Stillen in den 80ern ....

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Fähe
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Re: Stillen in den 80ern ....

Beitrag von Fähe »

Meine Mutter erzählt mir immer ganz stolz, dass sie mich (Jahrgang 83) unter schwersten Bedingungen gestillt hat :lol:
Sie hat wohl sehr oft schmerzende Brustwarzen gehabt, hat aber immer durchgehalten. Da gab es noch die LLL bei uns und hat einen Stilltreff gemacht, wo Waagen und auch Pumpen verliehen wurden. Sie erzählt immer stolz, dass die LLL-Beraterin die Apotheker sogar dazu gebracht hat Salbe für die Brustwarzen herzustellen.

Wie das mit meinen Brüdern war, weiß ich gar nicht (70er Jahrgänge). Warum sie die nicht gestillt hat weiß ich leider nicht.

Und mit meiner Oma kann ich über so etwas nicht sprechen. Es ist ja schon ein Unding, dass ich ein drittes Kind bekomme. Ich bin ja schon genauso schlimm wie meine Mutter (ihre Ex-Schwiegertochter). Furchtbar :roll:
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TineZ
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Re: Stillen in den 80ern ....

Beitrag von TineZ »

Das ist echt ein sehr interessantes Thema! Ich ärgere mich total über bin auch traurig, dass ich darüber nie mit meiner Mutter gesprochen habe. Ich weiß nur, dass sie einen still-bh gekauft hat, weil sie mal erzählt hat, dass sie den extra bestellen musste, weil kein Laden einen so kleinen da hatte... Mein Vater kann sich nur noch dran erinnern, dass ich (jg 79) wohl nach wenigen Wochen abgestillt werden musste, weil "irgendwas" war. Entzündung oder so meinte er. Habe dann noch die Freundin meiner Mutter gefragt (ihre Tochter ist 1 Tag älter als ich, daher die Freundschaft), die wusste es auch nicht so genau. Ihr wurde damals geraten, schon nach 4 wochen etwas karottenbrei in die flasche zu mischen, wegen den Vitaminen... Bäh - karottenmilch!
Ob mein Bruder (Jg. 85) gestillt wurde weiß ich nicht, daran hab ich überhaupt keine Erinnerung...
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Madaya
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Re: AW: Stillen in den 80ern ....

Beitrag von Madaya »

Danke, apfelkern :)

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Carraluma
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Re: Stillen in den 80ern ....

Beitrag von Carraluma »

Meine Mutter hat mich 1980 nur wenige Wochen gestillt, weil ihr dass Vorher-Nachher-Wiegen zu aufwändig war. Beim zweiten Kind hat sie sich nicht mehr damit gestresst und immerhin ein halbes Jahr gestillt. Tee haben wir "natürlich" auch bekommen.

Ihre Mutter (meine Oma) rühmt sich, dass sie alle ihre 5 Kinder in den 50ern 1 Monat gestillt hat und dann gabs PommsKindergrieß. Ob der damals wohl noch mehr Zucker hatte als heute?
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Re: Stillen in den 80ern ....

Beitrag von blauviolett »

Wir wurden alle zwischen 2 und etwa 9 Monaten (?) gestillt.
Tee gab es auch und abends gab's dazu ne schöne Flasche mit Schmelzflocken, damit's Kind gut schläft.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie Mama gestillt hat und durfte die Milch aus einem Becher probieren. Ich weiß noch, dass ich sie damals total eklig vom Geschmack her fand und ausgespuckt habe... ;-)
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Antonia... unvergessen.
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Re: Stillen in den 80ern ....

Beitrag von Hixi »

Ich wurde so 3-4 Wochen gestillt. Dann sagt meine Mutter hatte sie nicht mehr genug Milch. Was noch übrig war hat sie bis zum stillen am Abend aufgehoben. Nachts hab ich wohl Schmelzflocken bekommen auf Anraten meiner Oma.
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über alles geliebt, gestillt, getragen und familiengebettet

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AnJa0710
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Re: Stillen in den 80ern ....

Beitrag von AnJa0710 »

Meiner Mutter wurde nach 3 Tagen gesagt sie hätte nicht genügend milch, da ich zu viel abgenommen hätte. Guckt man in meinem U Heft nach, ist meine Gewichtsabnahme durchaus vertretbar gewesen und wenn man bedenkt dass der milcheinschuss ja erst gekommen wäre...!
Absolute Fehlinformationen wurden da in den 80 gern verbreitet, da sprechen wir auch immer wieder drüber und meine mutter ist nun auch davon überzeugt dass sie sicherlich Milch hatte.
Ich bin Jahrgang 81
nido56
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Re: Stillen in den 80ern ....

Beitrag von nido56 »

ich stamme aus den 70ern. dass meine mutter überhaupt stillen wollte, fand die umwelt damals sehr sonderbar (wir sind doch hier nicht im afrikanischen busch). damals musste sie nach der (vollkommen unproblematischen geburt) 2 volle wochen im krankenhaus bleiben. in der zeit lag ich im kinderzimmer, und sie durfte mich nur alle 4 h für 30 min zum füttern haben. natürlich "hatte sie nicht genug milch" und musste von anfang an zufüttern. zuhause hat sie dann 3 monate teilgestillt. dann hat sie mich abgestillt, weil die familie von ihr gefordert hat, es sei ja nun mal an der zeit, sich wieder richtig um ihren mann zu kümmern, und ein paar tage ohne baby in urlaub zu fahren. ich war bei der oma, und meine mutter hat wohl die ganze reise durchgeheult, weil sie mich so vermisst hat...

schreckliche geschichten. leider ist meine mutter noch zu totalem gehorrsam erzogen worden und konnte sich dem druck nie widersetzen. dass ich gestillt habe fand sie gut und versteht heute auch, dass es nicht an ihrer milch sondern am stillmanagement lag. dass ich immernoch stille findet sie allerdings sonderbar bis leicht pervers. aber sie lässt mich machen und sagt nicht viel dazu.
nido mit dem Piraten (01/2012)
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