicht und mit den häufigen staus. Die Wunden BW, Habich jetzt mal auf den Soor geschoben, sie sind auch wieder besser. Werden aber auch seit dem Stau wieder minder.
Vielen Dank auch einfah mal nur fürs ausjammern.
Grüße Mima
mima214365
gut eingelebt
Beiträge: 23
Registriert: 10.12.2013, 14:41

Re: Milchstau beidseitig

Beitrag von mima214365 »

Noch eine kurze Nachtragstheorie: wäre es möglich, dass ich bei dem Milchstau vor ca.4Wochen, nachdem ich ja wieder wunde Brustwarzen hatte, eine bakterielle Besiedelung hatte, auf die sich dann ein Pilz gesetzt hat und die jetzt wieder aufflammt?
Hab ich mir nur eben so überlegt weil meine Brustwarzen, jetzt auch schon wieder in Mitleidenschaft gezogen sind und ich auch bei beiden Kindern im Wochenbett wunde Brustwarzen hatte, die trotz korrektem Anlegen (hatte auch eine Stillberaterin) und sämtlichen Hausmitteln, sofort mit Antibiotika verschwanden.
Gibt es denn einen Zusammenhang zwischen wunden Brustwarzen und Keimbesiedelung?
Fällt mir halt eben auf das ich dass eigentlich immer erst bei oder nach einem Milchstau/ einer Brustentzündung bekommen habe ohne ersichtlichen Grund.
Wo genau liegt denn die Trennung zwischen Milchstau und Brustentzündung?
Grüße Mima
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