"Psychologie Heute" zitiert Empfehlung zum Schreienlassen
Moderator: Giraeffchen
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Petra40
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"Psychologie Heute" zitiert Empfehlung zum Schreienlassen
Im aktuellen Heft der "Psychologie Heute" wird die Entwicklungspsychologin Marsha Weinraub zitiert, die empfiehlt, auf nächtliches Weinen nicht sofort zu reagieren. Dabei argumentiert sie im Grunde so wie Kast/Zahn und andere. Interessant ist auch die Verknüpfung der Aussagen, dass gestillte Babys häufiger erwachen und ihre Mutter sensibler und häufiger niedergeschlagen sind. Hier ein ausführlicherer Artikel zu der von Weinraub durchgeführten Studie: http://news.temple.edu/news/2012-12-13/ ... back-sleep
- maionn
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Re: "Psychologie Heute" zitiert Empfehlung zum Schreienlasse
puuuhhh... steht da echt dass die meißten babys mit 6 monaten durchschlafen und ihre mutter nur ca. einmal die woche nachts wecken????? (sorry mein englisch ist grauenhaft)
das kann ich nicht glauben....
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Petra40
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Re: "Psychologie Heute" zitiert Empfehlung zum Schreienlasse
Ja, genau so. Es wird natürlich nichts darüber gesagt, wie diese Babys zum Durchschlafen gekommen sind. DASS sie sich nachts nicht melden, heißt ja nicht, dass sie dies von Natur aus nicht tun ...
- Suleikha
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Re: "Psychologie Heute" zitiert Empfehlung zum Schreienlasse
Arrr da rollen sich einem ja wieder die Fußnägel hoch...
Babys, die mit sechs Monaten noch nicht durchschlafen, sind also gestillte Jungs mit schwierigem Charakter, die ihre Mütter depressiv machen. Bloß nicht trösten, sonst entwickeln die Kleinen ratzfatz eine Schlafstörung!!
Babys, die mit sechs Monaten noch nicht durchschlafen, sind also gestillte Jungs mit schwierigem Charakter, die ihre Mütter depressiv machen. Bloß nicht trösten, sonst entwickeln die Kleinen ratzfatz eine Schlafstörung!!
LG, Suleikha
mit dem zerstreuten Professor (09/12), der Erbsenzählerin (02/15) und dem Frechdachs (10/19).
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Wölkchen123
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Re: "Psychologie Heute" zitiert Empfehlung zum Schreienlasse
Ach Menno, ich frag mich echt manchmal, ob nicht doch ein Fünkchen Wahrheit an solchen Ergebnissen dran ist... Das klingt immer so vernünftig und irgendwie auch plausibel... Z.b. dass die Babys lernen sollen, allein in den Schlaf zu finden. Aber mir wiederstrebt es, meinen Sohn das durch schreien-lassen lernen zu lassen
Ich höre da auf mein Gefül und lebe damit, dass er mit 14 Monaten immer noch weit davon entfernt ist, durchzuschafen... Allerdings glaube ich auch den Müttern, die ihre Kinder schreien lassen, dass sie auf ihr Gefühl hören (auch wenn ich es nicht verstehen kann, wieso sich meine Gefühle so anders anfühlen, aber wir sind ja nun mal alle verschienden. ) Und solche Studien machen es nochmal schwieriger, dazu zu stehen, dass man nichts an der eigenen Methode ändert
Und ich wüsste ja zu gern die exakten Studienbedingungen. Wäre ja nicht das erste Mal, dass da Äpfel mit Birnen verglichen wurden...
Und ich wüsste ja zu gern die exakten Studienbedingungen. Wäre ja nicht das erste Mal, dass da Äpfel mit Birnen verglichen wurden...
Liebe Grüße vom Wölkchen mit Sohn *04/12 und Tochter *10/14
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liamadita
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Re: "Psychologie Heute" zitiert Empfehlung zum Schreienlasse
allow them to fall asleep on their own...mensch,warum erlaubt ihrs euren kindern denn nur nicht???immer dieses rumtragen und einschlafstillen,dabei würden sie doch sonst nach spätestens 2 min in ruhe durchschlafen..

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Schwanhild
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Re: "Psychologie Heute" zitiert Empfehlung zum Schreienlasse
Also, ich antworte jetzt super schnell, weil ich mich so ärgere. ich hoffe die Antwort kommt nun nicht zum 99. Mal...Petra40 hat geschrieben:Im aktuellen Heft der "Psychologie Heute" wird die Entwicklungspsychologin Marsha Weinraub zitiert, die empfiehlt, auf nächtliches Weinen nicht sofort zu reagieren. Dabei argumentiert sie im Grunde so wie Kast/Zahn und andere. Interessant ist auch die Verknüpfung der Aussagen, dass gestillte Babys häufiger erwachen und ihre Mutter sensibler und häufiger niedergeschlagen sind. Hier ein ausführlicherer Artikel zu der von Weinraub durchgeführten Studie: http://news.temple.edu/news/2012-12-13/ ... back-sleep
Es gibt einen deutschen Wissenschaftler, den ich sehr schätze, K. H. Brisch. Er forscht im Bereich der Bindungsforschung und widerspricht dem Schreienlassen. Ich hänge mal einen Link an, zwar populär geschrieben, aber wer mag, kann sich ja einlesen.
Fazit ist, das Feinfühligkeit, also auf das Bedürfnis des Säuglings adäquat eingehen, erste Priorität hat.... Also, bitte, lasst Euch Euer Bauchgefühl nicht ausreden!!
http://www.khbrisch.de/files/artikel_do ... 4.2011.pdf
Liebe Gruß Schwanhild
Schwanhild und der Kleine Mensch (04/2010) und der Kleinere Mensch (09/2012)
- mamizzy
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Re: AW: "Psychologie Heute" zitiert Empfehlung zum Schreienl
Hmmm. Irgendwie passen wir nicht so recht in dieses Muster. Unsere Zwergin wacht nachts auch oft auf, sie hat jedoch kein schwieriges Temperament und depressiv bin ich auch nicht. In dem Artikel sind mir auch zu wenige Fakten, also ich finde es sehr zweifelhaft und möchte daran nicht glauben 
Izzy mit Riesin (11/12) und zwei Zwergen (08/16)
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Wölkchen123
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Re: "Psychologie Heute" zitiert Empfehlung zum Schreienlasse
Vielen Dank für den link, ich habe gleich mal nach K.H. Brisch gegoogelt und mir noch einen Artikel zum Thema Sichere Bindung und Kinderkrippen durchgelesen. Sehr schlüssig und mein Gefühl sehr bestätigend, das tut wirklich mal gut!Schwanhild hat geschrieben:Also, ich antworte jetzt super schnell, weil ich mich so ärgere. ich hoffe die Antwort kommt nun nicht zum 99. Mal...Petra40 hat geschrieben:Im aktuellen Heft der "Psychologie Heute" wird die Entwicklungspsychologin Marsha Weinraub zitiert, die empfiehlt, auf nächtliches Weinen nicht sofort zu reagieren. Dabei argumentiert sie im Grunde so wie Kast/Zahn und andere. Interessant ist auch die Verknüpfung der Aussagen, dass gestillte Babys häufiger erwachen und ihre Mutter sensibler und häufiger niedergeschlagen sind. Hier ein ausführlicherer Artikel zu der von Weinraub durchgeführten Studie: http://news.temple.edu/news/2012-12-13/ ... back-sleep
Es gibt einen deutschen Wissenschaftler, den ich sehr schätze, K. H. Brisch. Er forscht im Bereich der Bindungsforschung und widerspricht dem Schreienlassen. Ich hänge mal einen Link an, zwar populär geschrieben, aber wer mag, kann sich ja einlesen.
Fazit ist, das Feinfühligkeit, also auf das Bedürfnis des Säuglings adäquat eingehen, erste Priorität hat.... Also, bitte, lasst Euch Euer Bauchgefühl nicht ausreden!!
http://www.khbrisch.de/files/artikel_do ... 4.2011.pdf
Liebe Gruß Schwanhild
Liebe Grüße vom Wölkchen mit Sohn *04/12 und Tochter *10/14
- danat
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Re: "Psychologie Heute" zitiert Empfehlung zum Schreienlasse
Das klingt sehr interessant. Könntest du den Link vielleicht auch posten. Ich habe beim Googeln leider grad nichts entsprechendes gefunden. Das Thema interessiert mich aber auch sehr.Wölkchen123 hat geschrieben:Vielen Dank für den link, ich habe gleich mal nach K.H. Brisch gegoogelt und mir noch einen Artikel zum Thema Sichere Bindung und Kinderkrippen durchgelesen. Sehr schlüssig und mein Gefühl sehr bestätigend, das tut wirklich mal gut!
Ich habe das Weinen meines Babys nie ausgehalten. Das geht so völlig gegen meine persönliche Intuition. Ich halte es auch schlecht aus, wenn ein anderes Baby weint.
Liebe Grüße von danat
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
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