Vollstillen und arbeiten - wie organisieren?
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stella
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Vollstillen und arbeiten - wie organisieren?
Ich weiß, es ist noch zu früh, um genaue Pläne aufzustellen - mein zweites Baby kommt erst im Januar.
Trotzdem möchte ich jetzt schon einige Tipps und Erfahrungen sammeln, um mich besser drauf einstellen zu können und evtl. nach und nach auch schon benöigtes Zubehör anzuschaffen.
Es wird so sein, dass ich direkt nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gehen werde, mein Mann hat ab Geburt ein Jahr Elternzeit und kann sich dann um beide Kinder kümmern.
Bei meinem Sohn vor 7 Jahren hatte ich mir kaum Gedanken darum gemacht, ich hab noch studiert und war nach 7 Wochen wieder in der Uni. Die Zeiten konnte ich so legen, dass möglichst wenige Stillmahlzeiten ausfielen und so habe ich dann 2 -3 Mahlzeiten in der Woche mit der avent isis abgepumpt und mit den dazu passenden Flaschen gefüttert. Einen Schnuller hatte mein Sohn auch, damit er sein Saugbedürfnis auch während er betreut wurde, stillen konnte. Mit 4 Monaten hat er die Flasche (und auch Alternativen wie Löffel und Becher) verweigert, so dass meine Mutter mich dann mit Baby in die Uni begleitet habe und ich zwischendurch stillen konnte. Im nàchsten Semsester hat er dann schon recht viel Beikost gegessen und wir haben ohne Probleme etwa 2 Jahre und 8 Monate gestillt, bis er sich selbst abgestillt hat. Also alles ganz unproblematisch, ich hatte nie Stillprobleme und meine Brüste haben auch immer recht lange durchgehalten, so dass ich nie unterwegs pumpen musste.
Diesmal sieht es etwas anders aus, aber ich möchte trotzdem wieder vollstillen. Folgende Unsicherheiten habe ich noch:
Die Zeiten meiner Abwesenheit:
inzwischen bin ich Lehrerin im Referendariat. Ich habe auf 4 Tage verteilt 14 Unterrichsstunden, die Schule ist mit dem Auto 10 Minuten entfernt. Aber ich habe kaum Einfluss auf meinen Stundenplan, der Unterricht kann also durchaus schön verteilt zwischen 8 und 16 Uhr liegen und im schlechtesten Fall so, dass ich auch nicht zwischendurch nach Hause kann. Wie das aussieht, werde ichauch erst wissen, wenn ich nach dem Mutterschutz wieder zurück bin.
Dann habe ich noch einen langen Seminartag, da werde ich das Baby wohl mitnehmen. Und die viele Arbeitszeit zu Hause ist ja erst recht kein Problem, mein Mann ist ja zu Hause und Stillen kann ich dann ja nach Bedarf.
Das Pumpen :
Fand ich vor 7 Jahren sehr mühsam. Ich hab mit der avent recht wenig rausbekommen und brauchte immer viele Male, um die etwa 60- 70 ml für eine der drei Mahlzeiten zusammenzubekommen. Das war sehr stressig und diesmal werde ich ja viel mehr Mahlzeiten in der Woche brauchen. Wäre da eine elektrische Pumpe besser? Gibt es besonders empfehlenswerte Modelle?
Das Füttern:
Grundsätzlich fände ich eine stillfreundlichere Methode als die Flasche besser, kann mir diese Methoden allerdings nicht wirklich als Alltagspraktikabel vorstellen. Mein Mann möchte ja auch nicht nur zu Hause sitzen, sondern auch so Dinge wie Babyschwimmen machen, er muss das große Kind von der Schule abholen, möchte vielleicht zum Spielplatz gehen - als Stillmama alles unkompliziert, aber er raucht dann ja auch gut transportables Equipment. Wie kann man das am besten lösen ?
Die Stillpausen :
ich weiß, dass mir stillpausen zustehen, allerdings kann ich mir nicht gut vorstellen, wie sich das in der Schule umsetzen lässt. Mehr Freistunden im Stundenplan verlängern ja wieder meine Abwesenheit, Raum zum Abpumpen wird es dort nicht geben und ich müsste das ganze Pumpzeug mitschleppen und lagern. Kind vorbeibringen wird auch nicht so gut klappen, mein Mann hat dann kein Auto und ja auch noch das andere Kind zu betreuen.
Schnuller :
hat mein Sohn nie so sonderlich viel gebraucht, müsste das Baby nicht betreut werden, würde ich wohl keinen anbieten, aber macht es das nicht evtl. für meinen Mann einfacher, wenn er einen Schnuller anbieten kann?
Gibt es hier überhaupt Mamas, die so früh wieder gearbeitet haben, vielleicht sogar an der Schule? Wie habt ihr all das organisiert?
Trotzdem möchte ich jetzt schon einige Tipps und Erfahrungen sammeln, um mich besser drauf einstellen zu können und evtl. nach und nach auch schon benöigtes Zubehör anzuschaffen.
Es wird so sein, dass ich direkt nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gehen werde, mein Mann hat ab Geburt ein Jahr Elternzeit und kann sich dann um beide Kinder kümmern.
Bei meinem Sohn vor 7 Jahren hatte ich mir kaum Gedanken darum gemacht, ich hab noch studiert und war nach 7 Wochen wieder in der Uni. Die Zeiten konnte ich so legen, dass möglichst wenige Stillmahlzeiten ausfielen und so habe ich dann 2 -3 Mahlzeiten in der Woche mit der avent isis abgepumpt und mit den dazu passenden Flaschen gefüttert. Einen Schnuller hatte mein Sohn auch, damit er sein Saugbedürfnis auch während er betreut wurde, stillen konnte. Mit 4 Monaten hat er die Flasche (und auch Alternativen wie Löffel und Becher) verweigert, so dass meine Mutter mich dann mit Baby in die Uni begleitet habe und ich zwischendurch stillen konnte. Im nàchsten Semsester hat er dann schon recht viel Beikost gegessen und wir haben ohne Probleme etwa 2 Jahre und 8 Monate gestillt, bis er sich selbst abgestillt hat. Also alles ganz unproblematisch, ich hatte nie Stillprobleme und meine Brüste haben auch immer recht lange durchgehalten, so dass ich nie unterwegs pumpen musste.
Diesmal sieht es etwas anders aus, aber ich möchte trotzdem wieder vollstillen. Folgende Unsicherheiten habe ich noch:
Die Zeiten meiner Abwesenheit:
inzwischen bin ich Lehrerin im Referendariat. Ich habe auf 4 Tage verteilt 14 Unterrichsstunden, die Schule ist mit dem Auto 10 Minuten entfernt. Aber ich habe kaum Einfluss auf meinen Stundenplan, der Unterricht kann also durchaus schön verteilt zwischen 8 und 16 Uhr liegen und im schlechtesten Fall so, dass ich auch nicht zwischendurch nach Hause kann. Wie das aussieht, werde ichauch erst wissen, wenn ich nach dem Mutterschutz wieder zurück bin.
Dann habe ich noch einen langen Seminartag, da werde ich das Baby wohl mitnehmen. Und die viele Arbeitszeit zu Hause ist ja erst recht kein Problem, mein Mann ist ja zu Hause und Stillen kann ich dann ja nach Bedarf.
Das Pumpen :
Fand ich vor 7 Jahren sehr mühsam. Ich hab mit der avent recht wenig rausbekommen und brauchte immer viele Male, um die etwa 60- 70 ml für eine der drei Mahlzeiten zusammenzubekommen. Das war sehr stressig und diesmal werde ich ja viel mehr Mahlzeiten in der Woche brauchen. Wäre da eine elektrische Pumpe besser? Gibt es besonders empfehlenswerte Modelle?
Das Füttern:
Grundsätzlich fände ich eine stillfreundlichere Methode als die Flasche besser, kann mir diese Methoden allerdings nicht wirklich als Alltagspraktikabel vorstellen. Mein Mann möchte ja auch nicht nur zu Hause sitzen, sondern auch so Dinge wie Babyschwimmen machen, er muss das große Kind von der Schule abholen, möchte vielleicht zum Spielplatz gehen - als Stillmama alles unkompliziert, aber er raucht dann ja auch gut transportables Equipment. Wie kann man das am besten lösen ?
Die Stillpausen :
ich weiß, dass mir stillpausen zustehen, allerdings kann ich mir nicht gut vorstellen, wie sich das in der Schule umsetzen lässt. Mehr Freistunden im Stundenplan verlängern ja wieder meine Abwesenheit, Raum zum Abpumpen wird es dort nicht geben und ich müsste das ganze Pumpzeug mitschleppen und lagern. Kind vorbeibringen wird auch nicht so gut klappen, mein Mann hat dann kein Auto und ja auch noch das andere Kind zu betreuen.
Schnuller :
hat mein Sohn nie so sonderlich viel gebraucht, müsste das Baby nicht betreut werden, würde ich wohl keinen anbieten, aber macht es das nicht evtl. für meinen Mann einfacher, wenn er einen Schnuller anbieten kann?
Gibt es hier überhaupt Mamas, die so früh wieder gearbeitet haben, vielleicht sogar an der Schule? Wie habt ihr all das organisiert?
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mokuschka
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 159
- Registriert: 25.09.2011, 16:35
Re: Vollstillen und arbeiten - wie organisieren?
Hallo,
nach den Geburten meines 3. und 4. Kindes bin ich auch nach einigen Wochen wieder arbeiten gewesen. Mein Mann war in Elternzeit.
Gute Erfahrungen habe ich mit der elektrischen Milchpumpe von Medela (Symphony mit Doppelpumpset aus der Apotheke, auf Rezept oder 1€ je Leihtag) gemacht. Außerdem lief es mit den Medela Flaschen & Saugern "Calma" ganz gut. Der Wechsel zwischen Flasche und Brust klappte immer prima. Alle Utensilien hatte ich in mehrfacher Ausführung, so musste ich benutze Dinge nur in eine Tüt tun und konnte abends alles säubern. Ich hatte eine Extra-Tasche, in der alles verstaut war. ie Pumpe ist in einem Koffer und recht schwer. Später habe ich mit dann die Meldela-Swing (auch mit doppelpumpset) gekauft, die ist wesentlich kleiner und vor allem leiser
.
Die Zeiten meiner Abwesenheit ließen sich meist prima überbrücken, unsere Kinder hatten auch immer Beruhigungssauger. Ich war allerdings auch nur 10 Gehminuten entfernt und mein Mann konnte schnell mal mit Kind im Tuch vorbei kommen.
Ätzend fand ich das Abpumpen auch. Und ohne geeigneten Raum stelle ich mir das schwierig vor. Als sich alles etwas eingespielt hatte, war ich in 15 min fertig. Ich versuchte schon, mich an die Zeiten zu halten, die unsere KInder auch zum Trinken rauchten. Mein schickte immer eine SMS ("fertig, 120ml" oder "Umsonst warm gemacht - schläft wieder"). Ich hatte immer reichlich Milch und habe auch (zur eigenen Beruhigung) kleinere Portionen eingefroren.
Morgens vorm losgehen habe ich dann oft noch mal die Brust angeboten, obwohl die Kinder keine eindeutigen Zeichen gaben. Entweder sie tranken oder eben nicht. Oft habe ich so einmal Pumpen gespart. Und nachmittags war es keine Frage: Sofort ran an die Brust!.
Ich denke, das alles muss man ausprobieren. Es kommt doch wirklich sehr auf das Kind und seine Bedürfnisse an.
Aber es geht durchaus. Mal besser, mal schlechter ... So nach 4 Monaten hat es bei uns gut geklappt und als dann irgendwann (zwischen 8 und 13 Monat) Brei und Fingerfood dazukamen, war es überhaupt nicht mehr stressig.
Alles Gute für dich!
nach den Geburten meines 3. und 4. Kindes bin ich auch nach einigen Wochen wieder arbeiten gewesen. Mein Mann war in Elternzeit.
Gute Erfahrungen habe ich mit der elektrischen Milchpumpe von Medela (Symphony mit Doppelpumpset aus der Apotheke, auf Rezept oder 1€ je Leihtag) gemacht. Außerdem lief es mit den Medela Flaschen & Saugern "Calma" ganz gut. Der Wechsel zwischen Flasche und Brust klappte immer prima. Alle Utensilien hatte ich in mehrfacher Ausführung, so musste ich benutze Dinge nur in eine Tüt tun und konnte abends alles säubern. Ich hatte eine Extra-Tasche, in der alles verstaut war. ie Pumpe ist in einem Koffer und recht schwer. Später habe ich mit dann die Meldela-Swing (auch mit doppelpumpset) gekauft, die ist wesentlich kleiner und vor allem leiser
Die Zeiten meiner Abwesenheit ließen sich meist prima überbrücken, unsere Kinder hatten auch immer Beruhigungssauger. Ich war allerdings auch nur 10 Gehminuten entfernt und mein Mann konnte schnell mal mit Kind im Tuch vorbei kommen.
Ätzend fand ich das Abpumpen auch. Und ohne geeigneten Raum stelle ich mir das schwierig vor. Als sich alles etwas eingespielt hatte, war ich in 15 min fertig. Ich versuchte schon, mich an die Zeiten zu halten, die unsere KInder auch zum Trinken rauchten. Mein schickte immer eine SMS ("fertig, 120ml" oder "Umsonst warm gemacht - schläft wieder"). Ich hatte immer reichlich Milch und habe auch (zur eigenen Beruhigung) kleinere Portionen eingefroren.
Morgens vorm losgehen habe ich dann oft noch mal die Brust angeboten, obwohl die Kinder keine eindeutigen Zeichen gaben. Entweder sie tranken oder eben nicht. Oft habe ich so einmal Pumpen gespart. Und nachmittags war es keine Frage: Sofort ran an die Brust!.
Ich denke, das alles muss man ausprobieren. Es kommt doch wirklich sehr auf das Kind und seine Bedürfnisse an.
Aber es geht durchaus. Mal besser, mal schlechter ... So nach 4 Monaten hat es bei uns gut geklappt und als dann irgendwann (zwischen 8 und 13 Monat) Brei und Fingerfood dazukamen, war es überhaupt nicht mehr stressig.
Alles Gute für dich!
mokuschka & 4 (`96/`06/`08/`11)
- samsara
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1391
- Registriert: 20.09.2012, 23:12
- Wohnort: am Bodensee
Re: Vollstillen und arbeiten - wie organisieren?
Ich war mit Vollstillkind 2 Tage die Woche für 5-6 Stunden im Büro, den Rest habe ich in Telearbeit von daheim gearbeitet. Meine Eltern haben während der Bürotage die Betreuung übernommen.
Wir haben zum stillfreundlichen Trinken die Medela SoftCup genommen. Die haben wir sogar heute noch ab und zu in Benutzung, inzwischen ist sie mit Wasser gefüllt.
Ich habe wenn möglich schon am Vorabend die Medela-Flasche (80 ml) durch Brustausstreichen gefüllt, über Nacht in den normalen Kühlschrank gestellt und am Morgen mitgenommen. Morgens war es mir einfach zu stressig, insb. wenn man einen fixen Termin hat und dann verzweifelt versucht, die Flasche voll zu bekommen. Zudem hatten wir eine Backup-Flasche (130 ml) eingefroren bei meinen Eltern. Wenn ich aus dem Büro kam, waren die Brüste regelmäßig recht voll. Ich habe dann gleich eine Seite gestillt und unter Ausnutzung des Milchspendereflexes die andere Seite wieder in die Backup-Flasche ausgestrichen. Die wurde dann wieder eingefroren.
Ich habe auch einiges an Erfahrungsberichten zu Pumpen gelesen und hätte mir - wie mokuschka schrieb - ebenfalls die Medela Swing zugelegt, wenn das Ausstreichen bei uns nicht so hervorragend geklappt hätte. Mir war wichtig, dass sie elektrisch ist, die Swing funktioniert überdies wohl auch mit Akku, also bequem unterwegs, wenn man keine Steckdose suchen muss.
Wenn dein Mann unterwegs MuMi mitnehmen muss, könnte er die Flasche ja evtl. leicht anwärmen und bei Bedarf geben? Unser Sohn fand es nicht so wichtig, dass die Temperatur wie beim Stillen ist, er hat auch nicht-mehr-körperwarme Milch getrunken. Die Menge hat bei uns so ganz gut gepasst, der kleine Mann hat nach meinem Feierabend oft mehr gestillt und nachgeholt, was er braucht.
Wir haben zum stillfreundlichen Trinken die Medela SoftCup genommen. Die haben wir sogar heute noch ab und zu in Benutzung, inzwischen ist sie mit Wasser gefüllt.
Ich habe wenn möglich schon am Vorabend die Medela-Flasche (80 ml) durch Brustausstreichen gefüllt, über Nacht in den normalen Kühlschrank gestellt und am Morgen mitgenommen. Morgens war es mir einfach zu stressig, insb. wenn man einen fixen Termin hat und dann verzweifelt versucht, die Flasche voll zu bekommen. Zudem hatten wir eine Backup-Flasche (130 ml) eingefroren bei meinen Eltern. Wenn ich aus dem Büro kam, waren die Brüste regelmäßig recht voll. Ich habe dann gleich eine Seite gestillt und unter Ausnutzung des Milchspendereflexes die andere Seite wieder in die Backup-Flasche ausgestrichen. Die wurde dann wieder eingefroren.
Ich habe auch einiges an Erfahrungsberichten zu Pumpen gelesen und hätte mir - wie mokuschka schrieb - ebenfalls die Medela Swing zugelegt, wenn das Ausstreichen bei uns nicht so hervorragend geklappt hätte. Mir war wichtig, dass sie elektrisch ist, die Swing funktioniert überdies wohl auch mit Akku, also bequem unterwegs, wenn man keine Steckdose suchen muss.
Wenn dein Mann unterwegs MuMi mitnehmen muss, könnte er die Flasche ja evtl. leicht anwärmen und bei Bedarf geben? Unser Sohn fand es nicht so wichtig, dass die Temperatur wie beim Stillen ist, er hat auch nicht-mehr-körperwarme Milch getrunken. Die Menge hat bei uns so ganz gut gepasst, der kleine Mann hat nach meinem Feierabend oft mehr gestillt und nachgeholt, was er braucht.
Kleiner Wolf *07/2012 und Miniwolf *07/2015
- samsara
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1391
- Registriert: 20.09.2012, 23:12
- Wohnort: am Bodensee
Re: Vollstillen und arbeiten - wie organisieren?
Kleiner Nachtrag: Meine Arbeitszeit war direkt nach dem Mutterschutz bei 31,2 h/Woche, inzwischen bei 19,5 h/Woche und Beikostbeginn war bei uns mit ca. 10-11 Monaten. Zugegeben, die erste Zeit mit den vielen Stunden war zu ambitioniert, weshalb ich noch weiter reduziert habe. Hat die Lage unendlich entspannt... Inzwischen "brauche" ich max. noch 1-2 Stunden pro Woche am Telearbeitsplatz, der Rest geht dank Beikost komplett vom Büro aus. Danach wird immer noch ausgiebig gestillt.
Ich hab's inzwischen auf 2-3 Arbeitstage getaktet, sodass ich im Prinzip ein seeehr langes Wochenende habe. Klappt prima.
Kleiner Wolf *07/2012 und Miniwolf *07/2015
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Gartenprinzessin
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4621
- Registriert: 03.02.2008, 23:55
Re: Vollstillen und arbeiten - wie organisieren?
Ich bin auch in der Schule, allerdings ist mein Bub ja etwas älter und stillt nicht mehr voll. Habe aber zu Beginn des Schuljahres ein paar Mal in einem leeren Klassenzimmer (Tür abgeschlossen)gepumpt. Danach die Milch in den Kühlschrank gestellt und dann mit ner kleinen Kühltasche nach Hause genomme. Ich habe eine mechanische von Tommee Tippee und finde die besser als eine elektrische von Nuk, die ich vorher hatte.
Abends pack ich auch immer die Milch in den Kühlschrank und nehm sie morgens raus mit zur TaMu und er bekommts dann zimmerwarm, was für ihn okay ist. Lästiges Aufwärmen entfällt so.
Für den allergrößten Notfall haben wir noch so Portionsbeutel von Hipp, falls die Milch nicht langt. Kam aber noch nie vor, beruhigt aber.
Abends pack ich auch immer die Milch in den Kühlschrank und nehm sie morgens raus mit zur TaMu und er bekommts dann zimmerwarm, was für ihn okay ist. Lästiges Aufwärmen entfällt so.
Für den allergrößten Notfall haben wir noch so Portionsbeutel von Hipp, falls die Milch nicht langt. Kam aber noch nie vor, beruhigt aber.
Liebe Grüße
Gartenprinzessin mit großer Tochter (2007) und zwei Pubertieren (2011/2013)
Gartenprinzessin mit großer Tochter (2007) und zwei Pubertieren (2011/2013)
- Katha
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4488
- Registriert: 30.03.2012, 20:38
Re: Vollstillen und arbeiten - wie organisieren?
Nur kurz: die Stillpausen brauchst Du ja eben NICHT Nacharbeiten.
Also eigtl. würde sich die Arbeitszeit um die 1h tgl. reduzieren.
Evtl. kann das ansprechen dazu führen, dass sie Dir den Stundrnplan für Dich gut legen
Softcup geht wohl mit Übung so simpel wie Fläschen.
Also eigtl. würde sich die Arbeitszeit um die 1h tgl. reduzieren.
Evtl. kann das ansprechen dazu führen, dass sie Dir den Stundrnplan für Dich gut legen
Softcup geht wohl mit Übung so simpel wie Fläschen.
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
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stella
- gut eingelebt
- Beiträge: 24
- Registriert: 16.03.2009, 20:03
Re: Vollstillen und arbeiten - wie organisieren?
Danke schon mal für die Erfahrungen.
Zu den Stillpausen: es ist so, dass ich ja gar keine tägliche bestimmte Anwesenheitszeit habe, sondern eine wöchentliche Zahl an Unterrichtsstunden. Davon sind 8 Stunden meine eigenen Kurse - für den Stundenplan dafür kann ich natürlich auch Wünsche äußern. Die anderen Stunden sind Ausblidungsunterricht, was heißt, dass ich mir Kurse/Lehrer suche, die ich im Unterricht begleite. Das wechselt auch alle paar Wochen mal und auf diese Stunden habe ich natürlich nur wenig Einfluss (also klar wähle ich selbst, wo ich hingehen kann, aber ich "brauche" auch bestimmten Unterricht als Ausbildungsunterricht und wenn da die Stunden für mich ungünstig liegen, kann ich da nicht viel machen).
Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass es möglich wäre, die wöchentliche Stundenzahl zu verkürzen, denn so kann ich dann ja die Bedingungen für meine Ausbildung eigentlich nicht mehr erfüllen. Und stundenplantechnisch würde das ja auch nicht wirklich weiterhelfen.
Klassenraum zum Abpumpen nutzen können, wäre sicher auch eher schwierig, wir haben ziemliche Platznot. Aber falls es für mich wirklich nötig sein sollte, wird sich wohl eine Lösung finden. Bei meinem Sohn hab ich immer so 20-30 ml rausbekommen beim Pumpen und dafür auch lange gepumpt, so dass ich eh eher damit rechne, zu Hause noch ein paar Pumpgänge einlegen zu müssen, um überhaupt eine ausreichende Menge hinzubekommen. Mal eben morgens oder abends noch für den nächsten Tag pumpen wäre damals nicht gegangen; ausstreichen ging auch gar nicht. Ich musste immer über die Woche sammeln und einfrieren.
Softcup - würde so etwas auch unterwegs funktionieren?
Immerhin beruhigend zu lesen, dass auch andere die Erfahrung gemacht haben, dass Fläschchen und Schnuller nicht unbedingt Stillprobleme auslösen müssen - ich glaube, wenn man viel im Stillforum liest, bekommt man schnell eine verquere Wahrnehmung, weil hier ja eher die Fälle auftauchen, wo es Schwierigkeiten gibt.
Klar, wissen kann man es vorher nicht wirklich, ob es eine Saugverwirrung geben wird.
Und das "volltanken" kurz bevor man los muss, hab ich mit meinem Sohn auch immer gemacht - sicher ist sicher und er hatte sehr früh schon einen ganz zuverlässigen 3 Stunden Rhythmus, so dass man dann sehr gut abschätzen konnte, wann er wieder was brauchte (meine Mama hat dann eben einfach schon ein wenig vor Ablauf der drei Stunden etwas angeboten, damit der Hunger nicht so groß ist).
Klar ist auch: wenn ich wieder einsteige, ist es nicht mehr so lange bis zu den Osterferien und nach den Osterferien sind es auch nur 10 Wochen bis zu den Sommerferien und nach den Sommerferien ist die Kleine dann schon etwa 8 Monate alt und ich hoffe mal, sie kommt nach ihrem Bruder, der in dem Alter dann eben ohne Stillen auskam, wenn ich nicht da war. Es geht also letztlich um einen überschaubaren Zeitraum.
Zu den Stillpausen: es ist so, dass ich ja gar keine tägliche bestimmte Anwesenheitszeit habe, sondern eine wöchentliche Zahl an Unterrichtsstunden. Davon sind 8 Stunden meine eigenen Kurse - für den Stundenplan dafür kann ich natürlich auch Wünsche äußern. Die anderen Stunden sind Ausblidungsunterricht, was heißt, dass ich mir Kurse/Lehrer suche, die ich im Unterricht begleite. Das wechselt auch alle paar Wochen mal und auf diese Stunden habe ich natürlich nur wenig Einfluss (also klar wähle ich selbst, wo ich hingehen kann, aber ich "brauche" auch bestimmten Unterricht als Ausbildungsunterricht und wenn da die Stunden für mich ungünstig liegen, kann ich da nicht viel machen).
Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass es möglich wäre, die wöchentliche Stundenzahl zu verkürzen, denn so kann ich dann ja die Bedingungen für meine Ausbildung eigentlich nicht mehr erfüllen. Und stundenplantechnisch würde das ja auch nicht wirklich weiterhelfen.
Klassenraum zum Abpumpen nutzen können, wäre sicher auch eher schwierig, wir haben ziemliche Platznot. Aber falls es für mich wirklich nötig sein sollte, wird sich wohl eine Lösung finden. Bei meinem Sohn hab ich immer so 20-30 ml rausbekommen beim Pumpen und dafür auch lange gepumpt, so dass ich eh eher damit rechne, zu Hause noch ein paar Pumpgänge einlegen zu müssen, um überhaupt eine ausreichende Menge hinzubekommen. Mal eben morgens oder abends noch für den nächsten Tag pumpen wäre damals nicht gegangen; ausstreichen ging auch gar nicht. Ich musste immer über die Woche sammeln und einfrieren.
Softcup - würde so etwas auch unterwegs funktionieren?
Immerhin beruhigend zu lesen, dass auch andere die Erfahrung gemacht haben, dass Fläschchen und Schnuller nicht unbedingt Stillprobleme auslösen müssen - ich glaube, wenn man viel im Stillforum liest, bekommt man schnell eine verquere Wahrnehmung, weil hier ja eher die Fälle auftauchen, wo es Schwierigkeiten gibt.
Klar, wissen kann man es vorher nicht wirklich, ob es eine Saugverwirrung geben wird.
Und das "volltanken" kurz bevor man los muss, hab ich mit meinem Sohn auch immer gemacht - sicher ist sicher und er hatte sehr früh schon einen ganz zuverlässigen 3 Stunden Rhythmus, so dass man dann sehr gut abschätzen konnte, wann er wieder was brauchte (meine Mama hat dann eben einfach schon ein wenig vor Ablauf der drei Stunden etwas angeboten, damit der Hunger nicht so groß ist).
Klar ist auch: wenn ich wieder einsteige, ist es nicht mehr so lange bis zu den Osterferien und nach den Osterferien sind es auch nur 10 Wochen bis zu den Sommerferien und nach den Sommerferien ist die Kleine dann schon etwa 8 Monate alt und ich hoffe mal, sie kommt nach ihrem Bruder, der in dem Alter dann eben ohne Stillen auskam, wenn ich nicht da war. Es geht also letztlich um einen überschaubaren Zeitraum.
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stella
- gut eingelebt
- Beiträge: 24
- Registriert: 16.03.2009, 20:03
Re: Vollstillen und arbeiten - wie organisieren?
So die Geburt rückt nun immer näher und ich mache mir Gedanken über die Anschaffungen, die noch anstehen.
Bei der Milchpumpe hatte ich auf jeden Fall an eine elektrische Doppelpumpe gedacht. Medela erscheint mir da ganz gut. Meint ihr, die medela freestyle ist da besser als die swing maxi? Kostet ja das doppelte.
Wie viele Aufbewahrungsbehälter würdet ihr wohl anschaffen? Ich möchte lieber Fläschchen benutzen als diese Plastikbeutel, das stelle ich mir beim Umfüllen unpraktisch vor.
Und hat der softcup wie eine Flasche einen richtigen Deckel, so dass man den auch unterwegs einfach benutzen kann? Wie viele von den softcups würdet ihr anschaffen?
Ich denke, ich kann erst mal von 8-10 Mahlzeiten in der Woche ausgehen (verteilt auf 4 Tage), die überbrückt werden müssten.
Und nach wie vor stellt sich mir die Frage Schnuller oder nicht? Stünde ich immer zur Verfügung, wäre es überhaupt keine Frage, aber was ist mit dem Saugbedürfnis bei meiner Abwesenheit. Erschwere ich ohne Schnuller nicht sowohl Mann und Baby die Betreuung?
Bei der Milchpumpe hatte ich auf jeden Fall an eine elektrische Doppelpumpe gedacht. Medela erscheint mir da ganz gut. Meint ihr, die medela freestyle ist da besser als die swing maxi? Kostet ja das doppelte.
Wie viele Aufbewahrungsbehälter würdet ihr wohl anschaffen? Ich möchte lieber Fläschchen benutzen als diese Plastikbeutel, das stelle ich mir beim Umfüllen unpraktisch vor.
Und hat der softcup wie eine Flasche einen richtigen Deckel, so dass man den auch unterwegs einfach benutzen kann? Wie viele von den softcups würdet ihr anschaffen?
Ich denke, ich kann erst mal von 8-10 Mahlzeiten in der Woche ausgehen (verteilt auf 4 Tage), die überbrückt werden müssten.
Und nach wie vor stellt sich mir die Frage Schnuller oder nicht? Stünde ich immer zur Verfügung, wäre es überhaupt keine Frage, aber was ist mit dem Saugbedürfnis bei meiner Abwesenheit. Erschwere ich ohne Schnuller nicht sowohl Mann und Baby die Betreuung?
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08u11
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3352
- Registriert: 17.09.2012, 16:14
Re: Vollstillen und arbeiten - wie organisieren?
Ganz spontan zum Thema Schnuller: Dein Mann hat Finger und er kann tragen. Ich würde zur Vorbereitung eher in eine gute auch für ihn passende Traghilfe investieren. Die lohnt sich auf jeden Fall.
Das Saugbedürfnis könnte Dein Mann zu zunächst einmal versuchen, mit seinem kleinen Finger zu befriedigen. Falls das für Euch auf Dauer nicht das Richtige ist, könnt Ihr immer noch umsteigen. Schnuller sind sehr schnell besorgt - das kann man im Zweifelsfall immer noch.
Zum Rest wissen andere sicher besser Bescheid als ich.
Alles Gute für Euch.
Das Saugbedürfnis könnte Dein Mann zu zunächst einmal versuchen, mit seinem kleinen Finger zu befriedigen. Falls das für Euch auf Dauer nicht das Richtige ist, könnt Ihr immer noch umsteigen. Schnuller sind sehr schnell besorgt - das kann man im Zweifelsfall immer noch.
Zum Rest wissen andere sicher besser Bescheid als ich.
Alles Gute für Euch.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
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stella
- gut eingelebt
- Beiträge: 24
- Registriert: 16.03.2009, 20:03
Re: Vollstillen und arbeiten - wie organisieren?
TT, slings und Tragehilfen gibt es hier eh.
Das mit dem Finger ist mir so gar nicht sympatisch - gerade unterwegs. Ich gehöre nun nicht zu den Leuten, die meinen ein Baby müsste keimfrei aufwachsen, aber bei all dem, was man im Laufe des Tages so anfasst....
Das mit dem Finger ist mir so gar nicht sympatisch - gerade unterwegs. Ich gehöre nun nicht zu den Leuten, die meinen ein Baby müsste keimfrei aufwachsen, aber bei all dem, was man im Laufe des Tages so anfasst....