Hab Puppen für die Jungs besorgt, jedes Nagellack-Glitzer-Kleid-Bedürfnis erfüllt und unterstützt, ich fands cool und habe sie und ihr Selbstbewusstsein nach aussen hin auch gestärkt und verteidigt.
Dann war der erste kaum ein Jahr im KiGa, zack, waren Vorbilder wichtig, die nicht ich habe aussuchen können.
Auch die Entscheidung für Waffen und Helden, Militär und Superkräfte ist eine Entscheidung, die sie von mir treffen können.
Auch wenn mir der Berufswunsch Ballettänzer mehr liegt als Scharfschütze.
Und inzwischen denke ich, dass diese "gender kacke" einfach da ist.
Sei es aus hormoneller oder aus ursteinzeitlicher Geschichte heraus.
Man muss nicht die Klischees bestärken, aber alles zu verneinen?
Und ja, die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit 8 Jahren ihre rosa Tücher doof finden oder Schleifchen im Haar ist bei uns so gross, dass ich froh bin, sie nicht auch noch die Peinlichkeit erleben zu lassen.
Aber klar, rosa und lila sind ja auch für Männer gerade wieder modern.
Wems gefällt, und wenn Papa rosapinke Tshirts trägt ist das Tuch vermutlich auch nicht so klischeebelastet.
Also, für mich schon
Ich verbinde damit schon einen ganz speziellen Typ.
So ala Dieter Bohlen.
Und es gibt ja zum Glück noch mehr Farben als rosa oder graublaubraun.


