ich hoffe, hier gibt es ähnliche Erfahrungen. Falls es einen Thread hierzu bereits gibt, bitte einfach Link schicken.
Unser Sohn wird im Januar am Kopf operiert, da ist er 6 Monate alt. Die OP wird ca. 2 1/2 Stunden dauern, so wie ich mitbekommen habe, dürfen wir allerdings 4 Stunden vor und 4 Stunden nach der Narkose nicht stillen (und dann je nachdem, wie lange er ggf. nicht möchte). Jetzt stellt sich mir die Frage, wie das dann alles laufen soll... Ich dachte mir, ich würde mindestens 4 x pumpen, also quasi alle 2 Stunden. Wenn ich das richtig hier mitgelesen habe, könnte ich die abgepumpte Milch dann auch bei Zimmertemperatur verfüttern...? Da er nach dem Eingriff nur auf dem Hinterkopf gelagert werden soll - welche Stillposition sollte ich wählen? Außer ich über ihm (also 4-Füßler-Stand) würde er ja immer mit dem Köpfchen auf der Seite liegen. Und ob das halt wegen der Verkabelung so geht mit 4-Füßler-Stand, bezweifele ich noch...
Hat hier jemand Erfahrung damit? Das mit dem vor der Narkose 4 Stunden nicht stillen, wird auch sehr schwer, zumindest falls sich an seinem Trinkverhalten bis Januar nichts ändert... Er trinkt bisweilen mehrfach stündlich momentan.
Und dann noch an die Stillberaterinnen: was denkt ihr, wäre es besser, schon vor der OP mit Beikost zu starten? Ich hatte ursprünglich vor, 6 Monate voll zu stillen (außer natürlich, er zeigt vorher ausgeprägte Beikostreife). Jetzt frage ich mich aber, ob ich nicht ggf. doch bereits diesen Monat mit hochkalorischer Beikost starten sollte, damit er zur OP noch ein bisschen "kräftiger" ist. Mit jetzt 5 Monaten ist er 68 cm groß und wiegt 6.810 g.
Oh Mann, ich weiß, dass sich bis Januar noch einiges ändern kann, aber dieses Thema ist so verzwickt und so belastend schon die ganze Zeit. Habe auch schon im Schlaf-Forum gepostet - er schläft nämlich eigentlich immer bei mir, das wird nach der OP wegen der Lagerung allerdings etwas schwierig. Ich möchte eben gut vorbereitet in diese Situation gehen, wenn ich es eh nicht ändern kann...
Danke schonmal.
