am 1.4.2013 ist unser erstes Kind, ein Sohn, geboren worden. Seitdem stille ich ihn voll. Zuerst ganz ohne Probleme. Anfang Mai ging es dann los. Ich hatte plötzlich ein kleines weißes Häutchen an einer Stelle auf der rechten Brustwarze und höllische Schmerzen beim Stillen. Meine Hebi stach es mit einer sterilen Nadel auf und gut war. Das wiederholte sich noch zwei Mal, ich stach es jedesmal selber auf und gut war. Woher das jetzt genau kommt, weiß ich leider immer noch nicht -möglicherweise an zu vielen Süßigkeiten, wie ich hier im Forum gelesen habe-...muss ich noch testen.
Dann bekam ich einen leichten Milchstau, wieder an besagter Seite. Mit Quarkpäckchen ging er relativ schnell wieder weg. Aber nur drei Tage später hatte ich dasselbe Problem wieder, nur diesmal sehr viel schlimmer und schmerzhafter, also wieder viel kühlen, Kind in allen möglichen und unmöglichen Positionen angelegt, Ibu genommen und Belladonna und einmal alle Termine, die ich sonst so habe, abgesagt und drei Tage wirklich mal gar nichts gemacht.... Da habe ich erst einmal gemerkt, wie kaputt, also müde ich bin und das mir diese Ruhe wirklich gut tut. Ich habe nämlich vier Wochen nach Geburt wieder begonnen mehr oder weniger so weiterzumachen,w ie vorher, d.h. viele Termine, viel unterwegs, viel Besuch...alles freiwillig und von mir so gewollt, weil ich mir einfach auch nicht vorstellen kann, nur zuhause zu sitzen. Die kurzen Nächte schienen mir auch nichts auszumachen, klar, ging ich abends früher ins Bett, weil ich früher müde war als sonst, aber ansonsten ging alles im selben Tempo wie vorher und ich fühlte mcih auch nicht müde. Als der Milchstau weg war, hatte ich abends ein fürchterliches Brennen und Stechen in der Brust....Soor? Meine Hebi meinte, wenn ich keinen weißen Belag auf der BW hätte und auch im Mund meines Sohnes nichts zu sehen sei, könnte es auch einfach die einschießende Milch sein (aber das habe ich ja sonst auch nicht so gespürt!!!??)
Also, dachte ich nach drei Tagen der Ruhe, dass das wohl die Ursache für den erneuten Milchstau gewesen sein dürfte und nahm mir vor, generell das Tempo etwas herunterzuschrauben und ruhiger zu werden. Dann sind wir eine Woche in Urlaub gefahren. Der letzte Milchstau war gerade vier Tage her, da bekam ich wieder Probleme. Diesmal gab es Anzeichen für Soor, ich hatte einen Tag lang ein Stechen und ziehen in der Brust, dachte teilweise, Feuer würde durch die Milchgänge schießen, beim Anlegen hatte ich Schmerzen, dass ich hätte schreien können. Zusätzlich dockte mein Sohn immer wieder an und ab, was er sonst in dem Maße nicht tut. Ich hatte schon vor jedem STillen an der rechten Seite Angst. Nach einem Tag waren diese Symptome dann aber wieder weg und ich hatte wieder einen Milchstau, den ich mit viel Kühlen wieder in den Griff bekommen habe, er endete dann darin, dass ich wieder ein wießes Häutchen auf der BW hab....
Ich bin ratlos, schließlich war ich im Urlaub und wir haben es wirklich ruhig angehen lassen - das einzige, was wir gemach thaben, war, dass wir einen Tag zuvor 30km Rad gefahren sind, meine erste größere Radtour seit ca. einem Jahr. Aber wir haben viele Pausen gemacht und ich hatte nicht das Gefühl überanstrengt zu sein.
Ich weiß echt nicht mehr weiter, möchte doch so gerne weiterstillen. Habe schon überlegt, nur noch mit links weiterzustillen, dann hätte ich allerdings keine "Ersatz-Brust" mehr, wenn mit dieser mal etwas wäre....habe mir jetzt einen Termin bei der Gyn gemacht, erhoffe mir da aber nciht wirklich was von.
Kann mir hier vielleicht jemand helfen? Bin für jeden Ratschlag echt dankbar.
Um einigen Dingen mal direkt vorzugreifen:
Meine Wäsche ist nicht zu eng und anlegen tue ich meinen Sohn auch richtig (laut Hebi). Ich gebe ihm generell nur eine Seite zu trinken, das reicht ihm.