Ich bin derzeit unzufrieden, was unsere (Ein)Schlafsituation betrifft.
Meine Tochter ist 20 Monate alt. Wir schlafen von Anfang an im Familienbett.
Normalerweise schläft sie zwischen 19.30 Uhr bis 20.00 Uhr ein. Sie schlief dann in der Woche bis 7.00 Uhr (dann muss sie in die Kita; manchmal muss ich sie wecken, manchmal wacht sie auf). Am Wochenende schlief sie auch mal bis halb acht rum. Meist kam sie 2-4 mal in der Nacht um zu stillen und schlief dann gleich weiter. Soweit so gut.
Nun ist es seit ein paar Wochen so, dass sie zwar einschläft wie immer, aber eher wach ist. Meistens schläft sie bis ca. 4.00-5.00 Uhr durch um dann dauerzustillen bis zum Aufstehen. Also sie dockt an, trinkt, dockt ab. Dreht sich weg, schläft 5 min, jammert, dockt wieder an, wieder ab usw. Das geht manchmal eine Stunde so. Da kann ich natürlich nicht mehr schlafen. Besonders toll ist, dass wenn man um 5 geweckt wird aber erst halb sieben aufstehen muss...
Das nervt mich zur Zeit wahnsinnig. Meist schläft sie dann auch nicht mehr sonderlich lange. Das höchste der Gefühle ist 7.00 Uhr. Meistens ist sie eher wach, so gegen halb sieben. Auch am Wochenende, wobei sie da auch einmal bis 7.00 Uhr schläft.
Nun frage ich mich, ob ich den Mittagsschlaf streichen sollte, bin mir aber unsicher.
Situation Kita:
Zur Zeit schläft sie da gar nicht mehr, obwohl sie offensichtlich müde ist. Vorher schlief sie immer eine Stunde. Sie kriegt die Kurve nicht. Die Erzieherin gibt sich viel Mühe. Das ist allerdings erst so krass, seit wir im April eine Woche im KKH waren wg. Rotavirus?! Ob da ein Zusammenhang besteht?! Ich weiß es nicht...
Wenn ich sie dann halb 2 abhole, schläft sie um Auto auf dem Weg nach Hause ein. Wenn die Autofahrt nicht wäre, denke ich, könnte sie auch "durchmachen" bis abends.
Situation Zu Hause:
Sie schläft mittags meist 1,5 Stunden. Ich lege sie hin und stille sie. Darüber schläft sie ein. Spätestens um 2 bzw. nach 1,5 Stunden wecke ich sie, wenn sie vorher nicht aufgewacht ist, sonst schläft sie abends ewig nicht.
Allerdings ist mir aufgefallen, wenn sie lange Mittagsschlaf gemacht hat, also so 1,5 Stunden, manchmal auch 2 Stunden, schläft sie nachts kürzer. Also sie geht dann später ins Bett bzw. wacht früh eher auf.
Ich denke auch, wenn wir zBsp. den ganzen Tag unterwegs wären, wo es keine Schlafgelegenheit gibt, dass es kein Problem wäre, wenn sie nicht schläft. Genauso ist sie, wenn sie doch im Auto einschläft und dann aber nur 10 bis 20 min schlafen kann, dann fit und (meistens) nicht knatschig.
Ich bin weiß nicht so richtig, ob ich es mal ohne Mittagsschlaf versuche?! Vielleicht ändert sich dann auch wieder ihr Verhalten in den Morgenstunden (was wünschenswert wäre)? Vielleicht ist auch alles nur eine Phase die es durchzustehen heißt? Irgendwie glaube ich daran aber nicht...
Vielleicht könnt ihr mir ja ein paar Tipps geben, wie ich mit dem Schlafverhalten umgehen kann.
Danke!!
