es geht auch bei mir mal wieder um Arbeiten und Stillen
Meine Kleine ist jetzt ein halbes Jahr geworden und ich hätte nie gedacht das ich so viel Freude am Stillen entwickeln würde. Wir genießen es beide sehr. Mit 5,5 Monaten hat sie uns recht deutlich signalisiert das sie gerne essen möchte. Ich hatte dann mit Brei angefangen den sie Anfangs auch recht begeistert probiert hat, ein paar Löffel gingen immer gut. Inzwischen ist es so das sie auf Brei nicht wirklich Lust zu haben scheint, die Kartoffeln und Möhren als Stücke gedünstet sind viel interessanter
An sich finde ich das toll, von mir aus braucht sie gar keinen Brei essen, nur bin ich leider nur noch bis Ende des Jahres mit ihr zu Hause. Ab Januar fange ich an mit arbeiten und mein Mann wird die Kleine bis Ende März betreuen. Ab April sind wir dann beide arbeiten und sie geht in die Krippe.
Meine Arbeitswoche ist so gestaltet das ich 4 Tage voll arbeite, d.h. ich bin bis zu 10 h außer Haus. Da ich im Op arbeite kann ich leider auch nicht abpumpen während der Arbeitszeit.
Nun mache ich mir wirklich Gedanken wie alles ab Januar laufen soll und wäre über ein paar Tipps sehr dankbar!
- Ist es realistisch das sie die 10 h ohne Milch auskommt auch wenn sie bis dahin immer noch sehr wenig essen sollte? Ich würde versuchen jetzt immer abends einen kleinen Vorrat abzupumpen, so dass mein Mann dann zumindest eine Mahlzeit für den Tag hat. Reicht das? (ich habe die Lansinoh Handpumpe und mehr als 30-40 ml abends bekomme ich im Moment nicht hin)
- Wie bekomme ich es hin das ich auf Arbeit nicht platze? Ich würde versuchen das Stillen tagsüber so gut es eben geht bis Januar mit Essen zu "ersetzen". Funktioniert das dann so das tagsüber automatisch weniger Milch produziert wird? Was mache ich wenn sie noch nicht viel ist und die Produktion tagsüber noch recht viel ist. Ist es sinnvoll Ausstreichen zu üben um dann vielleicht tagsüber mal schnell auf der Toilette im OP den Überschuss loszuwerden?
- Wenn ich die restlichen 3 Tage der Woche zu Hause bin kann ich dann ganz normal nach Bedarf stillen oder habe ich dann auf Arbeit wieder mehr Probleme durch die Mehrproduktion?
Eigentlich wollte ich alles sehr entspannt angehen, aber jetzt wo die Zeit näher rückt merke ich doch das ich innerlich einen Druck aufbaue und mir wünsche das sie tagsüber gut isst. Das will ich eigentlich gar nicht, den Druck meine ich.
- Vielleicht noch zu uns: Wir stillen tagsüber (was den Zeitraum von den 10 h betrifft) bestimmt noch 4-5 mal, u.a. auch zum Einschlafen. Aber zum Einschlafen werden mein Mann und die Kleine schon ihren Weg finden.
Liebe Grüße
Anja