Vasospasmus, was hilft wirklich?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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alviseluvama
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Vasospasmus, was hilft wirklich?

Beitrag von alviseluvama »

Hallo,

vor 3 Wochen kam mein 4. Kind auf die Welt und auch diesmal habe ich mir fest vorgenommen zu stillen. Und diesmal möchte ich das auch einige Monate tun, ohne zufüttern. Bei meinen 3 anderen Kindern hat das leider nicht geklappt weil die Schmerzen zu groß waren und der Vasospasmus erst seit gut 2 Wochen eine sichere Erkenntnis ist.
Habe beim Kleinen damals die weißen Brustwarzen nicht gesehen. Nur gespürt.

Was ich aktuell mache um uns das stillen zu erleichtern:
Borax C200 Globuli vor dem stillen
Mercurialis Salbe nacht dem stillen
2x300mg Magnesium (300mg morgens 300 mg abends)

Was ich noch plane zu machen ist mir am Montag im DM zwei kleine Körnerkissen (eigentlich für Babys Bauch daher kleiner als Kirschkernkissen) zu kaufen. Die werde ich dann vor jedem stillen kurz in die Mikrowelle legen und dann drauf tun. Für die Nacht (kann den Krümel nicht so lange brüllen lassen weil der Kleine einen zu leichten schlaf hat) habe ich den Tipp bekommen wir so Taschenwärmer zu kaufen. Da will ich bei ebay und amazon mal mein Glück versuchen, ob ich die jetzt im Sommer überhaupt kriege...
Ich habe hier im Forum schon etwas gelesen und da ist unter anderem von Vitamin C usw. die Rede. Was genau wäre da alles "nötig" um schmerzfrei stillen zu können? Und wozu zb. ist Calcium und Vitamin D gut?

In einem anderen Forum wurde mir außerdem immer wieder gesagt, ich solle damit unbedingt zum Arzt gehen? Ist das wirklich zwingend notwendig? Habe erst am 07.08. meinen Termin zur Nachsorge und vorher bekomme ich leider keinen Termin weil sie komplett voll sind... Außer mit Wartezeit aber das tue ich meinem Kleinen und dem Krümel nicht an...
Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen.
Vicky mit
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alviseluvama
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Re: Vasospasmus, was hilft wirklich?

Beitrag von alviseluvama »

Ooooh sorry! Jetzt hat der das 3 mal gepostet... :-(
Könnte jemand mit den entsprechenden Rechten bitte die anderen 2 Threads löschen?!?
Vicky mit
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Kirschquark
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Re: Vasospasmus, was hilft wirklich?

Beitrag von Kirschquark »

ich kann nicht löschen aber von mir erzählen.
Ich hatte wirklich fiese Schmerzen und habe Magnesium, Calcium, Spascupreel und Lecithin eingenommen, Kupfersalbe rot aufgetragen, Lanolin aufgetragen und die BW immer schön mit W/S Stilleinlagen warmgehalten. Nachts, wenn es manchmal ganz schlimm war, weil ich beim Stillen eingeschlafen bin, Baby abgedockt hat und dann bei winterlichen Temperaturen die BW "frei lag", habe ich noch so Taschenwärmer zum knicken benutzt.

Borax ist doch eher ein Soor-Mittel, oder?
LG
Hannah
mit Mukolinchen *31.08.06 und Schlüpfling *03.01.13 und Sterngucker *03.09.16
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Kirschquark
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Re: Vasospasmus, was hilft wirklich?

Beitrag von Kirschquark »

achso, und ganz wichtig, wenn auch wenig schön - der komplette Verzicht auf Schokolade....
LG
Hannah
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mirahh
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Re: Vasospasmus, was hilft wirklich?

Beitrag von mirahh »

Ich habe hier irgendwo mal meine ultimative Liste zu vasospasmus geschrieben. Finde das aber gerade nicht weil ich nur Handy hier habe.
Lecithingranulat gibt es bei dm das verändert die Fliesseigenschaft der Milch. Nachtkerzenölkapseln als Pflanzenfett tut dasselbe. Magnesium hilft bei Krämpfen,macht nur wirklich Sinn in Kombi mit Calcium. Spascupreel ist eigentlich gegen magenkrämpfe,hilft aber auch hier!
Brustdounuts tragen damit die Warze nicht gedrückt sondern luft hat und durchblutet ist.
Das ist so der Rahmen und sollte dir deutlich helfen!!!

Das mit der Schokolade unterschreibe ich ebenfalls. So oft es geht pflanzenfett benutzen statt Butter.
Bitte berichte doch, wie es dir geht!

Ich kann dir Mut machen. Bei mir war es so so so schlimm und nach diesen Maßnahmen war es viel besser. Nach und nach konnte ich alles absetzen.
Viele Grüße!
mirahh mit dem Kleinen (1/2012) und der Mini-Krabbe (3/2014) und dem Knöpfchen im Bauch (9/2016)
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alviseluvama
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Re: Vasospasmus, was hilft wirklich?

Beitrag von alviseluvama »

Danke euch für die Tipps.
Die "ultimative Liste" habe ich gesehen. Mir erschließt sich nur nicht, warum so viel nötig ist :-(
Schokolade esse ich gar nicht so gerne von daher... Warum auf Butter verzichten?

Hier mal die Liste
Da alles frei zu bekommen ist,liste ich das hier mal auf.
- Fette durch Öl ersetzen
- keine Schokolade mehr!
- 2mal täglich Lecithin
- 2mal täglich nachtkerzenöl
Dass sollte die Fliesseigenschaften der Milch verbessern

- Brustdounuts tragen
- Vitamin c nehmen
- die Brustwarzen mit einem Tuch mit warmem Öl massieren
- mit Wollfett eincremen
Das sollte helfen,die Brustwarzen zu heilen

- 2mal magnesium, 1mal Calcium
- Spascupreel 4mal 2 am Tag.
Was genau zählt alles zu den Fetten, außer Butter? Was ist zb. mit Käse oder Salami? Beides ja mit einigem an Fett. Brustdonuts, ich glaube darauf kann ich verzichten. Habe mir einen Still BH mit einem Cup Größer gekauft (D, habe eigentlich nur C. Seit dem ist es wesentlich besser mit den Schmerzen).
Wozu das Vitamin C? Reicht nicht Obst und Gemüse?
Wie genau hilft die Massage mit dem warmen Öl? Und was für Öl kann/sollte ich da nehmen? Wollfett, da gehört doch Purelan auch zu, oder? Das hat mir gar nicht geholfen. Habe von meiner Hebamme Mercurialis bekommen.
Das bekomme ich alles ohne Rezept? Reicht es nicht, Lecithin oder Nachtkerzenöl zu nehmen? Ich möchte wirklich alles tun um schmerzfrei stillen zu können, aber ich möchte auch nicht unnötig viel in mich rein stopfen.

Borax ist gegen stechenden Schmerz, unter anderem.

Mal eine andere Frage. Ich war vorhin duschen und keine 5 Minuten aus der Dusche draußen, als mein Krümel wieder Hunger gemeldet hat. Hatte das schon einmal und daher weiß ich, dass es nach dem duschen, trotz der Wärme, noch mehr weh tut als sonst. Warum ist das so? Und vor allem: seit dem habe ich ständig und immer wieder den Schmerz in der BW :-( Ach so, ich habe mir vorhin ein ziemlich warmes Kirschkernkissen auf den Brust gelegt. Da ich nur eins habe, habe ich, als ich rechts schmerzfrei stillen konnte schon einmal die linke Brust gewärmt. Der Schmerz kam auf der rechten Seite allerdings wieder und ging dann auch mit dem Kirschkernkissen nicht mehr weg :-(
Wo muss ich denn "die Wärmequelle" am besten hinlegen? Ich habe es bis jetzt immer oben auf die Brust gelegt aber scheinbar ist das nicht die richtige Stelle. Habe diesen stechenden Schmerz ja ausschließlich in der BW und die kann ich während dem stillen ja auch nicht wärmen...
Ach so, habe hier noch was gelesen von wegen ohne BH wären die Schmerzen schlimmer... ich schlafe nachts ohne BH und dachte, dass es den Schmerz lindert?!? Oder war das dann nur "zufällig" und es wäre besser den BH nachts wieder anzuziehen?
Sorry, für diesen langen Post. Ich bin nur wirklich so mega verzweifelt und wäre morgen nicht Sonntag, würde ich wohl morgen Milchpulver kaufen und abstillen. Ich kann so langsam nicht mehr. Besonders die ersten Minuten sind so schlimm... :-(
Vicky mit
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Re: Vasospasmus, was hilft wirklich?

Beitrag von Kirschquark »

das Lanolin (Purelan unc Co) hilft halt, die Brustwarzen geschmeidig zu halten, denn kleine Verletzungen heilen nicht so gut wenn die BW nicht gut durchblutet sind.
Ich denke man kann durchaus auch das eine oder andere weglassen und trotzdem schmerzfrei werden, ich habe ja auch nicht alles gemacht, die Donuts z. B. haben bei mir zu ständigem Tröpfeln und somit dauerfeuchten und aufgequollenen Brustwarzen geführt.
Einen BH habe ich nachts auch nie getragen usw.
Aber da hilft nur ausprobieren.... die Maßnahmen auf der Liste sind halt schon erprobt und für gut befunden worden....
LG
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Re: Vasospasmus, was hilft wirklich?

Beitrag von mirahh »

Du musst natürlich nicht alles machen. Aber ich war damals froh,etwas tun zu können und die mittel sind unbedenklich.
Fett ist ja auch in der Milch und Pflanzenfett führt zu kleineren Fetttröpfchen.
Vitamin c hilft bei der Heilung.
Wenn du meinst,es geht auch ohne bei dir,kannst du das ja versuchen.

Ich konnte den Spasmus nicht mehr durch Wärme verhindern. Die Brustwarze hatte quasi ihre eigene Schreckreaktion. Vorher hatte ich milchgangsoor gehabt und dadurch war alles so empfindlich.
Die Liste ist nur ein Tipp und ich drücke dir die Daumen!
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Re: Vasospasmus, was hilft wirklich?

Beitrag von alviseluvama »

mirahh hat geschrieben:Du musst natürlich nicht alles machen. Aber ich war damals froh,etwas tun zu können und die mittel sind unbedenklich.
Fett ist ja auch in der Milch und Pflanzenfett führt zu kleineren Fetttröpfchen.
Vitamin c hilft bei der Heilung.
Wenn du meinst,es geht auch ohne bei dir,kannst du das ja versuchen.

Ich konnte den Spasmus nicht mehr durch Wärme verhindern. Die Brustwarze hatte quasi ihre eigene Schreckreaktion. Vorher hatte ich milchgangsoor gehabt und dadurch war alles so empfindlich.
Die Liste ist nur ein Tipp und ich drücke dir die Daumen!
Heilung ist eigentlich gar nicht mehr nötig. Meine BW sind nicht wirklich wund oder so. Habe zwar keine "normalen" Brüste sondern eher was in Richtung Schlupfwarzen (meine Hebamme meinte ich habe keine Schlupfwarzen, weiß nur nicht wie ich das sonst bezeichnen soll...), aber ansonsten sieht alles normal aus.

Thema Fett: wie genau helfen denn beim Vasospasmus die kleineren Fetttröpfchen im Blut? Meinst du, die verstopfen die Blutgefäße in der BW oder wie genau ist das gemeint?
Bei einem Milchgangsoor ist der Schmerz nicht in der BW sondern in der Brust selbst, oder? Wenn ja, kann ich den bei mir ausschließen. Ich habe ja bei allen 4 Kindern mit dem Vasospasmus zu kämpfen gehabt und meine BW hat immer höllisch weh getan, aber die Brust selbst hat mir noch nie weh getan... selbst wenn mein Stillkind mal 1-2 Std. länger geschlafen hat als es üblich ist... Leicht auf die Brust drücken und vorne gibts einen Springbrunnen kennt ihr ja sicherlich. Alle die ich kenne haben dann immer gesagt, dass es spannt und weh tut und sie haben gehofft, dass ihr Kind endlich aufwacht... Geht mir gar nicht so. Egal wie "voll" es ist, ich spüre keine Schmerzen. Ich glaube ich würde selbst einen Milchstau nicht bemerken, rein von den Schmerzen her..

Also ich werde mir auf jeden Fall Lecithin oder Nachtkerzenöl holen. Entscheide dann spontan im DM welches ich nehme. Lecithingranulat ist bisschen "stärker" als Nachtkerzenöl, oder? Wie genau hilft denn das Calcium? Was genau bewirkt es?
Spascupreel werde ich mir auch kaufen. Das gibts vermutlich nur in der Apotheke, oder?
BW mit Öl massieren... Speiseöl oder was für welches soll man da nehmen? Und muss ich das nicht vor dem stillen noch irgendwie weg machen? Kann für den Krümel ja nicht wirklich gesund sein, oder?!?
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Re: Vasospasmus, was hilft wirklich?

Beitrag von alviseluvama »

Ach so, ganz vergessen...
Gestern Abend waren die Schmerzen, auch vor und nach dem stillen so schlimm, dass ich mir eine Schmerztablette erlaubt habe... Heute Nacht ging es relativ schmerzfrei beim stillen und heute morgen hatte ich nicht mal den üblichen Anlegeschmerz... Inzwischen zieht es wieder ein bisschen und wird mit jedem Stillen etwas stärker.
Das Kirschkernkissen gestern vor dem schlafen gehen (im liegen gestillt und Brust auf das Kissen gelegt) hat leider nicht geholfen...
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