ich bin seit 8 Monaten Drillingsmama von drei wunderbaren Jungs.
Dadurch, dass ich sie bis zur Maximaldauer von Drillingen im Bauch behalten konnte (36+0)
konnte ich ihnen einen Start ohne Intensiv- oder Päppelstation ermöglichen, denn sie waren superfit und groß.
Leider war ich selber danach sehr angeschlagen, so dass ich in den 10 Tagen Krankenhaus, die nach der Entbindung folgten,
zwar angelegt und gepumpt habe, aber es war nicht genug - meine Kraft reichte nicht, obwohl die drei kräftig genug zum Saugen waren.
Milch kam zwar, sie reichte ca. für einen (also anfangs für mehr, aber die Trinkmenge nimmt ja zu).
Ca. 2,5 Monate habe ich dann teilgestillt und gepumpt.
Immer wieder habe ich überlegt, eine Stillberaterin aufzusuchen oder hier zu posten, aber ich kam zeitmäßig leider nicht dazu.
(bzw. nein, hab Ende April unsere Trageberaterin kontaktiert, die auch Stillberaterin ist, aber wir kamen terminlich nicht zusammen und ich habs dann im Mai aufgehört).
Ich war auch sehr lange Wöchnerin und monatelang noch sehr schwach, so dass ich froh war, mit viel Hilfe den Alltag gewuppt zu kriegen.
Wirklich gestillt habe ich nur einen der drei, aber ich vermute,dass er eine Trinkschwäche hatte, denn ich musste immer noch zufüttern nach dem Stillen.
Die anderen beiden haben es nie richtig gut gelernt, weil ihnen einfach die Praxis fehlte.
Allerdings habe ich bis ca. März noch Kuschelstillen gemacht, besonders mit einem der drei (nicht der, den ich am meisten gestillt hatte).
Ich hatte auch noch lange Milch (mind. bis Mai), obwohl durch die Pumpe gar nicht mehr viel kam. Aber immer wenn ich an den Brustwarzen etwas
gedrückt habe, kam noch Milch - ich habe hier mal gestöbert und gelesen,dass das aber wohl nur heißt,dass die Milchgänge nicht richtig geschlossen sind
und dsas das über die Menge nichts aussagt, oder?
Schweren Herzens hab ich dann die Pumpe im Mai abgegeben und auch das Kuschelstillen hörte nach und nach auf - also jetzt schon einige Monate.
Jedenfalls bin ich jetzt hier, weil ich vorhin ein wundersames Erlebnis hatte. Der besondere Kuschelstiller, der im März nochmal ein Bedürfnis hatte, obwohl
ich schon da im Grunde abstillte (bzw. das Abstillen von allein durch den Alltag und die wenige Zeit kam, worüber ich sehr traurig war), hat sich vorhin kurz angedockt.
Ich weiß nicht, warum ich plötzlich die Eingebung hatte, ihn anzulegen - ich mache es wie gesagt schon monatelang nicht mehr, weil sie die Brust auch schon lange verweigern - , es war auch nur ganz kurz, so 2-3 Züge und dann wollte er wieder an der Brust liegen und einen Schnuller haben.
Direkt danach habe ich die Brust etwas gedrückt und siehe da, es kam etwas Milch!!!
Sogar auch rechts, obwohl er nur links gesaugt hat - das ist ja sonst nicht ungewöhnlich, aber dafür dass ich schon monatelang abgestillt hab, fand ich das doch toll.
Jetzt überlege, wie ich ihm die Brust wieder schmackhaft machen könnte. Es geht hier natürlich nicht mehr ums Vollstillen (obwohl das durchaus Drillingsmütter können, wenn auch nicht so lange wie Einlingsmütter, aber es ist möglich), sondern nur ums Kuschelstillen, denn ich fänd es sehr schön, wenn ich noch einmal diese intime Beziehung zu den dreien (ja, am liebsten natürlich zu den dreien) aufbauen könnte.
Ich lese mich hier gern auch in Threads ein, die es sicher schon gibt und die das Thema behandeln.
Danke fürs Lesen und für Tips
und viele Grüße!
3malGlücksmama
