Hallo,
ich habe zwei Söhne und beide haben/hatten ein so seltsames Trinkverhalten. Ich habe damals bei meinem großen alles, aber wirklich alles probiert, hatte zwei Hebammen, war beim Osteopathen, war bei drei Kinderärzten, einen Heilpraktiker.....und nichts hilft. Bei meinem kleineren ist es nun ganz extrem und ich werde manchmal sooo ungeduldig und richtig wütend.
Ich würde einfach nur hier nochmal fragen, mit der Hoffnung vielleicht doch eine andere Antwort zu bekommen.
Zur Situation- ich fange mal mit dem großen an:
Mein erster Sohn kam durch eine gaaaaaaaaaaaaaaanz schreckliche Einleitung zur Welt. Er hat nur geschrien. Ich wollte unbedingt Stillen. Er hat vom ersten Tag an, ein ganz seltsames Verhalten an der Brust gezeigt: Er trank max. 2 Minuten am Stück und ließ dann die Brust los, streckte sich nach hinten und schrie. Ich habe dann immer min. 3 Minuten gebraucht um ihn zu beruhigen, 2 weitere um ihn wieder an die Brust zu bekommen, weil er sich immer gegenstämmte und nach wieder max. 2 Minuten ging der Akt von vorne los. Das ging so bis zu 1,5 Stunden. Erst da merkte ich, dass er überhaupt was aus der Brust raus war. Bei Osteopathen wurden dann Blockaden festgestellt. Die wurden behoben, aber das Trinkverhalten wurde nicht besser. Der Kinderarzt meinte, er solle max. 10 Minuten pro Seite trinken und ich solle ihn nicht so lange an der BRust lassen. Witzig!!! Er blieb ja nie diese 10 Minuten an der Brust!!! Ich solle ihn auch nicht alle zwei Stunden anlegen, sondern nur alle vier. Auch witzig!! Ich habe es gerade mal einen halben Tag lang so versucht und ertrug das Geschrei nicht.
Hebammen meinten, er müsse das Trinken erst lernen....auch witzig!! Wie lange denn? Er muss ja was essen, dachte ich mir. Dann wurde meine erste Hebamme krank und ich war erstmal ohne. so drei Wochen lang. Dann kam eine Vertretung und die wusste auch keine Rat, riet mir nur zum Zufüttern, da er mit damals 7 Wochen gerade mal 300gr. über dem Geburtsgewicht wog. Aber auch ich merkte, dass ich nicht mehr kann und ich hatte seit zwei Wochen kein gutes Gefühl mehr beim Stillen, zumal er auch seit 2 Wochen nur grünen, sehr wässrigen Stuhl hatte. Mit sieben Wochen kam nur noch grünes Wasser aus ihm raus. Mit der Hebamme beschlossen wir dann, die Flasche zu geben unter der VErmutung, dass es wohl HUngerstuhl war (obwohl er immer an die Brust durfte. Wann er nur wollte). Mit der Flasche hatten wir das gleiche Trinkverhalten, aber er trank zumindest und nahm zu und der Stuhl wurde auch normal.
Zudem habe ich extrem abgenommen in dieser Stillzeit. Ich wog 3 kg unter dem Gewicht, was ich vor der Geburt hatte. Was bedeutet, dass KLeidergröße 34 an mir hing. Das obwohl ich wirklich gefressen habe. Ich konnte meinen Hunger nicht stillen. Auch meinen Durst nicht. Ich führte mal Protokoll und kam auf 6-7 Liter Flüssigkeit pro Tag und ca. 4000kcal an Lebensmitteln und hatte dennoch Dauerdurst und Dauerhunger. Unsere Haushaltskasse hat sehr gelitten in der Zeit, weil ich soo viel gegessen habe.
Dann kam mein zweiter Sohn. Eine ganz tolle Wassergeburt im Geburtshaus. Sehr schön. Aber auch hier.....das gleiche Trinkverhalten wie der Bruder!!! Auch hier, vom ersten Tag an der unstillbare Durst und Hunger!!
Der Kleinere ist sogar noch extremer. Er saugt die Brust nicht mal an. Schon beim ersten Anlegen nicht. Er nuckelt nur dran.
Da ich ja schon die Erfahrung mit dem ersten gemacht habe, habe ich hier nicht lange rumprobiert. Er war auch extrem groß und schwer bei der Geburt mit 60 cm und 4990 gr. Da meinten auch die drei Hebammen, dass er definitiv sehr viel HUnger haben wird. Also bekam auch er die Flasche.
Mittlerweile ist er 8 Wochen alt, ich versuche ihn immer wieder mal anzulegen (die Milch geht nicht weg), aber er saugt nicht an. Auch das Füttern mit der Flasche ist ein Akt. Es nervt mich einfach! ER trinkt drei vier SChlucke und streckt sich wehg. Brüllt. ich schaukel ihn zur Beruhigung. er sucht wieder. Nimmt die Flasche mit viel Hilfe meinerseits. Trinkt. lässt los und brüllt. So dauert auch das Flaschegeben bis zu 1 Stunde.
ich habe auch ihn durchquecken lassen. Zungenbändchen normal, keine Blockaden, keine Torturgeburt...ich verstehe das nicht....
Ich hätte so gerne gestillt!!
Dafür hätte ich auch die doppelten Lebensmittelkosten in Kauf genommen. Aber ist das normal? Von beiden Seiten meine ich. Mein Ess- und Trinkbedürfnis und das Trinkverhalten der Kinder?
Was könnte das für einen Grund haben?
Ich hatte sooooo gehofft, dass es beim zweiten Kind klappt....
extrem seltsamer Trinkverhalten
Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen
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