ich bin etwas mit den Nerven runter und suche in einem lieben Forum Rat / Tipps.
Meine Tochter ist 16 Wochen alt (4 Monate). Sie war noch nie eine passionierte Schläferin, ist viel wach und agil. Weint aber auch oft in den Wachphasen. Das ist allerdings ein anderes Thema. Sie schläft bei mir im Bett. Seit ca. 2 Wochen versuche ich, ein bisschen Rhythmus in den Tag zu bringen, sprich sie abends durch ein gewohntes Ritual (baden, massieren, lesen, stillen) zum einschlafen zu bewegen.
Ich bin alleinerziehend und habe keine Unterstützung. Momentan kann ich nicht mal Nachts etwas Kraft schöpfen. Tagsüber schläft die Maus nur im Tuch, ich muss dabei aber in Bewegung bleiben.
Seit ca. 2 Wochen schläft sie nachts NUR noch mit der Brustwarze im Mund. Das heißt, ich bringe sie wie üblich zum Einschlafen mit Stillen, lege sie dann ab...und sie sucht sofort nach der Brust. Dann benötige ich wieder 20-30 Min. bis sie schläft, und ich einen neuen Versuch starten kann. Oft habe ich dann einfach den Tag mit ihr beendet, aber ich habe nur diese Abendstunden, um mal etwas auf die Reihe zu bekommen (möchte auch gern mal ein paar Minuten für mich haben).
Dieses Einschlafstillen-Ablegen-Aufwachen-Einschlafstillen geht teilweise stundenlang. Gestern habe ich es um 5 Uhr morgens aufgegeben. Da war meine Maus auch schon ganz weinerlich
Mir ist es auch schon ein paar Mal gelungen, dass sie nach dem hinlegen weitergeschlafen hat, dann wird sie allerdings nach ca. 20-30 Minuten wach und fängt an zu suchen (was dann im Weinen endet, wenn es nicht erfolgreich ist).
Leider bin ich schon richtig genervt nachts und mir tut es dann unheimlich leid, dass ich nicht mehr Geduld mit ihr habe. Dann sitze ich da und heule nachts.
Ich kann mir vorstellen, dass es entwicklungstechnischen Sinn macht, dass sie nur noch an mir dran schläft. Aber ich kann es ihr nicht immer geben. Ich versuche es, aber wie lange dauert das denn noch (weiß natürlich niemand!) Ich habe nicht die Nerven, immer in der Liegeposition zu schlafen, damit sie sich selbst an und andockt. Meine Brust wird auch teilweise wund, von den nicht ganz korrekten "Stellungen".
Ich komme selbst auf ca. 3-4 Stunden Schlaf die Nacht, tagsüber zu keinem.
Schnuller hat sie nie genommen, ich habe ihn ihr auch nicht aufgezwungen.
Nun bekomme ich aus meiner Umgebung zu hören, dass ich sie bereits "verwöhnt" hätte und ich zusehen muss, wie ich das wieder ausbügle. Ich glaube nicht so richtig daran, trotzdem habe ich manchmal dieses schlechtes Gefühl, dass meine Tochter mich quasi "in der Hand hat" und ich damit quasi "versagt" habe
Der Kinderarzt sagt, sie müsse lernen, sich selbst zu regulieren. Auch das habe ich dann wohl nicht hinbekommen.
Vielleicht hat eine von euch einen lieben Tipp. Sorry, wenn der Text etwas konfus ist, ich bin sehr übermüdet.
Alles Gute!
Das Lavendelfeld