hm, da dachte ich, ich wäre mittlerweile so gefestigt in meinem Weg und würde mich von keinen Ärzten mehr verunsichern lassen.
Unsere Kinderärztin meinte heute, dass ich darauf einwirken müsse, dass mein Kleiner nachts noch häufig stillt (tagsüber nur noch Einschlafstillen, nachts bestimmt 4-5mal, ich weiß es nicht genau, da Familienbett und ich im Halbschlaf), weil er sich sonst dran gewöhnt. Er bräuchte die Mahlzeit nachts nicht mehr, es wäre nur, damit er sich versichert, dass ich da bin, und das könnte man auch anders lösen. Wenn ich nicht darauf einwirke (sie meinte, ich müsse ja nicht sofort von einem Tag auf den anderen, aber so langsam), bekämen wir ihn gar nicht aus dem Schlafzimmer raus und er hätte nachts nur diese Kurzschlafphasen und nie einen langen Schlaf.
Ich persönlich bin ja der Meinung, alles geschieht mit nem Grund, die Natur hat das so eingerichtet. So bin ich davon überzeugt, dass die Kleinen die kurzen Schlafphasen einfach brauchen (hab mich dazu auch schon etwas belesen). Und ich glaube auch, dass es nicht ohne Grund geschieht, dass der Kleine nachts weiterhin stillen will. (Zur Info: Essenstechnisch machen wir BLW, er isst recht gut, aber ich denke, das Einschlafstillen fürs Mittagsschläfchen und abends braucht er definitiv auch noch zur Essensaufnahme).
Ich bin aber trotzdem unsicher, weil ich ja im Bekanntenkreis sehe, dass die Kleinen auch ohne nächtliches Stillen können (bin die Einzige im Bekanntenkreis, die noch stillt, die Familienbett hat, und die BLW macht).
Jetzt wollte ich euch mal fragen: Wie ist das bei euren Kindern? Ist es tatsächlich so, dass man die Kleinen dann gar nicht ausm Elternschlafzimmer rauskriegt und dass sie nie längere Schlafphasen kriegen (ich kann das nicht glauben, ich glaube, das fügt sich alles von selbst)? Wie war das bei euch? Hattet ihr Schwierigkeiten, die Kleinen an ein eigenes Schlafzimmer zu gewöhnen?
Blöd war halt auch, dass mein Mann heute bei der Untersuchung dabei war, und er hält auch viel von der Ärztin, und er ist halt auch der Meinung, dass wir den Kleinen jetzt im Laufe des kommenden Jahres aus dem Elternschlafzimmer ausquartieren sollten, und dass er dann halt nachts auch nicht mehr stillen soll. Vielleicht bin ich auch deswegen verunsichert bzw. versuche mir meine Argumentation für ihn zurechtzuzimmern - mit eurer Hilfe. Ich weiß, dass meine Schwiegermutter es sowieso nicht verstehen kann, dass der Kleine bei uns im Zimmer schläft, und möglicherweise müsste ich mich gegen sie plus meinen Mann argumentativ verteidigen können.
... ich persönlich wollte den Kleinen eigentlich mindestens noch bis zum Alter von zwei Jahren in unserem Zimmer schlafen lassen, denn niemand schläft gerne allein, und die Zeit, in der er alleine schlafen wird, ist lang genug, bis er dann seine erste Freundin (oder Freund) hat und so
