Meine Frage ist halb "Beikost" halb Stillen, aber weil mir der Stillpart mehr am Herzen liegt, poste ich hier.
Mein Sohn ist fast 7 Monate alt und wir hatten bis auf zwei Milchstaus und wunder Brustwarzen ganz am Anfang einen tollen Stillstart. Mit der Beikost habe ich mit 5 Monaten angefangen - er ist unser zweites Kind und als er mir beim Familienmittagessen Nudeln vom Teller geklaut und aufgegessen hat, dachte ich mir, dass wir es riskieren können.
Beikost ist auch wirklich kein Problem. Er mag alles mögliche, meistens gibt es selbst gekochtes, ca. 2 Mal die Woche ein Gläschen. Seit er 6 Monate ist, isst er abends einen Vollmilchbrei aus Getreideflocken, Vollmilch und Obstmus. Den liebt er. Weiche Obststückchen isst er schon selber mal zwischendurch und wenn wir Frühstücken bekommt er eine Mini Reiswaffel zum Kauen in die Hand. Soweit also alles gut.
Unser Tag sieht bezüglich des Essens so aus:
Zwischen 6 und 7 Uhr Stillen.
Gegen halb zehn stillen zum Vormittagsschlaf.
Zwischen halb eins und eins gemeinsames Mittagessen
Gegen 16 Uhr stillen
Zwischen 18 Uhr und 18 Uhr 30 Abendbrei
Danach Stillen zum Einschlafen.
Nachts 2-3 Mal stillen.
Irgendwie weiss ich nun echt nicht, wie ich weiter machen soll. Irgendwie kommt er mir noch so klein vor und ich weiss nicht, auf welche Stillmahlzeit ich verzichten soll.
Vormittags ist unsere schönste Stillzeit. Da ist die Grosse im Kindergarten und er trinkt gemütlich und ausdauernd zum Einschlafen. Nachmittags ist es oft hektisch und er ist zu abgelenkt, um lange zu trinken, aber wenn ich die Nachmittagsmahlzeit durch Beikost ersetze, habe ich Angst, dass mir abends der Busen platzt. Denn abends zum Einschlafen trinkt er natürlich nicht so wahnsinnig viel, kurz vorher gibt es ja Brei.
Ausserdem wird er ab Januar an 2 Vormittagen von der Oma betreut, weil ich wieder arbeiten werde und ich möchte dann eigentlich immer noch eine Stillmahlzeit tagsüber erhalten.
Am liebsten wäre es mit, wenn er nachts nur noch 1 Mal stillen würde, aber das ist wahrscheinlich nur Wunschdenken, denn er schläft quasi spätestens ab Mitternacht immer bei uns im Bett, weil er dann nicht mehr in seines zurück will. Und so nah an der Quelle wird halt öfter mal angedockt....
Welche Vorschläge habt ihr? Wieviel Stillmahlzeiten sind den optimal? Abstillen will ich frühestens mit 12 Monaten, eher später, da er mit 14 Monaten einen KiTa-Platz hat und das Stillen schon bei der Grossen das Eingewöhnen leichter gemacht hat....
Liebe Dank für eure Gedanken!
Katha