Katha hat geschrieben:Die Prallheit der Brüste kommt nämlich nicht von der Milch, die da drin ist (Milchseen in der Brust gibt esnämlich nicht, vielleicht hat Deine Ärztin noch ganz altes Stillwissen), sondern va von Gewebswasser. Und das kriegt kein Kind satt :DAlles Liebe
Ach, siehst Du Katha, das habe ich gar nicht gewusst! Wieder etwas gelernt!
Ja, das am Schluss war ganz doof... da hat die FÄ ihre Ärmchen in die Hand genommen und gemeint VIIIIEL zu dünn, sie hungert! Ich habe mich echt als Rabenmutter gefühlt. Und sie weiss ja auch, dass ich gegen das geringe Zunehmen ja schon was unternehme! Ich denke, zu dieser Ärztin mag ich nicht mehr gehen in Zukunft.
LG,
Lia
mit grosser Tochter (2009), kleiner Tochter (2013) und kleinem Sohn (2018)
Liebe Lia,
Ich würde auch sagen, lass dir nicht von anderen rein"quatschen" - ist wirklich Quatsch, nach m.M.
Du bist doch hier erfolgreich in guter Beratung, vertraue da weiter auf dich und euren Weg!
Novalia hat geschrieben: ist deine FA denn auch Stillberaterin?
Nein, das bestimmt nicht. Aber eine FÄ sollte sich doch mit der weiblichen Brust auskennen oder? Sie sagte mir jedenfalls, meine Brust sei wie die einer Frau 6 Monate nach der Geburt, was auch immer das heissen soll. Ich weiss nicht, ich war sehr verunsichert... schliesslich sieht sie ja auch andere Frauen zur Nachkontrolle, welche stillen, und bei diesen Frauen ist die Brust dann offensichtlich praller. Jedenfalls habe ich sie so verstanden.
Novalia hat geschrieben: Entschuldige, dass ich hier so reinplatze, ich les eigendlich still mit weil ich nicht spammen möchte und fachlich nichts beitragen kann. Aber ich bewundere dich sehr, wie du dich für das Gedeuihen deiner Tochter einsetzt und mit welcher Kraft du dich um das Stillen bemühst. Wirklich toll!
Vielen DAnk für Deine lieben Worte!!
LG,
Lia
mit grosser Tochter (2009), kleiner Tochter (2013) und kleinem Sohn (2018)
Lolomama, ich bin keine Stillberaterin und Jusl wird bestimmt noch schreiben, aber laut meiner Hebamme wird die Brust beim zweiten Kind viel eher wieder weniger prall als beim Ersten - bei mir war das auch so. Bei meiner Nachuntersuchung waren die Brüste auch schon wieder "schlaffer", mein Gyn wusste von unseren Stillproblemen und er meinte, dass sie sich nach ganz normalen laktierenden Brüsten anfühlten. Vielleicht ist Deine Gyn nur an Erstgebärende gewöhnt?!
Brüderchen (09/11) und Schwesterchen (04/13) und kleines Schwesterchen (08/16)
ich kann zwar fachlich auch nichts beitragen, aber dir Mut zusprechen.
Meine Tochter ist fast genauso alt wie deine (am 4.5. geboren) und ich habe seit ihrer 3. Lebenswoche keine "prallen" Brüste mehr, sondern sehr weiche. Da ich zudem eh eine sehr kleine Stillbrust habe, hatte ich auch erst bedenken ob das normal ist, aber wir stillen ohne Probleme. Und selbst nachts wenn die kleine mal 5 Stunden nicht an der Brust war (sie trinkt meist nachts nur eine Seite und die andere hat dann ja länger Pause) ist diese zwar etwas fester aber auch nicht richtig prall.
Lass dich bitte nicht verunsichern und macht weiter so wie bisher! Ihr macht das ganz toll!
hier auch nochmal zum Mut machen: bei uns war der Spuk mit den Atombruesten auch nach 3,4 Wochen vorbei (ausgelaufen bin ich aber 6 Monate lang) - was Deine Frauenaerztin wohl dazu zu sagen haette? (;
wie Katha (war's Katha?) schon gesagt hat: die Brust ist kein Speicherorgan, man kann gar nicht ertasten, wieviel Milch da grade drin bevorratet wird - weil einfach nix bevorratet wird.
Wie gut Dein Kind versorgt wird, kann man an den Kriterien fuer gutes Gedeihen erkennen. Und so gut, wie Du hier mit Julia zusammenarbeitest (uebrigens meinen vollen Respekt dafuer, wie Du an eurer Stillbeziehung arbeitest!), haette die LANGE bevor Dein Baby hungern muss Alarm geschlagen.
Manche Aerzte sind menschlich sowas von daneben...
Liebe Gruesse und nur Mut,
das emm mit Löwenkind (08/2012), Fräulein Igel (09/2013) und kleinem Geheimniskrämer (11/2017)
Das macht Mut, vielen Dank. Ich denke, bei mir waren es auch nur 3-4 Wochen und dann nur noch morgens so prall, wenn sie vorher viel geschlafen hat am Stück. Auslaufen tue ich auch nach wie vor, aber ich weiss nicht, ob das irgendeine Bedeutung hat.
LG,
Lia
mit grosser Tochter (2009), kleiner Tochter (2013) und kleinem Sohn (2018)
Auch das Auslaufen hat keinerlei Bedeutung
Die BW haben Schließ/Ringmuskel, die nach und nach einfach meist besser arbeiten.
Einige Frauen laufen aber trotzdem die gesamte Stillzeit über aus.
Die FÄ ist einfach keine Fachfrau fürs Stillen gewesen
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
Heute Morgen hat die Praxis meiner FÄ angerufen, ob ich die angeordneten Stillproben gemacht hätte. Ich habe gestern vergessen zu erwähnen, dass sie mir gesagt hat, ich soll meine Tochter jeweils vor und nach dem Stillen wägen und wenn sie nicht 120ml trinkt, das Fläschchen geben. Habe ich natürlich nicht gemacht. Also weder gewogen noch Fläschchen gegeben, sondern alles gemacht, wie bisher.
Nun musste ich leider lügen (nicht, dass sie mir irgendjemanden auf den Hals hetzt, weil ich mein Kind "verhungern" lasse) und ihr gesagt, sie hätte jeweils zwischen 30 und 50ml getrunken (was auch den Stillproben aus dem KH entspricht). Dies sei natürlich viel zu wenig und ich soll nach dem Stillen UNBEDINGT zufüttern, soviel sie mag. Ich habe ja, ja gesagt und schnell aufgehängt. Also echt, ich hätte niemals gedacht, dass sie auch noch anruft!! Ich meine, der Kinderarzt hat meine Tochter vor zwei Wochen gesehen, die Ärzte im Spital haben sie untersucht und niemand hat mir was gesagt von viel zu dünn oder so. Gut, sie ist eine feine, kleine Dame, die nicht allzu viel zugenommen hat bisher. Aber niemand hat sonst gesagt, sie sei am verhungern oder sowas.
Was ich noch fragen wollte (auch schon gestern, aber ich habe es dann in der Aufregung ganz vergessen): Wie kann ich vermeiden, dass meine Milchmenge durch das Zufüttern zurückgeht? Dass sie also diese 200ml ZUSÄTZLICH trinkt und nicht statt MuMi?
LG,
Lia
mit grosser Tochter (2009), kleiner Tochter (2013) und kleinem Sohn (2018)