Frage zum Stillen und Schlafen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Kröte
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Re: Frage zum Stillen und Schlafen

Beitrag von Kröte »

Statt des gebrüll und fingernuckeln oder schaukeln würde ich direkt stillen und gut. Hab mal gelesen wenn sie unentspannt einschlafen wachen sie sich beim schlafphasenwechsel wieder auf.
Hier wird immer noch einschlafgestillt, die Dame war immer ein brustjunkie und hat weder Flasche noch schnulli noch Papa je akzeptiert. Trotzdem schläft sie mittlerweile durch bzw sucht nachts meine Hand und wacht gar nicht auf.

Kannst du das beistellbett nicht an deins schieben dann ist er näher bei dir... Hab unser kinderbett an meiner Seite auf betthöhe sie ist noch nie ansatzweise rausgeflogen obwohl sie läuft. Bis sie sich hochgezogen hat bin ich wach oder längst da
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Pepe13
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Re: Frage zum Stillen und Schlafen

Beitrag von Pepe13 »

Wie hast du denn das Bett stehen? Eine Bettseite ist doch durch das Beistellbett gesichert. Ich gebe daher nachts ab dem ersten Aufwachen nur die rechte Brust. So kann mein Kleiner einfach andocken und wir schlafen nebeneinander weiter. Meist schlaf ich fast sofort nach dem Andocken wieder ein. Am frühen Morgen gibt's dann die Linke Seite.
viele Grüsse von Pepe mit

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deidamaus
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Re: Frage zum Stillen und Schlafen

Beitrag von deidamaus »

Du kannst beide Seiten stillen ohne dich unzudrehen. Probier es mal.

Meine drei schliefen bzw. schlafen alle in dem Alter nur max. zwei Stunden am Stück. was mir hilft: Kind im eigenen Bett liegen lassen, beim Stillen wieder einschlafen und immer zuerst Stillen anbieten. Aufstehen ist nachts nur zum Pipi machen drinne.

Deine Milch reicht bestimmt. Stille einfach nach Bedarf weiter, die Milchproduktion passt sich an. Du kannst dich glücklich schätzen, wenn er beim Stillen so leicht einschläft. Stell dir mal vor, du müsstest ihn eine Stunde rumtragen... Das ist ganz normal und irgendwann schlafen alle Kinder ohne Mumi im eigenen Bett durch.

Bis Januar ist auch noch viel Zeit, warte einfach ab.

LG
Deidamaus
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Käthe
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Re: Frage zum Stillen und Schlafen

Beitrag von Käthe »

Uns gehts ähnlich, und das eigentlich seit Anfang des Jahres... Wenn er mal mehr als 2h am Stück schläft, dann ist das schon ein Fest. Ich würd das fast nicht mehr ins Stillforum sondern ins Schlafforum schieben und ich selbst hab mal einen ähnlichen Thread gestartet ;)

Man hört oft, du musst abstillen, dann schläft er durch. Ja, das kann sein. Oder auch nicht und dann hab ich keine Brust mehr zum Einschläfern...

Und du hast Recht, man versucht immer irgendeine Ursache zu finden, Zähne, Erkältung, Schub... am Ende ist es egal, aber man hat was zum Festklammern. Wir haben jetzt das Kinderbett ans Elternbett angebaut (vorher lag er einfach direkt mit bei uns im Bett, das wurde mir aber zu eng) und nun ist es eeetwas umständlicher mit der Stillerei, bzw. lieg ich dabei nicht mehr so bequem, weil ich irgendwie bisschen auf Holz liege. Aber egal. Jedenfalls bevor ich irgendwas anderes versuche, hat das Kind beim Aufwachen die Brust im Mund. Das mach ich wirklich im Halbschlaf. Wenn er danach noch weint, versuch ich ihn mir auf den Bauch zu legen und ihn so zu beruhigen und wenn er tieef schläft (und ich wieder wach werde ;) ) roll ich ihn runter. Aufstehen und rumtragen hatten wir in den letzten 4 Monaten vielleicht zweimal, weil es gar nicht ging.

Ich wünsch dir einfach ganz viel Kraft - Du bist jedenfalls nicht allein!
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Lilyanne
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Re: Frage zum Stillen und Schlafen

Beitrag von Lilyanne »

Also, noch einmal danke für Eure Erfahrungen. Es ist zwar nur ein schwacher Trost, aber immerhin...

Das Beistellbett steht direkt an meinem Bett und ist mit einem Netz überspannt, weil das Kind sich auch im Schlafsack hinstellen kann. Und das auch gern mal mitten in der Nacht versucht. Wenn er aufwacht, brüllt er meist nicht, sondern krabbelt munter zu mir und meckert dann, wenn die Milchbar noch nicht bereit ist. Je nachdem, wann er das letzte Mal gestillt wurde, bekommt er sofort die Brust und schläft meist gut weiter oder aber erst einmal den Finger. Letzteres, wenn er schon nach sehr kurzer Zeit wieder aufwacht. Denn dann ist er meist nicht hungrig und beißt manchmal. Aufstehen und umhertragen tue ich ihn nur, wenn er trotz Stillen einfach nicht mehr einschläft. Kommt nicht jede Nacht vor, aber doch öfter mal. Meist, wenn er zahnt oder erkältet ist, in den letzten Tagen weniger.

Wenn ich rechts stille, kann ich einfach liegenbleiben und schlafe manchmal auch dabei ein. Da ist die Bettseite durch das Beistellbett gesichert. Wenn ich links stille, muss ich nach dem Stillen wieder auf Leos andere Seite, sonst könnte er auf den Boden rollen (mein Mann ist dienstlich oft unterwegs und schläft oft nicht bei uns). Ich habe schon mehrfach versucht, ihm auf der rechten Seite liegend die linke Brust zu geben, verrenke mich aber zu sehr bzw. muss mich stark abstützen, was mir nachts zu anstrengend ist.

Was das Schlafverhalten der anderen bekannten Kinder angeht: Ich denke nicht, dass da alle lügen. Allerdings bekommen bzw. bekamen tatsächlich die meisten Kinder in Leos Alter bereits das Fläschchen. Der "Druck" kommt hier eher von der älteren Generation: "Ihr hättet ihm eben von Anfang an einen ordentlichen Schlafrhythmus angewöhnen müssen." "Früher haben die Kinder in dem Alter aber längst durchgeschlafen." etc. :roll:
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Pepe13
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Re: Frage zum Stillen und Schlafen

Beitrag von Pepe13 »

Bei meiner Tochter hatten wir kein Beistellbett, sie hat einfach neben mir geschlafen und ich habe eine Sperrholzplatte als Rausfallschutz zwischen Matraze u Bettrahmen gesteckt. Vielleicht wäre das plus dicke Isomatte am Boden was für die leere Betthälfte?
Grundsätzlich hilft es mir beim Thema Schlaf, Stillen... Mir Während solcher Durststrecken zu sagen, warum ich auf diese Weise auf mein Kind eingehen möchte. Ich lese z. B. Immer mal wieder in "Schlafen & Wachen" rein, gucke hier oder bei den Rabeneltern was es zum Thema zu lesen gibt.
Außerdem ist man doch auch nicht "gegen" einen gesunden Schlafrhythmus, sobald man familienbettet und stillt. Manche Kinder entwickeln früh einen sozialverträglichen Rhythmus oder lassen sich leicht "lenken", andere brauchen länger. Ich denke, dass hat auch viel mit dem Temperament des Kindes zu tun.
viele Grüsse von Pepe mit

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Re: Frage zum Stillen und Schlafen

Beitrag von LaOvejaNegra »

Es ist ja auch immer die Frage, inwieweit du in seinen eigenen Schlafrhythmus eingreifen willst. Ich kenne viele Eltern, die da ganz schön dran gedreht haben. Aber: es wird ja auch besser. Schlaf ist ja auch ein Reifungsprozess, der sehr individuell verläuft.

Und zum Rausfallen: wir haben unsere Matratzen und Lattenroste auf dem Boden, die Kinder haben das schnell gelernt, wie sie da raus kommen. Sonst haben wir an den Seiten noch Bettgitter, die man unter die Matratze stecken kann.
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ursa
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Re: Frage zum Stillen und Schlafen

Beitrag von ursa »

meiner - inzwischen 8 Monate - wird auch seit 4 oder 5 Monaten einschlafgestillt (vorher einschlafgetragen) und mittlerweile schläft er auch nur noch so 2-3 h am Stück (vorher waren es auch schonmal 5)
schläft in seinem Beistellbett beim Stillen ein und wird dann nachts (also eher so wenn wir ins Bett gehen) beim ersten Aufwachen zu uns geholt...manchmal habe ich auch schon gedacht: wenn er nur mit Brust einschläft, wacht er eben schneller wieder auf, wenn er merkt das die Brust nicht mehr da ist; aber Nuckel und Fläschen nimmt er nicht mehr, also gehts wohl vorerst nur so
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honigtopf2010
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Re: Frage zum Stillen und Schlafen

Beitrag von honigtopf2010 »

Liebe Lilyanne,

'bekommen bereits das Fläschchen' klingt wie ein zwingend notwendiger Entwicklungsschritt. Das ist es nicht. So wie du es machst, ist es völlig ok. Das Problem ist, dass es für dich zurzeit einfach belastend ist. Und das ist schon schwierig. Denn dir soll es ja auch gut gehen. Es gibt bspw. Methoden zum nächtlichen Abstillen (tags stillst du dann weiter) jedoch ist dein Kind dafür einfach noch zu klein, da diese auch eine gewisse Einsichtsfähigkeit voraus setzen. Ich finde es auch gut, dass du ihn ruhig mal Nuckeln lässt und so überbrücken kannst. Wie wäre es mit einem Rausfallschutz auf der anderen Seite? Ist ja nicht für ewig!
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Re: Frage zum Stillen und Schlafen

Beitrag von Lilyanne »

Danke noch einmal für Euren Zuspruch und die Tipps. Wir werden uns am Wochenende mal um einen Rausfallschutz für die andere Seite kümmern. Ans Fußende hatten wir schon einen Schrank geschoben, vor meinem Nachttisch über dem Beistellbett klemmt ein riesiges Schneidebrett aus der Küche, am unteren Ende steht ein Stuhl, gesichert mit eigens zu diesem Zweck gepackten schweren Bücherkisten - unser Schlafzimmer sieht seltsam aus. Naja, für ein paar Monate wird es gehen. Nachts abstillen möchte ich nicht, Leo stillt doch so gern und ich möchte ihm (und mir) das nicht wegnehmen. Und dann am Ende vielleicht feststellen, dass er trotzdem ständig aufwacht. Ich hatte ja auch Sorge, dass er nicht satt wird. Dagegen spricht allerdings, dass er tagsüber nicht so oft will. Da würde er ja auch drängeln, wenn er Hunger hätte, oder? Ich hoffe trotzdem inständig, dass die Schlafphasen bald länger werden... :roll:
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