Hallo Camille,
bei unserem ersten Schlechtschläfer war es möglich, bei unser zweiten Schlechtschläferin, fehlen mir gerade die Ideen. Ich versuche gerade meine Perspektive zu wechseln und sie als bedürfnisstark wahrzunehmen und evtl. komme ich da dann auf mehr Ideen, wie ich sie besser begleiten kann.
LG Cassilda
als baby kein schlaf tagsüber?
Moderator: Giraeffchen
- Cassilda
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Re: als baby kein schlaf tagsüber?
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- olgaga
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Re: als baby kein schlaf tagsüber?
Wie geht's dir denn momentan?Cassilda hat geschrieben:Hallo Camille,
bei unserem ersten Schlechtschläfer war es möglich, bei unser zweiten Schlechtschläferin, fehlen mir gerade die Ideen. Ich versuche gerade meine Perspektive zu wechseln und sie als bedürfnisstark wahrzunehmen und evtl. komme ich da dann auf mehr Ideen, wie ich sie besser begleiten kann.
LG Cassilda
Ich denke, die kleinen nehmen auch so viel auf von uns, Stress, Anspannung...
Und klar kannst du nicht völlig entspannt sein immer, grade wenn die schlafsituation so schwierig ist, man Schwierigkeiten erwartet usw... Ein Teufelskreis
Wie schläft sie denn, wenn du schläfst?
Ansonsten fällt mir noch das magische Wort "Struktur" ein...
Ich wünsche euch ein wenig Entspannung
Liebe Grüße von Olga 
...mit 3 Kids (04/08, 05/13, 10/15)
Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better. (Samuel Beckett)

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- Cassilda
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Re: als baby kein schlaf tagsüber?
Danke dir olgaga *rüberwink* 
Tagesstruktur ist sehr schwierig, gerade wird sie häufiger gesprengt, als das es eine gibt. Sie schläft tagsüber selten im Tuch, nur gut wenn sie auf mir schläft, wenn ich sitze. Ablegen lässt sie sich sehr selten.
Eigentlich fühle ich mich völlig ausgebrannt, ich hatte mich auf ein zweites Kind eingestellt, auch darauf das es schwierig wird, aber ein zweites Schreikind gab mir irgendwie den Rest (wenn das möglich ist).
Da ich gerade Zeit habe, (sie schläft gerade auf mir) mal sehen was ich an Strukturierungsmöglichkeiten (Ideen) finde, evtl. finde ich etwas für uns passendes
LG Cassilda
Tagesstruktur ist sehr schwierig, gerade wird sie häufiger gesprengt, als das es eine gibt. Sie schläft tagsüber selten im Tuch, nur gut wenn sie auf mir schläft, wenn ich sitze. Ablegen lässt sie sich sehr selten.
Eigentlich fühle ich mich völlig ausgebrannt, ich hatte mich auf ein zweites Kind eingestellt, auch darauf das es schwierig wird, aber ein zweites Schreikind gab mir irgendwie den Rest (wenn das möglich ist).
Da ich gerade Zeit habe, (sie schläft gerade auf mir) mal sehen was ich an Strukturierungsmöglichkeiten (Ideen) finde, evtl. finde ich etwas für uns passendes
LG Cassilda
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Camille1984
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Re: als baby kein schlaf tagsüber?
Oh Cassilda, ich drück dich mal ganz ganz feste.
Ich würde dir gerne einmal beschreiben, wie wir es geschafft haben. Wenn dir das nicht zusagt, ist es völlig in Ordnung. Und vielleicht klappt es auch gar nicht. Für uns war es ein Weg, der uns allen das Leben enorm erleichtert hat.
Am Anfang hat mein Sohn nur auf mir oder auf dem dicken Bauch vom Opa geschlafen
. Wir haben dann immer gaaaaanz vorsichtig versucht, ihn abzulegen. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Wenn er richtig richtig gut drauf war, konnte man ihn auch mal in seine Kinderwagenwanne zum Schlafen legen, aber dann nur im dunklen Zimmer.
Als wir mit 3 Monaten umgezogen sind, musste sich für MICH etwas ändern, denn der Umzug hat mir viele Kräfte geraubt und ich war langsam aber sicher sehr angespannt.
Am Anfang bin ich mit ihm gemeinsam tagsüber ins dunkle (!) Schlafzimmer und habe mich mit ihm auf mir hingelegt. Nachdem das Schlafen im Bett gut klappte, habe ich ihn ganz dicht neben mich gelegt und eng mit ihm gekuschelt zum Einschlafen. Dazu musste auch ich mich schlafend stellen, sonst ist er nicht eingeschlafen. Ja, er hat am Anfang geweint. Aber ich denke eher wegen der Umstellung. Ich würde auch meckern, wenn mir etwas geliebtes verändert wird, ein Baby kann da nur schreien. Ich habe ihn währenddessen ganz eng im Arm gehalten und so hat er sich schnell beruhigt und die neue Situation akzeptiert. Wenn es gar nicht ging, dann ab zurück auf meinen Bauch. Nach ein paar Schläfchen ging es immer besser.
Problematisch war dann, dass er plötzlich nach nur 30 Minuten wach wurde und nicht ausgeschlafen war. Mit der Zeit habe ich herausgefunden, dass er länger schläft, wenn ich mitschlafe (kam vor lauter Müdigkeit schon öfter vor). Also habe ich mich nach dem Einschlafen langsam angefangen wegzuschleichen. Wenn ich ihn im Babyfon nur ganz leise gehört habe, bin ich sofort ins Schlafzimmer gerannt und habe mich wieder "schlafend" dazugelegt. Er hat mich wieder schlafend gesehen und nach etwa 5 Minuten weitergeschlafen. Mit dieser Unterstützung schlief er dann plötzlich mindestens 1,5 Stunden (2 mal reingehen). Nach vielen Wochen hat er es plötzlich geschafft, alleine wieder einzuschlafen bzw. ich hab mich nur gewundert, warum ich gar nichts höre.
Zu diesem Zeitpunkt habe ich dann angefangen, mich nicht mehr schlafend zu stellen. Ich habe während dem Einschlafen mit meinem Handy gesurft und ab und zu mal Händchen gehalten, je nachdem wie eng er die Begleitung brauchte. Das hat er ziemlich schnell akzeptiert. Wichtig war nur, dass ich da war.
Heute ist es soweit, dass ich sogar beim Einschlafen mal rausgehen darf. Allerdings bin ich schon immer sofort zurückgekommen, wenn er auch nur gemeckert hat. Er weiß also, dass ich komme.
Zusätzlich haben wir einen sehr strukturierten Tagesablauf, seit der Kleine bei der Tagesmutter ist. Er hat seitdem auch feste Schlafzeiten (19 - 7 Uhr, 9-9.30 Uhr, 12-14 Uhr, ggf. 16.30-17.00).
Ich möchte betonen, dass das UNSER Weg war. Mit dem Schlafverhalten unseres Sohnes kam auch seine Ausgeglichenheit zurück und die unserer ganzen kleinen Familie. Ich kann aber auch verstehen, dass dieser Weg für Andere nicht in Frage kommt! Und es hat auch bestimmt 4 Monate gedauert, bis es so gut geklappt hat. Da war nichts mit von heute auf morgen...
Vielleicht hilft dir ja mein Bericht. Wenn nicht, hoffe ich, dass du bald einen Weg für euch findest
.
Ich würde dir gerne einmal beschreiben, wie wir es geschafft haben. Wenn dir das nicht zusagt, ist es völlig in Ordnung. Und vielleicht klappt es auch gar nicht. Für uns war es ein Weg, der uns allen das Leben enorm erleichtert hat.
Am Anfang hat mein Sohn nur auf mir oder auf dem dicken Bauch vom Opa geschlafen
Als wir mit 3 Monaten umgezogen sind, musste sich für MICH etwas ändern, denn der Umzug hat mir viele Kräfte geraubt und ich war langsam aber sicher sehr angespannt.
Am Anfang bin ich mit ihm gemeinsam tagsüber ins dunkle (!) Schlafzimmer und habe mich mit ihm auf mir hingelegt. Nachdem das Schlafen im Bett gut klappte, habe ich ihn ganz dicht neben mich gelegt und eng mit ihm gekuschelt zum Einschlafen. Dazu musste auch ich mich schlafend stellen, sonst ist er nicht eingeschlafen. Ja, er hat am Anfang geweint. Aber ich denke eher wegen der Umstellung. Ich würde auch meckern, wenn mir etwas geliebtes verändert wird, ein Baby kann da nur schreien. Ich habe ihn währenddessen ganz eng im Arm gehalten und so hat er sich schnell beruhigt und die neue Situation akzeptiert. Wenn es gar nicht ging, dann ab zurück auf meinen Bauch. Nach ein paar Schläfchen ging es immer besser.
Problematisch war dann, dass er plötzlich nach nur 30 Minuten wach wurde und nicht ausgeschlafen war. Mit der Zeit habe ich herausgefunden, dass er länger schläft, wenn ich mitschlafe (kam vor lauter Müdigkeit schon öfter vor). Also habe ich mich nach dem Einschlafen langsam angefangen wegzuschleichen. Wenn ich ihn im Babyfon nur ganz leise gehört habe, bin ich sofort ins Schlafzimmer gerannt und habe mich wieder "schlafend" dazugelegt. Er hat mich wieder schlafend gesehen und nach etwa 5 Minuten weitergeschlafen. Mit dieser Unterstützung schlief er dann plötzlich mindestens 1,5 Stunden (2 mal reingehen). Nach vielen Wochen hat er es plötzlich geschafft, alleine wieder einzuschlafen bzw. ich hab mich nur gewundert, warum ich gar nichts höre.
Zu diesem Zeitpunkt habe ich dann angefangen, mich nicht mehr schlafend zu stellen. Ich habe während dem Einschlafen mit meinem Handy gesurft und ab und zu mal Händchen gehalten, je nachdem wie eng er die Begleitung brauchte. Das hat er ziemlich schnell akzeptiert. Wichtig war nur, dass ich da war.
Heute ist es soweit, dass ich sogar beim Einschlafen mal rausgehen darf. Allerdings bin ich schon immer sofort zurückgekommen, wenn er auch nur gemeckert hat. Er weiß also, dass ich komme.
Zusätzlich haben wir einen sehr strukturierten Tagesablauf, seit der Kleine bei der Tagesmutter ist. Er hat seitdem auch feste Schlafzeiten (19 - 7 Uhr, 9-9.30 Uhr, 12-14 Uhr, ggf. 16.30-17.00).
Ich möchte betonen, dass das UNSER Weg war. Mit dem Schlafverhalten unseres Sohnes kam auch seine Ausgeglichenheit zurück und die unserer ganzen kleinen Familie. Ich kann aber auch verstehen, dass dieser Weg für Andere nicht in Frage kommt! Und es hat auch bestimmt 4 Monate gedauert, bis es so gut geklappt hat. Da war nichts mit von heute auf morgen...
Vielleicht hilft dir ja mein Bericht. Wenn nicht, hoffe ich, dass du bald einen Weg für euch findest
Mama mit Papa und kleinem Pirschelbär (08/2012)
gestillt - getragen - gerne im Kinderwagen - und irgendwo zwischen Beistell- und Familienbett pendelnd
gestillt - getragen - gerne im Kinderwagen - und irgendwo zwischen Beistell- und Familienbett pendelnd
- Alanna
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4588
- Registriert: 31.03.2011, 21:37
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Re: als baby kein schlaf tagsüber?
Die zwei Söhne meiner Freundin waren auch so - ab ca. dem 10 Lebensmonat wurde der Tagsschlaf täglich weniger und war bei Nr. 1 mit 13 Monaten abgeschafft - bei Nr. 2 mit 11 Monaten. Wenn dann doch mal eins der Kinder im Auto (o.ä.) eingeschlafen ist, war dafür Abends nicht vor 23 Uhr an schlafen zu denken... beide brauchten ab dem 1. Geburtstag max. 12 Std. Schlaf.
Grüßle Alanna
Mit dem Astromädchen 10/07, dem Superhelden 09/10 und den zwei Bonuskindern 07/21
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Kröte
- schreibt ganz schön oft
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Re: als baby kein schlaf tagsüber?
Ich habe auch so ein Exemplar, das nach dem einschlafstillen und abdocken nach spätestens dreißig Minuten aufwacht. Im kiwa und beim Papa genauso. Bleib ich liegen und sie kann wieder andocken pennt sie bis zu zwei Stunden. Schnulli nimmt sie nicht. Ich hab nur das eine Kind und kann's mir “leisten“ liegen zu bleiben, hundertprozentig glücklich bin ich jedoch nicht damit, aber das ist angenehmer für mich als n nörgel Kind, das dann viermal am Tag ne halbe Stunde schläft. Ich hoffe, ihr schlafmuster ändert sich bald noch, so dass sie tief genug schläft und nicht nuckeln muss. Nachts klappt's seltsamerweise problemlos.
