8 Monate altem Säugling das Stillen beibringen?

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Seelentattoo
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Re: 8 Monate altem Säugling das Stillen beibringen?

Beitrag von Seelentattoo »

Respekt! Auch ich finde, du bist eine stillmama und Hut ab, dass du es mit 3 Kindern überhaupt erst versucht hast!
Ich kenne nur eine Zwillingsmama und die hat auch nicht lange stillen können, war aber mit sich im reinen deswegen.

Ich würde mir vielleicht auch einfach noch mal eine stillberaterin dazu holen und gucken, was passiert. Deine 3 können stolz sein, dass sie dich haben!
Mit Mann, drei Bonuskindern (*97, *04, *07) und drei Kindern (*12, *16, *18) sowie unserem Sternchen fest im Herzen (05/11)
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Capesider
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Re: 8 Monate alten Säugling das Stillen beibringen?

Beitrag von Capesider »

Lollipop hat geschrieben:Hallo,

Ich finde es so toll, wie du schreibst :)
Ich bin mit einem Baby schon voll ausgelastet und du hast das mal 3.
Wie du das überhaupt schaffst ist mir ein Rätsel :D

Drück dir die Daumen, dass es so klappt wie du es dir wünschst!

Lg Steffi
Da mag ich jedes Wort unterschreiben!!

Ich wünsch Euch alles alles Liebe! Du machst das total super! :knutsch
Liebe Grüße
Danny BildBild mit 16-jähriger Pferdeflüsterin Bild und dem Dinoexperten :

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Petra40
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Re: 8 Monate altem Säugling das Stillen beibringen?

Beitrag von Petra40 »

Ich find's auch super, wie du das machst! Ich würde es einfach weiter probieren, so wie es für euch alle passt. Und ich kann dir Mut machen: ich hab eins meiner Zwilingsmädchen noch mit fast 7 Monaten an die Brust bekommen!


LG, Petra ;-)
Drillingsmama
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Re: 8 Monate altem Säugling das Stillen beibringen?

Beitrag von Drillingsmama »

ah, petra :D , danke!
wie hast du das geschafft bei deinem mädchen?

danke für eure lieben worte! (ich weiß gar nicht, warum ich vor ein paar monaten so einen bammel hatte hier zu schreiben..)
kommen wir schon wieder die tränen, wenn ich lese "du bist eine stillmama".
weil ich da wohl insgesamt ein "versagen" spüre. und eben trauer.
dabei war ich dem thema stillen gegenüber von anfang an sehr entspannt - entweder es klappt oder es klappt nicht, ich wollte mir da keinen stress machen.
aber ich hatte schon erwartet, dass es klappt, denn ich hatte mit 4 drillingsmüttern kontakt, von denen 3 gestillt haben. ich weiß nicht mehr, wie lange,
aber auf jeden fall auch voll. eine davon sogar nach bedarf.
meine mutter hatte auch viel milch; während der schwangerschaft hab ich schon die milch
gesehen und gespürt, der milcheinschuss kam trotz kaiserschnitt recht schnell - ich hatte eigentlich gute bedingungen, wenn ich mehr kraft gehabt hätte.


es gibt häufig zwei haltungen zu stillen von mehrlingen:
entweder die hebammen (und auch manche stillberaterin!) meinen, das ginge eh nicht und sei zu stressig.
das ist irgendwie auch frustrierend, weil es fast erwartet wird, dsas es nicht klappt, dabei ist ganz vieles sehr sehr ähnlich wie bei einlingsmüttern.
und dann gibt es die haltung (der ich bisher nicht begegnet bin, aber ich hatte wohl angst davor, dass es hier so ist), dass man natürlich auch als drillinsgmama
so lange wie möglich stillen muss. und dass es an einem selber liegt, wenn es nicht klappt - also der totale druck. das haben manche drillingsmamas schon erzählt.
beides ist ungut.
weil das krankenhaus sehr groß war, bin ich beiden haltungen begegnet bzw. druck haben sie nicht gemacht. sie haben mir geholfen und gemeint, das sei möglich, während andere fanden, das ginge nicht. es gab das ganze spektrum. und die ersten 10 tage haben doch das fundament gelegt, finde ich.
meine drei wurden nach bedarf gefüttert, kamen aber wundersamerweise alle 3 stunden gleichzeitig. so bekam immer schon einer oder zwei die flasche, während ich mit dem dritten stillversuche machte.
als sie zu hause den rhythmus nicht mehr hatten, wurde es aber noch schwieriger.
in den ersten 3 monaten ging es nur darum, möglichst schnell ihre bedürfnisse herauszufinden und sie schnell zu befriedigen - und sie auch nicht schreien zu lassen. das war trotz kinderfrau, trotz meiner mutter in den ersten wochen eine große herausforderung.
nach drei monaten wurde es entspannter.

das verrückte ist: ich hatte mich auf frühchen eingestellt und mich über's stillen von frühchen informiert, das heft von la leche zu frühchen-stillen gekauft usw... und dann wurde ich die ausnahme der ausnahmedrillingsmamas - dass die drei nämlich bei 36+0 keine wirklichen frühchen waren und so groß und reif. und sie eben nicht wie bei den meisten drillingsmamas einige wochen im krankenhaus waren (während man selber zu hause ist und da in ruhe pumpen und vor allem nachts schlafen kann- hört sich blöd an, will auch nicht in der situation stecken, aber genau so wurde es mir von den drillingsmamas erzählt - dass es auch was positives hat, weil man kräftesammeln kann und sich voll aufs stillen und abpumpen konzentrieren kann).
bei mir war das alles anders - normale wöchnerinnenstation, rooming in, von anfang an mitversorgung, keine nacht durchgeschlafen etc...
das war einfach zu viel nach dieser wahnsinnsschwangerschaft.
eigentlich wunder ich mich, dass ich bei all der anstrengung überhaupt so viel milch hatte.

dazu noch eine frage - karina, bei dir kommt auch noch milch, obwohl du seit einem halben jahr fast nicht mehr stillst.
was bedeutet das genau?
über die menge der milch sagt das ja nichts aus, oder? ich hatte hier irgendwo gelesen, dass sich die milchgänge dann noch nicht geshclossen hätte - aber was bedeutet das?
Petra40
hat viel zu erzählen
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Re: 8 Monate altem Säugling das Stillen beibringen?

Beitrag von Petra40 »

[quote="Drillingsmama"]ah, petra :D , danke!
wie hast du das geschafft bei deinem mädchen?]

Nach vielen gescheiterten Versuchen hat es unglaublicherweise irgendwann einfach "von selbst" geklappt. Zu diesem Zeitpunkt aßen sie schon ein bisschen Beikost, so dass der Druck nicht mehr ganz so groß war, vielleicht hat das auch eine Rolle gespielt.

[danke für eure lieben worte! (ich weiß gar nicht, warum ich vor ein paar monaten so einen bammel hatte hier zu schreiben..)
kommen wir schon wieder die tränen, wenn ich lese "du bist eine stillmama".
weil ich da wohl insgesamt ein "versagen" spüre. und eben trauer.]

Das kann ich so gut nachempfinden ... Um die gescheiterte Stillbeziehung zu meinem anderen Mädchen trauere ich noch heute, nach drei Jahren - wobei es jetzt eine "akzepierende, rückblickende" Trauer ist ...
Petra40
hat viel zu erzählen
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Re: 8 Monate altem Säugling das Stillen beibringen?

Beitrag von Petra40 »

Das Zitieren hat ja mal wieder super geklappt ... :roll:
Hier kannst du noch mal nachlesen, wie es bei uns war: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=129010
Drillingsmama
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Re: 8 Monate altem Säugling das Stillen beibringen?

Beitrag von Drillingsmama »

les ich gerne mal nach, danke.
vielleicht muss man sich von diesem begriff des "scheiterns" auch lösen.
und mehr im jetzt leben, wo man spürt, dass es den kindern gut geht.
dieses rückblickende hab ich halt auch sehr stark, find es aber nicht so hilfreich für mich;
man bleibt so stecken.

ich hoffe, dass ich durch das "ordentliche" ;-) betrauern diese erfahrung dann endlich mal ad acta legen kann.

hatte es übrigens gestern gar nicht richtig beschrieben: mein kleiner war aufgewacht und hat geschrieen.
und das war die situation, wo ich ihn plötzlich an die brust nahm und er sie ganz kurz auch akzeptiert hat.
ja, ich werde es einfach mal weiterversuchen und schauen, was passiert.

(meine essen ja auch schon beikost. wobei ich dich jetzt besser verstehe, als du mal sagtest: beikost ist beikost, die hauptsache ist immer noch die milch.
bei einem der drei stimmt das auch. beim anderen ist es so halb halb und der dritte hat mir heute gezeigt, dass es bei ihm zeit für den abendbrei ist, den ich bisher gar nicht gegeben hab. ich mach es bei den dreien nach bedarf und individuell. bisschen wahnsinnig eigentlich, aber wir haben ja momentan die zeit...)
Petra40
hat viel zu erzählen
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Re: 8 Monate altem Säugling das Stillen beibringen?

Beitrag von Petra40 »

Mit "rückblickend" meinte ich genau das Gegenteil von "Steckenbleiben" - ich wollte sagen, dass ich es jetzt als Teil unserer Vergangenheit akzeptiere.ä

Ich find's toll, wie individuell du auf die Bedürfnisse der drei eingehst!
Drillingsmama
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Re: 8 Monate altem Säugling das Stillen beibringen?

Beitrag von Drillingsmama »

ah ja, du schreibst "rückblickend, akzeptierend" - wahrscheinlich hat mich die "trauer" dazu auf den (falschen) pfad gebracht.
gibt es eine akzeptierende trauer? hm, vielleicht.
ich für mich persönlich denke und hoffe!, dass ich nicht mehr trauere, wenn ich die situation akzeptiert habe.
bei mir persönlich ist es so, dass mich die heftigkeit der trauer doch überrascht. das hätte ich nicht erwartet und ich denke,
dass da auch andere trauer-anteile drin sind (z.b. andere distanz-erfahrungen, die ich machen musste, weil es eben drei sind - im gegensatz zu meinem nähe-bedürfnis. es ist letztlich doch ganz schön schwierig, die eigenen bedürfnisse von denen des kindes zu trennen - klar hat das kind ein nähebedürfnis, aber dem kann man ja auf viele weisen nachkommen und das tue ich/tun wir auch. und man spürt ja, wenn dem kind was fehlt - und mittlerweile zeigen sie es auch sehr deutlich "nimm ich auf den arm", "kuschel mit mir" - die signale kann man gar nicht missinterpretieren. manchmal denke ich eher, dass MIR was fehlt und weniger den kindern.... na ja, ich schweife ab).
karina6886
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Re: 8 Monate altem Säugling das Stillen beibringen?

Beitrag von karina6886 »

wenn ich drücke kommt IMMER Milch, wobei die schon anders schmeckt als die reife Muttermilch! Oftmals kommt erst hell, dann etwas dicker.
Würde ich allerdings 10 min am Stück drücken würde ich trotzdem keine nennenswerte Menge zusammenbekommen!
Da ich einen relativ großen Busen habe, der natürlich jetzt auch nicht mehr ganz straff ist, habe ich mal probegesaugt....da kommt wirklich nur minimal....nach ein paar Mal saugen nix mehr.....wenn ich danach draufdrück kommt allerdings schon was! Die BW müssen weich sein, wen sie hart sind kommt gar nix.
...die Worterkennung ist mein größter Feind!


karina6886 mit Muckibär 09/12und Mäusekind 07/14
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