Meine Stillentscheidung

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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datlinchen
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Meine Stillentscheidung

Beitrag von datlinchen »

HI ihr, ich bin neu hier und ihr wurdet mir mit all meinen Fragen empfohlen.

Kurze Info: Ich erwarte im Oktober mein drittes Töchterchen, aus verschiedenen Gründen, habe ich meine beiden anderen nicht gestillt. Nun weiß ich sicher das dies meine letzte Möglichkeit sein wird, das stillen doch mal auszuprobieren. Ich habe Angst etwas zu verpassen, bin aber dennoch skeptisch. Abgesehen davon das ich natürlich die klassischen Vorteile kenne, Muttermilch ist das beste, immer parat, günstig etc höre ich in meinem Umkreis hauptsächlich negative Sachen die mich total abschrecken.

Ich habe bisher eigentlich gedacht ich möchte mich vernünftig informieren falls ich mich dazu entschließe und sollte ich mich eben absolut nicht wohlfühlen kann ich immer noch abstillen. Ja, soweit so gut nun habe ich zum Beispiel meine Cousine vor Monaten hier sitzen, sie hat so gelitten, hat sich total unwohl gefühlt und ich kannte sie nur noch mit Kind an der Brust. Sie wollte unbedingt abstillen weil sie für sich gemerkt hat sie bekommt eine absolute Abneigung. Ja, leider war dies nicht möglich. Klein Paul hat absolut jede Flasche verweigert und gebrüllt bis zum geht nicht mehr. Das wäre meine absolute Horror Vorstellung.

Dann sind es im Moment noch so allgemeine Fragen:

Wie merke ich das die Maus genug getrunken hat?
Wie sieht es nachts aus? Ja, ich bin eine absolut verwöhnte Flaschen Mami bisher gewesen. Meine zwei haben jeweils mit 4 bzw 6 Wochen durch geschlafen. Ob es wirklich an der Flasche lag keine Ahnung könnte auch am SchlafGen der Mama liegen :lol:

Meine kleinste ist absolut Mama bezogen und auch wenn sie ein sehr selbstständiges Mäuschen ist fordert sie mehrmals täglich ihre Minuten mit mir ein, das soll auch so bleiben aber es gibt dort auch Situationen wo dann ein Säugling der dauernd an der Milchbar hängt absolut unpassend wäre. Habe Angst einfach im Umgang mit den Kindern absolut unflexibel zu werden.

Für manche von euch mögen die Fragen evtl völlig unbegründet sein und es mag auch den Anschein machen das es mich stören würde Nachts aufzustehen oder ähnliches. Dies ist nicht d Fall aber ich bin ein Mensch der gerne auf alle Situationen vorbereitet ist oder eher gesagt vom schlimmsten Fall ausgeht um mir nichts schön zu reden.


Tut mir leid das es ein wenig verworren ist und ich hoffe ihr konntet mir irgendwie folgen ...hab einfach meine Gedanken mal so runter getippt.


Liebe Grüße :)
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melile
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Re: Meine Stillentscheidung

Beitrag von melile »

hallo datlinchen

da gibts ja bei uns ziemlich viele gemeinsamkeiten
ich habe auch 3 kinder und auch nur die letzte wird vollgestillt
bei tochter nr 2 habe ich es zwar versucht aber nicht lange durchgehalten, ich hatte das gefühl ständig am stillen zu sein, dann noch meine grosse von damals 6 jahren und alles sollte so laufen wie vor der geburt...
da sie ständig am schreien war sagte mir jeder deine milch reicht nicht (dabei hat sie gut zugenommen), lass sie mal schreien, gib ihr mal ne flasche,... irgendwann gabs ne mischung aus stillen und pre, kurz darauf nur noch flasche
tochter nr3 wollte ich dann auch stillen, nicht aus dem grund weil es das beste ist (die beiden anderen sind auch mit pre gross geworden) sondern weil es günstig und praktisch ist
ich stille nun schon seit 8 monaten (hätte nie gedacht dass ich mal so lange stillen würde) und der einzige nachteil ist dass ICH immer da sein muss.
bei den anderen konnte auch mal papa (oma/opa) die flasche geben und wir konnten auch mal was ohne kinder unternehmen. aber ich habe auch nie versucht abzupumpen und ihr was mit der flasche zu geben aus angst dann irgendwann doch zur flasche zu wechseln
das ist für mich jetzt so gesehen der einzige nachteil.
vorteile gegenüber der flasche gibt es soviele
- soll ja besser sein als pre :wink:
- nachts brauch ich nicht auszustehen (sie schläft neben mir) um ne flasche zu machen, keins meiner kinder hat durchgeschlafen. die grosse erst mit 6 und die kleine kommt heute noch fast jede nacht zu uns, sie brauchen dann zwar keine flasche mehr aber sie weckt einen doch fast jede nacht wegen was anderem. die kleine schläft mittlerweilen mit 8 monaten von 24 uhr - 6 durch 8)
- der preisunterschied
- ich hab immer das essen dabei und brauch nicht abends meinen mann loszuschicken weil ich die milch vergessen habe
- weniger gepäck wenns in urlaub geht :D
- ....

es gibt sehr viele vorzüge des stillens, ich fand auch immer dass länger als 6 monate oder 1 jahr stillen seltsam ist.
mittlerweilen still ich 8 monate und glaube nicht dran dass wir mit 1 jahr abgestillt haben :D
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datlinchen
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Re: Meine Stillentscheidung

Beitrag von datlinchen »

Dankeschön für deine tolle Antwort. Ja, ich denke auch das die Kinder mit der Flasche genauso gut groß werden aber ich hab halt schon Angst einfach dieses Gefühl zu verpassen. Gut, Papa konnte eh nur selten die Flasche geben da er halt den ganzen Tag arbeiten ist und Nachts bin eh ich auf gestanden weil er in 20m Höhe seinen Job zu machen hat und dort ausgeschlafen sein soll, das habe aber ich so entschieden und nicht der Papa ;) Das ist so mit ein Punkt wo ich ein bisschen Angst habe das vor allem die kleine die das ja noch nicht versteht sich zurück gesetzt fühlt wenn ich stille. Kim ist mit 8 in einem Alter in dem sie das versteht. Habe jetzt auch gelesen das man nach Möglichkeit die ersten 6 Wochen auch gar nicht versuchen soll per Flasche zu füttern wegen der Saugverwirrung?!?
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Mirimama
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Re: AW: Meine Stillentscheidung

Beitrag von Mirimama »

Datlinchen, ich möchte dir Mut machen. Ich finde es ganz toll und mutig von dir, dass du diese Entscheidung getroffen hast! Und ich finde es auch sehr klug, sich mit eventuell auftretenden Problemen auseinander zu setzen. Viele Stillbeziehungen starten erstmal ein bisschen holperig. Und gerade wenn man Fläschchenroutine gewöhnt ist, wird man vielleicht schneller geneigt sein, bei Problemen aufzugeben. Aber ich sage dir: Es lohnt sich einen echten Versuch zu starten! Meine Freundin hatte zeitgleich mit mir ein Kind bekommen und hatte starke Schmerzen beim Stillen. Wir wussten damals nicht, dass es extra Stillberaterinnen gibt, und die Hebamme konnte ihr scheinbar nicht so gut helfen. Vielleicht war es nur die falsche Anlegetechnik oder oder oder. Wir wissen es nicht, aber als sie damals so fertig war, riet ich ihr auch, abzustillen, weil ich es nicht richtig fand, sich so unter Druck zu setzen, bzw. setzen zu lassen, wenn es einem doch nicht gut damit geht. Sie stillte dann ab, so nach zwei Wochen ca. Beim zweiten Kind wollte sie es zwar probieren, aber hat dann schon nach zwei/drei Tagen wieder aufgehört, weil sie diese Schmerzen nicht nochmal erleben wollte. Das kann ich gut verstehen. Aber es hat mich sehr traurig gemmacht. Denn was sie nicht wusste, weil sie es ja nicht erlebt hatte, nach Überwindung von anfäglichen Schwierigkeiten kann eine ganz besondere intensive Bindung und Stillbeziehung entstehen. Das ist so wunderschön und ich möchte es um nichts in der Welt missen, bzw. meinem Kind vorenthalten haben. Wenn ich heute noch einmal das Gespräch von damals hätte, würde ich ihr raten, sich ganz schnell an eine explizite Stillberaterin zu wenden. Wenn möglich sogar vor der Geburt. Ich würde alles probieren, um den Start zu schaffen. Ich will damit niemanden diskriminieren. Bitte versteh mich nicht falsch. Ich weiß, dass man auch mit Fläschchen und co. ganz ganz tolle Beziehungen zum Kind haben kann. Aber es ist halt schwerer, da die hormonelle Aufeinanderabstimmung von Mutter und Kind (und ja übrigens auch von Vater und Kind) eben vor allem über Näher funktioniert. Über Stillen, Tragen und beieinander schlafen. Durch das sogenannte "Mütterlichkeitshormon" wirst du empathischer deinem Kind gegenüber und es fällt dir leichter, mit den Anstrengungen umzugehen. Das ist im Körper ja total klug angelegt. Ich habe die Stillzeit mit mmeinem Kind sehr genossen und wünsche jedem diese Erfahrung. Aber auch wenn es sich so einfach anhört, es kann mitunter echt schwierig sein. Anfangs kriegte ich das nicht so gut hin. Ich musste zufüttern (vielleicht wäre auch das zu vermeiden gewesen, mit richtiger Stillberatung), brauche Stillhütchen, hab es nicht geschafft, eine bequeme Stillhaltung zu finden. Ich konnte nicht Kind und Stillhütchen gleichzeitig halten. Konnte nur auf dem Stillkissen in Ruhe zuhause stillen. Neidvoll guckte ich immer den Müttern zu, die ihr Baby so locker im Arm hielten und stillten, aber es klappte einfach nicht bei mir. Ich schämte mich und gab, wenn Besuch da war oder unterwegs, dann doch lieber schnell mal ne Flasche, weil ich mich so unsicher fühlte und bei meinen unbeholfenen Versuchen nicht beobachtet werden wollte. Das kam mir alles sehr intim vor. Irgendwann wurde es aber besser. Und ich wollte unbedingt vollstillen. Schließlich hab ich es einfach gemacht. Ganz oft gestillt und es hat geklappt. War vielleicht nicht der klügste Weg, aber es ging und ab da wurde es schön. Fast zeitgleich wollte er nämlich die Stillhütchen nicht mehr und auch kein sonstiges Plastik, so dass es eh nicht anders ging. Also, lange Rede kurzer Sinn: Probier es aus! :-D Und hol dir Hilfe. Und zwar rechtzeitig. Nicht erst, wenn du am Ende bist. Vielleicht könntest du dir direkt mal eine Stillberaterin in deiner Nähe suchen und ein vorbereitendes Gespräch führen. Das nimmt dir vielleicht Sorgen und du weißt dann im Ernstfall auch gleich, an wen du dich wenden kannst. Ich jedenfalls freu mich drauf, beim nächsten Kind von Anfang an viel mehr zu wissen und vielleicht einen guten Start von Anfang an zu haben. Aber du klingst auch sehr bedacht und gleichzeitig bestimmt. Das ist sicherlich eine sehr gute Voraussetzung. Manchen Leute stillen übrigens auch super im Tragetuch und haben so die Hände frei für ältere Kinder. Vielleicht schreibt dir ja noch jemand über die praktischen Aspekte des gemeinsamen Lebens mit einem Stillkind und anderen Kindern. Da hab ich ja leider noch keine Erfahrungen zu und kann deine Ängste sehr gut verstehen. Viel Glück und Mut für deinen Weg!
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Re: Meine Stillentscheidung

Beitrag von Wichtelmama2012 »

Hallo datlinchen :-)

ich selbst habe nur ein Kind, aber ich weiß von meiner Schwester, dass Stillzeit für die Kleine Vorlesezeit für die Große war. Vielleicht mag Deine kleine Große auch gerne Bücher gucken und das wäre eine Möglichkeit sie mit einzubeziehen?

Viele Grüße,
Wichtelmama
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Wichtel 5/2012
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datlinchen
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Re: Meine Stillentscheidung

Beitrag von datlinchen »

Vielen Dank für eure tollen Antworten.

Gerade dir MiriMama möchte ich noch mal besonders danke sagen. Ja, im Moment bin ich fest davon überzeugt es zu probieren. Ich denke ich würde mir selbst wenn es nicht klappt irgendwann "Vorwürfe" machen es nicht wenigstens probiert zu haben, denn ich denke abstillen kann ich immer noch aber habe ich einmal nein zum stillen gesagt und die Tablette bekommen ist das ganze eben vorbei. Ich habe mir jetzt mal eine Stillberaterin in meiner Nähe ausgeguckt und habe aber noch vor in dem Krankenhaus in dem ich entbinde nachzufragen welche Möglichkeiten ich von deren Seite aus habe. Hat mich ja beim letzten Mal gar nicht interessiert ;)
Meine Freundin hat mir jetzt schon vorgeschlagen mit einen Loop zu nähen den ich zum stillen umhängen kann wenn man mal keine allzu ruhige Ecke finden sollte. Dies war nämlich auch mein Gedanke, ich kann mir vorstellen das es ein unheimlich intimer Moment ist und kann mir generell nicht vorstellen so offensichtlich meine Brüste auszupacken. Das wäre also auch geklärt :D

Wichtelmama, das ist eine sehr gute Idee und evtl ist es ja auch nur die Anfangszeit die das ganze sooo interessant macht das man immer dabei sitzen muss. Oft, ist das was zum Alltag gehört ja recht schnell langweilig ;)




Darf ich evtl ganz offen die Frage stellen wie sich eure Brust danach verändert hat?
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Wichtelmama2012
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Re: Meine Stillentscheidung

Beitrag von Wichtelmama2012 »

datlinchen hat geschrieben:Darf ich evtl ganz offen die Frage stellen wie sich eure Brust danach verändert hat?
:D Also ich stille jetzt seit 14 Monaten und noch ist kein Ende in Sicht, kann also nur sagen wie's in Schwangerschaft und Stillzeit bei mir aussah/-sieht: Körbchengröße blieb die gleiche (je nach BH G-H bei Kleidergröße 40/42, ja, zu oft hier geschrien *grummel*). Ursprünglich habe ich das auf die Schwangerschaftsdiabetes und der damit verbundenen Diät geschoben, da nimmt man halt erstmal ab. Aber bei dem was ich mir hier so an Keksen rein schiebe *hust* zweifel ich mittlerweile an der Theorie :roll:
Ansonsten hat meine Brust derzeit kein erkennbar anderes Verhältnis zur Schwerkraft als vorher. Vielleicht seh ich das aber auch einfach nicht :wink:
Ich hab' zum Glück einen Mann, der die schwangerschaftsbedingten Veränderungen am Körper (wo zur Hölle ist mein Po geblieben und was sollen die Streifen da auf meinem Bauch?) nur mit "Du hast ein wunderbares Kind geboren!" kommentiert.

Und: meine Oma, von der ich wohl die reichliche Oberweite geerbt habe, hat vier Kinder gestillt und hatte mit 60 noch eine schöne Brust. Ihr "Geheimnis" - außerhalb der Stillzeit - war eine einfache Gymnastikübung und die Brust täglich morgens und abends kalt waschen. Ob das bei jedem funktioniert?

Viele Grüße,
Steffi
Der denkende Mensch ändert seine Meinung - Friedrich Nietzsche

Wichtel 5/2012
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Re: Meine Stillentscheidung

Beitrag von datlinchen »

Mein Mann ist da Gott sei Dank auch von der Sorte ich liebe dich wie du bist.....aber wie gesagt ich bin gerne auf alle evtl Sachen eingestellt. Die Schwerkraft hat mich auch jetzt schon ganz gut im Griff von daher wäre das nicht so schlimm ;)
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Wurzelkind
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Re: Meine Stillentscheidung

Beitrag von Wurzelkind »

Hallo Datlinchen,

ich möchte dir auch Mut machen und finde in der Summe überwiegt definitiv das Positive!!! Stillen ist toll!!

Aber auch ganz ehrlich die (aus meiner Sicht!) negativen Seiten: Ich fand das Stillen zunächst sehr schmerzhaft und habe auch eine Weile Stillhütchen verwendet. Wusste damals nicht, dass das zu einer Saugverwirrung führen kann und hatte Glück!
Was mich am allermeisten geschockt hat, war ehrlich gesagt der Milcheinschuss :shock: Innerhalb weniger Stunden hatte ich riesige, steinharte Atombrüste :shock: :roll: Ich konnte noch im neunten Monat problemlos auf dem Bauch schlafen, aber nach dem Milcheinschuss nicht mehr :wink: Aber das bleibt Gott sei Dank nicht so :)
In den ersten Wochen hatte meine Tochter in den Abendstunden sehr lange Trinkphasen. Damals fand ich das oft etwas nervig, aber im Nachhinein vermisse ich diese "gemütliche Kuschelzeit".

Nun das Positive: Es ist praktisch, man hat immer "Essen für den Notfall dabei" (das gilt auch später noch), es ist gesund, das Kind lernt früh auf sein eigenes Sättigungsgefühl zu hören, man muss keine Flaschen sterilisieren und spülen, Stillhormone machen entspannter :-), es unterstützt die Rückbildung...

Was ich am Besten fand war, dass man eine sehr einfache Möglichkeit hat das Kind zu beruhigen. Auch das gilt bei uns bis heute!

Und im Krankheitsfall finde ich Stillen seeehr faszinierend! Meine Tochter war nur einmal krank bisher. Wenn ich krank war, hat sie sich nicht oder nur leicht angesteckt, da sie ja Abwehrstoffe über die Mumi bekam. Habe schon oft gedacht "ein richtiger ZAUBERTRANK!" Und das einzige Mal wo sie richtig krank war und sogar Fiebersaft erbrochen hat :(, war schlussendlich Mumi das, was drin geblieben ist und sie war sehr schnell wieder gesund!

Jetzt in der Beikostzeit hilft es meiner Tochter bei Verstopfung: Ein "Milchtag" und alles ist wieder gut :)

Ich hatte übrigens zwei Wochen nach der Geburt eine mündliche Prüfung und war dadurch 7 Stunden (ohne Baby) außer Haus und hatte Milch abgepumpt. Es ist also auch mit Stillen oft noch möglich, sich mal eine kurze Auszeit zu nehmen.

Wünsche dir eine schöne Stillzeit :4:
Wurzelkind mit Wurzelzwerg 10/2012

Das worauf es im Leben am meisten ankommt, können wir nicht voraussehen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet hat.
Antoine de Saint-Exupéry
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datlinchen
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Re: Meine Stillentscheidung

Beitrag von datlinchen »

Auch vielen Dank an dich. Ohja vor dem Milcheinschuss und den dementsprechend größeren Brüsten habe ich ein wenig Bammel da ich auch so doch recht gut ausgestatte bin aber gut das wird sich ja hoffentlich einpendeln.

Welche Größe an Still BH kauf ich denn da am besten für die ersten Tage? Selbe Größe? Nummer Größer?
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