ich brauche euern Rat, wir wissen nicht mehr weiter.
Mein Sohn ist knapp 13 Monate. Er wurde 9 Monate so gut wie vollgestillt, seitdem gibt es BLW, aber er isst wirklich nicht viel. Trotzdem stille ich tagsüber wenig, nur zum einschlafen meist, er holt sich seine Nahrung dann eben nachts
Wir stillen gerne und das wird ganz sicher auch noch eine Weile so gehen, aber inzwischen ist mein Umfeld mehr und mehr irritiert - vor allem mein Freund. Er hat nichts gegen das Stillen an sich, aber er ist eben traurig, dass Sohni so sehr an mir hängt. Tatsächlich ist Stillen (neben ab und zu mal auch Tragen) die EINZIGE Möglichkeit, ihn zum Schlafen zu kriegen. Mein Freund konnte ihn also noch NIE ins Bett bringen, weder abends noch zum Mittagsschlaf. Sohni weint und schreit dann, oder er bleibt einfach wach, bis ich komme. Das schränkt mich wirklich ganz schön ein. Am Donnerstag war ich von 9 bis 12 Uhr bei einem wichtigen Termin, Sohni war hundemüde und hat nur gequengelt, aber der Mittagsschlaf ging erst, als ich kam. Von abends mal ausgehen ganz zu schweigen. In unserem Umfeld klappt es auch bei gestillten Kindern, dass die Väter sie ins Bett bringen. Das verunsichert mich ganz schön.
Mein Freund meint nun, ich habe ihn zu eng an mich gebunden und wir müssen uns was einfallen lassen. Bloß was?! Eine enge Bindung ist ja nix schlimmes, aber nach einem Jahr könnte ich schonmal etwas Freiraum gebrauchen. dass er ab Ende August in die Kita geht und dort Mittagsschlaf machen muss - darüber will ich gar nich nachdenken
Kennt jemand diese Situation? Wir sind zur Zeit echt ratlos..