Nein. Fürs Windelwiegen gibt es bei viel ausscheidenden Neugeborenen im häuslichen Umfeld überhaupt keine Indikation, da aus den Ergebnissen keine Konsequenzen ableitbar sind, die nicht auch durchs bloße Windelzählen zu erhalten wären. Wiegen gäbe dem ganzen eine "Pseudo-Genauigkeit", die jedoch keinerlei Erkenntnisse liefert. (Und wie will man Urin und Stuhl GETRENNT wiegen, wenn doch beides ZUSAMMEN in der Windel ist?..)Wären Windelproben eine Alternative zu den Stillproben?
Das ist ein widersprüchliche Aussage. Windeln können nicht gleichzeitig "voll" sein, das Baby aber "zu wenig Urin" produzieren, das ist unmöglich.Die Windeln sind ja schon voll, aber eben gerade was den Urin anbelangt, hat hier ja jede Hebamme behauptet, das wäre zu wenig Urin.
Es ist auch nicht möglich, dass ein gesundes Baby "viel Stuhl" produziert (was Deines zweifellos tut) und gleichzeitig aber "zu wenig Urin", ausgeschlossen.
Falls es eine Küchenwaage oder Briefwaage ist: Diese ist für das Wiegen von Babys oder Windeln nicht geeignet (da nicht geeicht).Eine grammgenaue Waage bis 2 kg haben wir.
Infos, die über den Artikel von Denise Both hinausgehen, besprichst Du am allerbesten mit Deinem Endokrinologen. Eine tiefgehende, individual-medizinische Beratung können wir hier im SuT nicht leisten, das muss immer ein Arzt vor Ort machen. Wir können nur allgemeine med. Infos weitergeben.Hast du neben Denise Both (super!) noch Infos zu PCOS und Stillen?
Dann erholt Euch erstmal. Und in den nächsten Tag lasst Ihr es etwas ruhiger angehen.Krankenhaus und Bibliothek waren vielleicht doch ein bisschen viel Action für ihn.
LG
Julia