Känguru-Fragen

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Vasilissa
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Känguru-Fragen

Beitrag von Vasilissa »

Also, siet meiner Trageberatung trage ich meine Tochter ganz gerne auch im Känguru. Aber ganz einfach ist das nicht. Ich habe die Tragepuppe meiner Trageberaterin noch da zum üben, da klappt es eigentlich immer ganz gut. Das Ding hat halt kein Eigenleben :wink:

Mit meiner Tochter gibt es so ein paar Punkte, die immer mal wieder Probleme machen:

Beutelchen: Meine Tochter neigt dazu, sich beim Einbinden und manchmal auch später wenn sie eingebunden ist durchzustrecken und dadurch den Beutel zu zerstören. Gibt es Tricks, wie man mit einem Zappekind den Beutel beim Binden gut hinkriegt? Und darf es überhaupt passieren, dass der Beutel später noch unter ihren Bewegungen leidet, oder leigt das "einfach" noch daran, dass mir das Festziehen noch nicht immer so richtig gut gelingt?

Festziehen/Schulterstränge: Ja, das Festziehen. Kopfkante geht noch problemlos, dann beim strähnchenweise festziehen hab ich oft das Gefühl, dass nicht so richtig was nachkommt bzw ich mir einfach schwer tu, da noch Tuch nach vorn zu holen. Kann das daran liegen, wie die Schulterstränge liegen und kann man an der Stelle nachbessern, oder gibt es andere Anregungen?

Höhe der Kopfkante: Die Kopkante ist noch so eine ganz eigene Sache. Meine Tochter mag es im wachen Zustand einfach gar nicht, wenn etwas über ihren Nacken hochgezogen wird. Ich mach den Beutel aber brav immer groß genug, dass die Kopfkante an sich drüber gehen würde, wiel zum Schlafen wäre das ja sinnvoll. Wobei sie sich auch da oft geng gegen hoch gezogene Tuchkanten wehrt.
Das erschwert natürlich auch irgendwie das Festziehen und ich hab dann auch erstmal immer einen lockerere Tuchwulst am Nacken des Babys. Ich bin etwas ratlos, was ich da tun soll. So weiter machen? Doch die Kopfkante tiefer verlaufen lassen (kann man beim Kämguru auch mit einem Spucktuch tricksen, wenn es dann im Schlaf nötig ist, oder sind da die Seitenstänge nicht so geeignet?), damit ich das Tuch insgesamt wenigstens fester gezogen bekomme?
Wach hat sie eine sehr gute Kopfkontrolle.

Ich glaub, das waren erstmal die größeren Punkte, vielleicht fällt mir noch mehr ein...
Vasilissa, Baujahr 1986 mit großer Schnucke (*08/13) und kleiner Biene (*06/15).
frau schneider
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Re: Känguru-Fragen

Beitrag von frau schneider »

hallo vasilissa,
Vasilissa hat geschrieben:Das Ding hat halt kein Eigenleben
wie wahr :wink:
Vasilissa hat geschrieben:Beutelchen: Meine Tochter neigt dazu, sich beim Einbinden und manchmal auch später wenn sie eingebunden ist durchzustrecken und dadurch den Beutel zu zerstören. Gibt es Tricks, wie man mit einem Zappekind den Beutel beim Binden gut hinkriegt? Und darf es überhaupt passieren, dass der Beutel später noch unter ihren Bewegungen leidet, oder leigt das "einfach" noch daran, dass mir das Festziehen noch nicht immer so richtig gut gelingt?
viele babys zappeln beim einbinden. oft dauert es ihnen anfangs einfach zu lange. da ist rettung in sicht, sobald du zügiger binden kannst. aber das ist natürlich gerade wenig hilfreich.
ich finde, es erleichtert das binden, wenn ich mein baby mit der linken hand am oberschenkel rechts halte. dabei stützt mein unterarm schräg den rücken und ich kann sowohl baby als auch tuch(beutel) an ort und stelle fixieren. dabei achte ich darauf, dass mein baby möglichst gut angehockt ist. habe ich die tuchbahnen zum festziehen vorbereitet, richte ich nochmal den beutel (also schön zwischen unsere bäuche nach oben, gut anhocken) und straffe die pokante gleich schon etwas. und dann ziehe ich fest. die stränge sollen von hinten nach vorne über die beinchen und über den tuchbeutel unter den popo laufen.
wenn dein baby später ordentlich rumhopst, kann das auch einen wirklich guten beutel und ein festes känguru in bewegung bringen. aber je fester es ist, desto schwieriger ist das natürlich für dein baby :wink:
manchmal macht es auch sinn, das baby erstmal zügig einzubinden und später nochmal gewissenhaft nachzuziehen.
Vasilissa hat geschrieben:Festziehen/Schulterstränge: Ja, das Festziehen. Kopfkante geht noch problemlos, dann beim strähnchenweise festziehen hab ich oft das Gefühl, dass nicht so richtig was nachkommt bzw ich mir einfach schwer tu, da noch Tuch nach vorn zu holen. Kann das daran liegen, wie die Schulterstränge liegen und kann man an der Stelle nachbessern, oder gibt es andere Anregungen?
wichtig ist, dass du den strang, der unten liegt (also direkt auf deinem rücken) zuerst festziehst. wenn du beim festziehen in bewegung bist und deine schulter nach hinten kreisen lässt, wirkt das wie ein förderband auf das tt.
Vasilissa hat geschrieben:Höhe der Kopfkante: Die Kopkante ist noch so eine ganz eigene Sache. Meine Tochter mag es im wachen Zustand einfach gar nicht, wenn etwas über ihren Nacken hochgezogen wird. Ich mach den Beutel aber brav immer groß genug, dass die Kopfkante an sich drüber gehen würde, wiel zum Schlafen wäre das ja sinnvoll. Wobei sie sich auch da oft geng gegen hoch gezogene Tuchkanten wehrt.
Das erschwert natürlich auch irgendwie das Festziehen und ich hab dann auch erstmal immer einen lockerere Tuchwulst am Nacken des Babys. Ich bin etwas ratlos, was ich da tun soll. So weiter machen? Doch die Kopfkante tiefer verlaufen lassen (kann man beim Kämguru auch mit einem Spucktuch tricksen, wenn es dann im Schlaf nötig ist, oder sind da die Seitenstänge nicht so geeignet?), damit ich das Tuch insgesamt wenigstens fester gezogen bekomme?
Wach hat sie eine sehr gute Kopfkontrolle.
du kannst die kopfkante zum festziehen natürlich in den nacken schieben, aber eben so vorbereitet, dass sie dann im bedarfsfall bis einen finger über die ohren reicht. nachdem meist die kopfkante am schwierigsten festzukriegen ist, darfst du das tt dann ganz normal festziehen (im nacken), schau mal, ob es dann hochgezogen passt :wink:

glg vom see
frau schneider
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