Nächtlicher "Unfall" mit der Brust

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Carraluma
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Re: Nächtlicher "Unfall" mit der Brust

Beitrag von Carraluma »

Also unter Beikostempfehlung habe ich keine passende Antwort gefunden. Meine Frage betrifft eher die Milchproduktion. Wenn man Z.B. nach einem Jahr Elternzeit tagsüber auf Arbeit weg ist und nur noch abends, nachts und evtl früh stillen kann, ist die Wahrscheinlichkeit dann hoch, dass die Milch bald weg ist? Vor allem, falls das Kind dann nachts doch seltener stillen sollte? Wie ist das dann mit LZS? Ich dachte, dass normalerweise solange Milch kommt, wie das Kind nachfragt, auch wenn das bei Kleinkindern dann evtl. seltener ist? Oder nuckeln die dann meist eher trocken?
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Mondenkind
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Re: Nächtlicher "Unfall" mit der Brust

Beitrag von Mondenkind »

Entschuldigung, dann hab ich Dich falsch verstanden.

Bei etablierter Laktation, also wenn man schon lange stillt, ist das in aller Regel kein Problem, wenn nicht mehr so häufig nachgefordert wird. Wie oft gestillt werden muss, damit Milch nachkommt, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Ich kenne Frauen, die stillen einmal am Tag, andere müssen häufiger stillen, um Milch zu haben. Ich habe oft Pausen von 36 Stunden dazwischen und keine Probleme mit der Milchbildung, für andere Frauen könnte das eine zu lange Pause sein. Wenn man abends, nachts und morgens stillt, also so 3-6x am Tag, ist das aber in den allerallermeisten Fällen ausreichend zum aufrecht erhalten der Milchbildung. Wichtig ist halt, dass man dann auch losgelöst von Mahlzeiten stillt, also nicht "jetzt gibts gleich Abendessen, jetzt wird nicht gestillt", sondern stillen, wenn es gefordert wird (sofern es grad geht).

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Re: Nächtlicher "Unfall" mit der Brust

Beitrag von Sabina »

DAS hat bei mir beim Grossen leider nicht geklappt. Nach sechs Monaten musste ich am Tag ganz auf Beikost umstellen, da ich nach sieben Monaten wieder zwei Tage zur Arbeit musste (leider gibt es bei uns keine Elternzeit, nur 14 Wochen bezahlten Mutterschaftsurlaub). Ich wollte nachts und je einmal morgens und abends weiter stillen, hatte aber einfach keine Milch mehr. Für mich war das nicht wahnsinnig schlimm aber ich finde, dass Kinderärzte und Gynäkologen unbedingt darauf hinweisen sollten, dass es so laufen kann...
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Re: Nächtlicher "Unfall" mit der Brust

Beitrag von Sabina »

Und, Mondenkind, das sollte keine Kritik an dir, deinem Post oder deiner Arbeit sein! Ist mir nur grad zum Thema noch eingefallen.
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Carraluma
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Re: Nächtlicher "Unfall" mit der Brust

Beitrag von Carraluma »

Vielen Dank, Mondenkind,
ja, das beantwortet meine Frage. Irgendwie liest man seltener was davon, wie es nach dem ersten Jahr weiter geht mit Stillen.
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Re: Nächtlicher

Beitrag von Mondenkind »

Sabina hat geschrieben:Und, Mondenkind, das sollte keine Kritik an dir, deinem Post oder deiner Arbeit sein! Ist mir nur grad zum Thema noch eingefallen.
Hab ich auch nicht so verstanden. Ist bei Euch ja aber auch eine andere Situation gewesen- 14 Wochen und 1 Jahr ist ja ein himmelweiter Unterschied.
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Re: Nächtlicher "Unfall" mit der Brust

Beitrag von Sabina »

Ja, das stimmt. Waren aber sechs Monate Stillzeit. Ich (und Söhnchen) hatten das Glück finanziell so gut gebettet zu sein, dass wir uns knapp vier Monate unbezahlten Urlaub ohne Mühe leisten konnten. Das können leider nicht alle in meinem Bekanntenkreis und stillen dann reihenweise nach 14-16 Wochen ab. Doofe Schweizer Familienpolitik...
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