OK, aber DAS wiederum ist ja schon sehr starker Tobak wenn man's genau nimmt... eine Handlung am Kind, von der ich als Mutter WEISS, dass es der Gesundheit meines Kindes schadet... also das wäre ja praktisch mutwillige Körperverletzung.Ich meine das Überfüttern, in dem ich meinem Kind wider besseren Wissens mehr Muttermilch verabreiche als gesund für das Baby ist.
Ja, schon klarAlso genau genommen meine ja nicht ich das sondern mein Gegenüber.
Wäre die korrekte Antwort für diese Menschen also:
Ja, du hast Recht. Ich überfüttere mein Baby, da es gewichtsmäßig über der 97. Perzentile liegt und damit per Definition Übergewicht hat, was ihm aber nicht schadet, da:
1. Es daraus keine Langzeitschäden zu befürchten hat.
2. Stillen mehr ist, als Füttern?
MEINE Formulierung wäre es wohl eher nicht... Denn der Begriff "überfüttern" beinhaltet für mich persönlich(!), dass ein Baby objektiv "zu viel Nahrung" bzw. "zu viel Kalorien" bekommt. Das "zu viel" sollte ja irgendwie quantifiziert werden können für eine solche Diagnose, und außerdem nennenswerte Symptome haben (außer nur vorübergehend(!) mehr Gewicht).
Mein eigenes ehemals monatelang offiziell "makrosom-adipöses" Baby (heute ein SEHR SEHR schlankes sehniges Grundschulkind) hat definitiv nicht "zu viel Nahrung" bekommen; denn die Stillhäufigkeit war ganz normal durchschnittlich, und die Stilldauer betrug für gewöhnlich zwischen 2 und 5 Minuten...
Hier im Stillforum gibt es immer mal wieder Zufütterfälle, wo das Kind zusätzlich zum Stillen sehr viel Pre bekommt, warum auch immer, UND dabei über einen längeren Zeitraum mehr als die "Normalbereich"-330g/Woche zunimmt. Das kann man dann durchaus überfüttern nennen (und praktisch immer eindeutig NICHT "wider besseren Wissens", sondern meist wegen Unsicherheit oder schlechter Beratung).
LG
Julia


