Erfahrungen zum Tragen im Krankenhaus
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- Morgaine47
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Re: Erfahrungen zum Tragen im Krankenhaus
@Nautilus: Ich hab mal eine rechtliche FRage dazu.
Jedes KH hat eine KH-Ordnung wo gewisse Sachen drin stehen. Wie verbindlich ist diese Ordnung denn? Wenn da z.B. drin steht, dass das Neugeborene im Gang geschoben werden muss hat man dann da noch Selbstbestimmungsrecht (um zu tragen)? In so einer KH-Ordnung steht ja auch, dass in den Gängen nachts Ruhe zu herrschen hat (oder so ähnlich), was ja auch sinnvoll ist. Wenn diese KH-Ordnung jetzt aber nicht bindend ist könnte ich ja auch (weil ich denke es könnte meiner Heilung nützen) um Mitternacht laut schreiend durch die Gänge laufen.
KH-Ordnung gehe ich davon aus muss schriftlich vorliegen. Wenn nichts schriftlich zum Schieben oder TRagen drinsteht udn nur von den Schwestern gesagt wird ist wahrscheinlich wieder anders, oder?
Interessiert mich alles, falls nochmal ein Kidn kommt, denn unser KH hat bei der Großen auch das Tragen (auf dem Arm) aus vericherungstechnischen Gründen verboten. Keien Ahnugn wies jetzt da geregelt ist.
Jedes KH hat eine KH-Ordnung wo gewisse Sachen drin stehen. Wie verbindlich ist diese Ordnung denn? Wenn da z.B. drin steht, dass das Neugeborene im Gang geschoben werden muss hat man dann da noch Selbstbestimmungsrecht (um zu tragen)? In so einer KH-Ordnung steht ja auch, dass in den Gängen nachts Ruhe zu herrschen hat (oder so ähnlich), was ja auch sinnvoll ist. Wenn diese KH-Ordnung jetzt aber nicht bindend ist könnte ich ja auch (weil ich denke es könnte meiner Heilung nützen) um Mitternacht laut schreiend durch die Gänge laufen.
KH-Ordnung gehe ich davon aus muss schriftlich vorliegen. Wenn nichts schriftlich zum Schieben oder TRagen drinsteht udn nur von den Schwestern gesagt wird ist wahrscheinlich wieder anders, oder?
Interessiert mich alles, falls nochmal ein Kidn kommt, denn unser KH hat bei der Großen auch das Tragen (auf dem Arm) aus vericherungstechnischen Gründen verboten. Keien Ahnugn wies jetzt da geregelt ist.
LG
Morgaine
Große Tochter *17.09.2007
Kleiner Sohn *14.08.2010
Minimädchen *06.06.2014
Live long and prosper - ClauWi-Trageberaterin (GK Mai 2011 & MK Juni 2012)
Morgaine
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DornsInge
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Re: Erfahrungen zum Tragen im Krankenhaus
bindend ist es in soweit, das du das krankenhaus nicht verklagen kannst, wenn du das kind gegen "anweisung" getragen hast und etwas passiert.
wenn du schreiend durchs krankenhaus läufst, würde dich das wachpersonal entweder raus schmeißen oder man würde ab punkt x wohl versuchen dich ruhig zu stellen (je nach dem aus welchem grund du dort bist und warum du schreist)
ich konnte im KH leider nicht tragen, da ich kaiserschnitt hatte, und froh war mich irgendwo dran fest zu halten die ersten tage. allerdings hat lucy auch nur im schiebebett gelegen wenn ich mit ihr zu den schwestern bin. sonst lag sie immer bei uns im bett ( wir hatten familienzimmer mit doppelbett). wir haben sie auch nie abgegeben und zu allen untersuchungen ist mein mann mit ihr mit, als ich noch nicht konnte.
angeblich gibt es auf der station aber sogar ein tragetuch.
mir währen in den 12 tagen wo ich dort war lieber gewesen es würden alle tragen. die wagen scheppern nämlich immer so wenn sie über die fugen fahren.
wenn du schreiend durchs krankenhaus läufst, würde dich das wachpersonal entweder raus schmeißen oder man würde ab punkt x wohl versuchen dich ruhig zu stellen (je nach dem aus welchem grund du dort bist und warum du schreist)
ich konnte im KH leider nicht tragen, da ich kaiserschnitt hatte, und froh war mich irgendwo dran fest zu halten die ersten tage. allerdings hat lucy auch nur im schiebebett gelegen wenn ich mit ihr zu den schwestern bin. sonst lag sie immer bei uns im bett ( wir hatten familienzimmer mit doppelbett). wir haben sie auch nie abgegeben und zu allen untersuchungen ist mein mann mit ihr mit, als ich noch nicht konnte.
angeblich gibt es auf der station aber sogar ein tragetuch.
mir währen in den 12 tagen wo ich dort war lieber gewesen es würden alle tragen. die wagen scheppern nämlich immer so wenn sie über die fugen fahren.
- Nautilus
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Erfahrungen zum Tragen im Krankenhaus
Hi Morgaine,
also: ein Krankenhaus darf per Hausordnung konkretisieren, wie sich Nutzer (Besucher, Patienten...) seiner Räumlichkeiten zu verhalten haben, solange es um die Nutzung der Räume an sich geht (Beispiel spielen, rennen in den Gängen, Ruhe halten etc.). Bei Zuwiderhandlung wird das KH als Eigentümer der Räume den Verstossenden aus den Räumen verweisen dürfen und z.B. ein Hausverbot erteilen dürfen. Solche Regelungen könnten auch mündlich ausgesprochen werden, nur kann sicherlich nicht die einzelne Schwester Regeln aufstellen, die ihr gerade passen, klar, sie ist ja auch nicht Eigentümerin der Räume. Wenn sie aber mündlich weiter gibt, was ihr Arbeitgeber vorgibt, ist das natürlich verbindlich.
Allerdings kann der Eigentümer eines Hauses ganz sicher nicht per Hausrecht in das Sorgerecht von Eltern eingreifen, sprich ihnen vorschreiben, wie sie per se mit ihren Kindern umzugehen haben, nur weil sich die Eltern mit ihren Kindern im Haus aufhalten. Per Hausrecht kann also z.B. vorgeschrieben sein, dass Kinder nicht auf dem Boden krabbeln oder spielen dürfen und die Eltern sie dazu letztlich anhalten müssen - oder auch, dass zum Transport der Kinder keine Kinderwagen genutzt werden dürfen, weil diese z.B. Dreck herein bringen/die Böden zerstören könnten.
Wird nun ein Säugling getragen, ist nicht die Nutzung der Räumlichkeiten als solche betroffen, weshalb ein Krankenhaus auch nicht verbieten kann, das eigene Kind zu tragen. Oder es in Deinem Bett schlafen zu lassen. Die Eigenverantwortlichkeit der Eltern wird ja schließlich nicht an der Kliniktür abgegeben und diese Dinge berühren das Hausrecht des Eigentümers durch die Art der Nutzung nicht. Letztlich könnte das Krankenhaus sogar komplett verbieten, ein Kind in einem Transportmittel zu schieben und gebieten, dass es getragen werden muss. Macht natürlich keiner, da es zu wenige Eltern gibt, die dieses Verbot mit Schulterzucken ob der zahlreichen Tragehilfen im Schrank zur Kenntnis nähmen
.
Aufgrund der besonderen rechtlichen Beziehung des Rechtsträgers des KH zum Patienten haben die Krankenhäuser auch eine besonders ausgestaltete Fürsorgepflicht gegenüber diesen Nutzern ihrer Räume. Und zahlen hohe Versicherungsbeiträge, um diese Risiken abzudecken. Daher kann das Krankenhaus natürlich alle Eltern dazu anhalten, ihre Kinder doch bitte im Bettchen zu schieben und MUSS daher auch ein solches Bettchen bereitstellen, um seiner Fürsorgepflicht zu genügen. Theoretisch könnte das KH sich dann absichern, in dem es dokumentiert, dass die Eltern trotz Aufklärung über die Risiken lieber tragen. Das macht halt nur keiner, weil wahnsinniger Aufwand. Also wird den Schwestern gesagt, dass sie bitte ein Auge drauf haben, dass alle schieben.
So kommt das zustande und ist übrigens auch ähnlich dem Problem, dass z.B. ein Haus durch eine Baufirma gebaut wird, die das Haus noch vor Fertigstellung bereits an den Endverbraucher weiter verkauft- die Baufirma ist also Bauherrin, dem späteren Eigentümer des zu erstellenden Hauses, kann und wird häufig verboten, die Baustelle mit seinem späteren Haus zu betreten. Da gibts viele Urteile, nach denen letztlich doch die Bauherrin gegenüber dem in einen Aufzugschacht gefallenen, irgendwo umgeknickten... Käufer des Hauses haftete, trotz unterschriebenem "betreten auf eigene Gefahr" - Wisches. Das ist aber wirklich komplexes Schadensersatzrecht, das ich bei vielen Einzelurteilen, schaut man mal den konkreten Fall genau an, verstehen kann. Nur: ein KH hat natürlich potentiell tausende solcher Fälle zu befürchten und muss sich mit vertretbarem rechtlichen Aufwand dagegen absichern. Und deshalb können sie gar nicht die Haftungsrechtsprechung in allen Feinheiten umsetzen und "verbieten" lieber mehr als zu wenig (oder besser mehr, als sie dürften). Zumal sie auch befürchten müssen, dass die Versicherungsbeiträge steigen, wenn häufig was passiert und das KH haftet.
Ich finde es daher auch völlig richtig, dass das KH-Personal aufklären muss, dass es nach einer Geburt zu Kreislaufkollapsen kommen kann oder dass frau nach einer Geburt wegen möglicherweise instabiler Körpermitte leichter stürzt und daher das Baby zur Sicherheit besser schiebt und dass das KH dafür auch ein Bettchen zur Verfügung stellen muss. Damit hat das KH dann aber auch seine Pflicht getan, nur hat es dann trotzdem meistens ein Beweisproblem. Und dann kommts zum pauschalen Verbot, zu tragen. Verbote gehen schneller als Aufklärung und die meisten fügen sich. Mir wurde z.B. auch nur gesagt, Babies dürften im KH nur geschoben werden, so lange frau Patientin ist. Statt: Es kommt so und so häufig zu Kreislaufproblemen in .....Stundne nach der Geburt und Sie müssen auch bedenken, dass ihr Rumpf gerade sehr überdehnt wurde und Sie derzeit nicht die gleiche Stabilität wie sonst unschwanger haben. Daher stellen wir Ihnen ein Bettchen zur Verfügung....Das mit der Körpermitte konnte ich mir zwar nach meinem ersten Besuch im Bad auch selbst denken
, aber trotzdem hätte ich eine solche Aufklärung auch wesentlich sinnvoller als die Verbotsansage gefunden. Ich neige aber auch dazu, für mich sinnfreie Verbote erst recht stark zu hinterfragen und mich nicht einfach zu fügen
.
Ich war übrigens eine Woche nach der Geburt mit meinem Sohn auf dem Arm noch mal auf der Wochenbettstation (hatte was vergessen) und die eine Schwester, die besonders rigoros das "Verbot" überwachte und durchsetzte, schoss erst auf mich zu und meinte dann, ach, Sie sind ja schon entlassen und keine Patientin mehr - logisch, eine Haftungspflicht gegenüber der Besucherin, die ihr Kind fallen lässt, besteht ja auch sicher nicht
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also: ein Krankenhaus darf per Hausordnung konkretisieren, wie sich Nutzer (Besucher, Patienten...) seiner Räumlichkeiten zu verhalten haben, solange es um die Nutzung der Räume an sich geht (Beispiel spielen, rennen in den Gängen, Ruhe halten etc.). Bei Zuwiderhandlung wird das KH als Eigentümer der Räume den Verstossenden aus den Räumen verweisen dürfen und z.B. ein Hausverbot erteilen dürfen. Solche Regelungen könnten auch mündlich ausgesprochen werden, nur kann sicherlich nicht die einzelne Schwester Regeln aufstellen, die ihr gerade passen, klar, sie ist ja auch nicht Eigentümerin der Räume. Wenn sie aber mündlich weiter gibt, was ihr Arbeitgeber vorgibt, ist das natürlich verbindlich.
Allerdings kann der Eigentümer eines Hauses ganz sicher nicht per Hausrecht in das Sorgerecht von Eltern eingreifen, sprich ihnen vorschreiben, wie sie per se mit ihren Kindern umzugehen haben, nur weil sich die Eltern mit ihren Kindern im Haus aufhalten. Per Hausrecht kann also z.B. vorgeschrieben sein, dass Kinder nicht auf dem Boden krabbeln oder spielen dürfen und die Eltern sie dazu letztlich anhalten müssen - oder auch, dass zum Transport der Kinder keine Kinderwagen genutzt werden dürfen, weil diese z.B. Dreck herein bringen/die Böden zerstören könnten.
Wird nun ein Säugling getragen, ist nicht die Nutzung der Räumlichkeiten als solche betroffen, weshalb ein Krankenhaus auch nicht verbieten kann, das eigene Kind zu tragen. Oder es in Deinem Bett schlafen zu lassen. Die Eigenverantwortlichkeit der Eltern wird ja schließlich nicht an der Kliniktür abgegeben und diese Dinge berühren das Hausrecht des Eigentümers durch die Art der Nutzung nicht. Letztlich könnte das Krankenhaus sogar komplett verbieten, ein Kind in einem Transportmittel zu schieben und gebieten, dass es getragen werden muss. Macht natürlich keiner, da es zu wenige Eltern gibt, die dieses Verbot mit Schulterzucken ob der zahlreichen Tragehilfen im Schrank zur Kenntnis nähmen
Aufgrund der besonderen rechtlichen Beziehung des Rechtsträgers des KH zum Patienten haben die Krankenhäuser auch eine besonders ausgestaltete Fürsorgepflicht gegenüber diesen Nutzern ihrer Räume. Und zahlen hohe Versicherungsbeiträge, um diese Risiken abzudecken. Daher kann das Krankenhaus natürlich alle Eltern dazu anhalten, ihre Kinder doch bitte im Bettchen zu schieben und MUSS daher auch ein solches Bettchen bereitstellen, um seiner Fürsorgepflicht zu genügen. Theoretisch könnte das KH sich dann absichern, in dem es dokumentiert, dass die Eltern trotz Aufklärung über die Risiken lieber tragen. Das macht halt nur keiner, weil wahnsinniger Aufwand. Also wird den Schwestern gesagt, dass sie bitte ein Auge drauf haben, dass alle schieben.
So kommt das zustande und ist übrigens auch ähnlich dem Problem, dass z.B. ein Haus durch eine Baufirma gebaut wird, die das Haus noch vor Fertigstellung bereits an den Endverbraucher weiter verkauft- die Baufirma ist also Bauherrin, dem späteren Eigentümer des zu erstellenden Hauses, kann und wird häufig verboten, die Baustelle mit seinem späteren Haus zu betreten. Da gibts viele Urteile, nach denen letztlich doch die Bauherrin gegenüber dem in einen Aufzugschacht gefallenen, irgendwo umgeknickten... Käufer des Hauses haftete, trotz unterschriebenem "betreten auf eigene Gefahr" - Wisches. Das ist aber wirklich komplexes Schadensersatzrecht, das ich bei vielen Einzelurteilen, schaut man mal den konkreten Fall genau an, verstehen kann. Nur: ein KH hat natürlich potentiell tausende solcher Fälle zu befürchten und muss sich mit vertretbarem rechtlichen Aufwand dagegen absichern. Und deshalb können sie gar nicht die Haftungsrechtsprechung in allen Feinheiten umsetzen und "verbieten" lieber mehr als zu wenig (oder besser mehr, als sie dürften). Zumal sie auch befürchten müssen, dass die Versicherungsbeiträge steigen, wenn häufig was passiert und das KH haftet.
Ich finde es daher auch völlig richtig, dass das KH-Personal aufklären muss, dass es nach einer Geburt zu Kreislaufkollapsen kommen kann oder dass frau nach einer Geburt wegen möglicherweise instabiler Körpermitte leichter stürzt und daher das Baby zur Sicherheit besser schiebt und dass das KH dafür auch ein Bettchen zur Verfügung stellen muss. Damit hat das KH dann aber auch seine Pflicht getan, nur hat es dann trotzdem meistens ein Beweisproblem. Und dann kommts zum pauschalen Verbot, zu tragen. Verbote gehen schneller als Aufklärung und die meisten fügen sich. Mir wurde z.B. auch nur gesagt, Babies dürften im KH nur geschoben werden, so lange frau Patientin ist. Statt: Es kommt so und so häufig zu Kreislaufproblemen in .....Stundne nach der Geburt und Sie müssen auch bedenken, dass ihr Rumpf gerade sehr überdehnt wurde und Sie derzeit nicht die gleiche Stabilität wie sonst unschwanger haben. Daher stellen wir Ihnen ein Bettchen zur Verfügung....Das mit der Körpermitte konnte ich mir zwar nach meinem ersten Besuch im Bad auch selbst denken
Ich war übrigens eine Woche nach der Geburt mit meinem Sohn auf dem Arm noch mal auf der Wochenbettstation (hatte was vergessen) und die eine Schwester, die besonders rigoros das "Verbot" überwachte und durchsetzte, schoss erst auf mich zu und meinte dann, ach, Sie sind ja schon entlassen und keine Patientin mehr - logisch, eine Haftungspflicht gegenüber der Besucherin, die ihr Kind fallen lässt, besteht ja auch sicher nicht
Liebe Grüße, Nautilus mit Sommersohn (7/12) Frühlingstochter
(3/17) und den zwei Herbststernen (09/11+ 11/15)
- Morgaine47
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Re: Erfahrungen zum Tragen im Krankenhaus
Vielen lieben Dank Nautilus, das ist sehr hilfreich. Man fühlt sich im KH ja immer schnell so hilflos gegenüber dem Fachpersonal. Da ist es gut zumindest im rechtlichen Bescheid zu Wissen.
LG
Morgaine
Große Tochter *17.09.2007
Kleiner Sohn *14.08.2010
Minimädchen *06.06.2014
Live long and prosper - ClauWi-Trageberaterin (GK Mai 2011 & MK Juni 2012)
Morgaine
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mezzoelli
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Re: Erfahrungen zum Tragen im Krankenhaus
Hach, wie schön, dass meine beiden Racker zu Hause auf die Welt gekommen sind... Musste mich nie mit der Frage herumschlagen, ob Tragen toleriert ist oder nicht... 
Liebe Grüße von Elli mit Hummel (12/10) und Muckel (05/13)
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sTanja
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Re: Erfahrungen zum Tragen im Krankenhaus
Danke für die ausführliche Information! Ich bin zwar selber am Tag nach dem KS einmal kollabiert, aber da mein Sohn sehr wenig Gefallen am Rollbett gefunden hatte, wäre ich ab Tag 3 sehr froh gewesen ihn tragen zu können.
Dementsprechend ist das bei Kind 2 auch fest eingeplant.
Dementsprechend ist das bei Kind 2 auch fest eingeplant.
Liebe Grüße
sTanja mit Nomadenkind (03/11) und Osterhasen (03/14) im Familienbett und zwei Sternchen im Herzen
Trageberaterin (ClauWi -GK 06/12 und MK 03/13)
sTanja mit Nomadenkind (03/11) und Osterhasen (03/14) im Familienbett und zwei Sternchen im Herzen
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Lunali
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Re: Erfahrungen zum Tragen im Krankenhaus
Kind 1 ist Anfang 2011 im Geburtshaus geboren, musste dann aber in die Kinderklinik. Auf der Its war er eh am Anfang nur in seinem Bettchen, wir durften ihn aber rausnehmen, als er stabiler war, und im Stillsessel kuscheln bzw. dann auch bald stillen. Auf der normalen Kinderstation (wo ich als Wöchnerin sogar ein richtiges Bett gekriegt habe! Boah war das eng
) war er immer mehr oder weniger auf uns, in meinem Bett, die Kabel waren lang genug, er lag aber auch mal in seinem Wärmebettchen.
Später (er war noch viel im KH) hatte ich immer Tuch oder Bondolino dabei. Da hat keiner was gesagt und es wurden auch Untersuchungen am Kopf gemacht, während ich ihn vor dem Bauch gebunden hatte. Die waren da echt recht locker, wichtig war, dass es dem Kind gut geht und es nicht so weint, da konnten sie dann besser arbeiten
Ich hab auch im Ct-Raum gestillt, das war sein Schlafmittel und es gab prima Aufnahmen.
Kind 2 wurde im KH geboren. Da hatte ich ihn (auf der Wöchnerinnenstation) fast immer in meinem Bett. Zu Untersuchungen wurde geschoben, als mein Mann mit da war, hat er ihn so auf dem Arm getragen.
Später (er war noch viel im KH) hatte ich immer Tuch oder Bondolino dabei. Da hat keiner was gesagt und es wurden auch Untersuchungen am Kopf gemacht, während ich ihn vor dem Bauch gebunden hatte. Die waren da echt recht locker, wichtig war, dass es dem Kind gut geht und es nicht so weint, da konnten sie dann besser arbeiten
Ich hab auch im Ct-Raum gestillt, das war sein Schlafmittel und es gab prima Aufnahmen.
Kind 2 wurde im KH geboren. Da hatte ich ihn (auf der Wöchnerinnenstation) fast immer in meinem Bett. Zu Untersuchungen wurde geschoben, als mein Mann mit da war, hat er ihn so auf dem Arm getragen.
Mama von drei tollen Söhnen, geboren 1/2011, 7/2012 und 11/2017
- netteanne
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- Registriert: 10.10.2010, 13:31
Re: Erfahrungen zum Tragen im Krankenhaus
Musste erstmal überlegen. Bei meinem Großen ging es mir so schlecht nach der Geburt, dass ich selbst auf dem Weg zum Klo im Zimmer umgekippt bin. Meine ZImmernachbarin hat mir immer das Baby aus dem Bett gegeben, das konnte ich nicht selbst. Von daher wäre ich nie auf die Idee gekommen, ihn über den Flur zu tragen. Trotzdem hat er bei mir im Bett geschalfen, sie haben mir sogar extra noch ein Bettgitter gebracht. Und 10 Tage später, als ich nochmal zum Nachnähen auf der normalen Gyn lag, haben sie dort genauso gehandelt.
Bei meinem 2. Sohn weiß ich nur noch, dass er in der 2. Nacht so unruhig war, dass ich ihn stundenlang über den Flur getragen habe (ohne Tuch damals noch). Da hat auch niemand was gesagt.
Jetzt teste ich bald das 3. KH, mal sehen, wie die das sehen. Das Tuch ist jedenfalls schon in der Kliniktasche
Bei meinem 2. Sohn weiß ich nur noch, dass er in der 2. Nacht so unruhig war, dass ich ihn stundenlang über den Flur getragen habe (ohne Tuch damals noch). Da hat auch niemand was gesagt.
Jetzt teste ich bald das 3. KH, mal sehen, wie die das sehen. Das Tuch ist jedenfalls schon in der Kliniktasche
Viele Grüße von netteanne
mit Groß (07), Mittel (10) und Klein (13) und Mini (10/17)
zertifizierte ClauWi-Trageberaterin
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zertifizierte ClauWi-Trageberaterin
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kristallblau
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Re: Erfahrungen zum Tragen im Krankenhaus
Also hier war es so, dass das Bettchen einmal genutzt wurde im KH, auf dem Weg zur U2. Essen gab es auf dem Zimmer, wickeln und wiegen ebenfalls und auf meine Frage, wo mein Baby denn am besten schläft, hieß es, bei mir auf dem Bauch! Da ich es hasse auf dem Rücken zu liegen zum Schlafen, hat die Nachtschwester dann mit Stillkissen ein Babynestchen in meinem Bett gebaut.
Aus dem Kreissaal wurden wir übrigens gemeinsam geschoben, das Baby lag bei mir auf dem Bauch. Das war toll!
Aus dem Kreissaal wurden wir übrigens gemeinsam geschoben, das Baby lag bei mir auf dem Bauch. Das war toll!
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Minischaf
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Re: Erfahrungen zum Tragen im Krankenhaus
Ich hätte meine Kinder auch nicht über den Gang schieben können - gab ja nicht mal so ein Bettchen
. Hier im Krankenhaus gibt es für alle Babybays und in der ersten Nacht haben die Schwestern auch mit Stillkissen und dem Nachtischschrank einen Rausfallschutz gebaut, damit die Knirpse gefahrenlos bei mir auf den Bauch schlafen konnten. Bei meiner Großen kam am 2. Tag die Schwester mit einem Tuch und hat sie dem Papa auf den Bauch gebunden ( sie war total unruhig und mir ging's so Mies dass ich nicht aufstehen konnte). Nach zwei Schritten hatten wir ein zufriedenes Kind - so sind wir zum Tragen gekommen. Sogar die Schwester hat sich die Maus mal umgebunden, damit ich mal in Ruhe zum Essen kam.
Liebe Grüße
Bianka
mit kleinem Mann (10/11) und großer Schwester (6/10)
Bianka
mit kleinem Mann (10/11) und großer Schwester (6/10)
