Das mit dem Wasser war mir gar nicht bewusst. Hört sich ja richtig gefährlich an

In letzter Zeit bekommt sie zwar sowieso nurnoch ganz wenig, aber das werde ich dann lassen, bis sie mit der Beikost anfängt. Das dauert bestimmt nicht mehr lange - sie lauert schon immer ganz neugierig auf mein Essen und freut sich auch wenn ich ihr mal was zum dran lutschen gebe.
Also ich habe heute nochmal etwas genauer auf ihre Signale geachtet und versucht etwas Entspannung in den Stilltag zu bekommen. Ich glaube nicht, dass sie eine Saugverwirrung hat. Eher vermute ich, dass sie vll steikt, wenn sie sich unter Druck gesetzt fühlt und auch, dass ihre Abstände gerade größer werden. Heute Mittag war es nochmal richtig übel: sie nur noch gebrüllt hat, ich war mit dem Nerven am Ende und sie ist dann schlussendlich mit abgepumpter Milch weinend eingeschlafen ist (wir haben dann aber drei 2,5 Stunden geschlafen und dabei ganz viel gekuschelt und im Schlaf zwei Mal gestillt und direkt nach dem Schlafen um 3 auch nochmal). Wenig hilfreich ist dann auch der Papa, der das weinen auch nicht erträgt, aber meint sie muss jetzt trinken und ich soll ihr die Brust in den Mund drücken. Das klappt natürlich nicht und ich will das auch nicht wirklich, dann streiten wir uns

Er meint das nicht böse, weiß sich aber nicht anders zu helfen.
Heute Nachmittag war ich mit der Kleinen bei meiner Mutter zum Grillfest und dort hat sie dann so um 6 gestillt, ich habe worher extra gewartet bis auch das Tragetuch nicht mehr hilft. Sie hat dann so schön nach meiner Brust gegriffen und getrunken ohne zu meckern. Das hat mir gut getan. Ich habe ihr dann später noch zwei Mal die Brust angeboten, als ich den Eindruck hatte sie könnte Hunger haben, aber diesmal ganz vorsichtig. Ich habe sie auf meinen Schoß gesetzt und sie mit dem Mund an meine Brust geführt, aber sie hat den Kopf weggedreht und dann habe ich es wieder gelassen.
Sie hat dann erst wieder so um kurz nach 9 getrunken, dafür dann aber drei Mal hintereinander mit kurzen Pausen und ist dann friedlich eingeschlafen. Das hat mir richtig gut getan
Mir fällt es zur Zeit so schwer ihre Signale richtig zu deuten und ich bin jedes Mal total am Ende und weine, wenn ich sie nicht beruhigt kriege und nicht weiß, was ihr fehlt. Früher war ich icht so unsicher und wusste irgendwie instinktiv was sie jetzt braucht. Das tut mir so leid für die Kleine, sie versucht mir ja zu sagen, was sie braucht, aber ich kann nicht richtig zuhören
Kann das denn sein, dass ihre Stillabstände größer werden? Und bekommt sie dann überhaupt noch genug Milch, weil sie trinkt dadurch ja nicht länger?