Ach stimmt, an den Thread erinnere ich mich auch nochlittlesis hat geschrieben: Nach einem verzweifelten Thread (Ich kann vom Handy nicht verlinken, such mal "Abstillen mit 12 Monaten?!?) und vielen guten Ratschlägen hier, habe ich den Druck rausnehmen können. Ich habe sie dann immer und überall sofort stillen lassen, wenn sie wollte. Das hat ganz schnell dazu geführt, dass sie nicht mehr so oft und vor allem nicht mehr so rabiat gestillt hat.
Mir hat die Aussage, dass Kinder das was ihnen genommen werden soll am vehementesten einfordern, sehr geholfen.
Relativ bald hat sie tagsüber gar nicht mehr nachgefragt.
Inzwischen ist sie 16 Monate alt und stillt noch nachts. Aber auch da versuchen wir langsam auszuschleichen. Wenn sie aber das dringende Bedürfnis zeigt, darf sie auch stillen. Wir schauen inzwischen gelassen, wohin es führt...
@August: ich glaube, ein Knackpunkt ist auch das Alter an sich. Als Mama löst man sich da auch so langsam ein wenig aus der Baby-Symbiose und steckt einen neuen Rahmen ab. Und das Baby wird zum Kleinkind und weniger abhängig und hilflos. Da muss man sich erstmal wieder neu finden, in allen Beziehungsebenen. Wenn das Stillen wegen des Umfelds oder fehlender positiver LZS-Erfahrungen dann ohnehin grade ein komisches Gefühl erzeugt, empfindet man das oft als Auslöser der ganzen Misere. Es ist aber eigentlich nur ein kleines (fraglos wichtiges!) Puzzleteil der Mama-Kind-Beziehung.


