Vigantoletten Stillkind und Mutter

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Crystal
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Vigantoletten Stillkind und Mutter

Beitrag von Crystal »

Hallo,

meine Frage richtet sich hauptsächlich an die Stillberaterinnen unter Euch.

Meine Kleine (9 Wochen) bekommt auf Grund der düsteren Jahreszeit bis zum Frühjahr Vigantoletten. Dazu möchte ich auch hier keine Diskussion anfangen. Ich habe jedoch eine Frage dazu. Wenn die Kleine jetzt 1 Tablette täglich bekommt und ich würde auch täglich eine nehmen, bekommt die Maus dann eine Art Überdosierung? Ist das bei Vitamin D möglich? Wenn ja, wie können wir meine Dosis und ihre miteinander vereinbaren? Jeder nur eine halbe Tablette am Tag? Achso, die Maus wird vollgestillt. Unseren Arzt sehen wir erst Ende nächster Woche wieder, daher frag ich lieber vorab.

Vielen lieben Dank im Voraus :-D :piepmatz:
LG Crystal mit Kind '13
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Katha
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Re: Vigantoletten Stillkind und Mutter

Beitrag von Katha »

Falls Du einen Mangel hast (wurde das abgeklärt), ist das möglich
Guck mal hier http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... =Vitamin+D
Es gibt im Forum seeeeeehr viele weitere VitD Threads ;)
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]

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jusl
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Re: Vigantoletten Stillkind und Mutter

Beitrag von jusl »

Wenn die Kleine jetzt 1 Tablette täglich bekommt und ich würde auch täglich eine nehmen, bekommt die Maus dann eine Art Überdosierung?
Nein. Die Empfehlung ist da eindeutig:
Das Baby sollte weiterhin in der üblichen Dosierung sein VitD bekommen, auch wenn die Mutter selbst Vit D substituiert. Überdosierungen sind bei Deinem geplanten Einnahmeschema nicht zu befürchten. Auf jeden Fall kannst Du ganz in Ruhe demnächst Deinen Arzt dazu befragen, denn KURZFRISTIG ändert die Einnahme von VitD sowieso NICHTS am Nährstoffstatus der Beteiligten. Das funktioniert bei VitD nur auf lange Sicht.

In der „Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit", Spielmann/Schaefer, 6. Auflage 2001, steht dazu:

„Vitamine, Mineralien, Spurenelemente sollen und dürfen bei echten Mangelzuständen der Mutter substituiert werden. Das gilt für das Eisen ebenso wie für eventuell indizierte Vitamin-D-Präparate (z.B. Calcitriol; z.B. Decostriol). Solche Anwendungen - dies betrifft auch Fluorid zur Zahnprophylaxe - erfordern jedoch keine Reduzierung der Säuglingsdosis, falls dieser ebenfalls (direkt) behandelt wird".

LG
Julia
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Katha
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Re: Vigantoletten Stillkind und Mutter

Beitrag von Katha »

Nochmal neugierig reinschleich:
Ich hab die Passage aus dem Schäfer/Spielmann damalsso verstanden, dass aber eben abgeklärt sein sollte, dass eine Substitution nötig ist.
Oder lese ich Deine Antwort richtig, Julia, dass die 500i.E. aus den Vigantoletten so niedrig sind, dass es keine Rolle spielt?
Katha mit dem Hasen *01/2012
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jusl
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Re: Vigantoletten Stillkind und Mutter

Beitrag von jusl »

Oder lese ich Deine Antwort richtig, Julia, dass die 500i.E. aus den Vigantoletten so niedrig sind, dass es keine Rolle spielt?
Richtig. Die Dosierung einer VitD-Tablette entspricht ungefähr dem VitD-Gehalt eines halben Lachssteaks. So lange niemand eine VitD-Überdosierung bei seinem Stillbaby befürchtet, weil er 3 Lachssteaks pro Woche gegessen hat, braucht sich auch niemand über Überdosierung durch die tägliche Einnahme einer Vigantolette zu sorgen.
Zum Vergleich: An einem sonnigen Tag am Badesee bildet man über die Haut so viel VitD wie durch die Einnahme von rund 30(!) Tabletten - und hierbei macht sich ja auch niemand ums Stillkind Sorgen. ;-)
Hinsichtlich Überdosierung kann fürs Schema "Mama eine Tablette, Baby eine Tablette" also wirklich komplett Entwarnung gegeben werden.

LG
Julia
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Crystal
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Re: Vigantoletten Stillkind und Mutter

Beitrag von Crystal »

Lieben Dank Julia!
LG Crystal mit Kind '13
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