meine neun Tage alte Tochter hat ein verkürztes Zungenbändchen, mir fiel das direkt am ersten Tag auf, als ihre Zungenspitze die typische Einkerbung zeigte.
Stillen allerdings klappt wunderbar, sie ist mein viertes Kind und es ist das erste Mal, dass ich zu Beginn keine wunden Brustwarzen habe. Sie hat direkt gestillt wie ein alter Hase
Noch im KH hat sich die Stillberaterin die Zunge angeschaut und meinte, ihre Zungenspitze käme weit genug nach vorne, sodass das kurze Zungenbändchen keine Probleme machen sollte.
Verunsichert haben mich nur Kinderärztin und Hebamme, die von möglichen Problemen in der Sprachentwicklung sprachen und überhaupt müsse man das beobachten so KiÄ. Unsere Kinderärztin will sich das nochmal näher bei der U3 ansehen, ob sie es durchtrennt oder nicht.
Soooo... Nun meine Fragen.
Wenn beim Stillen bisher keine Probleme aufgetreten sind bedingt durch das Zungenbändchen, kann ich davon ausgehen, dass es beim Stillen dann auch weiter keine Probleme macht?
Oder ist es sinnvoll, es so oder so durchtrennen zu lassen?
Angenommen, es sollte doch durchtrennt werden, ist es ok, das in der kinderarztpraxis machen zu lassen? Ist das wirklich nicht schmerzhaft? Was ist dann mit dem Stillen hinterher? Ist das dann erstmal behindert?
Das Thema Sprachentwicklung ist jetzt noch relativ weit weg, aber sollte jemand von euch hier berichten können, wo Probleme auftreten können, wo man aufpassen muss und ob die SE auch völlig normal verlaufen kann trotz kurzem Zungenbändchen, dann freu ich mich über jeden Bericht.
Bisher war das nie Thema bei einem meiner Kinder, daher völliges Neuland...
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